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Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
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Montag, 16. Dezember 2013
Tag 153 - Grimmige Eitelkeit
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Donnerstag, 11. Oktober 2012
Tag 60 - Mensch und Leben: Selbstmissbrauch - der Verzehr des Lebens durch den Geist (Teil 2)
Wenn man oberflächlich und unüberlegt
versucht die menschliche Ignoranz gegenüber offensichtlichen
Tatsachen zu beschreiben, dann könnte man von einer kleveren
Verschlagenheit sprechen, man könnte glauben, dass es ein hohes Maß
an Schläue erfordert, sich selbst immer wieder so geschickt zu
belügen. Doch das ist ebenfalls eine selbsttäuschende
Beobachtungsweise, denn sie sieht nicht weit genug in den eigenen
Geist hinein. Die Wahrheit ist nämlich, und hier, an dieser Stelle
der Entscheidung zu bedingungsloser Selbstehrlichkeit fallen auch die
allerletzten sich im Glauben an ihre 'Gutartigkeit' und ihren
'kritischen Geist' als Opfer und Gegner der Syteme und als 'Freunde
des Lebens' oder gar der 'Liebe' darstellenden Menschen in den
Abgrund der Selbsttäuschung und entpuppen sich als Fassaenschmierer,
dass wir uns immer und in jedem Moment der Selbsttäuschung über
diese Entscheidung bewußt sind. Wir wissen, jeder für sich, ganz
genau wo wir stehen, was unsere wahre Absicht ist, dass wir
letztendlich nur unserem Selbstinteresse dienen, dass wir uns über
die Konsequenzen unserer Hingabe an das System und die Mittäterschaft
an allen verheerenden, lebensfeindlichen, tödlichen Folgen unserer
fortlaufenden Entscheidung für die Selbsttäuschung, gegen das Leben
und gegen unser Selbst absolut im klaren sind. Wir wissen es in jedem
Moment der bewußten Selbsttäuschung - und dennoch stoppen wir es
nicht. Und das ist die eigentliche verwerfliche Handlung, das
ist der Punkt an dem wir das Vertrauen in uns selbst korrumpieren und
uns zu manipulierbaren, verängstigten Sklaven einer äußeren
Struktur machen, die wir selbst geschaffen haben und die uns nun
unterjocht. An die wir uns hängen wie an den Rockzipfel einer
Übermutter, wir lassen sie für uns die Entscheidungen treffen,
lassen uns durch sie leben und glauben so an unsere Freiheit
von jeglicher Verantwortung.
Doch genau aus diesem Grund, weil wir
immer genau wissen was wir tun, wenn wir uns für die Selbsttäuschung
entscheiden, genau aus diesem Grund sind wir immer selbst
verantwortlich, in jedem Moment des Lebens, für das was wir
kreieren, was wir durch unsere Lüge die wir leben erlauben und
zulassen zu existieren und zu geschehen, jeder Einzelne ist
verantwortlich und kann niemals gerechtfertigt mit dem Finger auf
andere zeigen. Es ist einfache Mathematik, alles lässt sich
zurückverfolgen zu seiner Ursache, jeder ist verstrickt in dieses
System der gedanklichen Selbstrechtfertigung und des Selbstbetruges
und somit trägt jeder seinen Teil dazu bei, dass dieses System der
Lügen uns weiter bestimmt und unter sich zwingt.
Aber selbst wenn es 'persönlich' wird,
wenn die Konsequenzen dieser Unverantwortlichkeit gegenüber sich
selbst und dem Leben einen Menschen plötzlich persönlich treffen,
seine eigene Existenz bedrohen so wie sie zuvor und währenddessen
hunderte andere Existenzen bedroht und zerstört hat, selbst in
diesem Moment ist es den wenigsten möglich sich offen
gegenüberzutreten und endlich Selbstehrlichkeit an den Tag zu legen,
endlich für sich und das Leben geradezustehen. Stattdessen wird die
Lüge und der Selbstbetrug immer weitergesponnen, es werden
scheinlogische Nebensysteme erschaffen, Gedanklich scheinbare
Zusammenhänge hergestellt die es dem geblendeten Verstand möglich
machen schuldige Verursacher dieser Situation zu erfinden. Ein
abgekapseltes, vom Gesamtbild diffus abgetrenntes System kleinerer
Zusammenhänge, immer schön darauf bedacht die Verbindungen zum
Gesamtbild nicht zu beachten, sie im Geist zu kappen. Kurzgedacht,
Beschränkt und in sich geschlossen wird dieses mentale 'Kind' des
Bewußtseins gehegt und gepflegt, wie eine Blase im Geist mit sich
herumgetragen und immer dann hervorgeholt und betrachtet wenn es
darum geht, selbstsüchtiges Verhalten zu legitimieren oder aber
Begründungen und Erklärungen zu finden für eigene Fehlschläge,
Misserfolge oder gar bedrohliche Lebenssituationen. Ein gutes
Beispiel ist hier die griechische 'Finanzkrise' , die Griechenland
zum mentalen, emotionalen Sandsack der Frustration der Menschen hat
werden lassen, ein Land, das die Generalschuld zu übernehmen hat für
die verheerenden Konsequenzen und das unausweichliche Scheitern eines
absurden Finanzsystems, das wir alle zugelassen, akzeptiert und
unterstützt haben, so lange wir nur unser Selbstinteresse darin
befriedigen konnten. Alle haben wir gewußt wie sich ein solches
System entwickeln muss, wir wissen alle, dass wir ein Geldsystem
haben das auf Schulden und einem Imaginären Geldwert basiert, und
dass es Griechenland nun zuerst 'erwischt' ist lediglich ein Zufall.
Gut nur, dass wir dieses Land und seine gesamte Bevölkerung für
jeden weiteren, ohnehin vorprogrammierten Fall verantwortlich machen
können und uns wieder einmal vor uns selbst, vor unserer Einsicht in
Selbstehrlichkeit und vor unserem eigenen, gesunden Menschenverstand
verstecken können. "Schuldenkrise", jedes verdammte Land
befindet sich in einer Schuldenkrise, kein einziger Staat könnte
jemals seine Schulden 'zurückzahlen', mal ganz davon abgesehen, dass
dieses Geld ja überhaupt nicht existiert. Wir haben es aber
geschafft uns so sehr von unserem Verstand abzuklemmen, dass wir
innerhalb auswegloser Verschuldung noch eine zusätzliche Graduierung
geschaffen haben, die die Länder und Regierungen einteilt in
'weniger' oder 'mehr' oder 'vollends' hoffnungslos verschuldete.
Absurd, in der Tat.
Es ist ja auch überhaupt nicht so
gedacht in diesem von uns allen so gepriesenen Geldsystem dass ein
Staat seine Schulden zurückzahlt, denn die Schulden sorgen ja
überhaupt erst dafür, dass Geld in Form von digitalen Zahlen
entsteht und unter denjenigen die mit diesen Zahlen jonglieren und
spekulieren verteilt werden kann. Aber das ist ein eigenes Thema auf
das ich vielleicht später eingehen werde.
Die Selbsttäuschung und die
Selbstaufgabe, die ohne die Selbsttäuschung durch mentale Konstrukte
garn nicht auszuhalten wäre, sind die Anzeichen für die
Unmündigkeit und die Würdelosigkeit des Menschen, überall auf der
Welt und in allen vom kapitalistischen Geldsystem betroffenen
Kulturen. Er ist nicht bereit den Schritt zur verantwortlichen
Übernahme seiner eigenen Rechenschaftspflicht vor dem Leben, also
vor sich selbst, zu gehen. Wir stehen vor dem Dilemma, dass wir uns
unserer Lebensgrundlage beinahe schon vollständig beraubt haben und
nun auf eine Zeit zugehen in der es entweder zur völlgen Zerstörung
des menschlichen Lebens, zu totalem Chaos im Überlebenskampf der
Ideologisch verblendeten Geister kommt, oder aber mehr und mehr
Menschen die bisherige Lebensweise, die von Gedanken, Ideologien und
reinen Imaginationen geleitete Lebensweise in Anbetracht ihrer
lebensbedrohlichen Konsequenz nicht mehr akzeptieren und sich in
gegenseitiger Erkenntnis und Anerkenntnis als gleichwertiges Leben
zusammentun um eine neue Welt, einen neuen Menschen, wahrhaft
selbstbestimmt, individuell, vertrauenswürdig, unbestechlich, dem
Leben loyal und standhaft zu gestalten. Dise Möglichkeit besteht,
diese Fähigkeit haben wir. Das ist die Macht, die Kraft die jedem
einzelnen innewohnt. Wir können hier und jetzt, in diesem Atemzug
damit beginnen, uns selbst zu entlarven, uns zu deprogrammieren, von
der Vergangenheit zu befreien und uns von diesem Augenblick an neu
auszurichten, neu zu gestalten anhand der Prinzipien des
gleichwertigen Lebens, in verantwortungsbewußter Vorausschau, für
uns, für unsere Kinder, deren Kinder und für das Leben im
Allgemeinen.
Ein Weg dorthin muss hier bei uns, den
bis dato noch privilegierten Teilen der Menschheit beginnen, hier wo
die Menschen noch genug Luft und Raum zum atmen haben, sich dieser
Verantwortung für das Leben bewußt zu werden und dies umzusetzen,
praktikable Lösungswege zu finden um für alle Menschen
gleichermaßen die Bedingungen zu schaffen, dass sie ebenfalls in die
Lage versetzt werden sich mit sich selbst und ihrer Identität als
Mensch auseinanderzusetzen, dass sie nicht in dem aus Angst und Not
geborenen Glauben aufwachsen sie müssten denen nacheifern, die im
Grunde die Hauptursache ihres Leidensweges sind, dass sie nicht mehr
von der Not des nackten Überlebens gedrängt durchs Leben geschleift
werden, sondern neue Wege beschreiten können, und wenn wahrhaftig
der Wille da ist diese Ungleichheit zu beenden und sie auch für alle
anderen zu beenden, dann gibt es nur eine Entscheidung, nur eine
Agenda, nämlich den Weg, der als Resultat das Beste für alle
hergibt. In jeder Entwicklung muss dieses Prinzip als Grundlage
gelten, sie muss für alle von Vorteil sein, sie muss lebensfördernd
sein, bedingungslos, sonst ist sie lediglich ein Betrugsversuch
einiger weniger, ein Versuch der Ausbeutung, der Vorteilsnahme auf
Kosten anderer und somit inakzeptabel für das Leben, für uns alle
als Menschen.
Es kann aber nicht oft genug betont
werden, dass es hier nicht 'die Schuldigen' gibt, es gibt nicht 'die
Liga der Bösen' die uns alle mit Gewalt unterjochen. Wir tun es als
Menschen, als Menschheit selbst, nahezu überall auf der Welt.Wir
geben uns selbst auf, jeder für sich und in jedem Moment. In jeder
Anklage, in jedem Anspruch getrennt zu sein vom Ganzen, vom Leben und
Teilen des Lebens liegt die willentliche unterstützende Tat für die
Verlorenheit der Menschheit. In jedem Ausspruch der Beschuldigung
liegt die freiwillige Selbstaufgabe und die Feigheit die letztlich
all das möglich macht, was als Konsequenz die Ausbeutung, Zerstörung
und die Sinnlose Quälerei des Lebens zur Folge hat. Es ist ei
einziger, wesentlicher Punkt, der uns als Menschen von wahrhaftiger
Entwicklung abhält, die Ablehnung der Eigenverantwortung bei
gleichzeitigem Verlust der Selbst-Sicherheit, die wiederum Angst
verursacht welche uns dazu treibt uns unvollkommenen Ideologien und
Wertideen anzuschließen, uns in Gruppen eine scheinbare Sicherheit
zu verschaffen, uns zu verbergen hinter den Entscheidungen und Taten
einer 'Masse', und dennoch bleibt diese Gruppe, diese 'Masse', sei es
eine Partei, ein Verein, eine Modeszene, ein Land oder eine ethnische
Gruppe, vom selben Prinzip und dersleben Systematik bestimmt wie der
individuelle Geist, es bildet sich ein Organismus mit einem
gemeinschaftlichen Bewußtsein in der Form, dass jeder seine
Beteiligung durch die Zuführung seiner unterstützenden Energie
durch seine gedankenbedingten Handlungen beiträgt. Und diese
Gruppenmentalität ist wiederum aufgrund ihrer naturbedingten
Unvollkommenheit in der Existenz von Angst und Unsicherheit
durchsetzt und in seiner Sucht nach Bestätigung, Macht und
Anerkennung rücksichtslos eigensinnig und von Selbstinteresse,
diesmal der Gruppe, bestimmt.
Es wird immer deutlicher, warum die
Menschen auch in noch so ausgeklügelten Organisationen verbunden
niemals wirkliche Veränderung oder Entwicklung durchlaufen haben.
Die Mechanischen Fähigkeiten und alle 'Errungenschaften' des
technischen Fortschritts beispielsweise sind nicht wirklich als
Weiterentwicklung der Menschen oder des Lebens zu betrachten. Sie
sind das Ergebnis missbrauchter Fähigkeiten und dienen weiterhin nur
dem Selbstinteresse des Einzelnen und in unserem System der
Ungleichheit dem Selbstinteresse der Macht, der Mächtigen, also der
Menschen, die die durch unsere Systeme zur Verfügung gestellten
Positionen besetzen. Und dabei handelt es sich nicht um 'mächtige
Menschen', sondern um Menschen so wie wir uns als Menschen entwickelt
haben, gleich und eins mit allen anderen, lediglich durch äußere
Umstände, Glück durch Geburt und daraus resultierender Möglichkeit
die eigenen Fähigkeiten als Mensch zum Selbstzweck einzusetzen sind
sie in die Positionen innerhalb der Strukturen unserer Organisationen
versetzt, die ihnen diese Macht verleihen. Das macht niemanden zu
einem mächtigen Menschen, sondern er bleibt ein abhängiger Scherge
des Systems, wie wir es alle sind.
Doch wir sind eben nicht bereit, die
Macht der Eigenständigkeit zu übernehmen. Außerdem ist sie für
den Einzelnen als Ego auch wenig attraktiv, denn sie taugt nicht zum
Missbrauch. Die Macht die die eigenständige Entscheidung zum
eigenverantwortlichen und selbstehrlichen Leben einem verschafft ist
die Macht des Lebens selbst und sie hat die selbstbestimmte
Selbsterkenntnis in Einheit und Gleichheit das Leben zu sein zur
notwendigen Voraussetzung. Dennoch ist sie die einzige Macht die
beständig ist und die dem Leben zum Durchbruch verhilft. Es ist die
Macht über dich selbst als Mensch und als Leben.
Fortsetzung folgt...
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Mittwoch, 10. Oktober 2012
Tag 59 - Mensch und Leben: Selbstmissbrauch - der Verzehr des Lebens durch den Geist (Teil 1)
Wir leben wahrhaftig in einer
beängstigenden, dämonischen Welt. Dabei ist es nicht einmal 'die
Welt' selbst, die so bedrohlich erscheint, es ist lediglich die Welt
der Menschen. Sie leben in Angst, in Angst vor 'der Welt' und in
Angst vor sich selbst. Sie trennen sich selbst von der Welt und
voneinander, aus Angst voreinander. Sie sind verlorene Geister in
einer Sphäre aus Gedanken und Vorstellungen gefangen. Jeder für
sich sieht nur sich selbst, und dann die Welt. Er sieht sich als ein
Geschöpf aus Gedanken aus Erinnerungen. Geprägt und geformt durch
den Einfluss der Umgebung, bestehend aus anderen Menschen die, in
ihrer Vorstellung, ebenso getrennt sind von ihm und sich durch ihn
beeinflussen und lenken lassen. Jeder für sich ein Spielball der
Erfahrungsbedingten Emotionen. Die einzige Existenz an die er glaubt
ist die Existenz in seinen Gedanken als die Person als die er sich
sieht, eine Ansammlung von Erfahrungen und Emotionen, Werturteilen
und Vermeidungsentscheidungen. Er glaubt daran, er versucht es
zumindest, indem er sich immer wieder Bestätigung sucht in den
Reaktionen seines Umfeldes. Anhand dieser Reaktionen die er
hervorruft und die er beeinflußt sieht er sich in den Geistern der
anderen wie in einem Spiegel. Doch vergisst er dabei oft, dass er
selbst als dieses aus Gedanken, Verhaltensweisen und Gewohnheiten
geformte Geschöpf selbst ein Spiegel für die anderen ist. Er glaubt
an seine Person als etwas festes, dabei ist es nur eine 'Geschichte'.
Er glaubt an sich als eine Einheit, eine im Geist lebende Figur, und
ist dabei nur ein Ergebnis einer Funktion des Systems Geistgeprägter
Interaktion, wandelbar, beeinflussbar und programmiert. Die Aussage
'Du mußt nur an dich glauben' oder 'ich glaube an dich' zeigt
deutlich, dass er in dieser Identität abhängig ist von der eigenen
Imagination. Und diese Imagination kann er nur durch Glauben aufrecht
erhalten, dessen Stärke und Durchhaltevermögen allein von der
Bestätigung anderer Menschen, anderer Geister und deren Reaktionen
auf ihn abhängig ist.
Doch was lebt er? Wo lebt er? Was ist mit der
wahrhaftigen, physischen Existenz seiner Lebensform? Während das
Individuum sich immer wieder über seine Vorstellungskraft imaginär
und Bildhaft in diese Welt setzt, passiert das Leben als seine
Körperlichkeit und die Gegebenheiten seines Realen Umfeldes
unkontrolliert und unreflektiert. Die Notwendigkeiten und Bedingungen
seiner wahrhaftigen, wirklichen Existenz als physisches Leben werden
eher als notwendige Last betrachtet, als 'Nebenher'. Völlig
entfremdet blickt er auf seine Körperlichkeit und nutzt äußere
Systeme als Projektionen seiner Persönlichkeit und seines
Vharakters, bildet durch die Filter seines Bewußtseins ein
künstliches Konzept der Beschaffung, Bereitstellung und Manipulation
seiner notwendigen Bedürfnisse um diese dann wiederum in seine Fantasiewelt des Geistes als etwas 'Besonderes' und dem 'Menschen'
als überwertige Idee angepasstes zu konsumieren. Der Geist schafft
komplexe, absurde Theorien und Betrachtungsweisen beispielsweise der
'Ernährung' eines Menschen, die es erforderlich macht die notwenige
Nahrungszufur zu verkomplizieren, sie zu gestalten zu einem
'Erlebnis' zu machen, das die Sinne verwirren und die Erwartungen in
den Bildern der Vorstellung erfüllen soll. Dabei ist die eigentliche
physische Reaktion des Körpers immer dieselbe, lediglich die
Wahrnehmung wird manipuliert, die Interpretation der empfangenen
Reize macht das 'Erlebnis' und seine Intensität aus. Die Vermarktung
dieser Konsumgüter arbeitet mit tausendfach verstärkter
Imagination, mit Bildern, Verknüpfungen, Emotionen und Erinnerungen
der Menschen um mit dem Produkt eben diese Gedanken hervorzurufen und
zu verstärken, die dann das einfache, notwendige und wohltuende
Geschehen einfacher Nahrungsaufnahme zu einem ganz persönlichen
'Erlebnis' werden lassen. Er entfremdet sich selbst von seinem
Körper, von dem Leben und befördert sich in eine unwirkliche Welt
der Gedanken und Vorstellungen, in eine eingeschränkte Version des
Lebens, eine beschränkte Version seiner Selbst als Lebensform. Das
äußerliche System das er sich dafür erschaffen hat ist die
Maschinerie die die Welt, die Menschen, das Leben durch die Mangel
dreht um sie für seine künstliche Existenz im Geiste verdaulich zu
machen. Er manipuliert sich selbst fortlaufend und benutzt sich selbst
und das Leben, das er ja ist, um Ideologien zu füttern die keine Wirklichkeit besitzen als die in der Vorstellung, keine Substanz und
keinen Wert für das Leben. Seine Vorstellung und seine künstliche,
eingebildete Existenz endet und verschwindet mit dem Ende seiner
Lebensform als Mensch. Fataler Weise aber besteht das äußere System
als Projektion seiner Identifikation im Geiste als die Maschinerie
der Ausbeutung und Raffinierung des Lebens in all seinen
Erscheinungen weiter und zwing Generation für Generation in dem
hilflosen Glauben an die Wirklichkeit dieser Lebensweise und die
Unausweichlichkeit dieses selbstzerstörerischen Missbrauchs, diesen
als Natur des Menschen zu akzeptieren und sich anzupassen.
Das eigentliche Leben als das was wir
sind wird dadurch mehr und mehr in Symbole zerlegt die in der
vergeistigten Identifikation interpretiert werden, sie künstlich
aufwerten und dem Menschen als 'Person' eine trügerische Identität
zukommen lassen. Diese Scheinidentität ist es, die ihn so angreifbar
und manipulierbar macht, die ihn dazu bringt sich selbst als das
Leben zu missachten und in dieser Missachtung alles Leben zu
missbrauchen um sich immer wieder mir Erlebnissen, Erfahrungen und
Reaktionen zu füttern, seinem Geist die energetischen Momente der
Auf- und Entladung zukommen zu lassen die er braucht um sich als
Selbstzweck aufrecht zu erhalten.
In dieser Welt, so wie wir sie
geschaffen haben, so wie wir uns als Menschen in ihr identifizieren,
freiwillig, bewußt, in selbstgewählter Akzeptanz, schaffen wir die
Polarisierungen künstlich, schaffen wir durch die geistige Trennung
'Gegner' und 'Gleichgesinnte', Feindbilder und Verantwortliche immer
dann, wenn wir nicht zufrieden sind mit dem Ergebnis unserer
Anstrengungen. Und auf genau dieselbe Weise werden natürlich auch
wir selbst, jeder Einzelne, zum Feindbild und Gegner für andere, so
dass wir ständig auf der Hut sein müssen nicht selbst benutzt und
verbraucht zu werden, zu einem objektivierten Symbol der geistigen
Aufladung eines anderen zu werden umd in dem Verdauungstrakt seiner
Selbstfindung zu landen. Angst und Misstrauen sind das Resultat
dieser Selbstgewählten menschlichen Natur, die keine ist und vor
allem in keiner Weise den Prinzipien der Natur der Welt entspricht.
Angst und Misstrauen unter den Menschen und zwanghafte Unterwerfung
unter das äußere System als Projektion dieser Verängstigung und
symbolhaften charakterisierung des Lebens als Konsumobjekt für die
Geister der Menschen. Zerstückelt, ausgezeichnet, zugeordnet und
vermarktet durch das Geldsystem. Wir nähren es, wir füttern es,
indem wir uns selbst so akzeptieren wie wir geworden sind, indem wir
willenlos annehmen und übernehmen was uns angetragen wird, indem wir
akzeptieren und erlauben, dass wir uns von unserer Existenz als das
physische Leben abwenden und nach 'höherem' streben, indem wir
glauben durch die Mystifizierung unseres Bewußtseins der Realität
entfliehen zu können ohne dabei die einfache Wahrheit zu erkennen:
dass die Realität der wir entfliehen wollen unsere eigene Kreation
ist und dass selbst die 'Mystifizierung' nur eine Idee desselben
Bewußtseins ist, das wir durch diese färbend betrachten wollen. Und
wir wollen all das, wir leben es in bewußter Ignoranz der
Konsequenzen. Wir kennen den Ausgang dieses Spiels im Geiste, der
mentalen Suchtbefriedigung durch Energie, durch Erlebnisse, durch
mental verdaute Lebendigkeit. Wir sehen das Leid das wir in unserem
Wahn verursachen, die Zerstörung, die Selbstgefährdung, aber wir
entscheiden immer wieder aufs Neue weiterzumachen. Wir sind gefangene
unserer eigenen Systeme, wir haben uns selbst zu Junkies gemacht die
nun auf ihrem Weg in den eigenen Untergang alles und jeden mit sich
reißen den sie erreichen können. Wir sind wahrhaftige Dämonen,
saugen das Leben aus, hinterhältig, eigennützig, selbstverliebt
benutzen, manipulieren und verraten wir das Leben, beuten uns
gegenseitig aus im Namen einer Ideologie ohne Nutzen für das Leben.
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