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Dienstag, 5. Mai 2015

Tag 202 - Selbstbefragung über die Bedeutung von Beziehungen und Freundschaften Teil 2

marhoons / Foter / CC BY-NC-SA


Fortsetzung zu:

Tag 201 - Selbstbefragung über die Bedeutung von Beziehungen und Freundschaften



Auszug:

Der Beweis meiner Behauptungen liegt, neben der Beobachtung des Menschen und menschlicher Auseinandersetzungen während und vor allem nachdem Beziehungen beendet wurden, in der ständigen Erwartungshaltung und den mit ihr verbundenen Enttäuschungen, die immer wieder, fortwährend eintreten aber geduldig und angestrengt ignoriert und übersehen werden, bis auf diejenigen Male in denen sich dann der Frust und die Unzufriedenheit in systemkonformen Momenten die explizit vom Unterbewusstsein ausgewählt werden entlädt. Das heißt der Beweis bleibt einzig und allein jedem selbst zugänglich, wenn er bereit ist sich und seine inneren Reaktionen zu studieren, zu beobachten und sich in Selbstehrlichkeit zu schulen wenn es darum geht die eigenen, tatsächlichen Motive in jedem Moment und in jeder emotionalen Reaktion zu erkennen.

Fortsetzung:

Eine Beziehung wiederum die auf den trügerischen Annahmen einer rein kulturell vorbestimmten Struktur oder der Idee der „Vervollkommnung“ des eigenen Selbst oder des eigenen Lebens basiert ist im Grunde ausnahmslos zum Scheitern verurteilt. Das ist kein Pessimismus, das liegt einfach in der Natur der Sache. Eine Beziehung, egal welcher Art, die auf der Energiebasierten Grundlage von reinen Ideen und Vorstellung aufbaut kann nicht dauerhaft aufrechterhalten werden, ohne an dem einen oder anderen Beteiligten im Übermaß zu zehren. Scheitern bedeutet übrigens nicht nur, dass die Beziehung beendet wird, sondern es sind auch all diejenigen Zustände einer Beziehung gemeint, die lediglich aufgrund der individuellen Wahnideen der Beteiligten bestehen bleiben und mit der Verwirklichung der ursprünglichen Vorstellungen von dieser Beziehung nicht mehr das Geringste zu tun haben. Also vor allem die, in denen jeder nur auf das Einlenken, die Anpassung, die Veränderung des anderen wartet, die also nur auf Hoffnungen beruhen wobei die Beteiligten nicht zu merken scheinen, dass all die Energie und der Aufwand den Sie in dieses emotionale Geflecht hineinlegen vergeblich sind und ihnen das Äußerste Abverlangen. Dabei wäre der Schritt in die Freiheit so einfach und so nahe, nämlich sich schlicht gegenseitig eizugestehen, dass man sich und den anderen belogen hat um dann gemeinsam zu entscheiden, ob es Sinn macht auf der Basis tatsächlicher Gegebenheiten eine neue Übereinkunft zu treffen und den Rahmen in dem jeder einzelne zur Veränderung und Anpassung bereit ist zu besprechen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen. Doch zu diesem Schritt ist eben die selbstehrliche Courage erforderlich sich die Eigenverantwortung einzugestehen die man für sich, seine Entscheidungen und sein Wirken trägt und die Schuldzuweisungen für das Scheitern nicht erfüllbarer Fantasien an den anderen zu beenden.  Dazu sind die Wenigsten gewillt, vielmehr wird die Unausweichlichkeit des Endes einer Beziehung aufgrund dieser Unmündigkeit immer als ein enormer Verlust wahrgenommen und die Reue und der Frust über vertane Zeit und Energie führt zu Wut, Zorn und Hass, emotionale Reaktionen die ebenso irrational und ignorant wie die Beziehung selbst war sind, und ebenso zerstörerisch und unproduktiv. Daher sind auch die Beziehungen die eben ein nebeneinander her Leben in der Hoffnung auf Besserung ohne Aussprache und Offenheit darstellen gescheiterte Beziehungen. Die letzte Konsequenz dieser emotionalen, selbstzerstörerischen Auseinandersetzung ist nur zeitlich verschoben. Am Ende wird diese emotionale Ladung von der Ego-Persönlichkeit als Treibstoff und Nährboden neuer Wahnideen und Überlegenheitsfantasien genutzt, indem die ehemals verbundene Person als bösartig, hinterhältig, verachtenswert, kurz: als Feind imaginär neu gestaltet wird.
Das muss natürlich nicht immer so sein. In aller Regel ist der Ausgang auch nur dann von einer derartigen emotionalen Wandlung gefolgt, wenn ein Partner nach der Trennung einen finanziellen Abstieg in Kauf nehmen muss, also seinen finanziellen, sprich sozialen Status nicht mehr halten kann. Die Angst vor diesem Verlust ist es dann oft auch, die das Festhalten an bereits gescheiterten Beziehungen begründet, und dafür werden unglaubliche Maßnahmen ergriffen und Entscheidungen getroffen, unfassbarer Missbrauch betrieben, wenn beispielsweise in der Hoffnung den Partner zwangsweise binden zu können ein Kind gezeugt wird, aus einem einzigen Grund, einer Angst vor dem Verlust einer eingebildeten, durch das mentale Gedankenkonstrukt einer herbeifantasierten Beziehung getragenen Persönlichkeit.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Freitag, 9. Januar 2015

Tag 191 - Nutzlos, Sinnlos, Hilflos - Freiwillige Selbstbeschränkung

wili_hybrid / Foter / CC BY-NC




Wozu das Ganze? das habe ich mich in letzter Zeit des Öfteren gefragt. Was ist meine Anstrengung mich selbst zu ändern eigentlich wert, in einer Welt in der ich mich dadurch im Grunde mehr und mehr zu einem „Sonderling“ mache? In den letzten Monaten habe ich aufgrund privater Umstände und der sozialen Situation in der wir uns als Familie befinden mehr und mehr versucht mich „anzugleichen“ und anzupassen, um dabei zu bleiben sozusagen, mich zum Wohle der Familie zu „re-integrieren“ in eine Gemeinschaft die nach Werten und Vorstellungen lebt und handelt, mit denen ich mich in keiner Weise mehr identifizieren kann. Natürlich geht es nicht um mich persönlich, es geht nicht darum wie wohl ich mich fühle und ob ich glücklich sein könnte, das wird in dieser Welt für mich nicht möglich sein. Es geht ausschließlich darum, mich nicht versehentlich ins Aus zu setzen, vor allem der Familie gegenüber aber auch im Sinne des einzigen Sinns den mein Leben in dieser Welt haben kann, nämlich die eigene Veränderung im Sinne des Wohles des Lebens wirksam zu machen und mich in die Lage zu versetzen als Beispiel für die Machbarkeit der Veränderung der fatalistischen „Natur“ die wir als unsere unabänderliche Persönlichkeitsstruktur akzeptiert haben zu stehen. Aber wie wirksam kann das sein? Wie Sinnvoll kann das sein und ist es wirklich notwendig, die eigene Veränderung und die wachsende Selbstbestimmung anderen vorzuhalten, sich der Skepsis und dem Misstrauen auszusetzen, sich diesen unerträglichen Diskussionen der oberflächlichen Selbstrechtfertigung der Lobby auszusetzen? Wie sollte das jemals einen Sinn machen können? Hat mich irgendjemand dazu bewegen können einen Weg der Selbstanalyse und des Selbstverständnisses zu gehen? Hat mich irgendjemand so beeinflusst, dass ich den Weg des größten Widerstandes gewählt und erkannt habe, dass er der einzig wirkliche Weg zur Selbstbefreiung ist? Nein, nur das Leben selbst hat mich dazu bringen können, nur meine Erfahrung einer scheinbar ausweglosen, bedrohlichen Situation. Erst als ich bereits derart verunsichert war, dass sich mir keine Möglichkeit des Selbstbetruges und der Ignoranz mehr bot, erst da waren andere Menschen wichtig und interessant, die mich bei der Entscheidung zu einem Paradigmenwechsel der eigenen Identitäts- und Identifikationsfrage unterstützt haben. Doch die Entscheidung selbst kam von mir allein, und nur dieser Wille kann tatsächlich die Disziplin und Selbstbestimmung hervorrufen die notwendig ist um nicht wieder in die althergebrachten Muster der Ignoranz und der Verblendung zu verfallen. Alles und jede Entscheidung zuvor war nur ein Überzug, eine Verkleidung des immer gleichen Ego-prinzips. Ein Selbstbetrug zur Ablenkung, zur Unterhaltung der Ich-Persönlichkeit.

Also ist es zwar hilfreich mit anderen Menschen sich gegenseitig zu unterstützen, aber eine Wirkung nach außen kann und sollte man sich vielleicht auch überhaupt nicht erhoffen. Dennoch gibt es einen Teil in mir der sich nach diesem Erfolg sehnt, der erwartet, dass die Arbeit Früchte trägt, und zwar eben auch bei anderen Menschen. Was ist diese Sehnsucht aber? Begründet sie sich in der Hoffnung, dass mehr und mehr Menschen sich von den lebensfeindlichen egoistischen selbstzerstörerischen Mustern des Bewusstseins befreien zum Wohle und zum Besten aller oder ist es die egoistische Sehnsucht nach Anerkennung und Resonanz, nach Einzigartigkeit und Besonderheit?

Es ist der persönliche und daher vielleicht egoistische Wunsch nach wahrer Veränderung der menschlichen Welt. Es ist keine egoistische Anerkennungssucht und auch nicht der Wunsch nach Besonderheit des eigenen Selbst. Wenn es so wäre, dann gäbe es noch einen Wunsch weiter zu machen mit der „Öffentlichkeitsarbeit“. Doch dieser schwindet und ich muss mich fragen, ob ich leichtfertig bin in dem ich mich diesem Gefühl der Sinnlosigkeit hingebe. Dieses Aufgeben ist in der Tat egoistisch, denn die Arbeit ist notwendig, das Präsent sein, sich dabei zu zeigen, sich zu offenbaren und zu stellen, unter den Möglichkeiten der digitalisierten Welt ist eine Chance, eine Option die man nicht unbeachtet und ungenutzt lassen darf. Und da spielt es keine große Rolle, ob man sich wohl dabei fühlt oder ob es einem persönlich Spaß macht. Es ist notwendig, weil es eben die Veränderung des Selbst zeigt und als lebendiges Beispiel vorzeigt. Es ist notwendig, weil es zu viele Menschen gibt, die diese Möglichkeit nicht haben oder sie nicht nutzen. Die sich allein fühlen mit ihrer Unzufriedenheit und den inneren Konflikten mit der Welt wie wir sie erlaubt und zugelassen haben. Ich muss mich diesem Gefühl der Niedergeschlagenheit und der Nutzlosigkeit stellen und mich durch diese Ohnmacht kämpfen, denn das ist ein Teil meiner eigenen Persönlichkeitsanalyse und der Vergangenheitsbewältigung die zur Umstrukturierung und Neuausrichtung meiner Persönlichkeit notwendig ist. Und daher stehe ich für meine eigenen Gedanken der Selbstbeschränkung und der Selbstbehinderung gerade, atme und stoppe sie, besinne mich auf das Leben das ich bin und die körperliche Existenz die mich atmen lässt, nutze den Moment der Selbstwahrnehmung, der Aufmerksamkeit um mir klar zu machen, dass dieses Programm eben den Zustand der Tatenlosigkeit und der Fremdbestimmten Paralyse möglich macht der mein Potential als Mensch einschränkt und es verhindert, dass ich die Erkenntnisse der Lügen und des Selbstbetrugs auch auflöse und die selbstbestimmte Neuausrichtung am Leben und dem Prinzip der Einheit und Gleichheit allen Lebens umsetze, anwende und LEBE.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und es zugelassen habe mich dem Gefühl dr Niedergeschlagenheit und der Ohnmacht hinzugeben und mich gleichzeitig zu verurteilen, weil ich mich innerlich für faul und bequem gehalten habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir nicht erlaubt habe, die Niedergeschlagenheit und die Ohnmacht zu hinterfragen, ihr Entstehen zu verstehen und mich zu korrigieren, und mich stattdessen unmittelbar schuldig zu fühlen, mich zu beurteilen und selbst zu bestrafen mit selbsthemmenden und zerstörerischen Gedanken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich selbst von vornherein in meinem Handeln und dem Umsetzen meiner Erkenntnisse zu bremsen und zu blockieren, indem ich mich den Gedanken der Sinn- und Nutzlosigkeit blindgläubig hingegeben habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir nicht erlaubt habe, die Momente der Niedergeschlagenheit als Chance und Möglichkeit zu sehen und zu nutzen, die Programme meiner Persönlichkeits- und Gedankenstruktur genau zu analysieren und zu hinterfragen, ihre Entstehung und Entwicklung zu verfolgen und sie mir zu vergegenwärtigen um die Fremdbestimmung durch sie aufzugeben und die Selbstbestimmung unter eigenverantwortlicher Aufmerksamkeit zu übernehmen.

Ich bestimme mich selbst als das Leben dazu, in dem Momenten der Niedergeschlagenheit und dem Gefühl der Nutzlosigkeit innezuhalten, bewusst zu atmen und mich auf das was ich als Teil und Ganzes in dem Moment hier und jetzt bin zu besinnen, mir den Sinn und Nutzen des Seins in einer Welt der krankhaften Verlorenheit im egoistischen Geist vor Augen zu halten, der in der Übernahme und Akzeptanz der Eigenverantwortung für und als das Leben selbst besteht und darin, die Möglichkeiten und das Potential des selbstbestimmten Mensch-Seins für das Beste für alle, das Wohl allen Lebens einzusetzen und zwar so, dass man die Existenz aller Systeme als die Werke menschlichen, unkontrollierten Einflusses ohne Verantwortung und durch  egoistische Ignoranz entstanden als gegeben annimmt und akzeptiert, dass man die eigene Beteiligung und vor allem die eigene Verantwortung für die Art ihres Fortbestehens übernimmt und sich als wirksames Element der Zusammenhänge akzeptiert, so dass man die Verantwortung für sich selbst als Mensch leben muss und nicht mehr ablehnen oder ignorieren kann.

Montag, 21. Juli 2014

Tag 180 - Immer geduckt (persönlicher Selbstanalyse und Korrekturprozess 2. Teil)

Pictoscribe / Foter / Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0)




Das ist der zweite Beitrag einer Reihe zum persönlichen Selbstanalyse-, Entwicklungs- und Korrekturprozess
Teil 1:

Tag 179 - Warten auf das "Jetzt" 

 

Auszug:

"Große Pläne? Nein, denn das, was ich bin und was ich zu tun gedenke, das beginnt jetzt und hier. Mit jedem Schritt und jedem Atemzug. Bleibe ich gesund liegen nach Abschluss des Studiums noch gute zwanzig Jahre Arbeitsleben vor mir, mehr als genug um mcih entsprechend einzubringen. Ich will hier nicht klingen wie ein unreifer Idealist, daher stoppe ich diesen Gedankengang hier. Die Entscheidung ist gefallen und diese Entscheidung wird in dieser Größenordnung wohl meine letzte sein. Ich konnte immer schon am besten unter existentiellem Druck arbeiten also habe ich die besten Voraussetzungen für mich und diesen Moment geschaffen. "



 2. Teil

Ich habe mein Leben in geduckter Haltung verbracht und werde diesen Fehler jetzt Schritt für Schritt und Stück für Stück beseitigen. 

Verantwortlich für meine Haltung oder besser gesagt meine Zurückhaltung bin immer ich selbst und niemand sonst, keine äußeren Umstände, kein Verhalten anderer und auch nicht meine Natur oder das, was man gemeinhin die „Natur“ und den „Charakter“ nennt, ohne genau zu wissen wovon man da eigentlich spricht. Verantwortung beginnt immer bei einem selbst und erst in zweiter Linie sind andere mit verantwortlich für die Situation in der man lebt und die das eigene Leben mitbestimmt. Doch auch die Verantwortlichkeit anderer ist eine Eigenverantwortung die sie zunächst sich selbst gegenüber zu akzeptieren und zu erfüllen haben, denn nur dann kann man davon ausgehen, es mit Selbst-bewussten und vertrauenswürdigen Menschen zu tun zu haben und nur dann ist es möglich ein produktives Miteinander zu gestalten das nicht auf Misstrauen, Missgunst, Angst und gegenseitiger Ausbeutung beruht.

Ich habe diese verdrängten und verborgenen Ängste in mir herangezüchtet und es ihnen gestattet mich zu bestimmen. Wenn man ein Leben im Verborgenen führt, wenn man sich versteckt hinter Fassaden, hinter Heuchelei und Schauspielerei, wenn man nur in seinem geheimen Bewusstsein eine „intime Persönlichkeit“ kultiviert, dann bleibt keine Wahl außer sich selbst zu belügen und damit auch die anderen. Und mit der Zeit glaubt man seine eigenen Lügen und identifiziert sich tatsächlich mit dieser geheimen Instanz und man bemerkt nicht, dass das Gefühl des Mangels und der Unzulänglichkeit, die Unzufriedenheit und die ständige Suche nach Erfüllung nur aus diesem unglücklichen Selbstbetrug erwachsen. Man bemerkt diese ständige Fremdbestimmung durch die inneren Programme, die Ängste sich zu offenbaren in allen Entscheidungen und Taten nicht mehr, man wird verkrampft und verbittert, man verliert den Blick und die Wahrnehmung für das Hier, den wirklichen Moment des Lebendigen Seins. Die Last der erdrückenden Gedankenmuster und Konstrukte die man sich als Schutzwall vor der Wirklichkeit aufgebaut hat lassen einen in die Knie gehen, man versucht ständig auch das wahre körperliche Selbst verborgen zu halten. Entweder man verkleidet sich wie ein Pfau oder man versucht so unauffällig und normal wie möglich zu wirken, oder aber man senkt den Kopf um nicht gesehen oder erkannt zu werden, lässt die Schultern hängen und steht geduckt, versuch sich in sich selbst zurückzuziehen. Doch dort gibt es keinen Lebensraum, sondern nur die Welt der eigenen Gedanken, welche nur durch das Körperliche überhaupt existiert.
Es mag erscheinen wie ein defensiver Zustand der Zurückhaltung aber wenn man es genauer betrachtet erkennt man, dass das Gegenteil der Fall ist. Denn durch diesen permanenten Selbstbetrug, die Anstrengung das Geheimnis der eigenen innersten Ängste, der verborgenen selbstsüchtigen Pläne, der verbitterten Gedanken dass man es ja schließlich verdient habe sich zu bereichern wo es nur geht, ohne Rücksicht auf Verluste in der Hoffnung dass es einem dadurch besser ginge, ist man in ständigem  Kampfmodus, man ist eigentlich aggressiv-passiv, man versucht Gelegenheiten zu nutzen um aus dem Verborgenen zuzuschlagen. Die Verteidigungs- und Opferhaltung ist hier nur eine Konsequenz der eigenen Unaufrichtigkeit und der Versuch einer Rechtfertigung, denn man muss sich nur dort verteidigen, wo man auf unsicherem Grund steht und wenn die eigene Selbstidentifikation unsicher und wackelig ist lebt man in Angst und kann sicher sein, dass sie nicht wahrhaftig ist.
In meinem letzten Blog habe ich die Komplexe meiner Vergangenheitserlebnisse und der mentalen Systeme die ich auf meiner Interpretation dieser Erfahrungen aufgebaut habe beschrieben und gezeigt, dass es immer wieder darauf hinausläuft mich mit einer gedanklichen Idealvorstellung zu vergleichen, einer imaginären Person die bestimmte Voraussetzungen und Bedingungen erfüllt, die ich erst noch erreichen muss um so zu sein, wie ich es mir vorstelle. Stark, Standhaft, Selbstbewusst und Zielgerichtet. Diese Eigenschaften zu erwerben war für mich immer mit der Laufbahn einer durch die Gesellschaft und das System vorgegebenen Weise verbunden und nur so zu erreichen. Die Aufrichtigkeit und Selbstehrlichkeit immer als das was man ist, was man sich erlaubt hat zu werden einfach zu SEIN und in dieser Akzeptanz das eigene Potential zu entfalten, zu nutzen und selbst zu bestimmen wohin man dabei geht ist aber immer Hier und in jedem Atemzug wählbar. Auf dieser Aufrichtigkeit und Selbstehrlichkeit basiert das Selbstbewusstsein das unumstößlich ist, weil es die eigene Gleichheit/Gleichwertigkeit und Einheit mit allem Leben anerkennt und in das Sein integriert, also lebt. Dieser Selbstwert ist dann nicht nur ein Gefühl oder ein Gedankenkonstrukt, sondern basiert auf den Fakten des Lebens das unabhängig von den Idealen und Ideologien existiert. All das scheinbare Versagen und die Niederlagen die ich als solche in meine Persönlichkeit eingeflochten habe sind nur aus dem einen Grund für mich, mein Leben, meine Entscheidungen und meine Selbstwahrnehmung bestimmend geworden, weil ich das zugelassen habe. Ich habe mich vor mir selbst versteckt und den Wunsch nach Anerkennung durch das Erfüllen von äußeren Bedingungen als Rechtfertigung dafür benutzt, mich immer weiter in die gedanklichen Wahrnehmungen meiner Selbst und meines Umfeldes zu flüchten, ohne die Verantwortung für all die Schwierigkeiten die diese Welt bereithält zu übernehmen und meinen eigenen Beitrag anzuerkennen. Was ist das Beschuldigen und die Abwälzung von Verantwortung anderes als das Betteln um eine Sonderbehandlung?
Bei alledem war mir nie wirklich klar, weil ich es nicht wollte, dass meine Selbstwahrnehmung und die Minderwertigkeitsgefühle meine eigene Kreation sind und ich nur durch meine Unehrlichkeit mir selbst gegenüber die Ängste in mir geschaffen habe, die diese Wahrheit vor mir verbergen sollten. Tatsächlich habe ich immer ein großes Potential an Fähigkeiten, an Durchhaltevermögen, Disziplin und Fleiß gezeigt, wenn es darauf ankam mich und meine imaginäre Selbstidentifikation zu schützen. Und diesen Schutz hatte ich immer dann nötig, wenn ich mich eben durch den stetigen Selbstbetrug in eine bedrohliche Lage gebracht habe. Durch diesen selbst geschaffenen Teufelskreis konnte ich mir selbst die Fähigkeiten die ich darin aufgebracht habe nie eingestehen oder sie schätzen lernen, denn sie waren ja immer nur zu dem Zweck da, ein zum Scheitern verurteiltes Selbstbild aufrecht zu erhalten, das mit der Wirklichkeit in Konflikt kommen musste, und diese Konflikt offenbarte eben immer wieder die eigentliche Lüge dieser Konstruktion meiner Persönlichkeit. Daher müssen selbst erdachte Illusionen, Fantasien und scheinlogische Konstrukte die Konflikte verbergen und aus ihnen Angriffe machen, Attacken auf ein schuldloses Opfer, Bedrohungen durch ein übermächtiges System von dem ich mich selbst getrennt wahrnehme. Aber genau diese Trennung ist die größte Illusion und die Ursache oder besser gesagt der gedankliche Nährboden für alle irrationalen Ängste.

Die Herausforderungen des Systems annehmen das wir alle mit tragen und dessen längst überfällige Überarbeitung nur dann angegangen werden kann, wenn wir alle gemeinsam und jeder für sich diese Flucht in Illusionen aufgeben, wenn wir nicht mehr die symbolischen Artefakte des Ideals repräsentieren, sondern die Aufrichtigkeit, die Einheit und Gleichheit des Lebens wahrhaftig Umsetzen indem wir sie auch in jedem Augenblick leben, bedeutet einen Schritt in die eigenverantwortliche Selbstbestimmung die dem Potential entspricht, das der Mensch hat. Die Verantwortung die seine Fähigkeiten mit sich bringen zu übernehmen bedeutet alles in Betracht zu ziehen was möglich ist, Konsequenzen bewusst zu überschauen und herauszukommen aus der stickigen Höhle des geheimen Bewusstseins, sich zu offenbaren und sich in jedem anderen zu erkennen, zu respektieren und zu ehren mit der Würde die uns allen zusteht.
Wenn wir dafür die äußeren und inneren Bedingungen erfüllen gibt es keinen Grund mehr für defensives und/oder aggressives Verhalten, keinen Grund sich selbst zu beschränken, sich zu unterdrücken und zu verstellen. Es gibt keinen Grund für ein geheimes Bewusstsein oder eine persönliche Agenda der Selbstsucht. Und es kann auch nichts und niemand den eigenen Selbstwert entkräften. 

Ich habe in diesen zwei Blogs bereits sehr viel über mich und weitere Bereiche meiner Persönlichkeit erfahren und zu akzeptieren und verstehen gelernt. Ich habe erkannt wie sehr ich mich selbst unterschätzt, mich selbst beschränkt und unterdrückt habe und dass ich mir ein Selbstbild erschaffen habe das weit entfernt von meinem wirklichen Potenzial und Fähigkeiten liegt. Tatsächlich war das Potenzial immer da, nur mein Bewusstsein, meine Gedanken und die Persönlichkeitsprogramme haben es ermöglicht, meine Sicht auf die tatsächlichen Ereignisse, meine Handlungen, Erfolge und Errungenschaften zu verstellen, die mir trotz aller Widerstände und aller widrigen Umstände gelungen sind. Die Akzeptanz dieser Möglichkeiten und dieses Potentials bedeutet aber eben auch die Verantwortung zu übernehmen beides im Sinne und zum Besten allen Lebens einzusetzen. Und die Angst vor dieser Verantwortung, die eine Eigenverantwortung ist zu der dich niemand auffordert und die dir auch niemand hoch anrechnet in unserer Welt, ist der Antrieb und der Trigger für all die Selbstrechtfertigungen, die Entschuldigungen und selbstgefälligen Ausreden dafür, sich der Wirklichkeit unserer menschlichen Welt nicht zu stellen. 

Veränderung ist unumgänglich in dieser Welt. Doch wenn man nicht einmal bereit ist den IST-Zustand anzuerkennen und die eigene Verantwortung dafür mit in die Berechnungen zu nehmen, dann wird man wirkungslos in seinem Tun und hat keine Möglichkeit für etwas wirklich einzustehen.

Montag, 16. Juni 2014

Tag 175 - Vom Scheitern zu gefallen Teil II (SV I)

Chris Devers / Foter / Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0)




Fortsetzung zu:

Tag 174 - Vom Scheitern zu gefallen Teil I

 

Auszug:

"Sich dieser Angst zu stellen und sie zu überleben als das, was von dir übrig bleibt, das ist der steinige und unangenehme Weg in die Freiheit für das wahre, eigentliche Selbst das erst dann zu seiner Größe und Stärke heranwachsen kann, wenn dieses Monster seinen Schrecken verloren hat und wir erkennen, dass es in Wahrheit ein treuer Freund und Begleiter ist, ein Sicherheitsfaktor der uns immer wieder vor den Fallen der institutionalisierten Programme unseres gesteuerten Bewusstseins warnt, und zwar immer dort, wo wir den Kontakt zu uns selbst, zu der Einheit und der bodenständigen Wahrhaftigkeit des Lebens hier in diesem Moment, diesem Atemzug der Körperlichkeit zu verlieren drohen."

Teil II
 

Was bedeutet die Anerkennung der Anderen wirklich? Was für einen tatsächlichen Sinn soll sie haben? Die Persönlichkeiten, die einem die Anerkennung scheinbar entgegenbringen sind ebenso flüchtig wie die eigene. Es ist nichts Substanzielles hinter dieser Anerkennung, nichts, was einem wirklich hilft, was wirklich die Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach Bestätigung der eigenen Identität erfüllen könnte. 

Es läuft darauf hinaus, dass die Anerkennung, die Achtung anderer eine symbolische Überlieferung bleibt, sofern sie eben an eine Person, bzw. eine Persönlichkeit gebunden ist. Diese Form der Anerkennung ist durchsetzt von Wahnideen, von Vermutungen und Mutmaßungen über eine Person. Und wenn diese Form der Achtung oder auch Wertschätzung einer Person gesellschaftlich generalisiert wird, wenn sie Generationen überdauert, dann wird daraus eine Geschichte, man könnte sagen ein Märchen, denn die Überlieferung, die Geschichten und ihre Wahrnehmung und Interpretation entfernen sich mit der Zeit mehr und mehr von der Wirklichkeit des ersten Erlebens, welches an sich schon nicht verlässlich gewesen ist.

Anerkennung ist flüchtig, substanzlos, unbedeutend und bringt den faden Beigeschmack von Neid mit sich. Im Grunde sollte niemand danach streben, vielmehr sollte man erforschen, was diese Sehnsucht und das Verlangen nach einer solchen, kurzfristigen, emotionalen Befriedigung tatsächlich hervorruft und welche unerfüllbaren Erwartungen man an diese Anerkennung durch andere stellt, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Im Übrigen ist auch der feste Glaube man sei eben gerade nicht auf die Anerkennung anderer angewiesen in vielen Fällen eine Form der Effekthascherei, ein verdeckter Versuch eine Art ‚negativer Anerkennung‘ zu erhalten, indem man sich besonders individualistisch, nonkonformistisch oder rebellisch darstellt, vor sich selbst und vor den anderen.


Selbstvergebung 
Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und es zugelassen habe mir nie wirklich die Frage zu stellen, ob das was ich tue, was ich anstrebe und mir für mein Leben wünsche tatsächlich von mir selbst stammt, ob diese Vorstellungen und Ideale wirklich die meinen sind, dass ich nie den wahren Motiven meiner Handlungen und Pläne auf den Grund gegangen bin um zu erkennen, dass ich selbst mit diesen Vorstellungen überhaupt nichts anfangen kann, nichts zu tun habe und dass keines meiner Motive tatsächlich von mir selbst stammt und ich daher auch für die meisten Entscheidungen meiner Vergangenheit nicht selbst gerade stehen konnte und wollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe immer dann, wenn meine halbherzigen Pläne aufgrund der Tatsache, dass ich sie nicht wirklich wollte, nicht wirklich hinter ihnen gestanden habe gescheitert sind nicht nach den wahren Gründen bei mir selbst zu suchen, die Ursachen meines Scheiterns in Selbstehrlicher Selbstbefragung zu erforschen, sondern in Gedanken und Vorstellungen Konzepte entwickelt und Glaubenssysteme geschaffen habe, die andere für mich verantwortlich scheinen ließen, entweder direkt andere Personen oder aber auch äußere Umstände, mein Umfeld, meine Bedingungen, selbst die Fähigkeiten die ich habe für deren Mangel ich beispielsweise meine Familie, meine Erziehung und ähnliches verantwortlich machen wollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich und meine 
Entscheidungen immer wieder an meiner Vermutung über das, was gerade in den Augen anderer, für mich wichtig erscheinender Personen  als respektabel und angesehen zu sein schien auszurichten, anstatt meine Eigenverantwortlichkeit für mich selbst, das Leben und die Auswirkungen meiner Entscheidungen und Taten auf mein Leben und das anderer zu erkennen, zu akzeptieren und zu übernehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in dieser Verantwortung, der Eigenverantwortung als Teil des Lebens nicht de einzig wahren Schritt zur Selbstbestimmung, zu Selbst-Bewusstsein und Standfestigkeit zu erkennen den sie bedeutet und mit sich bringt, sondern sie zu fürchten, sie zu vermeiden und stattdessen mich selbst zum Sklaven der Ideologien der Selbstunterdrückung einer Welt und Gesellschaft zu machen, die außer der Unmündigen Selbstsucht und ihrer Maskerade kaum etwas wirklich „kultiviertes“ hervorgebracht hat.

Selbstkorrigierende Statements folgen ...


Freitag, 30. Mai 2014

Tag 170 - Psychologie aus der Sicht eines Nicht-Psychologen Teil 10 "Gewalt" II

Mysealia / Foter / Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-NC-SA 2.0)




Fortsetzung zu

Tag 168 - Psychologie aus der Sicht eines Nicht-Psychologen Teil 9 "Gewalt" I



Wie oft findet man sich in einer Situation in der man verschiedene Reaktions-Optionen durchgeht oder sich zu bestimmten Handlungen gedrängt fühlt, in denen man sich aber stoppt und zwingt etwas anderes, etwas angepasstes, situationsbedingt konformes zu tun? Das passiert ständig, in nahezu jeder sozialen Interaktion mit Menschen. In Gesprächen am Arbeitsplatz, in der Familie und in anderen privaten Bereichen, man handelt nach kulturellen und gesellschaftlichen Normen. Wo bleibt man aber selbst dabei? Wo steht man selbst wirklich? Weiß man das überhaupt? Bleibt eigentlich noch Zeit bei dieser anstrengenden Schauspielerei, den Manipulationen, den Verschleierungen und den Versuchen die Absichten und Erwartungen anderer zu erahnen, dass man sich überhaupt noch selbst wahrnimmt? Und wenn man sich wahrnimmt, wie sicher kann man sein, dass diese Intuitionen, diese inneren Wünsche und Verlangen, das Bedürfnis auf bestimmte Weise zu reagieren und zu handeln nicht auch eine fremdgeprägte Programmierung sind? Und tatsächlich, das meiste davon ist vorprogrammiert, angelegt in den ersten, subtilsten Momenten der Bewusstseinsentwicklung  und der Entstehung des Gedankensystems auf der Grundlage des lebendigen Wachstums unserer körperlichen Existenz. Wir können uns überhaupt nicht auf unsere Ahnungen, Empfindungen, Abneigungen und Vorlieben verlassen, sie sind nicht wirklich unsere eigenen und daher definieren sie auch nicht das eigentliche Selbst.

Die Motive geben einen Hinweis darauf, denn die Motive der Handlungsweisen sind oft sehr kurzfristig orientierte, auf den Moment bezogene Sicherheitsmechanismen. Man versucht unangenehme Konfrontationen zu vermeiden, man versucht das Gegenüber wohlgesonnen zu halten oder aber zu provozieren, je nachdem worin die eigenen Ziele bestehen. Doch bei aller Anstrengung sind die wahren Gründe dieser Ziele, die man als persönliche Ziele wahrnimmt, nicht wirklich ergründet, nicht wahrhaftig klar und deutlich.

Tatsächlich ist es so, dass man bei genauer Überlegung, bei durchdachter Handlung und selbstehrlicher Prüfung der eigenen Motive und Ziele sich immer weiter von jeder Lösung oder Option die Gewalt beinhaltet entfernt. Es kristallisiert sich heraus, dass der spontane Wunsch nach Gewalt, nach einer Handlung die direkten physischen Schmerz und Schaden verursacht, in den allermeisten Fällen eine reine Reaktion ist deren Antrieb man selbst nicht versteht und daher ist man in dem Moment in dem man diesem Impuls folgt weder ein „starker“ Mensch, noch ein Individualist oder ein rebellischer Charakter oder gar ein Held. Man ist nichts weiter als ein Sklave, ein ausführendes Organ das Befehle eines Programms befolgt, dessen Urheber unzählbare Faktoren sind, aber in keinem Fall das Selbst allein. Tatsächlich ist man selbst nicht einmal das ausführende Organ, sondern das Selbst als eigenverantwortliche, eigenständige und verantwortungsbewusste Direktive tritt bei einer solchen Reiz-Reaktion völlig in den Hintergrund und es ist keineswegs so wie allgemein häufig angenommen, dass in dem Moment der spontanen Handlung etwas wie ‚natürlicher‘ und daher auch ‚guter‘ oder zumindest ein legitimierter Instinkt zutage träte und daher die Verantwortlichkeit für diese Instinktiven Handlungen bei einer Instanz wie der Natur oder etwas anderem übermenschlichen, sich unserem Einflussbereich entziehenden läge. Das ist eine religiös verblendete Wahrnehmung die wiederum dem Schutz der ego-Persönlichkeit und der Rechtfertigung der eigenen Untätigkeit dienen soll. Sie ist bei genauerer Betrachtung so überaus lächerlich und heuchlerisch, dass man abgestoßen von sich selbst sein könnte.

Der Wunsch Gewalt auszuüben ist ein Wunsch nach Macht und wie jedes Bedürfnis nach Macht über einen anderen Menschen entspringt dieser Wunsch einer Angst. Der Angst vor Übervorteilung, der Angst davor hintergangen oder ausgenutzt, manipuliert und herabgesetzt zu werden.

Fortsetzung folgt...