Was ist gemeint mit dem "Selbst" in Selbst-Bewusstsein, Selbst-Ehrlichkeit, Selbst-Analyse, Selbst-Bestimmung?
Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
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Dienstag, 20. Januar 2015
Tag 195 - Analyse der Selbstbeschränkungen Teil 4 "Selbst-"
Was ist gemeint mit dem "Selbst" in Selbst-Bewusstsein, Selbst-Ehrlichkeit, Selbst-Analyse, Selbst-Bestimmung?
Freitag, 9. Januar 2015
Tag 191 - Nutzlos, Sinnlos, Hilflos - Freiwillige Selbstbeschränkung
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- wili_hybrid / Foter / CC BY-NC
Wozu das Ganze? das habe ich mich in letzter Zeit des Öfteren
gefragt. Was ist meine Anstrengung mich selbst zu ändern eigentlich wert, in
einer Welt in der ich mich dadurch im Grunde mehr und mehr zu einem „Sonderling“
mache? In den letzten Monaten habe ich aufgrund privater Umstände und der
sozialen Situation in der wir uns als Familie befinden mehr und mehr versucht
mich „anzugleichen“ und anzupassen, um dabei zu bleiben sozusagen, mich zum
Wohle der Familie zu „re-integrieren“ in eine Gemeinschaft die nach Werten und
Vorstellungen lebt und handelt, mit denen ich mich in keiner Weise mehr
identifizieren kann. Natürlich geht es nicht um mich persönlich, es geht nicht
darum wie wohl ich mich fühle und ob ich glücklich sein könnte, das wird in
dieser Welt für mich nicht möglich sein. Es geht ausschließlich darum, mich
nicht versehentlich ins Aus zu setzen, vor allem der Familie gegenüber aber
auch im Sinne des einzigen Sinns den mein Leben in dieser Welt haben kann,
nämlich die eigene Veränderung im Sinne des Wohles des Lebens wirksam zu machen
und mich in die Lage zu versetzen als Beispiel für die Machbarkeit der
Veränderung der fatalistischen „Natur“ die wir als unsere unabänderliche
Persönlichkeitsstruktur akzeptiert haben zu stehen. Aber wie wirksam kann das
sein? Wie Sinnvoll kann das sein und ist es wirklich notwendig, die eigene
Veränderung und die wachsende Selbstbestimmung anderen vorzuhalten, sich der
Skepsis und dem Misstrauen auszusetzen, sich diesen unerträglichen Diskussionen
der oberflächlichen Selbstrechtfertigung der Lobby auszusetzen? Wie sollte das
jemals einen Sinn machen können? Hat mich irgendjemand dazu bewegen können
einen Weg der Selbstanalyse und des Selbstverständnisses zu gehen? Hat mich
irgendjemand so beeinflusst, dass ich den Weg des größten Widerstandes gewählt
und erkannt habe, dass er der einzig wirkliche Weg zur Selbstbefreiung ist?
Nein, nur das Leben selbst hat mich dazu bringen können, nur meine Erfahrung
einer scheinbar ausweglosen, bedrohlichen Situation. Erst als ich bereits
derart verunsichert war, dass sich mir keine Möglichkeit des Selbstbetruges und
der Ignoranz mehr bot, erst da waren andere Menschen wichtig und interessant,
die mich bei der Entscheidung zu einem Paradigmenwechsel der eigenen Identitäts-
und Identifikationsfrage unterstützt haben. Doch die Entscheidung selbst kam
von mir allein, und nur dieser Wille kann tatsächlich die Disziplin und
Selbstbestimmung hervorrufen die notwendig ist um nicht wieder in die
althergebrachten Muster der Ignoranz und der Verblendung zu verfallen. Alles
und jede Entscheidung zuvor war nur ein Überzug, eine Verkleidung des immer
gleichen Ego-prinzips. Ein Selbstbetrug zur Ablenkung, zur Unterhaltung der
Ich-Persönlichkeit.
Also ist es zwar hilfreich mit anderen Menschen sich
gegenseitig zu unterstützen, aber eine Wirkung nach außen kann und sollte man
sich vielleicht auch überhaupt nicht erhoffen. Dennoch gibt es einen Teil in
mir der sich nach diesem Erfolg sehnt, der erwartet, dass die Arbeit Früchte
trägt, und zwar eben auch bei anderen Menschen. Was ist diese Sehnsucht aber?
Begründet sie sich in der Hoffnung, dass mehr und mehr Menschen sich von den
lebensfeindlichen egoistischen selbstzerstörerischen Mustern des Bewusstseins
befreien zum Wohle und zum Besten aller oder ist es die egoistische Sehnsucht
nach Anerkennung und Resonanz, nach Einzigartigkeit und Besonderheit?
Es ist der persönliche und daher vielleicht egoistische
Wunsch nach wahrer Veränderung der menschlichen Welt. Es ist keine egoistische
Anerkennungssucht und auch nicht der Wunsch nach Besonderheit des eigenen
Selbst. Wenn es so wäre, dann gäbe es noch einen Wunsch weiter zu machen mit
der „Öffentlichkeitsarbeit“. Doch dieser schwindet und ich muss mich fragen, ob
ich leichtfertig bin in dem ich mich diesem Gefühl der Sinnlosigkeit hingebe.
Dieses Aufgeben ist in der Tat egoistisch, denn die Arbeit ist notwendig, das
Präsent sein, sich dabei zu zeigen, sich zu offenbaren und zu stellen, unter
den Möglichkeiten der digitalisierten Welt ist eine Chance, eine Option die man
nicht unbeachtet und ungenutzt lassen darf. Und da spielt es keine große Rolle,
ob man sich wohl dabei fühlt oder ob es einem persönlich Spaß macht. Es ist
notwendig, weil es eben die Veränderung des Selbst zeigt und als lebendiges
Beispiel vorzeigt. Es ist notwendig, weil es zu viele Menschen gibt, die diese
Möglichkeit nicht haben oder sie nicht nutzen. Die sich allein fühlen mit ihrer
Unzufriedenheit und den inneren Konflikten mit der Welt wie wir sie erlaubt und
zugelassen haben. Ich muss mich diesem Gefühl der Niedergeschlagenheit und der
Nutzlosigkeit stellen und mich durch diese Ohnmacht kämpfen, denn das ist ein
Teil meiner eigenen Persönlichkeitsanalyse und der Vergangenheitsbewältigung
die zur Umstrukturierung und Neuausrichtung meiner Persönlichkeit notwendig
ist. Und daher stehe ich für meine eigenen Gedanken der Selbstbeschränkung und
der Selbstbehinderung gerade, atme und stoppe sie, besinne mich auf das Leben
das ich bin und die körperliche Existenz die mich atmen lässt, nutze den Moment
der Selbstwahrnehmung, der Aufmerksamkeit um mir klar zu machen, dass dieses
Programm eben den Zustand der Tatenlosigkeit und der Fremdbestimmten Paralyse
möglich macht der mein Potential als Mensch einschränkt und es verhindert, dass
ich die Erkenntnisse der Lügen und des Selbstbetrugs auch auflöse und die
selbstbestimmte Neuausrichtung am Leben und dem Prinzip der Einheit und
Gleichheit allen Lebens umsetze, anwende und LEBE.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und es
zugelassen habe mich dem Gefühl dr Niedergeschlagenheit und der Ohnmacht
hinzugeben und mich gleichzeitig zu verurteilen, weil ich mich innerlich für
faul und bequem gehalten habe.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir nicht erlaubt habe,
die Niedergeschlagenheit und die Ohnmacht zu hinterfragen, ihr Entstehen zu
verstehen und mich zu korrigieren, und mich stattdessen unmittelbar schuldig zu
fühlen, mich zu beurteilen und selbst zu bestrafen mit selbsthemmenden und
zerstörerischen Gedanken.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe mich selbst von vornherein in meinem Handeln und dem Umsetzen
meiner Erkenntnisse zu bremsen und zu blockieren, indem ich mich den Gedanken
der Sinn- und Nutzlosigkeit blindgläubig hingegeben habe.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir nicht erlaubt habe,
die Momente der Niedergeschlagenheit als Chance und Möglichkeit zu sehen und zu
nutzen, die Programme meiner Persönlichkeits- und Gedankenstruktur genau zu
analysieren und zu hinterfragen, ihre Entstehung und Entwicklung zu verfolgen
und sie mir zu vergegenwärtigen um die Fremdbestimmung durch sie aufzugeben und
die Selbstbestimmung unter eigenverantwortlicher Aufmerksamkeit zu übernehmen.
Ich bestimme mich selbst als das Leben dazu, in dem Momenten
der Niedergeschlagenheit und dem Gefühl der Nutzlosigkeit innezuhalten, bewusst
zu atmen und mich auf das was ich als Teil und Ganzes in dem Moment hier und
jetzt bin zu besinnen, mir den Sinn und Nutzen des Seins in einer Welt der
krankhaften Verlorenheit im egoistischen Geist vor Augen zu halten, der in der
Übernahme und Akzeptanz der Eigenverantwortung für und als das Leben selbst besteht
und darin, die Möglichkeiten und das Potential des selbstbestimmten
Mensch-Seins für das Beste für alle, das Wohl allen Lebens einzusetzen und zwar
so, dass man die Existenz aller Systeme als die Werke menschlichen,
unkontrollierten Einflusses ohne Verantwortung und durch egoistische Ignoranz entstanden als gegeben annimmt
und akzeptiert, dass man die eigene Beteiligung und vor allem die eigene
Verantwortung für die Art ihres Fortbestehens übernimmt und sich als wirksames
Element der Zusammenhänge akzeptiert, so dass man die Verantwortung für sich
selbst als Mensch leben muss und nicht mehr ablehnen oder ignorieren kann.
Freitag, 7. Februar 2014
Tag 167 - Psychologie aus der Sicht eines Nicht-Psychologen Teil 8
Fortsetzung und Ende des Exkurses 'Verhaltensmuster Arroganz'
Tag 166 - Psychologie aus der Sicht eines Nicht-Psychologen [Exkurs 1: Verhaltensmuster 'Arroganz']
Auszug:
"Arroganz ist also ein erlerntes
Verhalten an dessen Genese das Umfeld einer Person ebenso beteiligt
ist wie die Persönlichkeit selbst. Die Verantwortung für die
Entwicklung solcher Persönlichkeitsstörungen* liegt also bei allen
beteiligten Personen des direkten Umfeldes einer Person, als auch in
der der gesamten Gesellschaft die in ihrer kulturellen Ausrichtung
der Werte und Normen eine derartige Entwicklung mit trägt und auch
fördert."
Fortsetzung
Arrogantes Verhalten hängt fast immer
mit Statuswerten zusammen, die eine Person sich selbst zuschreibt,
ihr Eigen nennt oder zumindest glaubt zu besitzen. Diese Statuswerte
können materieller Natur sein, aber auch ideelle Werte darstellen,
wie beispielsweise eine bestimmte Berufsausbildung, ein Zertifikat
der Gesellschaftlich akzeptierten Institutionen, die Arroganz kann
aber auch dem Gegenteil dieser gesellschaftlich zertifizierten
Überlegenheit entspringen, beispielsweise einem rebellischen
Charakter der besondere Eigenschaften die ihn herausstechen lassen
aus der allgemeinen Norm sein Eigen nennt und sich in den Augen
anderer übe diese bewusste Auffälligkeit einen Wert zuschreibt der
einzig in den Reaktionen der anderen ruht, nicht aber etwa auf dem
tatsächlichen Ergebnis seiner 'rebellischen' Anstrengungen, denn die
sind in dem Fall eines arroganten Rebellen oder Querdenkers lediglich
Mittel zum Zweck.
Ganz gleich welcher Art das arrogante,
überhebliche Verhalten anderen gegenüber begründet wird, seine
unwirkliche und trügerische Natur zeigt sich in der Tatsache, dass
man in jedem Fall auf etwas außerhalb seiner Selbst gestützt ist,
dass man also absolut identifiziert ist mit einem Hilfsmittel, mit
einer Imaginären Krücke aus Gedanken und Glaubenssätzen. Das, was
man sich an symbolischem Selbstwert zuschreibt entstammt nicht dem
eigenen Selbst, sondern ist geliehen, ausgeborgt und stammt aus einem
übergeordneten System bereits bestehender Wertvorstellungen und
Ideologien, die ihrerseits bereits der Kontrolle ihrer Schöpfer
entglitten sind.
Sie ist also eine Selbstbeschränkung,
eine Anpassung an die Ideale anderer, die ebenso beeinflusst und
abhängig von ihrem Glauben an die Wahrhaftigkeit dieser Werte sind.
Exkurs Ende.
Man kann bei alledem nicht oft genug
betonen, dass der Lösungsweg des offensichtlichen Dilemmas
menschlicher Existenz ein absolut realer, physischer, beweisbarer und
direkt beeinflussbarer ist und kein spiritueller Gedankenwahn, kein
Glaubenssystem das die Erlösung hinter verschlossenen Augen und
Türen zu uns bringen wird kann jemals irgendetwas verändern und
wenn wir die Strukturen, die unsere inneren Programmierungen der
Selbstsüchtigkeit, der Faulheit und der selbstgerechten Ideologien
befriedigen sollen aufrichtig betrachten und ihre grundlegenden
Prinzipien und Funktionsweisen durchschauen, dann erkennen wir, dass
es genau diese Prinzipien und Funktionen sind, die uns in die
Situation der Verlorenheit im Bewusstsein, der Selbstvergessenheit
und dem Umherirren in fremdgestalteten Traum- Wunsch- und
Gedankenwelten gebracht haben, und dass die Konsequenzen unsere
Leidenswege und die vieler Millionen und über die Geschichte hinaus
von Milliarden Menschen und anderen Lebensformen sind. Erst wenn wir
aus der Versunkenen, ängstlichen Behausung unserer inneren
Gedankenwelt heraustreten und uns dem Leben stellen, wenn wir
erkennen, dass die hässliche Fratze der Wirklichkeit unser eigenes
Werk ist und dass wir dafür verantwortlich sind sie wieder zu
heilen, erst dann können wir tatsächliche Veränderung
herbeiführen, erst dann können wir dauerhafte, verlässliche, in
Fleisch und Blut übergegangene Prinzipien des Lebens als
lebensbejahende Organisation bewerkstelligen und umsetzen.
Fortsetzung folgt!
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Mittwoch, 22. Mai 2013
Tag0097 - Universale Verantwortung
Post vom 17.05.2013
Was bedeutet universale Verantwortung?
Die Verantwortlichkeit als Mensch muss neu definiert werden,
doch zunächst muss zum Verständnis der Bedeutung von „universaler Verantwortung“
der Mensch selbst neu definiert werden. Es ist also notwendig in diesem Zusammenhang zu
verstehen, dass Begriffe wie universale Verantwortung im Kontext der
Selbstwahrnehmung des Menschen als Einheit des Lebens zu sehen sind. Sieht sich
der Mensch weiter als isolierte Einheit, als abgetrennte Existenz, hat der
Begriff der universalen Verantwortung natürlich keine Wahrheit. Das liegt
einfach daran, dass der Ausgangspunkt selbst schon nicht wahrhaftig ist, nämlich
die Selbstwahrnehmung als vergeistigte Existenz, isoliert, allein in den
Gedanken lebend.
Die universale Verantwortung spiegelt sich in der
Wirkungsweise menschlicher Handlungs- und Denkmuster, deren Konsequenzen die
Folgen der entweder verantwortungsbewussten oder unverantwortlichen
Verhaltensweisen und Entscheidungen sind.
Im Grunde ist die Annahme der Verantwortung, die Bewußte
Entscheidung sich selbst gegenüber Rechtfertigung abzulegen, sich in
selbstehrlicher Selbstanalyse auf diese Verantwortlichkeit zu prüfen der
Schritt in das Leben, in das lebendig-Sein, in die Existenz als wahrhaftig denkendes,
lebendes Wesen. Es ist nicht die Verheißung der Bequemlichkeit, der ewigen
Freude, des immerwährenden Glücks was einen Erwartet. Dieser Schritt erfordert
vielmehr eine kämpferische Natur die sich in die Auseinanderstzung mit dem
Leben, mit sich selbst als lebendigem Organismus begibt, eigenständig und doch
als Teil des Ganzen, einen Kampf oder ein Ringen mit den Möglichkeiten und
Fähigkeiten des eigenen Systemaufbaus, den programmierten Eigenheiten und den
Prägungen durch äußere Einflüsse austragend. Es ist eine ursprüngliche, sich
selbständig motivierende Existenz die keinen Antrieb von Außen braucht, die
keinem Zwang ausgesetzt ist, weil sie sich selbst als einzig relevante Instanz
der eigenen Rechenschaft anerkennt. Und damit ist sie die einzig menschenmögliche
Existenz und Möglichkeit als achtbares, vertrauenswürdiges und potentiell entwickelbares
Inndividuum sich zu entlarven.
Einspinnen muss man sich zunächst, sich verpuppen, sich
isolieren. Nicht von der Außenwelt, nicht vom „hektischen Treiben des Alltags“,
das ist ein Luxus den sich nur wohlstandsverwöhnte, selbstsüchtige
juppie-Spiritualisten leisten können, es ist eine Isolation von dir selbst als
der Persönlichkeit zu der du geworden bist, zu der du programmiert bist und die
du selbst akzeptiert und durch deine akzeptierte und zugelassene Teilnahme mit
gestaltet hast. Eine schrittweise Selbstisolation von allen gewohnten Mustern,
emotionalen Reaktionen, logischen Denkmustern, Werturteilen und Schlüssen. Das
ist ein Wagnis das allein schon Mut und Entsclusskraft erfrdert, mehr als alle
äußerichen Systemgegebenen Strukturen die eine scheinentwicklung an dir
vornehmen indem du beispielsweise Qualifikationen und Anerkannte Positionen
erwirbst. In dieser Selbstisolation erkennst du in hunderten Schrittend er
Angstüberwindung dass das Was bleibt nicht Nichts, sondern das Leben selbst ist
und, und das ist wohl der Angsteinflössendste Teil – dass das dich gleich
werden lässt mit allem Leben. Alle Wertabstufungen, alle Ideologien der
Selbstherrlichkeit, der Überlegenheit, der menschlichen Glorifizierung seiner
Bewusstheit erkennst du als nichtig, als Haltlos. Doch entgegen aller Angst,
all der sich überschlagenden Philosophien der Rechtfertigung dieser Angst,
diesem selbstherrlichen Selbstbetrug ist dieser Schritt der Schrittd er
Befreiung von allen Beschränkungen der eigenen Existenz, von den
Wahnvorstellungen der persönlichen Geschichte als isoliertes, autarkes
Gedankenwesen. Mit diesem bedingungslosen Schritt der Akzeptanz dieser
unumstößlichen Wahrhaftigen Sicherheit der Einheit mit dem und als das Leben
bricht die Puppe auf, die Larve wird zum Menschen, in einem eigenständigen
Prozess.
Samstag, 4. Mai 2013
Tag0070 – Das Leben selbst...
Nachträglich aus dem Handschriftlichen Übertragen.
Blog vom 21.04.2013
In den letzten Tagen hat sich die Situation der
Internetnutzung für mich erheblich geändert. Wir haben ein Büro eingerichtet
und unsere PC’s entsprechend neu verteilt sowie Neuanschaffungen gemacht. Ich
habe dabei festgestellt, dass ich nachdem ich für einige Tage wenig bis
überhaupt keinen Zugang zu den üblichen Internet-Portalen hatte,
merkwürdigerweise ein leichtes Empfinden der Unzulänglichkeit bekomme. Dass mir
die Beobachtung und die Neuigkeiten fehlen würden, dass ich die Kommunikation
über facebook vermissen würde ist nicht ungewöhnlich und das habe ich auch
nicht anders erwartet. Dass ich abe das Gefühl bekomme in meinem Leben selbst,
meinem eigenen Prozess der Selbstentwicklung und überwindung weniger,
schlechter und langsamer voranzukommen ist allerdings etwas anderes.
Was ist denn das wirklich relevante, reale und wirkungsvolle
in meiner Entwicklung der Selbstbestimmung und Selbstbefreiung? Ist es die
Repräsentation meiner Arbeit im Internet? Ist es meine Teilnahme in den foren
und an dem allgemeinen Austausch?
Sicher sind diese Punkte Teil dieser Entwicklung, dieses
Prozesses, Teil meiner selbstbestimmten Entscheidung für das Leben, als
eigenes, lebendiges Beispiel meine Selbstdekonstruktion und Neuausrichtung
öffentlich zu teilen, doch der wahrhaftige Kern, der letztlich einzig reale
Wirkungsgrad zeigt sich in meinem eigenen Leben in jedem Moment, hier, jetzt,
in direkter Interaktion, im Alltag und in meinem Umfeld. Das Internet und meine
Arbeit dort sind natürlich ebenso Teil dieses Lebens, aber der notwendige
Verzicht der durch die Umstände eingetreten ist, ist ein ebenso gleichwertiger
Teil all dessen. Das Empfinden eines Mangels, einer Unzulänglichkeit, eines
Versäumnisses im Bezug auf meine selbstbestimmte Entwicklung ist also
unangebracht und deutet auf eine Entwicklung hin, die die Arbeit im und mit dem
Internet für mich zu einem Teil einer Persönlichkeitsentwicklung hat werden
lassen, auf eine Unaufmerksamkeit durch die ich eine Selbstkonditionierung
eraubt und zugelassen habe.
Diese Situation gibt mir also wieder die Möglichkeit mich
für einen Umgang mit ihr zu entscheiden, der zu mehr Selbsterkenntnis und damit
zu mehr Selbstbestimmung führt, anstatt in der eher üblichen, gewohnten und
emotional vorprogrammierten Mustern entsprechenden Weise mit Ärger über den
scheinbaren Verlust oder Mangel mit Selbstbedauern und Frust, Selbstbeurteilung
und Angst – in dem Fall vor dem Zurückbleiben auf dem Weg der Selbstbefreiung –
zu reagieren und sich sinnlos selbst zu bremsen, sich zu täuschen und an der
Ursache des empfundenen Problems vorbeizuleben. Das ist ein sehr interessanter
Punkt und eine wichtige Lehre für mich, die gerade zu einem rechten Zeitpunkt
eingetreten ist.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen
habe zu glauben meine Teilnahme an den Plattformen im Internet mehrere Stunden
täglich, die Kommentare, Blogs, Vlogs und Emails seien ein Hauptbestandteil in
meinem selbstbestimmten Prozess der Selbstbefreiung und nicht etwa eine
Erweiterung als Darstellung, zur Information, als Beipiel mich in der
Selbstentwicklung zu offenbaren und dafür zu stehen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe meine online-Tätigkeiten und meine Selbstrepräsentation zu
einem Teil meiner Selbstwahrnehmung werden zu lassen und mich dadurch in meiner
Selbstbesfreiung und Selbstbestimmung zu behindern.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe in Teilen meiner selbstbestimmten Entwicklung und
Neuausrichtung das eigentliche ‚Hier‘ als das Leben in der phhysischen
Interaktion aus den Augen verloren zu haben.
Samstag, 30. März 2013
Tag0048 - Perfektionistischer Zwang und die Angst dahinter / Teil 2
Selbstkorrektur und Selbstbestimmung zu Tag0046
Ich bestimme mich selbst als Mensch, als das Leben und als
die Person die ich geworden bin dazu, mich in Selbstehrlicher Konfrontation
meinen Ängsten zu stellen, ihre Entstehung zu verstehen und zurückzuverfolgen
worin sie ihren Ursprung haben und durch welche Einflüsse, Urteile und Umstände
ich sie immer weiter in mir kultiviert und am Leben gehalten habe, warum ich
meine Ängste gelebt habe und mich von ihnen habe bestimmen lassen.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben zu der
Selbstverpflichtung mich in allen Bereichen der Selbstbeschränkung durch Angst,
in denen die Motivation einen eigenverantwortlichen und dem Wohl des Lebens
dienenden Ursprung hat eigenständig, durch
das Atmen und die Vergegenwärtigung meiner Existenz als Leben, gleich und eins
mit allem Leben in den Moment des Seins zurückzubringen, die Angst zu
konfrontieren indem ich eine eigenständig selbstbestimmte Entscheidung treffe durch die Angst zu gehen, mich ihr zu stellen
und sie in diesem Prozess kennen und verstehen zu lernen, anstatt sie zu
vermeiden, zu unterdrücken und unbeaufsichtigt und unkontrolliert meine Person,
meine Emotionen und meine Entscheidungen bestimmen zu lassen.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben den
körperlichen Ausdruck in jeder Betätigung als Selbst-Entwicklung als das
physische Leben das ich bin zu sehen und mich von der vollständigen
Interpretation aller Verhaltens und Aktionsmuster durch den programmierten,
konditionierten und kulturell geprägten Geist/Bewusstsein zu befreien, indem
ich mich allen Ängsten die als Signale der Übertretungen der Selbstbeschränkung
dienen zu stellen und sie zu transformieren in Selbstbestimmung und als ein
lebendiges Beispiel für die Möglichkeit der Selbstbefreiung als Mensch, in
vernunftbasierter und eigenverantwortlicher Weise allem Leben gegenüber.
Ich bestimme mich selbst und korrigiere mich seöbst als
Mensch und als das Leben zu selbstehrlicher Analyse meiner Reaktionen und
konditionierten Verhaltensmuster und dazu, die Motive meiner Entscheidungen
darauf zu prüfen, ob sie dem Selbstinteresse als der Person die ich in meinen
Gedanken und Erinnerungen geworden bin, als dem Konstrukt meiner Werturteile,
Erfahrungen und emotionalen Verknüpfungen folgen, oder ob sie das Beste
Resultat für alle, für alle Beteiligten und alles Leben als erstes Prinzip und
Leitmotiv haben und mich dahingehend selbstbestimmt und eigenverantwortlich als
Mensch, als das Leben zu befreien und zu bestimmen, ausgerichtet an den
Prinzipien des Wohls aller, dem Wohl allen Lebens.
Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 30.03.2013
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