Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
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Samstag, 11. Oktober 2014
Tag 186 - Einheit in und durch Partnerschaften und Beziehungen – Analyse emotionaler Beweggründe
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Dienstag, 2. Juli 2013
Tag0121 - Bullying (Teil 6) - Das Erbe der Schande
Fortsetzung zu
Diese Welt unseren Kindern zu hinterlassen ist eine Schande. Das ist eine Tatsache und ich heiße jeden herzlich willkommen sich mit mir über diese Behauptung auf der Basis realistischer Weltanschauung und gesundem Menschenverstand auseinander zu setzen. Wir treten ab als feige, selbstsüchtige Ignoranten ohne Gewissen, ohne Verstand, ohne Vernunft und ohne Würde. Also ohne all die Attribute deren Eigenschaften wir als die den Menschen auszeichnenden zu Lebzeiten heucheln zu besitzen. Der Tod, der Gleichmacher reißt uns die Masken und Fassaden aus den Gehirnen, er legt frei was immer schon da war aber unterdrückt wurde die ganzen Jahre der Lebzeiten. Er entmachtet den großen Unterdrücker, den Sklaventreiber und Schlächter des Fleisches, das wuchernde Bewusstsein als die Persönlichkeit des Individuums, das alles überdeckende Ego, den Wahn der isolierten Einzelhaft in überheblicher Eigenliebe. Deshalb leben wir nur für den Moment des Todes und verachten all die Chancen und Möglichkeiten die uns zu Lebzeiten zur Verfügung stehen, unter anderem eben auch die Kinder. Wir verleugnen unser wahres Potential weil wir uns angesichts der Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung in die Hosen machen. Wir haben den Menschen zu einer jämmerlichen Figur werden lassen, zu einem paranoiden Psychopathen der krankhaft selbstsüchtig, krankhaft verängstigt und krankhaft unselbständig die Welt vor die Hunde gehen lässt, das Leben aller missachtet und nur die eigene Vorstellung seiner Selbst, sein Image, seine eigene Persönlichkeit als lebenswert gelten lässt.
Auszug:
"...die Grundlage des Lebens
selbst, die unumstößliche Tatsache der Einheit, der Untrennbarkeit
allen Lebens. Wenn diese Wahrheit verinnerlicht ist und das
Bewusstsein vom Wahn der Trennung vom Fleisch befreit wird, ist die
Einheit lebendig und der Einfluss des Menschen ein vom Leben selbst
bestimmter, alles einender und ein schöpferisches Potential wird
freigelegt, gegen das die verzweifelten und aus Angst geborenen
Versuche stümperhafter Einseitigkeit unserer Zivilisationen,
missbrauchte und Todbringende Werkzeuge aus kranken Geistern geboren,
wie unglückliche Zufallstreffer aussehen werden.
Das ist weniger eine
Prophezeiung als vielmehr eine Feststellung aus der empirischen
Erfahrung meines eigenen Prozesses der Selbstanalyse, der
Selbstbefreiung durch Selbstehrlichkeit und Selbstvergebung in die
Selbstbestimmung."
Diese Welt unseren Kindern zu hinterlassen ist eine Schande. Das ist eine Tatsache und ich heiße jeden herzlich willkommen sich mit mir über diese Behauptung auf der Basis realistischer Weltanschauung und gesundem Menschenverstand auseinander zu setzen. Wir treten ab als feige, selbstsüchtige Ignoranten ohne Gewissen, ohne Verstand, ohne Vernunft und ohne Würde. Also ohne all die Attribute deren Eigenschaften wir als die den Menschen auszeichnenden zu Lebzeiten heucheln zu besitzen. Der Tod, der Gleichmacher reißt uns die Masken und Fassaden aus den Gehirnen, er legt frei was immer schon da war aber unterdrückt wurde die ganzen Jahre der Lebzeiten. Er entmachtet den großen Unterdrücker, den Sklaventreiber und Schlächter des Fleisches, das wuchernde Bewusstsein als die Persönlichkeit des Individuums, das alles überdeckende Ego, den Wahn der isolierten Einzelhaft in überheblicher Eigenliebe. Deshalb leben wir nur für den Moment des Todes und verachten all die Chancen und Möglichkeiten die uns zu Lebzeiten zur Verfügung stehen, unter anderem eben auch die Kinder. Wir verleugnen unser wahres Potential weil wir uns angesichts der Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung in die Hosen machen. Wir haben den Menschen zu einer jämmerlichen Figur werden lassen, zu einem paranoiden Psychopathen der krankhaft selbstsüchtig, krankhaft verängstigt und krankhaft unselbständig die Welt vor die Hunde gehen lässt, das Leben aller missachtet und nur die eigene Vorstellung seiner Selbst, sein Image, seine eigene Persönlichkeit als lebenswert gelten lässt.
Wir wagen es nicht einmal
unseren Kindern die Wahrheit über die Welt zu erzählen, ihnen zu
zeigen wie niederträchtig, hinterhältig und heuchlerisch unsere
Werte und Ideologien tatsächlich sind. Wir verheimlichen die Folgen
unserer Lebensweise vor ihnen so lange es geht und belügen uns
selbst indem wir dieses Verhalten als Schutz und Rücksicht
deklarieren. Der Wahn den wir leben ist eine künstliche Wirklichkeit
die in unseren Gedanken als oberflächliches Ideal der Realität
vorgehalten wird. Wir versteifen uns so sehr darauf, dass wir nicht
einmal die einfachsten und offensichtlichsten Wahrheiten der
Wirklichkeit anerkennen können, denn diese würde schon ausreichen
unsere innere Gedankenwelt des Glaubens und der Vorstellungen
einstürzen zu lassen. Deshalb fürchten wir die simple und
unverhüllte Klarsicht der Kinder, deshalb fangen wir so früh wie
möglich damit an ihnen die Geister zu vernebeln mit komplexen
Idealen, mit Werten deren Bedeutung wir selbst nie verstehen, wir
behaupten an eine Entwicklung zu glauben die das Interesse des
Lebens, der Menschen und damit auch der Kinder verfolgen würde, eine
Entwicklung die all diese offensichtlichen Entbehrungen der Freiheit,
die Beschneidung der Selbstbestimmung und die Beschränkungen des
eigenen menschlichen Potentials als rechtfertigen würde, irgendwann
in ferner Zukunft wird sich das kapitalistische Wirtschaftssystem,
die Globalisierung, die Ausbeutung und der Missbrauch an Milliarden
Leben, die Kriege im Namen der Konsumnationen, die Missachtung der
Menschenwürde und Menschenrechte als erfolgreich erweisen und wie
durch ein Wunder werden alle Menschen glücklich damit sein. Ein
Märchen das wir uns selbst immer und immer wieder erzählen, weil
wir selbst fester Teil dieses Systems sind, wir sind ein Ergebnis,
ein Resultat der Gehirnwäsche unserer Systeme und haben unser Leben
Lang diesen Idealistischen Müll in uns hineingefressen und jetzt
kotzen wir ihn unseren Kindern unverdaut vor die Füße. Fleiß zahlt
sich aus, du musst besser werden als die anderen, du musst siegen,
gewinnen, erster sein, schöner und reicher sein, du musst alles
daran setzen oben zu schwimmen und nach unten zu treten, dann musst
du dich nicht mehr sorgen, die anderen werden sich dann um dich
kümmern, es wird dann ihre Aufgabe sein dich zu unterhalten. Denn so
ist es doch überall auf der Welt, der Stärkere beutet die Schwachen
aus, nur so kannst du wirklich überleben. Hier und da bist du hin
und wieder mal Gönnerhaft, erkaufst dir Ansehen und Dankbarkeit von
den niederen, untergebenen und hinterlassenen, das ist gut für deine
Seele und wird sie bei Laune halten. So lange du aber noch nicht dort
oben angekommen bist, so lange musst du dich bemühen ihnen zu
gefallen, musst dich den Autoritäten dieses Systems unterordnen und
anpassen, musst ihre Stiefel lecken und immer tun was sie sagen,
musst dir die Medaillen verdienen die dir eines Tages den Zugang zu
den oberen Reihen öffnen werde. Und dann bist du endlich an der
Reihe, dann wirst du derjenige sein der andere für sich arbeiten
lässt, dann hast du endlich das Ziel des menschlichen Strebens
erreicht und kannst all deine Triebe ungehindert befriedigen, kannst
rücksichtslos alles an dich reißen was du willst, die Anerkennung
und der Respekt der Gesellschaft wird dir sicher sein und falls
nicht, dann kaufst du dir eben welchen. Das ist ja das tolle an
unserer Welt, dass diese Mentalität unsere gesellschaftlichen
Wirtschaftssysteme schon derart programmiert und ausgelegt hat, dass
dieser eine Punkt vor allen anderen sichergestellt ist: dass aller
Zugang zu Lebensnotwendigkeiten und Luxusgütern einzig durch die
alles ersetzende Währung, das Geld zugänglich ist und die Macht
über das Geld obliegt einzig den Spitzenpositionen der
kapitalistischen Welt, liegt einzig in den Händen der Eliten und
damit halten sie die Geschicke der gesamten Welt in den Händen.
Menschen wie wir, wie du und ich, ebenso Opfer der Gehirnwäsche,
ebenso gefangen in selbstsüchtigem Narzissmus, ebenso unfähig zu
selbstbestimmtem und eigenverantwortlichem Handeln und ebenso
verunsichert und geplagt von Identitätskonflikten und Krisen. Das
ist der Grund warum sie so geschickt darin sind allen anderen eben
die Bröckchen vor die Füße zu werfen mit denen sie ihre
Aufmerksamkeit und ihre Gunst gewinnen, das ist der Grund warum sie
so gut darin sind Angst und Paranoia zu verbreiten. Weil sie selbst
daran glauben.
Das ist die Mentalität
und das sind die Werte die den Kindern subtil und auch ganz offen
vermittelt werden und genau diese spiegeln sich auch im Verhalten des
Bullying wieder,. Die Maßstäbe dieser Werte, dieser
Oberflächlichkeiten, berieseln uns tagtäglich in den Medien, der
Werbung und natürlich in unserem Umfeld, den programmierten Geistern
unserer Eltern, Freunde und Bekannten, sowie in den
Belohnungssystemen am Arbeitsplatz und in der Ausbildung.
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Montag, 27. Mai 2013
Tag0100 - Du bist immer allein Teil1 - Leben oder Sterben wir?
Du bist letztlich immer allein, und das ist dein Glück.
Eigentlich ist „letztlich“ der falsche Ausdruck, denn du bist natürlich von
Anfang an allein. Du bist allein in dieser Existenz, in diesem Leben, du stehst
ganz allein für dich und dein Leben gerade. Du legst auch nicht vor irgendwem Rechenschaft ab, sondern
einzig und allein vor dir selbst. Sollte dir das zweifelhafte Glück vergönnt
sein den Zeitpunkt deines Todes bewusst zu erleben, dann besteht kein Zweifel,
dass du allein das Resümee deines Lebens ziehst. All die Menschen aus deinem
früheren Umfeld, deine Familie, deine Freunde, können dich nicht begleiten. Es
gibt keine Referenz, es gibt keinen Beistand eines erfahrenen Menschen, niemand
kann sich in dich hineinversetzen. Es gibt niemanden, den du um Rat fragen,
oder bei dem Du dich Rück versichern könntest, da niemand da ist der diese
Erfahrung die du jetzt machst schon einmal gemacht hätte und mit dir darüber
sprechen könnte.
Im Leben ist es allerdings genauso, nur dass wir über
genügend Zeit und Freiraum verfügen, dass wir ausreichend Abwechslung und
Ablenkungen haben, um uns über diese Tatsache hinweg zu täuschen. Wir bauen ein
Sozialgefüge auf das uns den Eindruck vermittelt, wir könnten uns über die
Relationen und die mentale Angleichung an Verhaltensweisen Wertvorstellungen
und Lebensziele anderer unserer eigenen Existenz versichern. Unsere Wahrnehmung
allein, Interpretationen der Verhaltensmuster anderer Menschen, ihrer Ideale
Vorstellungen und Ziele, sind rein imaginär und existieren in dieser Form
lediglich in unseren Gedanken.
Vor kurzem habe ich einen Satz gelesen den ich sehr treffend
formuliert finde, eigentlich ist es eine an sich selbst gestellte Frage. Sie
lautet frei zitiert: „Vielleicht leben wir nicht, sondern sterben immerfort und die Zeit rast an uns
vorbei“
Das Leben ist vom Standpunkt des persönlichen Bewusstseins
tatsächlich viel wahrhaftiger wahrgenommen und gelebt, wenn man es als Sterben sieht,
und dazu müsste man sich nicht einmal etwas vormachen, denn genau betrachtet
läuft alles Leben darauf hinaus. Jeden Tag sollte uns der eigene Endpunkt vor
Augen sein, der Tag der Rechenschaft vor uns selbst. Aber auch dafür haben wir
Scheininstanzen und Institutionen geschaffen die uns bei diesem Schritt der
Annahme unserer Lebensverantwortung vertreten sollen. Die Religionen schaffen
dafür ihre Götter und das Paradies, der Atheist hat sein Nichts. Doch beides
liegt allein im Glauben verankert, in den Gedanken der Illusion selbst, dem ICH
als Person, dem Ego.
Es ist schon eine Faszinierende Einrichtung, dieses
Selbst-Bewusstsein. Es kann eine gesamte Spezies auf Jahrunderte und
Jahrtausende hinweg unterjochen und versklaven. Ein hochkomplexes Virus, eine
Tödliche Infektion der Existenz.
Doch es ist nicht nur das Bewusstsein allein, es ist die
Struktur des Verstandes, das was uns scheinbar zum Menschen macht, das was uns
als überlegen darstellt. Wir sind unheimlich stolz, fühlen uns als Krone der
Evolution oder eben als Krone der Schöpfung, doch gleichzeitig geißeln wir uns
selbst durch unserem Verstand, wissen
nicht warum, wieso wir diese Fähigkeit haben und genau das ist unser Problem.
Wir suchen nach einem Sinn, etwas das unser Leben Lebenswert macht. Nicht nur
auf individueller Ebene, nein, auch wenn wir glauben uns nur um uns selbst zu
kümmern, wenn wir uns für den größten und rücksichtslosesten Egoisten haletn,
dienen wir letztendlich dem Grundprogramm unserer Selbstwahrnehmung, der allen
menschlichen Handlungen innewohnenden Überheblichkeit des denkenden Seins, der entfremdeten,
Illusionären Existenz eines göttlichen, übernatürlichen Strebens. Wir glauben
in der Ziellosen Anwendung unserer Möglichkeiten, der Umsetzung aller
Denkbarkeiten läge der Antrieb unserer Entwicklung, das nennen wir Fortschritt
und diesen Weg beschreiten wir um jeden Preis, mit schwindelerregendem Tempo.
Wir fühlen uns innerlich in unserer Existenz so sehr verunsichert, dass wir
immer schneller rennen ohne wirklich das Ziel zu kennen. Doch der erste
Schriitt ging bereits in die falsche Richtung, der erste Schritt der Flucht vor
der Unsicherheit, der Einsamkeit und der Leere war ein verzweifelter,
irregeleiteter Schritt direkt ins Maul der Bestie.
Fortsetzung folgt...
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Mittwoch, 22. Mai 2013
Tag0097 - Universale Verantwortung
Post vom 17.05.2013
Was bedeutet universale Verantwortung?
Die Verantwortlichkeit als Mensch muss neu definiert werden,
doch zunächst muss zum Verständnis der Bedeutung von „universaler Verantwortung“
der Mensch selbst neu definiert werden. Es ist also notwendig in diesem Zusammenhang zu
verstehen, dass Begriffe wie universale Verantwortung im Kontext der
Selbstwahrnehmung des Menschen als Einheit des Lebens zu sehen sind. Sieht sich
der Mensch weiter als isolierte Einheit, als abgetrennte Existenz, hat der
Begriff der universalen Verantwortung natürlich keine Wahrheit. Das liegt
einfach daran, dass der Ausgangspunkt selbst schon nicht wahrhaftig ist, nämlich
die Selbstwahrnehmung als vergeistigte Existenz, isoliert, allein in den
Gedanken lebend.
Die universale Verantwortung spiegelt sich in der
Wirkungsweise menschlicher Handlungs- und Denkmuster, deren Konsequenzen die
Folgen der entweder verantwortungsbewussten oder unverantwortlichen
Verhaltensweisen und Entscheidungen sind.
Im Grunde ist die Annahme der Verantwortung, die Bewußte
Entscheidung sich selbst gegenüber Rechtfertigung abzulegen, sich in
selbstehrlicher Selbstanalyse auf diese Verantwortlichkeit zu prüfen der
Schritt in das Leben, in das lebendig-Sein, in die Existenz als wahrhaftig denkendes,
lebendes Wesen. Es ist nicht die Verheißung der Bequemlichkeit, der ewigen
Freude, des immerwährenden Glücks was einen Erwartet. Dieser Schritt erfordert
vielmehr eine kämpferische Natur die sich in die Auseinanderstzung mit dem
Leben, mit sich selbst als lebendigem Organismus begibt, eigenständig und doch
als Teil des Ganzen, einen Kampf oder ein Ringen mit den Möglichkeiten und
Fähigkeiten des eigenen Systemaufbaus, den programmierten Eigenheiten und den
Prägungen durch äußere Einflüsse austragend. Es ist eine ursprüngliche, sich
selbständig motivierende Existenz die keinen Antrieb von Außen braucht, die
keinem Zwang ausgesetzt ist, weil sie sich selbst als einzig relevante Instanz
der eigenen Rechenschaft anerkennt. Und damit ist sie die einzig menschenmögliche
Existenz und Möglichkeit als achtbares, vertrauenswürdiges und potentiell entwickelbares
Inndividuum sich zu entlarven.
Einspinnen muss man sich zunächst, sich verpuppen, sich
isolieren. Nicht von der Außenwelt, nicht vom „hektischen Treiben des Alltags“,
das ist ein Luxus den sich nur wohlstandsverwöhnte, selbstsüchtige
juppie-Spiritualisten leisten können, es ist eine Isolation von dir selbst als
der Persönlichkeit zu der du geworden bist, zu der du programmiert bist und die
du selbst akzeptiert und durch deine akzeptierte und zugelassene Teilnahme mit
gestaltet hast. Eine schrittweise Selbstisolation von allen gewohnten Mustern,
emotionalen Reaktionen, logischen Denkmustern, Werturteilen und Schlüssen. Das
ist ein Wagnis das allein schon Mut und Entsclusskraft erfrdert, mehr als alle
äußerichen Systemgegebenen Strukturen die eine scheinentwicklung an dir
vornehmen indem du beispielsweise Qualifikationen und Anerkannte Positionen
erwirbst. In dieser Selbstisolation erkennst du in hunderten Schrittend er
Angstüberwindung dass das Was bleibt nicht Nichts, sondern das Leben selbst ist
und, und das ist wohl der Angsteinflössendste Teil – dass das dich gleich
werden lässt mit allem Leben. Alle Wertabstufungen, alle Ideologien der
Selbstherrlichkeit, der Überlegenheit, der menschlichen Glorifizierung seiner
Bewusstheit erkennst du als nichtig, als Haltlos. Doch entgegen aller Angst,
all der sich überschlagenden Philosophien der Rechtfertigung dieser Angst,
diesem selbstherrlichen Selbstbetrug ist dieser Schritt der Schrittd er
Befreiung von allen Beschränkungen der eigenen Existenz, von den
Wahnvorstellungen der persönlichen Geschichte als isoliertes, autarkes
Gedankenwesen. Mit diesem bedingungslosen Schritt der Akzeptanz dieser
unumstößlichen Wahrhaftigen Sicherheit der Einheit mit dem und als das Leben
bricht die Puppe auf, die Larve wird zum Menschen, in einem eigenständigen
Prozess.
Freitag, 28. September 2012
Tag 50 - Freiheit ist, sich nur noch auf das Leben zu berufen
![]() |
| Rozelle De Lange |
Wenn ich auf meine Vergangenheit,
insbesondere auf meine Jugend und das junge Erwachsenenalter
zurückblicke, dann ist es ganz offensichtlich dass es immer einen
ganz starken Drang gab, etwas 'ganz besonderes' zu erleben, etwas
'ganz besonderes' zu sein oder zu werden, aber dieses 'Besondere'
war, wenn es überhaupt entweder als 'Style', als
'Berufung/Bestimmung', als 'Ideologie', 'Politische Ausrichtung' etc.
definiert war, nie etwas wirklich eigenständiges, nie wirklich 'mein
Ding', aus mir heraus entstanden, eine selbstbestimmte Entscheidung,
sondern der Weg des Strebens richtete sich immer mehr oder weniger
merklich an bereits vorgegebenen Strukturen, an bereits bestehenden
Gruppierungen und deren Ideologien, and den sogenannten Pionieren
besonderer Philosophien, modischen stilen und ähnlichem aus. Immer
war es letztendlich notwendig oder wichtig, sich 'auf jemanden' oder
'etwas' berufen zu können, das ausserhab von einem selbst lag.
Heute sehe ich ganz klar die Ursache
dieses Verhaltens bei mir und bei vielen anderen, und ich weiß auch,
dass diese 'Gruppierungen', egal welchen Bereichen sie entstammen,
aus lauter einzelnen solchen Individuen bestehen, die in ihrer
eigenständigen Selbstverantwortung völlig verunsichert nur den
imaginären Halt oder Rückhalt der Gruppe suchen und sich immer
wieder gegenseitig aufeinander Berufen. Im Grunde funktionieren so
natürlich nicht nur kleine Gruppierungen wie Verbände, Vereine,
Parteien, Musikergruppen, sondern ganze Gesellschaften, Nationen und
Kulturen. Aufgrund der Ablehnung der Eigenständigkeit und der damit
einhergehenden Eigenverantwortung berufen sich alle Beteiligten immer
wieder aufeinander, und das zeigt sich nicht nur in der gemeinsamen
Verfolgung bestimmter Ziele, sondern besonders auch dann, wenn die
Ideologie, der Plan, die Agenda eben mal NICHT funktioniert, wenn
sich etwas NICHT umsetzen lässt oder das Eigeninteresse zu kurz
kommt, und zwar in der vehementen Ablehnungsgeste der
Eigenverantwortlichkeit und der gemeinsamen, einheitlichen
Verantwortlichkeit an allen 'Auswüchsen' einer Lebensverbindung
durch die 'Anklage', durch das offene Zuschreiben von alleiniger
Verantwortlichkeit an einer Konsequenz eines gemeinschaftlichen
Prozesses an eine einzelne Person, eine Randgruppierung, and eine
(plötzlich) 'abgetrennte' Einheit, den 'Verbrecher' aus dem Nichts,
der 'Terroristengruppe', den 'Ausländern/Einwanderern/Immigranten'
etc. Ein völlig absurder Selbsttäuschungsversuch, der nur unter
Aufwendung selbstgewählter, freiwilliger Ignoranz und
Selbstbeschränkung aufrecht erhalten werden kann. Jede
Gesellschaft/Gemeinschaft erschafft sich ihre 'Feinde', ihre
'Schwarzen Schafe', ihre 'Verbrecher' und 'Kriminellen' selbst, sie
ist immer nur zu feige und voller Angst, die tatsächlichen
Konsequenzen ihrer bequemlichen Akzeptanz und Selbstaufgabe an alle
bestehenden Norm- und Wertvorstellungen anzuerkennen - und ebenso ist
es bei jedem einzelnen, und genau da muss angefangen werden mit der
Ehrlichkeit, mit der Beseitigung der Selbsttäuschung, der
Bequemlichkeit und der Feigheit vor eigenverantwortlichem und damit
selbstbestimmtem Leben. Freiheit und Feigheit sind eben nicht
miteinander Vereinbar. Und die Größte Angst hat der Mensch nicht
etwa vor anderen Menschen, nicht einmal davor zu kämpfen und zu
sterben, die größte Angst hat er vor der bedingungslosen
Ehrlichkeit vor sich SELBST.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich in der Sucht und Sehnsucht nach
dem energetischen 'Erleben' und 'Empfinden' vom Leben abgewandt zu
haben, ohne wirklich zu erkennen, dass dieses 'Erleben' eben keine
Erfüllung des Lebens bedeutet, sondern eine Flucht vor dem Leben,
vor dem eigenständigen Entscheiden und der Eigenverantwortung, dass
die 'Unterhaltung' und das 'Erleben' die Befriedigung des eigenen
Selbstinteresses sind und in keiner Weise das Interesse des Lebens
selbst berücksichtigen oder in Erwägung ziehen, weil sich dieses
'Erleben' eben in den emotionalen Sphären der inneren Gedankenwelt
abspielt, ein Schauspiel für sich selbst darstellt, das nicht einmal
als Erinnerung einen Wert oder gar Substanz hat, da diese
Erinnerungen selbst nicht das 'Erlebnis' sind, da sie sich verändern,
verschlechtern, verschwimmen, gefärbt und geprägt werden durch
spätere 'Erlebnisse' und abhängig vom jeweilig aktuellen Kontext in
unterschiedlicher und selbsttrügerischer Weise vom Geist missbraucht
werden um wiederum bestimmte Momente energetisch zum Selbstzweck
aufzuladen, alles ungeachtet der Konsequenzen dieses selbstsüchtigen
Verhaltens, von denen die Ignoranz gegenüber den gleichwertigen
Interessen anderer nur eine darstellt.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe meine Eigenständigkeit in allen
Lebensbereichen, sowohl dem mentalen, geistigen, dem Denken,
Beurteilen und Entscheiden, als auch auf der rein körperlichen
Ebene, der Bewegung des Körpers, des Auftretens und des Verhaltens
ignoriert, abgelehnt und aufgegeben zu haben, nicht nur weil ich von
klein auf aufgrund der Umstände der gesellschaftlichen Strukturen,
der allgemeinen menschlichen Philosophie der mystifizierten
Lebensbegründung so erzogen und geprägt wurde, sondern auch dann,
als ich anfing zu zweifeln, als mir die Widersprüchlichkeiten
menschlicher Selbstrechtfertigungsstrategien, die Widersinnigkeit der
Annahme einer 'natürlichen Ordnung' hinter dem menschlichen
Verhalten welches völlig konträr zu der 'natürlichen Ordnung'
aller anderen Lebewesen steht, klar wurde und ich anstatt
selbstbestimmt den Dingen auf den Grund zu gehen, anstatt
selbsterhlich an mir selbst zu 'forschen' in der Erkenntnis, dass ich
das Leben bin, ebenso wie alle anderen, in Einsicht in die
Wahrhaftigkeit der Gleichheit und Einheit als Leben in mir selbst
nach den Gründen, den wahren Ursachen der Verblendung und der
Ignoranz zu suchen, mich zunächst an 'andere' gewandt habe, bei
'anderen' nach Antworten suchte, dass ich versucht habe mich
'anderen' anzuschließen in der Hoffnung ich könne in einer Gruppe
von selbstsicheren, die Wahrheit vertretenden Menschen mich selbst
ebenfalls sicherer und hoffnungsvoller fühlen angesichts der
überwältigenden Ignoranz und Selbstgefälligkeit der Menschen, ohne
dabei zu erkennen dass ich genau die Problempunkte mit diesem
Verhalten, dieser 'Suche' bei 'anderen' repräsentiere, dass es genau
dieser Versuch ist, der schon von der falschen Prämisse ausgehend
zum Scheitern verurteilt ist und einen nach unzähligen erfolglosen
Versuchen wieder zurückfallen lässt in die Dunkelheit des eigenen
Geistes, sich selbst nährend an seiner Existenz, dem Körper, das
eigentliche Leben verdauend, sich bei lebendigem Leibe selbst
zerfleischend in sauren Emotionen badend, sich in Frust, Zorn, Wut
und Verbitterung verlieren lässt, bis man letztendlich aufgibt und
als Mensch vollends willenlos verschwindet.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich vor der Offenbarung vor mir
selbst so sehr zu fürchten, dass ich diesen im Grunde simplen
Schritt zur Selbstbestimmung und Selbstbefreiung viele Jahre nicht
einmal in Erwägung gezogen habe, dass es mir sogar sehr recht war,
dass man zu Selbstzweifeln und innerer Unsicherheit über die eigene
Identität, die eigene Existenz herangezogen wird und dass es
legitim und alternativlos erscheint, sich einfach den systemischen
vorgegebenen Bedingungen anzupassen und sich eine abgesteckte
'Nische' zu suchen, mit der man gerade noch so leben kann.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe, das Leben das ich bin über viele Jahre
zu unterdrücken, das Leben, meinen Körper, meine Existenz
auszunutzen und zu benutzen um ein Geistesgebilde der inneren
Gedankenwelt von mir selbst und für mich selbst zu kreieren und zu
nähren, mich an den Reaktionen und energetischen Auf- und
Entladungen manipuliert und interpretiert durch meine Gedanken, mein
Bewußtsein zu ergötzen und das Leben allein auf diese flüchtigen
Momente, die trügerischen ideen von mir als einer Person die nur
lebt, wenn sie erlebt, zu beschränken.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
nicht erlaubt und es nicht zugelassen habe zu erkennen, dass ich auf
diese Weise immer auch andere Menschen brauche um mich der Bedeutung
meiner vergeistigten, ideologisierten Identifikation
rückzuversichern, und dass die Konsequenz daraus der Missbrauch
dieser Menschen sein MUSS, da ich als diese Ideologisierte Person
kein Interesse an der Freiheit anderer Menschen haben kann, denn ich
muss sie ja benutzen um die energetischen Konfliktmomente zu
generieren, ob 'positiv' oder 'negativ' spielt nicht einmal eine
Rolle, denn es geht nur um das 'Erleben' des kurzen Momentes der
Entladung.
Ich bestimme mich selbst als das Leben,
Hier, Jetzt, in diesem und dem nächsten Atemzug zur eigenständigen,
selbstgewählten Akzeptanz meiner Verantwortlichkeit für das Leben.
Ich bestimme mich selbst als das Leben
zur Selbstoffenbarung in Selbstehrlichkeit in jedem einzelnen Bereich
meines Lebens, meiner Persönlickeit so wie ich sie erlaubt und
akzeptiert habe und ich stehe als Beispiel für die tatsächliche
Möglichkeit der Selbsteinsicht und der eigenständigen Entscheidung
und damit der Übernahme der Verantwortung für das Leben.
Ich bestimme mich selbst als das Leben
dazu, jede Form der selbstgefälligen, scheinlogischen
Selbstrechtfertigung des menschlichen Missbrauchs am Leben durch das
Bewußtsein als trügerisch, selbstschädigend und irreführend
bloßzustellen, jede Form der Arroganz über das Leben als eine
Geisteskrankheit zu offenbaren die eine Bedrohung für alles Leben
darstellt, wie es sich unübersehbar überall auf der Welt ja auch
zeigt.
Ich stehe als das Leben für das Leben,
für alles Leben, ich sehe und akzeptiere meine Verantwortlichkeit
für das und alle zukünftigen Leben und sehe darin genau die
Fähigkeit und das Potential des Menschen, in Reife, Mündigkeit und
vertrauenswürdige Verantwortlichkeit zu wachsen um die Welt so zu
gestalten, dass das Leben in Einheit und Gleichheit sich vielseitig
frei entfalten kann.
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