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Freitag, 21. August 2015

Tag 207 - Morgenstimmung und Selbstzweifel - Ursachenfindung (Teil 2)




Teil 1 dieses Posts ist privat und kann auf Wunsch eingesehen werden.

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Mir ist im Laufe der Zeit, wenn ich mich dazu durchgerungen habe diese Situationen für mich noch einmal zu durchleben klar geworden, dass die eigentlichen Ängste die mich in einem solchen Moment überfallen mit den Persönlichkeiten zu tun haben, denen ich gegenüberstehe und die in diesen Momenten die Macht besitzen, mich zu beurteilen, und in dieser Weise meine Zukünftigen Wege mitzubestimmen. Es sind die Persönlichkeitsmuster die ich eben durch die Arbeit mit mir, meinem eigenen Selbst, meiner Charakterentwicklung kenne und die ich bereits in vielschichtiger Analyse als nicht vertrauenswürdig entlarvt habe. Diese Muster die eben Menschen dazu bringen ihre Macht zur egoistischen Selbstbehauptung zu missbrauchen, andere Menschen als minderwertig zu betrachten, ihr eigenes falsches Selbstbewusstsein an der gesellschaftlichen Position die sie innehaben aufzublasen. 

Das ist nicht als Vorwurf oder Beschuldigung gemeint. Es geht vielmehr darum für mich selbst klarzustellen wo und wie meine emotionalen Reaktionen von mir selbst zugelassen, erlaubt und kultiviert wurden und in welcher Weise sie mich selbst davon abhalten diese Muster zu durchbrechen um eigenständig und eigenverantwortlich solche emotionalen Schranken zu überwinden.

Ich erkenne und erahne solche Beweggründe und Verhaltensmuster in den anderen Menschen, in den Personen die mich beispielsweise prüfen und beurteilen sollen und erkenne dadurch ihre Unfähigkeit dies tatsächlich angemessen zu tun. Denn ich weiß, dass kein Mensch wirklich in der Lage ist einen anderen Menschen umfassend zu beurteilen. Bei dieser Prüfung geht es aber im mündlichen Teil eben auch genau darum, in künstlich erzeugten Situationen die soziale Fähigkeit eines Menschen zu beurteilen, sein erlerntes Wissen fachgerecht anzuwenden. Das ist aus meiner Sicht völlig unmöglich, also ist diese ganze Veranstaltung nicht mehr als ein Theaterspiel. Eigentlich, so sollte man meinen, ist es gerade deshalb auch kein Problem sich durch diese Prüfung zu bringen. Allerdings gibt es bei mir eben diese innere Angst davor, beurteilt zu werden. Im Grunde plagt und beeinflusst diese Angst mich schon mein ganzes Leben und ich lerne mehr und mehr zu erkennen, wie extrem man sich doch lenken lässt und wie wenig selbstbestimmt man lebt, wenn solche Gedanken- und Emotionsmuster unbehandelt und unbemerkt in einem wirken. Die Wurzeln dieser Unsicherheit liegen zu einem großen Teil in meinen Erfahrungen in meiner Familie während meiner Kindheit. Ich spreche nicht über extreme Erfahrungen, Misshandlungen oder Missbrauch, sondern über ganz einfache, fast banale Erlebnisse und emotionale Erfahrungen, die für mich persönlich vollkommen normal erschienen, die aber zu einer emotionalen und gedanklichen Entwicklung geführt haben, die mich in einem falschen Glauben, einer grundfalschen Annahme hat älter werden lassen, dass ich der Anerkennung und des positiven Feedbacks von außen, in dem Fall  im Besonderen meines Vaters bedarf um mich gut zu fühlen und mit mir selbst im Reinen und zufrieden zu sein. Es ist nicht ungewöhnlich in diesem Glauben aufzuwachsen, oftmals funktioniert das ja auch, eben genau so lange wie man einen oder mehrere Menschen im Leben findet, die einem genau dieses Gefühl der Anerkennung und Achtung regelmäßig und kontinuierlich vermitteln. Ob das Partner, Familienangehörige oder Freunde sind. Aber es resultiert eben kein wahrhaftiges Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl aus einer solchen Gedanklichen und emotionalen Abhängigkeit heraus. Es ist immer ein gekünsteltes Konstrukt das von der unbewussten oder auch bewussten Angst des Verlustes dieser Beziehungen begleitet und geprägt wird. 

Dennoch, die Erkenntnis allein reicht offenbar nicht aus um sich von den Verstrickungen innerhalb der eigenen Persönlichkeitsmuster zu lösen. Man muss den einzelnen Strängen direkt auf den Grund gehen, sie dort lösen und entfernen. Die Verzweigungen in der Entwicklung, die einzelnen Knotenpunkte sind enorm vielschichtig und verzweigen sich wiederum in verschiedene Richtungen, es liegt also ein stetiger Prozess vor einem, bei dem man immer wieder auf Spuren einer Prägung/Programmierung stößt, deren grundlegende Routine man bereits an anderer Stelle, in einem anderen Bezugspunkt erkannt, bearbeitet und aufgelöst hat. 

Sich selbst derart aufzugeben, dass man das eigene Wohlbefinden, das Selbstwertgefühl von den Gefühlsregungen und Bekundungen anderer Menschen, die ihrerseits in der Regel wiederum auf die Rückmeldungen und Äußerungen anderer diesbezüglich hoffen, abhängig zu machen ist eine aus Angst geborene Opferhaltung die uns einerseits anerzogen, andererseits aber von uns selbst auch gerne angenommen wird, weil sie eben die Verantwortung und die unabdingbare Konsequenz der eigenen Handlungsnot scheinbar und oberflächlich von unseren Schultern nimmt. Das ist bequem und macht mich zum Beobachter der Welt, zu einem Nutznießer der Taten anderer, zu einem Parasiten der lauert und abstaubt wann immer es etwas zu holen gibt. Das mag übertrieben klingen, allerdings ist der Grundcharakter des Menschen innerhalb dieser Systeme in denen wir nun fast ausnahmslos alle leben von dieser eher wenig würdevollen Attitüde geprägt. Das lässt sich an unzähligen Beispielen belegen und aufzeigen. Eines davon ist eben auch meine „Morgenstimmung“ …

Zunächst einmal ist diese Stimmung von einem Grundlegenden Gefühl der Sinnlosigkeit geprägt. Es ist die empfundene Sinnlosigkeit dessen, was mich ausmacht, was ich getan habe in meinem Leben und wo es mich hingebracht hat, und darüber hinaus die Sinnlosigkeit dessen, was vor mir liegt, was ich tun kann, muss oder sollte an diesem Tag und überhaupt. Alles erscheint mir in lächerlicher Weise gezwungen, verkrampft und überflüssig. Nichts ändert sich in meinen Augen an den Menschen, an mir selbst und an dem sinnlosen Elend und Leid das Menschen überall verbreiten. Was also sollte es nutzen, wenn ich für mich selbst und auch für meine Familie versuche innerhalb unserer Möglichkeiten ein „gutes“ Leben zu führen? Letztendlich ist es nur eine Blase die irgendwann platzen wird, oder wenn sie nicht platzt dann ist sie eben nur eine Illusion, eine durch Ignoranz und Einbildung getragene Idee eines „guten“ Lebens. Selbst jedwede Anstrengung sich und die eigene Natur zu verändern um als Beispiel die Veränderung der menschlichen Systeme zu leben ist dann in meinen Augen nur ein Tropfen auf dem glühend heißen Stein der zerstörerischen Mentalität der Kulturen und Völker, ein verschwindend kleines, mikroskopisch kleines Tröpfchen, ein Furz im Wind sozusagen.

Ich bemerke schon beim Schreiben, dass ich versuche bestimmte Begriffe zu vermeiden, beispielsweise wenn ich „gutes“ Leben schreibe und dabei „gutes“ in Anführungszeichen setze, so hat das den Grund, dass ich damit andeuten will, dass ich darunter etwas ganz bestimmtes verstehe, das etwas diffus und vielschichtig über meinem Bedeutungshorizont herumschwebt. Ich hatte zunächst „glückliches“ Leben im Sinn, doch ist das glückliche Leben etwas, das für mich mit Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen geladen ist. Denn ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass das was man als glücklich sein betrachtet keineswegs immer wirklich glücklich macht, zumal das Glück der Familien in unseren Systemen in aller Regel auf dem Unglück und dem Elend vieler anderer Menschen aufbaut. Weiterhin erscheint mir persönlich ein permanentes Glück wenig erstrebenswert, vielmehr ist Leben und lebendig sein etwas das in Reibung mit dem gesamten Leben, dem Umfeld und mit Unsicherheiten und Problembewältigungen einhergeht, ein brodelndes, kontinuierliches „Hier-Sein“ und ein aktives Teilnehmen am Geschehen. Das scheint so ziemlich das Gegenteil der individuellen Zielsetzungen in unserer Kultur zu sein. Vielmehr strebt man ein Konfliktarmes, eigenbrötlerisches, sorgenfreies und bequemes Leben an. Ein „gutes“ Leben hingegen stellt für mich die Optimierung des eigenen Potentials als Mensch dar, die einen dazu befähigt die eigene Existenz und das eigene Wirken für das Leben als Ganzes einzusetzen, sich in seinen Entscheidungen an den Konsequenzen zu orientieren die diese Handlungen für alle haben, das heißt bei seinen Überlegungen das Umfeld und die Interessen der anderen mit einzubeziehen. Und natürlich ist es notwendig, wenn man als Mensch sich selbst entfalten und seine eigenen Fähigkeiten entwickeln will, dass man sich dafür eine Basis schafft, die einem zumindest in existenziellen Fragen eine weitgehend sorgenfreie Grundlage bietet. Das ist notwendig, denn das System das wir alle gemeinsam im derzeitigen Zustand bilden und das unser aller Leben bestimmt baut auf dem Zwang auf, sich das Recht, bzw. die Möglichkeit zu leben erst verdienen zu müssen, und zwar nach ganz bestimmten Regeln des Finanzsystems. Geld bedeutet Leben und alles was dazugehört. Diese systemimmanenten Schranken und Strukturen erst einmal zu erkennen und sie zu verstehen ist eine Aufgabe die unabdingbar ist, wenn man die Intention hat etwas verändern zu wollen. Jeder andere Weg, jeder Versuch der Flucht oder des Ausstiegs ist eine Selbsttäuschung und ihre Motive sind Bequemlichkeit, Egoismus und Angst.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Tag0085 - Selbstvergebung zu Selbstmanipulation durch Vorstellungen, Erwartungen und Ängste

Pink Sherbet Photography / People Photos / CC BY




Blog vom 06.05.2013

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich selbst zu beeinflussen und in Stimmungen zu versetzen ohne die Konsequenzen überschauen zu können, lediglich auf Grund meiner Vorstellungen und Ängste im Bezug auf mein Alter und meine körperlichen Fähigkeiten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe ein Bild von mir selbst zu erschaffen das in seiner Ausprägung und Gestaltung einer bestimmten Vorstellung eines jungen und gesunden Mannes entspricht, die durch Ideale und Werte geprägt ist die nicht von mir selbst bestimmt und gewollt sind, sondern konditioniert und programmiert durch Erfahrungen und emotionale Verknüpfungen entnommen aus kulturellen und gesellschaftlichen, vorgefertigten Mustern und dass ich dieses Bild von mir selbst als feststehendes Ergebnis mir aufzuzwingen versucht habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich selbst durch diese Vorstellungen und Erwartungen eingeschränkt und gebremst zu haben und dass ich es nicht erkannt habe wie sehr ich meinen Blick für das Leben selbst dadurch begrenzt habe.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben dazu mich dem Leben selbst und meiner Verantwortung für und als das Leben zu verpflichten, mich für das Wohl allen Lebens ins jedem Moment zu entscheiden und meine Entscheidungen bewußt an diesem Motiv zu prüfen und daran auszurichten anstatt mich diffusen Vorstellungen und okkulten emotionalen Empfindungen hinzugeben, mir persönliches Interesse an der Erlangung eines Ideals das durch gesellschaftliche Konditionierung entstanden ist einzubilden ohne zu erkennen, dass die gesellschaftlich- kuturelle Konditionierung und Prägung nicht den Prinzipien des Lebens und des Wohls allen Lebens und damit auch einem Interesse als das Leben selbst  folgt, sondern an künstlichen idealistischen Werten ausgerichtet ist die rücksichtslos den Eigennutz und Egoismus propagieren und im Namen illusionärer Existenzgrundlagen das Leben selbst ausbeuten, benutzen und verbrauchen ohne Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewußtsein.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Tag 15 - Politik der Emotionen, 'im Kleinen wie im Großen'




Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, meine Emotionen über mich herrschen zu lassen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen hbae, dass ich meine emotionalen Ausbrüche versucht habe moralisch zu rechtfertigen und dass ich nicht erkennen wollte, dass es sich dabei lediglich um selbstgerechte Heuchelei gehandelt hat.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe den Bezug zu mir selbst zu verlieren und mich von Systemen emotionaler Reaktionen und deren Gedankenmuster bestimmen zu lassen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe wähernd dieser Momente der Selbstaufgabe in grober Weise mit anderen Menschen umzugehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe das innere Spiel mit Energien der Gefühle dem gleichberechtigten Umgang vorzuziehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, mich schuldig zu fühlen und dieses unangenehme Gefühl nicht dazu genutzt habe die Abhängigkeit von meinen Persönlichkeitsstrukturen zu bearbeiten und zu überwinden, sondern stattdessen in Gedanken versucht habe die Situation zu legitimieren oder die Konsequenzen herunterzuspielen. Durch diesen Umgang habe ich nicht nur nichts bewirkt um das Wiederkehren dieser Reizreaktionen zu beenden, sondern ich habe diese Verhaltensmuster als Beispiel weitergegeben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe mir nicht einzugestehen, dass die Konsequenzen meines unbedachten, vom Selbstzweck und Eigeninteresse bestimmten Verhaltens nicht nur mich, sondern alle Menschen betreffen, vor allem natürlich die, die direkt mit der Situation verbunden sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, mich selbst in dem Moment der Erkenntnis meines schadhaften Verhaltens nicht zu stoppen, sondern mich in den Reaktionen der anderen Menschen wenn sie sich beispielsweise auf dieselbe, persönlich verletzende Art verteidigt haben noch bestätigt und angetrieben zu fühlen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe, mich als Persönlichkeit als verletzlich zu empfinden und darin meine Idee von mir selbst als meine Gedanken und Erinnerungen über die tatsächliche reale existenz als das gleichwertige Leben gestellt habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe, mich in den kleinen, abgeschlossenen Raum meiner inneren Vorstellungswelt zurückzuziehen und dadurch die selbstgewählte Isolation und ängstliche Abgeschiedenheit in egozentrischer Lebenssicht als Verblendung und 'Selbstverhetzung' in mir und anderen gestärkt und unterstützt habe, anstatt mich der eigenen Verantwortlichkeit gegenüber meiner bisher erlaubten und zugelassenen Konsequenzen selbstehrlich zu stellen und mir zu vergeben, in dem unbeugsamen Willen mich als lebendiges Beispiel von den mich beherrschenden Gedankenmustern ewiger Konditionierung und Unterdrückung des Lebens Leben, als diese Existenz zu befreien.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, in der Emotionalität nicht die universale Gemeinsamkeit zu erkennen, nicht zu sehen, dass diese Emotion, welcher Art auch immer, nicht speziell, nicht einzigartig, nicht die 'meine' oder nur für mich bestimmt ist, sondern dass sie einem Programm folgt, geprägt durch individuell ganz unterschiedliche Bilder, Gedankenstrukturen und Erfahrungen, in deren interpretationsmäßigen Verarbeitung im Bezug auf die eigene Person, auf das eigene Ego aber die Gleichheit dieser Maschinerie in allen Menschen und ihren Reaktionen wenn sie gänzlich auf sich selbst bezogen die Welt durch den eigenen Geist betrachten deutlich wird.

Und so werden gesellschaftliche, geschichtlich - kulturelle Unterschiede generiert, Persönlichkeiten geschaffen, die auf Emotionen und Gefühle einen expliziten Besitzanspruch erheben, die in ihren Vorstellungen von der Richtigkeit ihrer Sicht- und Lebensweise ausgehen, weil sie 'Gefühlsmäßig' so empfinden und gleichzeitig unterstellen, dass alle anders lebenden, denkenden und handelnden oder in anderer Weise politisch, geografisch abgegrenzte Menschengruppen diese Gefühle nicht hätten, verstünden oder krankhaft kultiviert hätten, also eher Opfer ihrer Verblendung seien. Und das sind sie auch, allerdings ist diese emotionale Verblendung universal, denn alle Menschen, alle Gesellschaften und Kulturen betreffend macht sie jeden für den anderen blind, sie verhindert die Einsicht und Erkenntnis der Einheit und der Gleichheit, bewußt und absichtlich generiert sie durch egoistische Persönlichkeiten in der scheinbaren Vereinigung einer Interessengemeinschaft, die eher eine Gruppierung zur Verstärkung der Gewaltigkeit darstellt, Polaritäten, spaltet, unterteilt und bewertet das Leben(dige) auf der einzigen Grundlage gedanklicher Überheblichkeit. Jeder Einzelne dieser Gruppierungen, seien es Familien, Parteien, Gesellschaften oder vereinte Nationen verfolgt hierbei einen verschwörerischen, geheimen Plan des absoluten und individuellen Selbstzwecks. Die scheinbare und bedingte Zusammenarbeit ist nur ein Mittel zu diesem Zweck. Die Ziele sind kurzfristig, personengerichtet, am eigenen Vorteil ausgelegt. Niemals hat der Einzelne in diesem politischen Spiel das Wohl aller oder gar der zukünftigen Generationen vor Augen. Niemals wird ernsthaft an sich und den Umständen gearbeitet um diesem Ziel näherzukommen, auch wenn es viel diskutiert wird. Geredet wird viel, Augenwischerei, gegenseitige Beeinflussung und Manipulation betrieben, das Aufbauen eines Images als oberste Prämisse vorangestell. Das ist menschliche Politik im Kleinen wie im Großen. Manipulatioin und Beeinflussung anderer zum eigenen Vorteil der sich nach konditionierten, emotionalen persönlichen Präferenzen richtet. Und hinter alledem stehen die Egos der beteiligten unmündigen, unreifen, unberechenbaren Persönlichkeiten, die Ränke und Pläne zu ihrer eigenen fantasierten Erfüllung schmieden.
Ich sehe als das gleichwertige Leben das ich bin den Missbrauch der durch diese antrainierte Selbstsucht ein System in gang halten soll, das Leben einschränkt, benutzt, quält und ausbeutet um einzelne immer wechselnde Persönlichkeiten die wir unterstützen und durch unseren Glauben erschaffen zu kurzfristigen Befriedigungen ihrer Süchte nach energetischen Momenten, nach Macht und gieriger Selbstbefriedigung verhilft. All das durch ein übergeordnetes, von uns allen ermächtigtes System organisiert, das Profit auf Kosten anderer Leben über alles stellt.

Ich stoppe diese Programme in mir selbst sobald ich ihrer gewahr werde, sobald ich von ihnen bestimmt zu werden drohe und entziehe damit dem System selbst meine Unterstützung. Ich stehe als lebendes Beispiel der Möglichkeit der Selbstbefreiung im Leben als das Leben. Ich wende bewußt und selbstbestimmt die Mittel der selbsterkennenden Selbstehrlichkeit und Selbstvergebung an und richte mich in meiner Hingabe an das Leben, also an mich selbst und alle Lebensformen, neu aus, werde wieder zur Essenz der Existenz und zur lebensfördernden Unterstützung wirklicher Entfaltung allen Lebens, einer Entwicklung die zum Besten aller ausgerichtet ist.