Link auf Anfrage.
Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
Posts mit dem Label Erwartung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Erwartung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 27. September 2013
Tag0147 - Programmierte Hemmnisse in sozialer Interaktion
Dieser Post ist Privat und wird im Forum bereitgestellt.
Link auf Anfrage.
Link auf Anfrage.
Mittwoch, 15. Mai 2013
Tag0088 - Ich bin immer noch das Bild in meinem Kopf (Teil 3)
Blog vom 09.05.2013
Doch wir er-warten immer etwas, es ist unser gesamter Geist
der darauf ausgerichtet ist. Wir erwarten schon etwas dafür, dass wir hier
sind. Von wem eigentlich? Wem gegenüber haben wir diesen Anspruch? Es stellt
sich nämlich heraus, dass da niemand ist, außer uns selbst. Aber wir erheben
einen Anspruch auf immer mehr, mehr Entwicklung, mehr konsum, mehr Komfort,
mehr Besitz, doch wen oder was wir dabei schröpfen, woher dieses ‚Mehr‘ kommen
soll ist uns überhaupt nicht klar. Aber wer selbstehrlich hinsieht erkennt,
dass wir uns selbst täuschen, dass wir eben an dem Ast sägen auf dem wir
sitzen, dass wir uns selbst verzehren und vernichten in diesem Wahn. Wir erwarten
etwas vom Leben dafür, dass wir am Leben sind? Wie absurd kann die
Bewußtseinsverklärung noch werden? Dass wir überhaupt etwas er-warten liegt
einfach an der Haltung die wir dem Leben gegenüber eingenommen haben, diese
lauernde, versteckt verstohlene Beobachtungsposition verrammelt hinter unserer
Stirn, in Gedanken Pläne schmiedend und nach Beute Ausschau haltend benutzen
wir unsere Körper um einen Schein zu wahren, um eine Rolle zu spielen und
lauern im Inneren auf eine Gelegenheit „Profit“ zu machen, uns allein das zu
ergattern was wir glauben das uns zusteht. Wir erwarten, wir warten, wir
stagnieren während das Leben vergeht, unsere Chance an uns vorbeizieht endlich
wirklich lebendig zu werden, unser Bewusstsein zu benutzen anstatt uns von ihm
versklaven zu lassen indem wir willenlos zusehen wie wir programmiert werden,
weil es uns sicherer und bequemer erscheint.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe durch Erwartungen und Zukunftsprojekrionen meine Entscheidungen
und Empfindungen bestimmen zu lassen und damit meiner inneren
Gedankensystematik und Fantasie die Kontrolle über mein Leben zu geben anstatt
selbstbestimmt und eigenverantwortlich aus dem Moment heraus zu entscheiden.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe meine Handlungsmotivation in Vorstellungen und Projektionen
meines Geistes zu suchen und nicht in der Wahrnehmung meiner Selbst als Eins
und Gleich mit allem leben und der Notwendigkeit der Verantwortungsübernahme
für das Leben und die Umstände der Systeme, der geselschaftlichen und
gemeinschaftlichen Organisation.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe an eine übergeordnete Kraft oder Macht glauben zu wollen die
alles derart lenkt, dass man letztlich sowieso machtlos ist, und in diesem
unterbewußten Glauben einen Selbstschutz vor der Einsicht in die
Eigenverantwortlichkeit gesucht habe.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe mir positive oder negative Wertungen für bestimmte Verläufe der
Ereignisse auszulegen und die Geschehnisse an diesen Vorstellungen und Idealen
zu messen die meiner Fantasie entspringen und von eigennützigem Interesse
motiviert und bewertet sind.
Fortsetzung folgt...
Fortsetzung folgt...
Tag0087 - Ich bin noch immer das Bild in meinem Kopf (Teil 2)
Blog vom 08.05.2013
Auszug:
"Vielleicht war ich mit bestimmten, vorgefassten Erwartungen
in diese Situation gekommen und habe mich dadurch verschlossen und mir die
Möglichkeit sinnvoll und für alle Beteiligten geeignet auf die Situationen zu
reAgieren verbaut. Es ist durchaus möglich, dass ich positive Erwartungen mit
meiner Selbstwahrnehmung als freundlicher, zuvorkommender „Gutmensch“ verknüpft
habe und aufgrund der „ent-Täuschung“ der Erwartungshaltung mit Frust und auch
mit Trotz reagiert habe, was natürlich auch wenn
das Verhalten des Umfeldes feindlich und ungerechtfertigt war nicht gerade zu
einer Lösung und Neutralisierung des Konfliktpotentials beiträgt. "
Erwartungshaltungen:
Aber der Punkt um den es eigentlich geht ist der der
Erwartungshaltung überhaupt. Und das ist nun schon der vierte oder fünfte Post
in kurzer Folge, ungeplant, der sich mit dieser Tematik auseinandersetzt. Die
Erwartungshaltung an das Selbst(bild) und an die Reaktion und das Verhalten des
Umfeldes, ein Versuch die Zukunft zu kontrollieren und die Dinge zu Steuern,
ohne wirklich die Möglichkeit zu haben alles in Betracht zu ziehen, ganz davon
abgesehen ohne zu hinterfragen wie sinnvoll eine solche Dnekweise wirklich ist.
Man darf diese innere Erwartungshatung und ihre ganze, nach
bestimmten Kriterien ausgerichtete Struktur auf keinen Fall unterschätzen.
Unbeachtet bestimmt sie unser gesamtes Leben, Denken und Handeln selbst dann
wenn wir oberflächlich der Meinung sind uns eigenständig und selbstbestimmt durch
da sLeben zu bewegen. Sie wirkt mit emotionalen reaktionsmustern, dem
sogenannten „Bauchgefühl“, man trifft Entscheidungen aufgrund von Aversionen
oder Vorlieben die man selbst überhaupt nicht versteht und die unter Umständen,
oder sogar in allen Fällen eine fremdbestimmte Programmierung und nicht etwa
eigens getroffene Entscheidungen sind.
Das Problem ist der uns eingeimpfte mystische Glaube an eine
uns wohlgesonnene, natürliche Macht die ohne dass wir uns damit
auseinandersetzen müssten letztlich dafür sorgen würde, dass „alles sich zum
Guten wendet“. Diesen Glauben tragen wir fast ausnahmslos alle in uns, auch
wenn wir überzeugt sind dies nicht zu tun. Wie sonst könnten wir unseren
Lebenswandel und all die Konsequenzen die er offensichtlich hat ertragen und
verantworten? Wie sonst könnten wir weiter unserer Verschwendungssucht fröhnen,
angesichts des unsagbaren Leids, der Zerstörung von Leben und des Schadens den
wir uns selbst dadurch zufügen? Wir sind derart programmiert, dass wir daran
festhalten, ohne uns umzusehen, ohne innezualten und wenn wir zweifeln sollten
dann setzt dieses innere „Gefühl“ ein, dass eine größere, höhere Macht am Werk
sei und dass diese auch die Verantwortung für die Geschehnisse hier tragen
würde, so dass uns selbst letztendlich keine Schuld trifft, da wir ja nichts
weiter als hilflose Spielbälle dieser schicksalhaften Kraft sind, Opfer einer
überlegenen Wesenheit.
Es ist ein unvorstellbarer und doch alltäglicher Wahnsinn,
und wir haben absolut nichts davon, nur und höchstens in unserer Einbildung. Der Preis den wir dafür bezahlen ist unsere
Selbstbestimmung und unsere Würde als menschliche Lebewesen. Die Fähigkeiten
und Möglichkeiten die uns gegeben sind bringen eben diese Verantwortung der
bewußten Selbstbestimmung und der Akzeptanz der eigenen Verantwortlichkeit mit
sich und nur ein verängstigter, verunsicherter Geist der sich seiner Feigheit
hingibt und die Unterwerfung der eigenverantwortlichen Selbstbestimmung
vorzieht kann diese Ausschlagen und seine Freiheit dafür aufgeben sich nicht
verantwortlich zu fühlen.
In der Konsequenz fühlt er sich allerdings auch nicht mehr
lebendig. Diese Kraft und Motivation, die Freude und der Sinn für das Leben
sind fremd geworden und gehen verloren in dieser kauernden Haltung, dieser versteckten
aber dennoch suchenden Erwartungshaltung. Eine krankhafte Selbstbezogenheit
entsteht, eine Sucht nach Ersat für das Leben, das freie Atmen, die
Eigenständigkeit, die Wahrhaftigen Bedingungen menschlichen lebens die nicht
wirklich ersetzt werden können. Wir suchen nach diesem Gefühl der Lebendigkeit
in unserm Geist, in der Interpretation unserer emotionen ohne zu verstehen
woher diese kommen und dass sie nur durch unsere Körperlichkeit, das wahre
Leben das wir hier sind, generiert werden. Wir streben nach Erlebnissen die wir
mit Gedankenkonzeten Verknüpfen, mit derartigen Philosophien die uns vorgaukeln
wir müssten unser Versteck im Geist nicht verlassen um wahrhaftig zu leben, wir
könnten uns ganz in dieser selbstverliebten Welt der Vorstellungen und
energetischen Einbildungsreaktionen verlieren und würden darin irgendwann
unsere Glückseligkeit finden. Die äußere Welt sei nur Schein, eine
Repräsentatio unserer inneren Selbstherrlichkeit, daher kreieren wir
Symbolische Gebilde, Muster die Schlüsselreize darstellen und die gewünschten
emotionalen Reaktionen triggern, die uns dann in unserer Interpretation den
eindruck von Zufriedenheit und erreichten Zielen vermiteln. All das ist ein
Spiel der Energien auf Kosten der tatsächlichen Existenz als Lebendige Wesen,
als Organismen, als Leben hier und jetzt in Einheit und Gleichheit in dieser
Existenz.
Labels:
2013,
Desteni,
Destonian,
Ego,
Emotionen,
Erwartung,
Familie,
Freiheit,
gefühl,
Hinterhalt,
Intrigen,
Leben,
Nachbarn,
Persönlichkeit,
Ruf,
Selbst,
Vorstellung
Tag0086 - Ich bin noch immer das Bild in meinem Kopf (Teil 1)
Blog vom 07.05.2013
Noch immer habe ich Schwierigkeiten mich in dieser Umgebung
hier frei zu bewegen. Es mag damit zusammenhängen, dass ich hier von Anfang an
eher ablehnend behandelt oder zumindest argwöhnisch empfangen wurde. Extreme
und hinterhältige Ablehnung schlug mir vor allen Dingen von einer Person
entgegen, und zwar in einer sehr offenen, aggressiven, dreisten und verbohrten
Weise. Nicht besonders clever, nicht mit genügend Geschick, aber hartnäckig
wurde gegen meine Person intrigiert und gezielt Gerüchte, bzw.Lügen verbreitet.
Ich kann auch gar nicht sagen, dass mich das wirklich ernsthaft verletzt hat,
denn ich weiß wohl was es mit sogenannten verletzten Gefühlen wahrhaftig auf
sich hat und dass man sich selbst etwas vormacht wenn man glaubt jemand anderes
könne einem so etwas antun, dennoch war ich ehrlich gesagt etwas geschockt von
dieser offenherzigen Gehässigkeit die vor keinen Mitteln Halt gemacht hat um
einen Versuch zu unternehmen mir in irgendeiner Weise zu schaden. So wurde
letztlich, als keine Provokation mich zu irgendeiner emotionalen Reaktion mehr
hinreißen konnte versucht, meine Person in der Umgebung schlecht zu reden, es
wurden Lügen über mich verbreitet, an den Haaren herbeigezogene „Informationen“
und erfundene Aktionen die ich gemacht haben soll.Ich habe leider den Fehler
gemacht solcherlei Gespräche zunächst durch Zufall und dann gezielt mehrere
Male mitzuhören. Eigentlich dachte ich immer, diese Art der
Persönlichkeitsstörung, die nach außen gekehrte Schuldzuweisung, die Ablenkung
von den eigenen Problemen und Konflikten indem man sich ununterbrochen über
‚andere‘ Menschen unterhält und sich Dinge über sie ausdenkt und einbildet sei
mir ausreichend bekannt und tatsächlich ist mir auch sehr deutlich klar warum Menschen so denken und handeln, da
ich natürlich wie jeder andere selbst in solchen Mustern gedacht und gehandelt
habe. Allerdings ist es eine ganz andere
Erfahrung so etwas am eigenen Leib sozusagen zu „spüren“, vor allem dann, wenn
an sich sowieso in einer geschwächten Position befindet, weil man neu in der
Gegend ist und mit den Menschen dort noch nicht so bekannt.
In der Nachschau erinnert mich diese ganze Geschichte, diese
Anfangszeit hier an eine Zeit in meiner Jugend oder besser gesagt Kindheit, als
ich einmal für etwa ein halbes Jahr aus familiären Gründen die Schule und auch
mein gewohntes Umfeld wechseln musste und in dieser Schule extremen
Ausgrenzungen und Mobbing sowohl von Lehrern als auch von Schhülern ausgesetzt
war. Ich hatte diese Zeit schon fast aus meiner Erinnerung verdrängt, erst im
Zuge meiner Selbstarbeit im Bezug auf meine Prüfungsangst und eben diese
Thematik hier ist sie mir wieder in den Sinn gekommen.
Nun, es sieht jedenfalls so aus, als ob meine Reaktion auf
eine solche Verhaltensweise anderer tiefer geht als ich dachte und dass es
nicht ausreichend war wie ich bisher damit umgegangen war. Auch wenn ich mir
eine gewisse Gleichgültigkeit und in der Analyse meiner selbst und auch der
betreffenden Personen und ihrem Verhalten ein gewisses Verständnis habe zu
eigen werden lassen, sitzen in mir und meiner Persönlichkeitsstruktur verankert
offensichtlich noch einige wirkungsvolle emotionale Verknüpfungen die
undefinierte Ängste und Hemmnisse hervorrufen, wenn es um mich, mein Sebstbild
und die Wahrnehmung meiner Person in den Augen anderer geht.
Vielleicht war ich mit bestimmten, vorgefassten Erwartungen
in diese Situation gekommen und habe mich dadurch verschlossen und mir die
Möglichkeit sinnvoll und für alle Beteiligten geeignet auf die Situationen zu
reAgieren verbaut. Es ist durchaus möglich, dass ich positive Erwartungen mit
meiner Selbstwahrnehmung als freundlicher, zuvorkommender „Gutmensch“ verknüpft
habe und aufgrund der „ent-Täuschung“ der Erwartungshaltung mit Frust und auch
mit Trotz reagiert habe, was natürlich auch wenn
das Verhalten des Umfeldes feindlich und ungerechtfertigt war nicht gerade zu
einer Lösung und Neutralisierung des Konfliktpotentials beiträgt.
Fortsetzung folgt...
Tag0085 - Selbstvergebung zu Selbstmanipulation durch Vorstellungen, Erwartungen und Ängste
Blog vom 06.05.2013
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe mich selbst zu beeinflussen und in Stimmungen zu versetzen ohne
die Konsequenzen überschauen zu können, lediglich auf Grund meiner
Vorstellungen und Ängste im Bezug auf mein Alter und meine körperlichen
Fähigkeiten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe ein Bild von mir selbst zu erschaffen das in seiner Ausprägung
und Gestaltung einer bestimmten Vorstellung eines jungen und gesunden Mannes
entspricht, die durch Ideale und Werte geprägt ist die nicht von mir selbst
bestimmt und gewollt sind, sondern konditioniert und programmiert durch
Erfahrungen und emotionale Verknüpfungen entnommen aus kulturellen und
gesellschaftlichen, vorgefertigten Mustern und dass ich dieses Bild von mir
selbst als feststehendes Ergebnis mir aufzuzwingen versucht habe.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe mich selbst durch diese Vorstellungen und Erwartungen
eingeschränkt und gebremst zu haben und dass ich es nicht erkannt habe wie sehr
ich meinen Blick für das Leben selbst dadurch begrenzt habe.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben dazu
mich dem Leben selbst und meiner Verantwortung für und als das Leben zu
verpflichten, mich für das Wohl allen Lebens ins jedem Moment zu entscheiden
und meine Entscheidungen bewußt an diesem Motiv zu prüfen und daran
auszurichten anstatt mich diffusen Vorstellungen und okkulten emotionalen
Empfindungen hinzugeben, mir persönliches Interesse an der Erlangung eines
Ideals das durch gesellschaftliche Konditionierung entstanden ist einzubilden
ohne zu erkennen, dass die gesellschaftlich- kuturelle Konditionierung und
Prägung nicht den Prinzipien des Lebens und des Wohls allen Lebens und damit
auch einem Interesse als das Leben selbst
folgt, sondern an künstlichen idealistischen Werten ausgerichtet ist die
rücksichtslos den Eigennutz und Egoismus propagieren und im Namen illusionärer
Existenzgrundlagen das Leben selbst ausbeuten, benutzen und verbrauchen ohne
Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewußtsein.
Samstag, 4. Mai 2013
Tag0071 – Faszinierende Gedankenkette
Nachträglich aus dem Handschriftlichen
Blog vom 22.04.2013
Faszinierend wie sehr wir als Menschen auf unser Bewußtsein,
unsere gedanken und die gedanklichen Interpretationen unserer Emotionen fixiert
sind, dass wir den Wert unseres Lebens selbst allein an dieser Wahrnehmung zu
messen scheinen. Jeder noch so kleine Moment dieser Existenz birgt so viele
Möglichkeiten, so viel Potential zur Selbstbestimmung, zur Selbstentfaltung,
zur Selbstkorrektur, zur Selbstarbeit und Selbstmotivierung, jeder Atemzug in
jedem Moment dieser Existenz als Mensch ist der einzige, wahrhaftige, lebendige
Ausdruck des Selbst – und was tun wir mit den meisten dieser momente?
Wir gestalten sie um, vergewaltigen sie, biegen und brechen
sie, feilen an ihnen herum bei dem Versuch die lebenigen, strömenden Momente an
die fixen Ideen und Vorstellungen, Erwartungen und Fantasien unserer
gedankenwelt anzupassen, sie hineinzuzwängen in die Enge unseres vergeistigten
Rückzugsgebietes, in diese Schall- und Blickdichte Kammer der
Selbstherrlichkeit und der Ich-Ideologie ind der wir uns in Sicherheit wähnen,
von der aus wir unsere Attacken auf das Leben planen und ausführen, im Namen
der Selbstbefriedigung einer wahnkranken Geistesexistenz die nichts als eine
Illusion ist, die sich parasitär durch den systematischen Missbrauch des Lebens
ernährt, sich zu bestätigen versucht und sich immer wieder über die eigene
Existenz rückversichern muss indem sie energetische Momente des befriedigenden
Erlebens herbeisehnt und rücksichtslos verfolgt, süchtig nach Energie zu deren
Erzeugung sie das Leben, die Substanz, die körperliche Materie und damit sich
selbst verbraucht.
Freitag, 19. April 2013
Tag0065 – Wo liegt die Angst? [private post; Teil1]
Ich kann nicht um den Kern
herumschreiben. Ich habe versucht einen Blog über diese spezielle
Angst zu schreiben, und dabei aufgrund der persönlichen Dinge die
dabei eine Rolle spielen und der Öffentlichkeit dieser Blogreihe
nicht spezifisch zu werden. Aber das funktioniert nicht, also
schreibe ich einen 'privaten' Post, der im Forum steht. Das ist der
zweite dieser Art und auf Anfrage kann der Link vergeben werden.
Abonnieren
Posts (Atom)
