Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
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Montag, 7. Oktober 2013
Tag0151 - Ego & Familie Paranoia, Schuldzuweisung und die (Selbst)zerstörerische Kraft des Stolzes
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Mittwoch, 15. Mai 2013
Tag0087 - Ich bin noch immer das Bild in meinem Kopf (Teil 2)
Blog vom 08.05.2013
Auszug:
"Vielleicht war ich mit bestimmten, vorgefassten Erwartungen
in diese Situation gekommen und habe mich dadurch verschlossen und mir die
Möglichkeit sinnvoll und für alle Beteiligten geeignet auf die Situationen zu
reAgieren verbaut. Es ist durchaus möglich, dass ich positive Erwartungen mit
meiner Selbstwahrnehmung als freundlicher, zuvorkommender „Gutmensch“ verknüpft
habe und aufgrund der „ent-Täuschung“ der Erwartungshaltung mit Frust und auch
mit Trotz reagiert habe, was natürlich auch wenn
das Verhalten des Umfeldes feindlich und ungerechtfertigt war nicht gerade zu
einer Lösung und Neutralisierung des Konfliktpotentials beiträgt. "
Erwartungshaltungen:
Aber der Punkt um den es eigentlich geht ist der der
Erwartungshaltung überhaupt. Und das ist nun schon der vierte oder fünfte Post
in kurzer Folge, ungeplant, der sich mit dieser Tematik auseinandersetzt. Die
Erwartungshaltung an das Selbst(bild) und an die Reaktion und das Verhalten des
Umfeldes, ein Versuch die Zukunft zu kontrollieren und die Dinge zu Steuern,
ohne wirklich die Möglichkeit zu haben alles in Betracht zu ziehen, ganz davon
abgesehen ohne zu hinterfragen wie sinnvoll eine solche Dnekweise wirklich ist.
Man darf diese innere Erwartungshatung und ihre ganze, nach
bestimmten Kriterien ausgerichtete Struktur auf keinen Fall unterschätzen.
Unbeachtet bestimmt sie unser gesamtes Leben, Denken und Handeln selbst dann
wenn wir oberflächlich der Meinung sind uns eigenständig und selbstbestimmt durch
da sLeben zu bewegen. Sie wirkt mit emotionalen reaktionsmustern, dem
sogenannten „Bauchgefühl“, man trifft Entscheidungen aufgrund von Aversionen
oder Vorlieben die man selbst überhaupt nicht versteht und die unter Umständen,
oder sogar in allen Fällen eine fremdbestimmte Programmierung und nicht etwa
eigens getroffene Entscheidungen sind.
Das Problem ist der uns eingeimpfte mystische Glaube an eine
uns wohlgesonnene, natürliche Macht die ohne dass wir uns damit
auseinandersetzen müssten letztlich dafür sorgen würde, dass „alles sich zum
Guten wendet“. Diesen Glauben tragen wir fast ausnahmslos alle in uns, auch
wenn wir überzeugt sind dies nicht zu tun. Wie sonst könnten wir unseren
Lebenswandel und all die Konsequenzen die er offensichtlich hat ertragen und
verantworten? Wie sonst könnten wir weiter unserer Verschwendungssucht fröhnen,
angesichts des unsagbaren Leids, der Zerstörung von Leben und des Schadens den
wir uns selbst dadurch zufügen? Wir sind derart programmiert, dass wir daran
festhalten, ohne uns umzusehen, ohne innezualten und wenn wir zweifeln sollten
dann setzt dieses innere „Gefühl“ ein, dass eine größere, höhere Macht am Werk
sei und dass diese auch die Verantwortung für die Geschehnisse hier tragen
würde, so dass uns selbst letztendlich keine Schuld trifft, da wir ja nichts
weiter als hilflose Spielbälle dieser schicksalhaften Kraft sind, Opfer einer
überlegenen Wesenheit.
Es ist ein unvorstellbarer und doch alltäglicher Wahnsinn,
und wir haben absolut nichts davon, nur und höchstens in unserer Einbildung. Der Preis den wir dafür bezahlen ist unsere
Selbstbestimmung und unsere Würde als menschliche Lebewesen. Die Fähigkeiten
und Möglichkeiten die uns gegeben sind bringen eben diese Verantwortung der
bewußten Selbstbestimmung und der Akzeptanz der eigenen Verantwortlichkeit mit
sich und nur ein verängstigter, verunsicherter Geist der sich seiner Feigheit
hingibt und die Unterwerfung der eigenverantwortlichen Selbstbestimmung
vorzieht kann diese Ausschlagen und seine Freiheit dafür aufgeben sich nicht
verantwortlich zu fühlen.
In der Konsequenz fühlt er sich allerdings auch nicht mehr
lebendig. Diese Kraft und Motivation, die Freude und der Sinn für das Leben
sind fremd geworden und gehen verloren in dieser kauernden Haltung, dieser versteckten
aber dennoch suchenden Erwartungshaltung. Eine krankhafte Selbstbezogenheit
entsteht, eine Sucht nach Ersat für das Leben, das freie Atmen, die
Eigenständigkeit, die Wahrhaftigen Bedingungen menschlichen lebens die nicht
wirklich ersetzt werden können. Wir suchen nach diesem Gefühl der Lebendigkeit
in unserm Geist, in der Interpretation unserer emotionen ohne zu verstehen
woher diese kommen und dass sie nur durch unsere Körperlichkeit, das wahre
Leben das wir hier sind, generiert werden. Wir streben nach Erlebnissen die wir
mit Gedankenkonzeten Verknüpfen, mit derartigen Philosophien die uns vorgaukeln
wir müssten unser Versteck im Geist nicht verlassen um wahrhaftig zu leben, wir
könnten uns ganz in dieser selbstverliebten Welt der Vorstellungen und
energetischen Einbildungsreaktionen verlieren und würden darin irgendwann
unsere Glückseligkeit finden. Die äußere Welt sei nur Schein, eine
Repräsentatio unserer inneren Selbstherrlichkeit, daher kreieren wir
Symbolische Gebilde, Muster die Schlüsselreize darstellen und die gewünschten
emotionalen Reaktionen triggern, die uns dann in unserer Interpretation den
eindruck von Zufriedenheit und erreichten Zielen vermiteln. All das ist ein
Spiel der Energien auf Kosten der tatsächlichen Existenz als Lebendige Wesen,
als Organismen, als Leben hier und jetzt in Einheit und Gleichheit in dieser
Existenz.
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Tag0086 - Ich bin noch immer das Bild in meinem Kopf (Teil 1)
Blog vom 07.05.2013
Noch immer habe ich Schwierigkeiten mich in dieser Umgebung
hier frei zu bewegen. Es mag damit zusammenhängen, dass ich hier von Anfang an
eher ablehnend behandelt oder zumindest argwöhnisch empfangen wurde. Extreme
und hinterhältige Ablehnung schlug mir vor allen Dingen von einer Person
entgegen, und zwar in einer sehr offenen, aggressiven, dreisten und verbohrten
Weise. Nicht besonders clever, nicht mit genügend Geschick, aber hartnäckig
wurde gegen meine Person intrigiert und gezielt Gerüchte, bzw.Lügen verbreitet.
Ich kann auch gar nicht sagen, dass mich das wirklich ernsthaft verletzt hat,
denn ich weiß wohl was es mit sogenannten verletzten Gefühlen wahrhaftig auf
sich hat und dass man sich selbst etwas vormacht wenn man glaubt jemand anderes
könne einem so etwas antun, dennoch war ich ehrlich gesagt etwas geschockt von
dieser offenherzigen Gehässigkeit die vor keinen Mitteln Halt gemacht hat um
einen Versuch zu unternehmen mir in irgendeiner Weise zu schaden. So wurde
letztlich, als keine Provokation mich zu irgendeiner emotionalen Reaktion mehr
hinreißen konnte versucht, meine Person in der Umgebung schlecht zu reden, es
wurden Lügen über mich verbreitet, an den Haaren herbeigezogene „Informationen“
und erfundene Aktionen die ich gemacht haben soll.Ich habe leider den Fehler
gemacht solcherlei Gespräche zunächst durch Zufall und dann gezielt mehrere
Male mitzuhören. Eigentlich dachte ich immer, diese Art der
Persönlichkeitsstörung, die nach außen gekehrte Schuldzuweisung, die Ablenkung
von den eigenen Problemen und Konflikten indem man sich ununterbrochen über
‚andere‘ Menschen unterhält und sich Dinge über sie ausdenkt und einbildet sei
mir ausreichend bekannt und tatsächlich ist mir auch sehr deutlich klar warum Menschen so denken und handeln, da
ich natürlich wie jeder andere selbst in solchen Mustern gedacht und gehandelt
habe. Allerdings ist es eine ganz andere
Erfahrung so etwas am eigenen Leib sozusagen zu „spüren“, vor allem dann, wenn
an sich sowieso in einer geschwächten Position befindet, weil man neu in der
Gegend ist und mit den Menschen dort noch nicht so bekannt.
In der Nachschau erinnert mich diese ganze Geschichte, diese
Anfangszeit hier an eine Zeit in meiner Jugend oder besser gesagt Kindheit, als
ich einmal für etwa ein halbes Jahr aus familiären Gründen die Schule und auch
mein gewohntes Umfeld wechseln musste und in dieser Schule extremen
Ausgrenzungen und Mobbing sowohl von Lehrern als auch von Schhülern ausgesetzt
war. Ich hatte diese Zeit schon fast aus meiner Erinnerung verdrängt, erst im
Zuge meiner Selbstarbeit im Bezug auf meine Prüfungsangst und eben diese
Thematik hier ist sie mir wieder in den Sinn gekommen.
Nun, es sieht jedenfalls so aus, als ob meine Reaktion auf
eine solche Verhaltensweise anderer tiefer geht als ich dachte und dass es
nicht ausreichend war wie ich bisher damit umgegangen war. Auch wenn ich mir
eine gewisse Gleichgültigkeit und in der Analyse meiner selbst und auch der
betreffenden Personen und ihrem Verhalten ein gewisses Verständnis habe zu
eigen werden lassen, sitzen in mir und meiner Persönlichkeitsstruktur verankert
offensichtlich noch einige wirkungsvolle emotionale Verknüpfungen die
undefinierte Ängste und Hemmnisse hervorrufen, wenn es um mich, mein Sebstbild
und die Wahrnehmung meiner Person in den Augen anderer geht.
Vielleicht war ich mit bestimmten, vorgefassten Erwartungen
in diese Situation gekommen und habe mich dadurch verschlossen und mir die
Möglichkeit sinnvoll und für alle Beteiligten geeignet auf die Situationen zu
reAgieren verbaut. Es ist durchaus möglich, dass ich positive Erwartungen mit
meiner Selbstwahrnehmung als freundlicher, zuvorkommender „Gutmensch“ verknüpft
habe und aufgrund der „ent-Täuschung“ der Erwartungshaltung mit Frust und auch
mit Trotz reagiert habe, was natürlich auch wenn
das Verhalten des Umfeldes feindlich und ungerechtfertigt war nicht gerade zu
einer Lösung und Neutralisierung des Konfliktpotentials beiträgt.
Fortsetzung folgt...
Freitag, 19. April 2013
Tag0067 – Familie Teil2
Natürlich ist es 'common sense', dass
eine Familie zunächst sich selbst und für die nächsten Verwandten
die Lebensgrundlagen organisiert und sich in dieser Gemeinschaft um
ein ausreichend gesichertes 'Fundament' kümmert. Dafür ist es
notwendig, dass jeder beteiligte, jeder mündige Part dieser
Gemeinschaft eigenverantwortlich und vertrauenswürdig ist und sich
selbst wie alle anderen als gleichwertige Mitglieder dieser
Gemeinschaft sieht, so dass jeder Beitrag, jede Leistung die er
erbringt dem Wohle der gesamten Gemeinschaft dient und keinesfalls zu
Lasten eines oder mehrerer Mitglieder ausgelegt sein darf. Diese
Vertrauenswürdigkeit und Verlässlichkeit kann nur in
eigenverantwortlicher Selbstbestimmung erreicht und nicht
aufgezwungen werden. Sie ist auch nicht angeboren oder von Natur aus
angelegt und auf die nächsten Blutverwandten beschränkt. Das
Entwickeln und Erlangen dieser Vertrauenswürdigkeit und
Verlässlichkeit ist ein eigens selbst gewollter Prozess, der im Zuge der
Mündigwerdung eines Menschen einen erforderlichen Schritt darstellt,
nämlich den Schritt aus der ego-zentrierten und leicht naiven Sicht
eines Schutzbefohlenen und behüteten Kindes heraus in das
eigenständige Leben und in die eigenverantwortliche
Selbstbestimmung. Ein Schritt, der in unserer Kultur, in der
sogenannten westlichen, ersten Welt im Besonderen geflissentlich
übergangen und ignoriert wird. Hier geht man davon aus, allein das
älter werden würde den Menschen zu einem vernünftig und
verantwortlich handelnden Wesen machen. Ein fataler Irrtum, denn was
sich in den sogenannten Erwachsenen unserer Tage zeigt sind zutiefst
verbitterte, enttäuschte, frustrierte und aggressiv-selbstsüchtige
Charaktere, unausgebildet, unbestimmt und unwissend über die eigene
'Funktionsweise', die Ursache und Wirkung ihrer emotionalen
Reaktionsmuster, die Ursache und Wirkung ihrer über die
lebensnotwendigen Bedürfnisse hinausgehenden Verlangen und vor allem
de Unswissenheit über die Herkunft der eigenen Gedanken, in denen
allein sie sich ihre Existenz zu gründen und zu sichern versuchen.
Auch die kulturell geprägte
Vorstellung einer Familie als abgegrenztes, sicheres Refugium der
Selbstherrlichkeit, als Bestätigung und Rückhalt, als 'sicheren
Hafen' in einer unsicheren Welt ändert nichts an der tiefen
Verunsicherung und der daraus resultierenden Ängste, die die
einzelnen Individuen einer Familie von der Übernahme ihrer
Eigenverantwortung und Selbstbestimmung abhalten. Es gibt keine
angeborene, auf die nächste Verwandtschaft begrenzte Verpflichtung,
keine automatische Anteilnahme oder Empathie. Sie muss eigens und
selbstbestimmt gewollt aufrecht erhalten und entwickelt werden, vor
allem deshalb weil wir uns so weit von der Einheit die wir im Grunde sind
entfernt haben. Die Kinder, die diese Nähe suchen, die die
Verbundenheit spüren und sie ausdrücken tun dies nicht im Glauben
an eine begrenzte Liebe, sie denken nicht einmal darüber nach, es
sei denn wir infiltrieren ihre eigene Bewußtseinsentwicklung mit den
Ideologien der Abgrenzung. Sie spüren die direkte Verbindung, sind
aber in der Lage eine ähnliche auch zu anderen Menschen aufzubauen,
wenn die Eltern als Vertrauenspersonen dies bestätigen. Das ist
einfach aus dem Grund notwendig, weil die Erfahrung und
Vorbildfunktion offensichtlich anerkannt wird. Wenn all das aber
aufgrund kultureller Programmierung und Konditionierung auf reinen
Glaubensideologiern basiert, wenn all das nach einem Schema abläuft
und in vorbestimmte Bahnen gelenkt wird, dann entsteht eine gestörte
Bindung, ein gestörtes Verhältnis des Menschen nicht nur zu
anderen Menschen, sondern vor allem auch zu sich selbst, zur eigenen
Identifikation, zum eigenen Selbst-Bewußtsein. Er verlernt völlig
die eigentliche Aussagekraft seiner Empfindungen und Wahrnehmungen
zu verstehen, er nimmt sie nachdem sie durch erzieherische
Gehirnwäsche gefiltert wurden als gegeben und alternativlos, vor
allem aber als die seinen hin, ohne zu erkennen oder erkennen zu
können, dass er fremdbesrtimmt wird. Wenn im Zuge der eigenen
Entwicklung dann der Zweifel wächst, wenn er versucht eigenständig
zu sein, dann hat er nichts mehr worauf er diese Eigenständigkeit
begründen und aufbauen kann. Er muss sich nach programminternen Alternativen und Auswahlmöglichkeiten umsehehn. Und dafür stehen
im System all die auf selbstgerechte, eigensinnige Unterhaltung und
Ablenkung ausgerichteten Ideologien und Vergnügungen zur Verfügung,
die Tretmühlen und Motivationsmechanismen die ihn dazu bringen sich
anzupassen, sich durchzumogeln, zu versuchen sich selbst den
größtmöglichen Vorteil zu verschaffen ohne Rücksicht auf
Verluste. Dieser Vorteil ist aber eine Illusion, er ist im Grunde ein
Nachteil da er auf überflüssigem Konsum basiert, da er auf Werten
basiert die nicht selbst gewählt, nicht eigenständig erkannt sind,
sondern die nur den Anschein haben dem eigenen Willen zu entsprechen.
Dieser aber liegt längst unter den Selbstzweifeln begraben und wurde
ersetzt durch ängstliche Anpassung und Selbstprogrammierung zu einem
Schauspieler, einer heuchelnden Figur.
Auf dieser Grundlage kann keine
Gemeinschaft gesunden, sich entwickeln und vor allem nicht allen
Beteiligten zum Vorteil gereichen. In einer solchen Gemeinschaft wird
letztlich ein letzter Konflikt zum Bruch führen. Vor allem aber wird
aus solchen Gemeinschaften, solchen Familien aus ängstlichen
Heuchlern und heimtückischen Egos niemals ein starkes,
Lebensbejahendes Volk entstehen. Es werden verängstigte Zellen die
leicht manipulierbar sind, die sich zu allen erdenklichen Schandtaten
und Vergehen am Leben hinreißen lassen in der Hoffnung sie könnten
so ihre Angst bewältigen. Das ist das Bild das uns die heutigen
Länder und Gesellschaften bieten. Und diejenigen die diese
Manipulierbarkeit auszunutzen verstehen sind ebenso verblendet, sie
sind lediglich privilegiert durch einen Hauch mehr an Information,
sogenannter Bildung, entweder durch den Zufall der Geburt oder durch
unrechtmäßige Aneignung und Übervorteilung anderer. Solche
Menschen sind es in unserer Welt die die mächtigen Positionen
besetzen. Verängstigt, von Selbstzweifeln zerfressen, verbittert,
frustriert und besessen süchtig nach energetischer Selbsterfahrung.
Der Schein den sie aufrecht erhalten müssen um das Gefühl der
Überlegenheit zu wahren, um sich am Neid und der Missgunst, aber
auch dern Anerkennung anderer zu laben ist das, was das Meiste dieser
Energie verbraucht.
Familie, das ist ein Grundstein der
Einheit allen Lebens. Wenn sie nicht ebenso verstanden und gelebt
wird, dann ist sie eine erkrankte Zelle eines künstlich
geschaffenen, fehlerhaften Organismus der zwar das Potential und die
Anlagen der Entwicklung und Entfaltung des Lebens in sich trägt und
dadurch in manchen Bereichen den Anschein erweckt sich lebensbejahend
und zum Wohl aller zu entwickeln, der aber letztlich nur Zerstörung
hervorbringt, und genau das ist der einzige Fortschritt den der
Mensch tatsächlich zustande gebracht hat, er hat seine
Möglichkeiten, seinen Aktionsradius der Zerstörung vergrößert und
verbessert. Er ist jetzt dank seiner missbrauchten Fähigkeiten zu
unsagbarer Vernichtung des Lebens fähig, effizient und gründlich.
Desweiteren hat er all seine Anstrengungen darauf verwendet, das
Wahre Gesicht seiner Wahnhaften Psychopathologischen Entwicklung zu
verbergen, hat unendliche Mittel sich selbst zu täuschen, abzulenken
und zu betäuben entwickelt um sich sich selbst und der eigenen Angst
nicht stellen zu müssen.
Wir haben ein Menschenbild kultiviert,
das abstoßender und lebensfeindlicher kaum sein könnte. Wir haben
eine heuchlerische, heimtückische sich selbst manipulierende,
ausbeuterische und Angstbissige, parasitäre Maschine geschaffen.
Nichts von all den 'menschlichen Werten' die wir uns so gerne
öffentlich zuschreiben wird gelebt, entspricht der Realität oder
ist wahrhaftig. Wenn andere Menschen die Konsequenzen unser aller
Ignoranz zertragen müssen, schauen wir weg, und wenn wir nicht mehr
wegschauen können, wenn wir helfen müssen, dann sehen wir uns dazu
gezwungen und setzen diese Menschen in ein Schuldverhältnis. Wir
rechtfertigen das damit, dass unsere Hilfe uns selbst etwas gekostet
habe, dass wir verzichten müssten und dass sie uns nun dafür etwas
schuldig seien. Und wenn sie uns persönlich nichts bieten können,
dann benutzen wir sie zumindest in unseren Gedanken als Sündenböcke,
als Rechtfertigungen und Generalschuldige in unseren Lebenslügen.
Das mag absurd klingen und das ist es auch, aber es ist die exakte
Beschreibung der Denkweise vieler Menschen im Bezug auf die
sogenannten Finanzhilfen für Griechenland oder neuerdings Zypern.
Andere werden folgen und niemand macht sich die Mühe zu versuchen
das System wirklöich zu verstehen. Nichts von diesen
Scheinerklärungen entspricht der Wahrheit. Wir helfen nicht, wir
kaufen das Land, sie werden in ein Schuldverhältnis gezwungen und zu
marionetten der Wirtschaftsmächte. Wir zahlen keinen Cent an diese
Länder, das Volk wird nur dumm gehalten und nimmt diesen Knochen
dankbar an. Unternommen wird diese Hilfsaktion um den Schein des
Systems zu wahren, obwohl der Zusammenbruch dieser Ökonomien
deutlich sein Versagen belegen. Und so lassen sich hunderte Beispiele
finden, un niemand sieht sich verantwortlich für das Schicksal der
Menschen die zuerst unter den Konsequenzen leiden müssen, bis sie
ihn selbst treffen. Und selbst dann nicht unbedingt. Wir geben nichts
auf Familie, weil wir nichts auf das Leben geben. Das Leben ist die
einzige Bindung die unds alle auch entgegen der Bemühungen des
Menschlichen Geistes zu separieren und zu spalten eint. Dieser
Wahrheit können wir nicht entgehen. Bisher ist der Tod, das Ende der
menschlichen Existenz die einzige Schwelle die unumstößlich diese
Wahrheit in die Wirklichkeit der menschlichen Individualexistenz
bringt. Doch dann ist es viel zu spät, nicht wahr? Wir können uns
jetzt dafür entscheiden uns selbst neu am Leben auszurichten, und
diese Welt tatsächlich verändern, gesunden, dem Leben zur Freiheit
verhelfen. Wir können dafür sorgen, dass unsere Kinder und deren
Kinder in Einheit und in wahrer Freiheit leben können. Wir müssen
es nur, jeder für sich, in eigener Regie und Verantwortung tun.
Bastian Neumann / Ramstein /
Deutschland / 18.04.2013
Tag0066 – Familie Teil 1
Was ist Familie wirklich? Was bedeutet
es eine Familie zu gründen? Es sollte doch im Grunde eine
Übereinkunft zwischen zwei oder mehr erwachsenen, mündigen Menschen
sein ein gemeinschaftliches Leben zu führen, eine innerhalb der
gegebenen gesellschaftlichen Strukturen funktionale Lebensgrundlage
zu schaffen die beiden und eventuell noch weiteren Menschen die
Möglichkeit der eigenen Versorgung, der Sicherheit und der
gegenseitigen Unterstützung bietet. Das sind angesichts der
Lebensnotwendigkeiten für eine entwicklungsfördernde und angenehme
Umgebung sinnvolle und für alle Beteiligten lebensbereichernde
Voraussetzungen.
All die kulturellen, durch die
Gedanken, Vorstellungen und Ideologien geprägten Zusätze,
Blutlinien, Familienehre, die ganze 'wir gegen den Rest der Welt'
Idee, sind aufrichtig betrachtet reine Illusionen. Natürlich gibt es
erkennbare Verbindungen genetischer Natur, die eine Gruppe von
Menschen miteinander direkt verbinden, doch sind diese
Kategorisierungen reine Übereinkunft. Man könnte die genetische
Verwandtschaft selbstverständlich und ganz wertfrei noch viel weiter
fassen. All unsere 'Familienideologien' basieren auf reinem Glauben,
sie sind ein veruzweifeltes Festhalten an Konventionen einer Kultur
die wir unser Eigen nennen, damit sie uns ein Gefühl der
Verbindlichkeit und Sicherheit vermittelt. Die 'Bande', die
Vertrautheit, die genaue Kenntnis der Eigenheiten, all das entsteht
vor allem durch das enge Zusammenleben, durch die gemeinsame
Entwicklung, das Wachsen an- und miteinander. Es ist ein Prozess der
Unabhängig von der direkten Abstammung stattfindet und ebenso unter
allen Menschen stattfinden könnte. Was uns separiert, was und
voneinander 'unterscheidet' und trennt ist einzig und allein unser
Bewußtsein und die darin einprogrammierten Ideologien, Werte und
Vorstellungen. Daher bieten wir unseren Kindern auch keinen wahren
Schutz. Wir gründen Familien mit dem Motiv unsere eigene
Persönlichkeit aufzuwerten, unsere Ideologie des Selbst als Ego, als
Familienego zu verstärken. Wir akzeptieren die Werte, Normen und
Ideologien der Gesellschaft und Kultur ungefragt, folgen Bequem allen
Gewohnheiten und halten aus lächerlich anmutender Sentimentalität
die absurdesten Werte unserer eigenen Vergangenheitserfahrungen und
der oft verklärten Erinnerung an sie hoch und am Leben. Nichts davon
zeugt von Vernatwortlichem Denken, Handeln und abwägen, von gesundem
Menschenverstand un der Einsicht in die unbequeme, aber der
Selbstbestimmung bemäöchtigende Erklenntnis der Zusammenhänge des
Lebens, der Einheit allen Lebens und der Verantwortlichkeit für die
Konsequenzen der eigenen Akzeptanzen und Erlaubnisse. Unsere Kinder
benutzen wir als verlängerten Arm in die vergeistigte Welt in die
wir uns vor dem Leben und seiner Verantwortung geflohen haben. Dabei
stoßen wir sie in einen Abgrund aus unerträglichen,
lebensverachtenden und zerstörerischen Systemen die verselbständigt
und unkontrollioert als Konsequenzen und Manifestationen unserer
Verblendung und unserer Feigheit vor der Selbstbestimmung die
Wirklichkeit bilden. All unsere Familienkonzepte, ihre moralischen,
scheinbar menschlich mitfühlenden Grundlagen sind nichts als
Heuchelei angesichts der realen Umstände, des Umgangs menschlicher
Gemeinschaften mit sich selbst und dem Leben im allgemeinen. Wie
könnten wir behaupten eine gesunde, funktionierende und
Entwicklungsfördernde Familienstruktur kultiviert hätten, wenn die
Gesellschaft die sich aus solchen Familiengebilden kosntituiert
selbst nicht verantwortlich Handelt, wenn das gesamtgebilde sich in
Abgrenzung und Angst befindet vom Leben, wenn die Kultur, die
Wertvorstellungen und Normen der Menschen auf reinen Glaubenssätzen
und Fantasien beruhen und mit den Gesetzen, den Bedingungen und
offenen Tatsachen der Wirklichkeit immer wieder kollidieren?
Das Leben ist eins, es ist ein System
das ineinander verwoben ist ind daher muss das Konzept, die Idee der
Familie allumfassend und Übergreifend sein. Es geht aber nicht
darum, die kleinen Gemeinschaften und die Idee einer Familienbande
generell zu entwerten, es ist natürlich absolut sinnvoll wenn sich
die Erzeuger von Nachkommen auch direkt in einer organisierten
Gemeinschaft um dessen Wohl kümmern und dass auch deren Eltern und
so weiter in diese sich unterstützende Gemeinschaft eingebunden
sind. Allerdings darf dort der Gedanke des familiären Zusammenlebens
nicht aufhören, denn da beginnt die Ignoranz und die
Selbstverblendung als Maßnahme zum Schutz egoistischer
Selbstinteressen, der reinen Willensbefriedigung einer auf sich
selbst als Ideologisierte Person ausgerichteten Selbstidentifikation
die in ständiger Unsicherheit und Angst lebt. Für sie ist die
Familie so etwas wie ein geschützter Bereich, ein Hafen des Geistes
in dem sie sich als die Persölichkeit geben kann die sie ist,
ungeachtet der Konsequenzen, denn innerhalb derartiger kultureller
Strukturen in denne die Familie sozusagen abgegrenzt wird von der
Gemeinschaft, der ursprünglichen Einheit, sind die Beteiligten durch
geselschatlich-kulturelle und auch existentielle Zwänge aneinander
gebunden und müssen/können/dürfen innerhalb dieses auserwählten
Kreises miteinander auskommen. Sie benutzt die Familie als Nest um
von dort aus in die Welt da draußen herauszugehen und sich zu
bereichern um dann immer wieder in die kleine begrenzte Gemeinschaft
zurückzukehren.
Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 17.04.2013
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