Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
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Montag, 7. Oktober 2013
Tag0151 - Ego & Familie Paranoia, Schuldzuweisung und die (Selbst)zerstörerische Kraft des Stolzes
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Mittwoch, 15. Mai 2013
Tag0087 - Ich bin noch immer das Bild in meinem Kopf (Teil 2)
Blog vom 08.05.2013
Auszug:
"Vielleicht war ich mit bestimmten, vorgefassten Erwartungen
in diese Situation gekommen und habe mich dadurch verschlossen und mir die
Möglichkeit sinnvoll und für alle Beteiligten geeignet auf die Situationen zu
reAgieren verbaut. Es ist durchaus möglich, dass ich positive Erwartungen mit
meiner Selbstwahrnehmung als freundlicher, zuvorkommender „Gutmensch“ verknüpft
habe und aufgrund der „ent-Täuschung“ der Erwartungshaltung mit Frust und auch
mit Trotz reagiert habe, was natürlich auch wenn
das Verhalten des Umfeldes feindlich und ungerechtfertigt war nicht gerade zu
einer Lösung und Neutralisierung des Konfliktpotentials beiträgt. "
Erwartungshaltungen:
Aber der Punkt um den es eigentlich geht ist der der
Erwartungshaltung überhaupt. Und das ist nun schon der vierte oder fünfte Post
in kurzer Folge, ungeplant, der sich mit dieser Tematik auseinandersetzt. Die
Erwartungshaltung an das Selbst(bild) und an die Reaktion und das Verhalten des
Umfeldes, ein Versuch die Zukunft zu kontrollieren und die Dinge zu Steuern,
ohne wirklich die Möglichkeit zu haben alles in Betracht zu ziehen, ganz davon
abgesehen ohne zu hinterfragen wie sinnvoll eine solche Dnekweise wirklich ist.
Man darf diese innere Erwartungshatung und ihre ganze, nach
bestimmten Kriterien ausgerichtete Struktur auf keinen Fall unterschätzen.
Unbeachtet bestimmt sie unser gesamtes Leben, Denken und Handeln selbst dann
wenn wir oberflächlich der Meinung sind uns eigenständig und selbstbestimmt durch
da sLeben zu bewegen. Sie wirkt mit emotionalen reaktionsmustern, dem
sogenannten „Bauchgefühl“, man trifft Entscheidungen aufgrund von Aversionen
oder Vorlieben die man selbst überhaupt nicht versteht und die unter Umständen,
oder sogar in allen Fällen eine fremdbestimmte Programmierung und nicht etwa
eigens getroffene Entscheidungen sind.
Das Problem ist der uns eingeimpfte mystische Glaube an eine
uns wohlgesonnene, natürliche Macht die ohne dass wir uns damit
auseinandersetzen müssten letztlich dafür sorgen würde, dass „alles sich zum
Guten wendet“. Diesen Glauben tragen wir fast ausnahmslos alle in uns, auch
wenn wir überzeugt sind dies nicht zu tun. Wie sonst könnten wir unseren
Lebenswandel und all die Konsequenzen die er offensichtlich hat ertragen und
verantworten? Wie sonst könnten wir weiter unserer Verschwendungssucht fröhnen,
angesichts des unsagbaren Leids, der Zerstörung von Leben und des Schadens den
wir uns selbst dadurch zufügen? Wir sind derart programmiert, dass wir daran
festhalten, ohne uns umzusehen, ohne innezualten und wenn wir zweifeln sollten
dann setzt dieses innere „Gefühl“ ein, dass eine größere, höhere Macht am Werk
sei und dass diese auch die Verantwortung für die Geschehnisse hier tragen
würde, so dass uns selbst letztendlich keine Schuld trifft, da wir ja nichts
weiter als hilflose Spielbälle dieser schicksalhaften Kraft sind, Opfer einer
überlegenen Wesenheit.
Es ist ein unvorstellbarer und doch alltäglicher Wahnsinn,
und wir haben absolut nichts davon, nur und höchstens in unserer Einbildung. Der Preis den wir dafür bezahlen ist unsere
Selbstbestimmung und unsere Würde als menschliche Lebewesen. Die Fähigkeiten
und Möglichkeiten die uns gegeben sind bringen eben diese Verantwortung der
bewußten Selbstbestimmung und der Akzeptanz der eigenen Verantwortlichkeit mit
sich und nur ein verängstigter, verunsicherter Geist der sich seiner Feigheit
hingibt und die Unterwerfung der eigenverantwortlichen Selbstbestimmung
vorzieht kann diese Ausschlagen und seine Freiheit dafür aufgeben sich nicht
verantwortlich zu fühlen.
In der Konsequenz fühlt er sich allerdings auch nicht mehr
lebendig. Diese Kraft und Motivation, die Freude und der Sinn für das Leben
sind fremd geworden und gehen verloren in dieser kauernden Haltung, dieser versteckten
aber dennoch suchenden Erwartungshaltung. Eine krankhafte Selbstbezogenheit
entsteht, eine Sucht nach Ersat für das Leben, das freie Atmen, die
Eigenständigkeit, die Wahrhaftigen Bedingungen menschlichen lebens die nicht
wirklich ersetzt werden können. Wir suchen nach diesem Gefühl der Lebendigkeit
in unserm Geist, in der Interpretation unserer emotionen ohne zu verstehen
woher diese kommen und dass sie nur durch unsere Körperlichkeit, das wahre
Leben das wir hier sind, generiert werden. Wir streben nach Erlebnissen die wir
mit Gedankenkonzeten Verknüpfen, mit derartigen Philosophien die uns vorgaukeln
wir müssten unser Versteck im Geist nicht verlassen um wahrhaftig zu leben, wir
könnten uns ganz in dieser selbstverliebten Welt der Vorstellungen und
energetischen Einbildungsreaktionen verlieren und würden darin irgendwann
unsere Glückseligkeit finden. Die äußere Welt sei nur Schein, eine
Repräsentatio unserer inneren Selbstherrlichkeit, daher kreieren wir
Symbolische Gebilde, Muster die Schlüsselreize darstellen und die gewünschten
emotionalen Reaktionen triggern, die uns dann in unserer Interpretation den
eindruck von Zufriedenheit und erreichten Zielen vermiteln. All das ist ein
Spiel der Energien auf Kosten der tatsächlichen Existenz als Lebendige Wesen,
als Organismen, als Leben hier und jetzt in Einheit und Gleichheit in dieser
Existenz.
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Dienstag, 5. März 2013
Tag0023 - Die emotionelle (Selbst)-Verschwörung
Wie jede Verschwörung kann die
emotionelle Verschwörung nur dann wirksam funktionieren, wenn sie
entweder durch Zwang, also irgendeine Form der Gewalt einem anderen
aufgedrängt wird, oder aber, wenn der Gegenpart freiwillig an dem
Konzept verschwörerischer Manipulation und Beeinflussung teilnimmt.
Da wir als Menschen innerhelb einer Gemeinschaft leben und leben
müssen, sind wir in unterschiedlichster Weise und Hinsicht in
Abhängigkeiten existenzieller Art verstrickt und können so an
vielen Stellen unserer alltäglichen Lebensbereiche empfänglich sein
für emotionalen Missbrauch durch eine sozialhierarchisch überlegene
Person, besipielsweise durch den Arbeitgeber, durch eine Person
innerhalb der Verwaltungsinstanzen auf deren Unterstützung wir
angewiesen sein können oder aber einfach durch die Gewaltandrohung
einer körperlich überlegenen Person oder Gruppe. Die tatsächlichen
Gründe und Ursachen dieses Konzeptes, dieser Verhaltensweise des
emotionalen Missbracuhs oder der emotionellen Verschwörung einer
oder mehrerer Personen, die damit zusammenhängenden Gefühle und
Emotionen, der Genuß der Überlegenheit, der Machtausübung und die
Unterwerfung, die Selbstaufgabe und akzeptanz der Opferrolle in
diesem irrationalen Spiel der Gedanken zu durchleuchten und zu
verstehen ist ein Kernpunkt der menschlichen Selbstbefreiung, der
Erlangung der Selbstbestimmung und des uneingeschränkten,
unumstößlichen Selbstbewußtseins, unbeeinflußbar von außen, doch
eigenverantwortlich gelenkt und am Wohl aller ausgerichtet in der
wahrhaftigen Erkenntnis der Einheit und Gleichheit des Lebens.
Emotional angreifbar, verletzt oder empört kann nur derjenige sein,
der zu seinen emotionalen Reaktionsmustern geworden ist, der
sich als Person als seine Emotionen und seine Gefühlswelt
identifiziert ohne zu realisieren, dass er sich zum Opfer seiner
selbstgestalteten Systeme macht, dass er die Kontrolle und
Selbstbestimmung freiwillig abgibt und sich einem Automatismus seiner
bis dahin entwickelten emotionalen Grundmuster unkontrolliert
unterwirft. Es ist immer wieder dieselbe grundlegende Fehlerursache
der menschlichen Systeme, Gesellschaftsordnungen und Konzepte, die
beginnt mit der Ignoranz der Einheit des Lebens und der aus dieser
Verlorenheit resultierenden Angst vor eigenverantwortlicher
Selbstbestimmung. Daher haben wir so lebensfeindliche und der Natur
entfremdete Identifikationen und kulturelle Systeme entwickelt und in
dieser degenerativen Entwicklung einer Illusionären Existenz fällt
es uns immer schwerer, von Generation zu Generation, diesen Link,
diese Verbindung zu unserem eigentlichen Selbst wieder herzustellen
oder auch nur zu erahnen.
Man kann die Versuche der gegenseitigen
emotionalen Ausnutzung oder Benutzung der Menschen überall im
Zusammenleben und der Kommunikation der Menschen untereinander finden
und erkennen. Es gibt hunderte Beispiele, wie das Mobbing in der
Schule oder am Arbeitsplatz, der emotionale Missbrauch von Kindern
innerhalb der Familie, durch die Eltern, durch die Ausnutzung der
Macht- und Überlegenheitsposition, etwa durch bewußten
Liebesentzug, überzogene Strenge und das 'Trösten' und 'Beruhigen'
nach einer solchen Attacke, das der herrschenden, die Situation
kontrollierenden und bestimmenden Person ein 'gutes Gefühl'
vermittelt, ein Gefühl der Bedeutsamkeit und Wichtigkeit, oder auch
der emotionale Missbrauch, die Ausnutzung der soziologisch bedingten
oder emotionalen Machtposition innerhalb einer Ehe, Beziehung oder
Partnerschaft.
Dabei ist dieses Verhalten vollkommen
irrational, es bringt keinen Erfolg, keine dauerhafte Befriedigung,
keine Vorteile für keinen der Beteiligten, es erfüllt keinerlei
Sinn. Die emotionale Entladung und Aufladung, das Spiel mit den
Energien, getriggert und geladen durch Gedanken, durch Vorstellungen
und den aus diesen Fantsien resultierenden Gefühlen dient keinem
lebendigen, bewußt gesteuerten Zweck. Es ist ein Ausdruck der
Willenlosigkeit und Selbstaufgabe an diesen Spielereine des
Bewußtseins teiulzunehmen, es ist ein selbstzerstörerischer Prozess
der rücksichtslos einem Suchtverhalten nachgibt ohne die
Konsequenzen in Betracht zu ziehen, weder für das eigene Leben noch
das anderer.
Aber wir lernen nicht, unsere Emotionen
zu verstehen. Wir werden nicht zu verantwortungsbewußtem Umgang mit
ihnen angeleitet. Das einzige was man uns beibringt und was wir uns
beizubringen gelernt haben ist eine Romantisierung der Gefühlswelt,
eine Mystifizierung und Polarisierung die die Gefühle in positive,
erstrebenswerte, gute Gefühle und negative, verachtenswerte und zu
vermeidende Emotionen unterteilt, und so eine innere
Konfliktsituation, eine Ladungspotential schafft nach dessen
energetischen Tendenzen wir uns dann hin und hertreiben lassen. Alles
was negativ empfunden und bewertet ist versuchen wir zu vermeiden und
alles was scheinbar negative Emotionen in uns verursacht bewerten wir
auch negativ, und mit dem Positiven versuchen wir uns von all dem
abzulenken wodurch wir uns schlecht fühlen könnten, mehr noch, wir
glauben es könne erstrebenswert und erlösend sein, nur noch
positive Gefühle erleben zu können, wir stellen dieses Ziel sogar
als eines der höchsten, spirituellen Errungenschaften über alles
andere.
Selbst wenn wir feststellen, dass all
das mit dem wir uns umgeben weil es uns positiv zu beeinflussen
scheint irgendwann unter gewissen Umständen genau das Gegenteil
bewirken kann und seinen 'magischen' Einfluß verliert, zweifeln wir
in aller Regel noch immer nicht am Glauben an unser Sein als Gefühl
und Emotion, an die Ausgeliefertheit, and diese fatalistische
Lebenseinstellung eines Gefühls-Süchtigen auf der Suche nach
positiver Energie.
In all diesem Streben unter Ausschluß
des gesunden Menschenverstandes haben wir gelernt uns mit den
Menschen zu umgeben, die uns scheinbar positiv beeinflussen, und so
wählen wir Freunde und Partner aus, eigennützig auf der Suche nach
dem guten Hype. Doch wie sieht es tatsächlich aus mit der
Verlässlichkeit dieses Einflusses, vor allem dann, wenn es um eine
menschliche Person geht? Möchte sie nicht das gleiche erleben?
Erwartet sie nicht ebenfalls die positive beeinflussung ihrer
Gefühlswelt? Natürlich, und die ist dann immer in Abhängigkeit des
anderen zu erreichen, so dass jeder den anderen ebenso leicht mit dem
Entzug dieser positiven Ausstrahlung 'bestrafen' oder unter Druck
setzen kann. Und das wird er auch tun, im Lauf der Zeit, wenn die
Bestätigung der positiven Gefühlswellen nachlässt und mann immer
noch im Wahn dieses Abhängigkeitsdenkens den anderen dafür
verantwortlich macht. Wie bekomme ich jetzt meine Dosis Emotion und
Gefühl? Indem ich emotional Druck ausübe. In einer solchen
emotionalen Abhängigkeitsbeziehung wie die meisten Partnerschaften
heute geprägt sind, findet man schnell heraus, dass der positive
Einfluß ebenso leicht abzustellen ist, wie der 'negative Einfluß'
an. Und ganz schnell befindet man sich in einer gegenseitigen
Eskalationsspirale von Druck, Erpressung und emotionalem Missbrauch.
All das müsste nicht sein, jeder
Beteiligte, sofern es sich um eigenständige Menschen die
existenziell unabhängig voneinander sind (und leider ist nicht ohne
Grund oftmals eben genau das nicht der Fall), könnte sofort in einem
Atemzug austreten aus dem Teufelskreis der Beschuldigung und der
selbstgewillten Abhängigkeiten. Denn ebenso wie die Gefühle und
Emotionen eben nicht durch das Gegenüber, durch bestimmte Umstände
oder gar Gegenstände projiziert werden und mich beeinflussen,
sondern von mir selbst, aus mir selbst heraus entstehen, durch die
Akzeptanzen und Erlaubten Kontroll- und Steuerungssysteme meiner
Gedanken, der Kommunikation zwischen Körper und Bewußtsein in
Verbindung mit den emotionalen Schnittstellen, sind auch die
Abhängigkeiten, die Vorstellungen von Erfüllung durch Verbindung,
von Vervollkommnung und Glückseligkeitsempfinden durch die
Verbindung zweier emotionaler Körper illusionär und trügerisch.
Da ich selbst der Schöpfer und
Generator meiner Gefühle und Emotionen bin kann ich diesen Prozess
der Steuerung und Nutzung meiner emotionalen Grundausstattung
erlernen und bin nicht länger Opfer reiner Gedankenkonstrukte. Ich
kann wahrhaftig entscheiden, sehen, was mir wahrhaftige Gefühle
bereitet und warum. Ich leugne nicht mehr die als unangenehm
bewerteten Seiten und Bereiche, sondern umarme sie als eine
Fähigkeit, eine lebendigkeit und durch die Bewußte Akzeptanz kann
ich sie bewußt nutzen, verstehen und kontrolliert transformieren.
Das Problem in unserer Welt, in unseren
Gesellschaften ist der gewaltsame Zwang der so viele Menschen in die
existenzielle Abhängigkeit solcher Emotionalen Vampire treibt. Die
ungerechtfertigte Ungleichheit die wir als System eingerichtet und
akzeptiert haben und deren Aufrechterhaltung wir überall mit
gewaltsamen Mitteln durchzusetzen versuchen führt dazu, dass die
Menschen einerseits gar keine Notwendigkeit sehen sich von ihrer
Abhängigkeit in vergeistigten, energiegeladenen Strukturen zu
befreien, da sie ausnutzen und benutzen können wie es ihnen beliebt,
und andererseits so viele gar keine Möglichkeiten haben diesen
Strukturen zu entfliehen, weil sie sich künstlichen, gewaltsam
errichteten Hierarchien unterwerfen müssen um zu überleben.
Wir schaffen in unseren Systemen also
die Grundlagen für die Fortführung und Weiterentwicklung
menschlicher Bösartigkeit und Grausamkeit aus hilfloser Verlorenheit
heraus, aus der Unsicherheit eines vom Entzug bedrohten Junkies,
indem wir Opfer und Täter gleichermaßen sind, und wenn wir Täter
sind, sehen wir uns als Opfer, und wenn wir Opfer sind, wünschten
wir, wir könnten wieder Täter sein. Und aus diesem
selbstgeschaufelten Geistesgrab der mentalen Selbstzerfleischung
heraus beurteilen wir dann die menschliche Natur als
unkontrollierbar, als kämpferisch, misstrauisch und hinterhältig.
Wir kultivieren diese Natur, sonst nichts. Sie ist uns nicht
mitgegeben. Was uns mitgegeben ist durch das Bewußtsein, ist die
Fähigkeit sich zu entscheiden, wofür man stehen will als dieses
Leben. Ob man ehrlich, oder ein Heuchler ist, ob man wahrhaftig lebt,
oder sich leben läßt. Denn wahrhaftig leben kann ich nur
selbstbestimmt und in eigenverantwortlicher Regie. Und dann bin ich
immer mir selbst Rechenschaft schuldig. Bin ich ehrlich, dann
bedingungslos selbstehrlich, oder ich bin eben nicht wirklich
ehrlich. Und wenn ich vor mir selbst in jeder Situation geradestehen
kann, wenn ich mich vor mir selbst als das Leben das ich bin in allem
selbstehrlich durchleuchten kann, ohne etwas verbergen zu müssen,
dann kann ich und brauch ich keinen Einfluß der meine Emotionen und
Gefühle bestimmt, dann weiß ich dass ich frei bin von diesen
Gedankenkonzepten und dass ich das Leben, gleich und eins mit allem
Leben bin und dass es darauf ankommt die Konsequenzen für alle zu
sehen und zu berücksichtigen und nicht den eigenen emotionalen
Reaktionsmustern hinterherzuleben. Darin bin ich verloren in einer
illusionären Existenz, einer Fantasiewelt die mich vom Leben
entfernt, die mich weiter und weiter entfremdet und unmündig,
unbestimmt und betäubt durch meine Existenz schleust.
Selbstbewußtsein und Stabilität,
emotional und mental, erlangt man durch Selbstehrlichkeit und
eigenverantwortliche Selbstbestimmung im und als Leben, als das
Lebendige das man ist, das man lebt und beeinflußt.
Bastian Neumann / Ramstein /
Deutschland / 05.03.2013
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