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Dienstag, 24. Februar 2015

Tag 200 - Group dynamics, leaders and elites








In every group movement based on democratic principles, one should maintain awareness for a tendency of some of the founders and their companions to form an elitist, exclusive "head", even if they don't recognize it themselves. They might in some cases develop a dangerous attitude to see themselves as unquestionable. But he only point that proves this attitude right is the even more dangerous tendency of those that immediately jump in  when someone is questioning a statement or even asking for a better understanding of a proposition made by one of this sub-group, pretending an argument just to align again in the next move as if they had been convinced. This is like a defense mechanism following the herd instinct of an individual that can block all healthy dynamics of what a group movement's intention actually was. All elitist structures within groups support this process of stagnation, because individual development , integration and participation is no longer seen as a process of mutual and equal support, but rather as an attempt to align with the understandings and  assertions of the elite group only.

But you find these patterns in all areas of human social life, even between two people. Friends will consolidate just for the sake of feeling more secure in their views as a lobby of two or more. People align to mainstream opinions without even understanding them for the same reasons.

Anyway, insecurity remains, and it should remain to a certain level because otherwise certainty could just become a hardened form of ignorance. Being content with oneself, self-responsible and stable as an individual is essential for being a supportive part of a group, but that does not rule out the ability to maintain an open mind, particularly with regards to the process it takes to get to that point of self-integrity.

                                          

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to react emotionally to patterns that I observe as a group dynamic building sub groups of people that I see as superior and therefore judge them and assume that they behave as an elite.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to communicate from a starting point of insecurity when I react emotionally to such a pattern and start an argument just to assure myself of the justification of my point of view, which is in that moment actually self-righteousness.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself not to stop myself within my emotional reaction and to breathe until I am able to approach this point with common sense and articulate what I see with the intention to actually come to an understanding of how and why I see this friction and conflict within myself and the presenting situation.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to rush into an interaction and communication out of an emotional turmoil without understanding and clarity of what I am actually heading to, even if I am aware of a point that I see as important to be communicated but that I need to analyze, deconstruct and understand totally in the first place before communicating it.

I commit myself to whenever I react emotionally to a conversation, a situation, an interaction that I perceive to stop myself within that emotional reaction, to breathe in awareness and to see whether my reaction is actually based on common sense, if my presumptions and understanding can stand the test of my own self honesty and self-understanding, and when I still see a point of discussion I commit myself  to articulate it in a clear and commonsensical way with the self-honest intention to clarify and understand, to learn and to grow.


 

Freitag, 22. März 2013

Tag0040 - Emotionaler Selbstschutz / Verherrlichung der Ignoranz





Der Mensch ist verkommen. Seine Entwicklung, wenn es tatsächlich je eine gegeben hat, ist absolut degenerativ, denn es scheint unmöglich, dass er auf niedrigerem Verstandesniveau angefangen haben soll als das das er heute erreicht hat. Sein Umgang mit dem Leben, sein sich Fügen in missbräuchliche Strukturen, seine feige Mitläufer-Manier, sein eigennütziges, viel zu kurz gedachtes Planen seiner Lebensstrategien, die Lächerlichkeit seiner Werte und Ideale, sein Glaube an seine Freiheit, seine Individualität und sein Recht auf persönliche Entfaltung in einer Welt in der er offensichtlich vollständig versklavt und unterjocht ist unter die selbstgeschaffenen Systeme seiner Vorstellung, all das und noch viel mehr spricht für die unaussprechliche Ignoranz und Verleumdung seiner tatsächlichen Fähigkeiten. Er hat es nicht geschafft, sich über das infantile Stadium seines Bewusstseins hinaus zu entwickeln. Und ich spreche keineswegs in spirituellem Wahn von „höherem Bewusstsein“  oder transzendiertem Bewusstsein als eine eigene Existenz, sondern von der einfachen Entwicklungsstufe eines egozentrischen Wahrnehmens der Welt hin zu einer verstandesgemäßen, eigenverantwortlichen Sicht auf die Welt und das Leben in der offensichtlichen Erkenntnis der Vielfältigkeit der Lebensformen und ihrer Einheit als das Leben selbst.

Was ihn an diesem Schritt der Selbstentwicklung und damit der Selbstbefreiung von den vorgegebenen, vorgebeteten Strukturen hindert, ist die kultivierte Angst vor Verantwortung. Die Angst vor eigenverantwortlichem Leben, das untrennbar verbunden ist mit der Entwicklung zur Mündigkeit, zur Vertrauenswürdigkeit und Verlässlichkeit für alle anderen Lebensformen.

Die Angst vor der Eigenverantwortlichkeit für und als das Leben ist in unserer Welt, angesichts der schändlichen, lebensverachtenden Konsequenzen und Absichten menschlichen Handelns durchaus verständlich. Wer sollte uns dieses Vergehen am Leben jemals vergeben können? Wenn das überhaupt möglich ist, dann können wir das nur selbst, im Angesicht unserer Selbst als Einheit, als Mitverantwortliche für alles Menschengeschaffene, für alle Denkstrukturen und gedanklich akzeptierten Systeme, Werte, Ideologien, die alle von dem fehlerhaften Standpunkt der Getrenntheit des menschlichen Bewusstseins, von der Isolation und damit der Herauslösung aus der eigentlichen Verantwortlichkeit ausgehen und somit nichts als zerstörerische Prinzipien und entwickelt haben. Doch für diese Selbstvergebung müssen wir uns erst einmal als das akzeptieren, was wir tatsächlich sind. Aös das, was wir uns erlaubt haben zu werden. Wir müssen uns selbst gegenüber Rechenschaft ablegen, bedingungslos und gnadenlos, ohne Aussicht auf Absolution, ohne Erwartung von Anerkennung oder ähnlichem. Ganz für uns selbst. Denn nur dort, in Selbstehrlichkeit uns selbst gegenüber sind wir eins mit dem Leben, sind wir eins mit uns selbst. Und wenn wir in der Lage sind, uns in diesem Moment in dem keiner uns zuschaut Selbstehrlich Rechenschaft abzulegen für alles, was wir geworden sind, wovon wir ein Teil, geworden sind, wenn wir uns eingestehen dass unser bisheriges Leben ein Selbstbetrug war, dass unsere Werte und Vorstellungen unseres persönlichen Glücks und unserer Bedeutung als Geschichten Illusionen sind, dass wir an sie das wahrhaftige leben, die Selbstbestimmung, die eigene Würde und Verantwortlichkeit verraten haben.

Die Angst oder die Abscheu vor dem Moment der Eigenverantwortlichkeit, der Akzeptanz der selbstbestimmten Existenz und ihrer Konsequenzen sitzt sehr tief, kann sich in sehr subtilen Momenten und Situationsbedingungen zeigen. Ich persönlichen habe den selbstbestimmten Schritt hin zur eigenverantwortlichen Selbstgestaltung, den ersten Schritt für den Prozess der Selbsttransformation und Dekonstruktion dessen was ich bisher geglaubt habe zu sein und sein zu müssen aufgrund eines aufrüttelnden Traumas, eines Schockerlebnisses getan, das mir nicht viel Möglichkeiten offen ließ, außer die totale Selbstaufgabe, das heißt auch die Aufgabe der eigenen Existenz, nicht in Form eines Suizids, weit entfernt, aber in Form existenzieller Bedrohung durch die selbstgewählte Opferrolle innerhalb der Systeme – oder aber eben den Schritt zu selbstbestimmter Veränderung, zu eigenverantwortlicher Selbstlenkung in jedem Moment und Atemzug.

Von diesem Augenblick an hat tatsächlich eine Entwicklung erst stattgefunden, ein Prozess der Selbsterkenntnis als das Leben, als schlafwandelnder ‚Mitbetreiber‘ einer Höllenmaschinerie die das Leben als Ressource zerfrisst und in kurzlebige, sinnfreie Energiemomente und Erlebnisse umwandelt, für eine Befriedigung des Geistes für einen Moment und die Versklavung unter die süchtig machende Maschinerie, ist man zu einer programmierten Biomaschine geworden, zu einem Ernteroboter des physischen Lebens im Namen reiner Illusionen, kurzlebiger Fantastereien, sinnfreier Wahnzustände einer durch und durch degenerativen psychotischen Erkrankung des Bewusstseins.
Da gilt es gerade in Zeiten der digitalen Medien, des weltweiten Informationsaustausches ganz besondere Schutzmechanismen zu entwickeln, man muss sich vor der Offenbarung der tatsächlichen Konsequenzen und Zusammenhänge unserer akzeptierten Lebensweise irgendwie verbergen. Und so ist es natürlich unerträglich sich die realen Bilder, die tatsächlichen Geschehnisse im Zusammenhang beispielsweise mit unserer glorifizierten, völlig sinnfreien und irrationalen Konsumphilosophie anzuschauen, sich vor Augen zu halten wie das Leid, der Tod und die Zerstörung des Lebens die wir alle gemeinsam verursachen, verherrlichen und als ‚fortschrittliche Entwicklung‘ der Zivilisation  verzerren tatsächlich aussieht und stattfindet. 

Und so stelle ich auch bei mir noch immer Tendenzen fest, mich mit der emotionalen Unerträglichkeit der Bilder und Dokumentationen die zur Verfügung stehen und das wirkliche Gesicht unserer geleckten Fassaden offenbaren zu entschuldigen, mich selbst davon abzuhalten den Tatsachen auch meiner Akzeptanzen gegenüberzutreten. Denn nur in der Akzeptanz der Wirklichkeit so wie sie ist, in der Annahme und dem Verstehen der monströsen Persönlichkeiten und Fratzen die wir als Menschen geworden sind,   zu denen wir uns selbst ‚kultiviert‘ und ‚zivilisiert‘ haben, kann ehrliche, verlässliche und wirklich gelebte Veränderung möglich sein. 


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe nicht alle die Informationen zu nutzen die mir zur Verfügung stehen um das Ausmaß der Verblendung, meiner eigenen und der unserer Gemeinschaft wirklich begreifen und in diesem Verständnis wirksame Schritte zur Befreiung des Lebens aus dieser Umklammerung der Ignoranz befreien zu können.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, diese Weigerung mir das Leid der Tiere in der von uns allen unterstützten Fleischproduktion in allen Facetten vor Augen zu führen und so gut wie möglich das Ausmaß verstehen zu können mit dem Schutz meiner inneren emotionalen Empfindlichkeit gerechtfertigt zu haben und darin das ausweichende Muster der Selbstrechtfertigung des eigenen Verschließens, der Gedankensysteme der Verharmlosung und des Vergessens vorgezogen zu haben anstatt eigenverantwortlich und aufrecht für das Leben geradezustehen und mich der Wirklichkeit zu stellen.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben mich in allen Konsequenzen der Verantwortlichkeit zu stellen, das Leiden und überflüssige, massenhafte qualvolle Töten von Tieren in einem Prozess selbstehrlicher Selbstanalyse, dem Studium und Verständnis meiner inneren Persönlichkeitsstrukturen, der Dekonstruktion der akzeptierten Selbstrechtfertigungsgedanken und egoistischen Entschuldigungen zu beenden indem ich mich selbst als Experiment, als lebendiges Beispiel, als Mensch und als das Leben der Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit stelle, mich in Eigenarbeit von den Persönlichkeits- und Denkstrukturen zu befreien die dazu geführt haben, dass wir als Menschen solche Zustände, solchen Missbrauch und sinnlose Selbstbeschränkungen zulassen.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 22.03.2013

Ich empfehle zum Thema dringend folgende Dokumentation:


 





Mittwoch, 13. März 2013

Tag0031 - Fortsetzung zu "Mein Papa arbeitet" [Tag0030] - Selbstvergebung und Selbstbestimmung




Selbstvergebung und Selbst-korrigierendes Schreiben / Selbstbestimmung

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe emotionale Reaktionen für selbstverständliche, natürliche und dadurch legitimierte Verhaltensweisen zu halten und mich in ihnen im Moment der emotionellen Aufladung zu identifizieren und sie unkontrolliert auszuleben, mich dem Automatismus dieses Programms hinzugeben ohne Selbstbestimmung, ohne Fähigkeit mich zu steuern, innezuhalten, durchzuatmen und den gesunden Menschenverstand anzuwenden und dass ich durch dieses Verhalten, diese Selbstaufgabe die Mechanismen dieser emotional gesteuerten Ego-Programme weitergeführt und aufrecht erhalten habe, sie weiter verbreitet und verursacht habe im Umgang mit anderen, in dem vergeistigten und emotionalen Spiel mit anderen Menschen, beziehungsweise meiner Vorstellung von Ihnen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe durch meine Ignoranz gegenüber den Konsequenzen meiner fremdbestimmten und von mir erlaubten und zugelassenen Verhaltensmuster, in meiner Annahme sie seien das, was ich bin und was mich ausmacht, diese Konsequenzen mit zu verantworten, die anderem Leben schaden, mich selbst beschränken und unverantwortliche Denkweisen und Programme auch für andere legitimieren und in ihnen fördern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich persönlich verletzt und angegriffen zu fühlen durch das Verhalten anderer und das was andere über mich denken, dass ich in der Verletztheit meiner Persönlichkeit nicht die Möglichkeit wahrgenommen habe die Punkte meiner eigenen Unsicherheit zu erkennen, sie anzugehen und eigenverantwortlich zu bearbeiten, denn jede Form der persönlichen Verletzung kann nur ein Hinweis auf Ungereimtheiten und Unsicherheiten in der eigenen Selbstwahrnehmung sein und ist niemals von der anderen Person hervorgerufen, schon garnicht von dem, was sie denkt, und auch das Verbreiten von Unwahrheiten über andere Personen kann nicht verletzen oder direkten Schaden zufügen, sondern die negativen Folgen von Verleumdung sind eine Konsequenz der Akzeptanz unseres Systems als Gesamtheit, und die schadhaften Konsequenzen dieses Verhaltens sind nur innerhalb der von uns allen akzeptierten und erlaubten Gesellschaftsstrukturen möglich und daher von uns allen, ob 'Opfer' oder 'Täter', mit zu verantworten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe eine bestimmte Person oder eine Personengruppe aufgrund ihres Verhaltens mir gegenüber zu be- oder verurteilen und die Gedankensysteme und inneren Werturteile zuzulassen die meine Sicht und mein rationales Denken trüben und alle Verhaltensweisen, Gesten und Äußerungen der betreffenden Personen durch die Schablone meines vorverurteilenden Denkens filtern, das erst durch die Akzeptanz der Kränkung, die eine Illusion ist, entstanden ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und es zugelassen habe einerseites die Umstände und die Entwicklung eines solchen Denkens, das ich als misstrauisch und auch feindselig oder zumindest ablehnend mir gegenüber wahrgenommen und erlebt habe zu verstehen und nachvollziehen zu können, und andererseits aber in Momenten der direkten Erfahrung solchen Verhaltens emotional aufgebracht, empört und verletzt zu reagieren und mich bisweilen in diesen Systemen der Wut, des Zorns und der gedanklichen Aggression zu verlieren.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben, mich nicht der emotional aufgebrachten Reaktion hinzugeben wenn ich die Erfahrung verleumderischen oder intriganten Verhaltens und ablehnender Haltung aufgrund von Vorurteilen und Ängsten anderer Menschen mir gegenüber mache, und stattdessen in dem Moment der Erkenntnis der ungerechten, schadhaften und auch nierderträchtigen Natur solchen Verhaltens die Ursachen und die Entwicklung dieser Persönlichkeitsstrukturen in unserer gesellschaftlichen, kulturellen Struktur zu erkennen, der Denkweise und Verhaltensweise die wir alle in vielerlei Hinsicht mitgetragen und fortgeführt haben, und mich anstatt mich in selbstgerechten Rachegelüsten als emotionale Selbstbefriedigung zu verlieren als das Leben der Bewältigung des Problems zu widmen, in Form von praktikabler Lösungsentwicklung und Dekonstruktion dieser Denkweisen und Verhaltensmuster, in der Enthüllung ihrer Ursächlichkeiten und der Zurückführung ihrer Entwicklung auf die irrationalen, selbstgeschaffenen Ängste und Unsicherheiten einer vergeistigten,vollends manipulierbaren Selbstidentifikation.
Denn darin muss die Verantwortlichkeit liegen die tatsächlich selbstehrlich und verlässlich, vertrauenswürdig und integer dem Leben selbst gewidmet ist, die Selbstbestimmung und Selbstsicherheit als Mensch die unumstößlich und eigenständig aus der Quelle des Lebens selbst in der Realisierung seiner Einheit und Gleichheit erwächst. Das ist die Verantwortung die lebendig in den Kindern zum Wohle allen Lebens weiterlebt, die die tatsächliche Ursächlichkeit der Probleme in Selbstehrlichkeit angeht, auch und vor allem da, wo diese die althergebrachten und gewohnten Denk- und Wertmuster angreift oder auflöst.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben in jedem Moment der emotionalen Aufgebrachtheit, in der ich die Muster innerer Verletztheit, der Beleidigung oder ähnlicher illusionärer Programme meines Bewußtseins verspüre nicht an diesen Systemen teilzunehmen, nicht darauf einzusteigen und mir in einem Atemzug im lebendigen Moment des Gewahrseins dieser Mechanismen ihre Ursache zu verdeutlichen und diesen Moment in eigenständiger Eigenverantwortung zu nutzen um die Punkte zu finden, zu erkennen und zu analysieren die mir diese Unsicherheit verursachen um sie zurückzuführen auf innere, verborgene Ängste um diese zu transformieren, damit ich diese Denkmuster nicht weiterführe, nicht weitergebe und vor allem auch meinem Kind nicht das unverantwortliche Beispiel eines 'reagierenden', mechanischen Programms der Gehässigkeiten, der mentalen Kriegsführung, der unfairen Verunglimpfung und der Verlogenheit aus Ignoranz und Feigheit gebe. Denn die Feigheit sich selbst gegenüber, die Feigheit vor bedingungsloser Selbstehrlichkeit ist die einzige Feigheit die unverzeihlich ist, die nur in einer das ganze Leben bestimmenden Entscheidung zu absoluter Hingabe an das Leben in schonungsloser Selbstehrlichkeit transformiert werden kann.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben für das zu stehen was das Beste ist für alle - als das Leben, in jedem Atemzug und in jeder notwendigen Selbstkorrektur meiner konditionierten und angelernten Bewußtseinsprogramme, geradezustehen für das was ich bin, als lebendiger Organismus in Gleichwertigkeit und Einheit mit allem Leben, egal welche Wiederstände oder Widrigkeiten sich mir auftun werden und dass ich auf diese Widerstände nicht mit Ablehnung oder Trotz reagieren werde, da ich sie eindeutig verstehe, da ich sie selbst kenne und weiß, dass nur durch das beständige, gelebte Beispiel als Beweis der Fähigkeit zur grundlegenden Veränderung eines jeden Menschen tatsächlich ein Wandel möglich wird der notwendig ist, wenn es tatsächlich um das Leben geht, wenn wir als Menschen wahrhaftig Vernunft und Verantwortungsbewußtsein zu unseren Eigenschaften und unserer Natur zählen wollen.

Meine Verantwortlichkeit gilt dem Leben, gilt mir und allem Leben gleichermaßen, vor allem auch der Zukunft des Lebens, also den Kindern, also kann sie nicht verschwendet werden indem ich sie lediglich an mir selbst, an meinen Empfindungen, an meinem emotionalen Wohlbefinden auslebe, indem ich sie als nur für mich oder meine Familie als gültig betrachte, daher muss die Verantwortlichkeit bei mir selbst, bei meinen akzeptierten und erlaubten Persönlichkeitskonzepten die all die Verhaltensweisen der Hinterhältigkeit, der gegenseitigen Missgunst, der gegenseitigen Ausbeutung und emotionalen Ausnutzung in sich tragen die wir als gesellschaftlich-kulturelle Prinzipien fördern und an unsere Kinder bewußt und unbewußt weitergeben.
Daher bestimme ich mich als Mensch und als das Leben in eigenverantwortlicher Selbstarbeit zur Selbstbefreiung vonn all diesen Mechanischen Denkmustern und Programmen, den Akzeptanzen der automatisierten emotionalen Reaktion und verpflichte mich zu eigenverantwortlicher Selbstbestimmung in Selbstehrlichkeit in Einheit und Gleichheit mit allem Leben und zum Wohl und zum Besten allen Lebens.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 13.03.2013


Sonntag, 10. März 2013

Tag0028 - Unbewußte Basisprogramme und ihre emotionale Wirkung im 'Konflikt'



Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe im Moment der Chance mich durch eine emotionale Erregung zu atmen, bei mir und im Moment als das Leben zu bleiben, die Aufmerksamkeit habe gehenlassen und anstatt die Vorgänge in meinem Körper und meinem Bewußtsein zu erkennen und zu leiten in Unterdrückung und den Versuch der Wahrung eines Bildes von mir selbst im Moment einer emotionalen Auseinandersetzung als 'der ruhige' und 'vernünftige' Part zu erscheinen und dabei von der selbstbestimmten, am Leben und dem gesunden Menschenverstand ausgerichteten Eigenverantwortung abgewichen bin, was unweigerlich in der Anhäufung der aufgestauten unterdrückten emotionalen Reaktionen zu einem Ausbruch aggressiver verbaler und unter Umständen auch körperlicher Reaktion führt, als Konsequenz der Vernachlässigung meiner Eigen-Vernatwortlichkeit.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe emotional aufgebracht zu reagieren obwohl mir im Grunde völlig klar war, welche gedanklichen Vorgänge und Mechanismen zu den Äußerungen über die ich mich aufgeregt habe geführt haben müssen und dass ich es trotz dieses Verständnisses kaum geschafft habe die Aussagen nicht als Angriffe auf mich, auf mein Leben, meine Person und alle eingebildeten 'guten' Eigenschaften zu interpretieren, was mich dann in diesen Wahn des Versuchs der Selbstverteidigung durch mentale Kriegsführung bringt, in der sich Gedankenkonstrukte als Persönlichkeitsideen versuchen gegenseitig ins moralische 'Aus' zu setzen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe die Sinnlosigkeit der Selbstaufgabe an ein emotionales Verwirrspiel zweier Menschen nicht selbstbestimmt in meinem gegenwärtigen Bewußtsein, meiner Aufmerksamkeit gehalten habe, dass ich es vorgezogen habe aus Gewohnheit und konditioniertem Verhalten mich dieser Situation auf die emotionale und Bewußtseinsgeprägte Weise hinzugeben und das Leben, die körperlichen und raum-zeitlichen Konsequenzen dieses Verhaltens ohne Rücksicht auf das Wohl des Lebens, der Beteiligten und der Entwicklungswirkung auf meine eigene Verhaltensweise dadurch mißachtet zu haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und es zugelassen habe, dass die in mein Bewußtsein eingeprägten Reaktionsmuster und Konditionierungen, die Glaubenssätze und Werturteile immer noch Raum und Möglichkeiten von mir bekommen weiter zu wirken und mich zu bestimmen, unbewußt und in der Konsequenz des fortgeführten Verhaltens auch bewußt, getragen durch die von mir akzeptierten und erlaubten unbewußten / unterbewußten Grundeinstellungen mir selbst und anderen Menschen gegenüber.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben, in jedem Moment emotionaler Reaktionen mir die Wirkungsweise und die Ursache der Art und Weise der Reaktion vor Augen zu führen um mich und mein Persönlichkeitskonzept immer besser verstehen zu lernen und dadurch die Selbstbestimmung und die Fähigkeit zu Eigenverantwortung zu erlangen, damit ich die Konsequenzen meiner programmierten Verhaltensweisen erkennen und dort verhindern kann, wo ich als Mensch, als das Leben in sSelbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit nicht zu ihnen stehen kann.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben zuselbstehrlicher Selbstschau, zu einem gewillten, eigenständigen Prozess der Selbstanalyse und der Dekonstruktion meiner vorprogrammierten Verhaltens- und Denkmuster, der emotionalen Konzepte und Zusammenhänge, zur Aufspürung und zum Verständnis ihrer Ursachen um verstehen zu lernen / zu können wie ich das geworden bin, diese Person die ich bin und für die ich mich halte als ein Resultat einer 'natürlichen' Entwicklung und als ein Ergebnis meiner 'Anpassungsfähigkeiten' weil ich lange nicht hinterfragt habe, woran und warum ich mich angepasst habe und was ich mir davon versprochen / erwartet habe.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben dazu, das Bild das ich in diesem fremdbestimmten Entwicklungsprozess von mir selbst gewonnen habe zu dekonstruieren und zu analysieren, zu verstehen warum ich versucht habe es auch gegen gesunde, der Wirklichkeit und dem Leben angepasste Veränderungen und Notwendigkeiten zu verteidigen, warum ich das Gefühl und den Glauben entwickelt habe dieses Bild tatsächlich zu sein und in dem fanatischen Glauben an dieses Ego-image rücksichtslos auch gegen die Interessen anderer Menschen und Lebewesen vorgegangen bin / gehandelt habe.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben in der Partnerschaftlichen Übereinkunft diese selbstgestellten emotionalen 'Fallen' aufzuspüren und mich in dem Moment meiner Verpflichtung dem Leben gegenüber, zur Selbstehrlichkeit und zur Eigenverantwortlichkeit als das Leben zu erinnern, mich in jedem Atemzug durch diesen Moment zu bringen und eins und gleich mit allem Leben die Interessen allen Lebens in gleichwertigkeit dadurch zu achten dass ich diese Selbstverpflichtung lebe, in jedem Moment und vor allem auch in denen, in denen die emotionale Prägung besonder stark arbeitet und reagiert.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 10.03.2013


Dienstag, 5. März 2013

Tag0023 - Die emotionelle (Selbst)-Verschwörung
















Wie jede Verschwörung kann die emotionelle Verschwörung nur dann wirksam funktionieren, wenn sie entweder durch Zwang, also irgendeine Form der Gewalt einem anderen aufgedrängt wird, oder aber, wenn der Gegenpart freiwillig an dem Konzept verschwörerischer Manipulation und Beeinflussung teilnimmt. Da wir als Menschen innerhelb einer Gemeinschaft leben und leben müssen, sind wir in unterschiedlichster Weise und Hinsicht in Abhängigkeiten existenzieller Art verstrickt und können so an vielen Stellen unserer alltäglichen Lebensbereiche empfänglich sein für emotionalen Missbrauch durch eine sozialhierarchisch überlegene Person, besipielsweise durch den Arbeitgeber, durch eine Person innerhalb der Verwaltungsinstanzen auf deren Unterstützung wir angewiesen sein können oder aber einfach durch die Gewaltandrohung einer körperlich überlegenen Person oder Gruppe. Die tatsächlichen Gründe und Ursachen dieses Konzeptes, dieser Verhaltensweise des emotionalen Missbracuhs oder der emotionellen Verschwörung einer oder mehrerer Personen, die damit zusammenhängenden Gefühle und Emotionen, der Genuß der Überlegenheit, der Machtausübung und die Unterwerfung, die Selbstaufgabe und akzeptanz der Opferrolle in diesem irrationalen Spiel der Gedanken zu durchleuchten und zu verstehen ist ein Kernpunkt der menschlichen Selbstbefreiung, der Erlangung der Selbstbestimmung und des uneingeschränkten, unumstößlichen Selbstbewußtseins, unbeeinflußbar von außen, doch eigenverantwortlich gelenkt und am Wohl aller ausgerichtet in der wahrhaftigen Erkenntnis der Einheit und Gleichheit des Lebens. Emotional angreifbar, verletzt oder empört kann nur derjenige sein, der zu seinen emotionalen Reaktionsmustern geworden ist, der sich als Person als seine Emotionen und seine Gefühlswelt identifiziert ohne zu realisieren, dass er sich zum Opfer seiner selbstgestalteten Systeme macht, dass er die Kontrolle und Selbstbestimmung freiwillig abgibt und sich einem Automatismus seiner bis dahin entwickelten emotionalen Grundmuster unkontrolliert unterwirft. Es ist immer wieder dieselbe grundlegende Fehlerursache der menschlichen Systeme, Gesellschaftsordnungen und Konzepte, die beginnt mit der Ignoranz der Einheit des Lebens und der aus dieser Verlorenheit resultierenden Angst vor eigenverantwortlicher Selbstbestimmung. Daher haben wir so lebensfeindliche und der Natur entfremdete Identifikationen und kulturelle Systeme entwickelt und in dieser degenerativen Entwicklung einer Illusionären Existenz fällt es uns immer schwerer, von Generation zu Generation, diesen Link, diese Verbindung zu unserem eigentlichen Selbst wieder herzustellen oder auch nur zu erahnen.

Man kann die Versuche der gegenseitigen emotionalen Ausnutzung oder Benutzung der Menschen überall im Zusammenleben und der Kommunikation der Menschen untereinander finden und erkennen. Es gibt hunderte Beispiele, wie das Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz, der emotionale Missbrauch von Kindern innerhalb der Familie, durch die Eltern, durch die Ausnutzung der Macht- und Überlegenheitsposition, etwa durch bewußten Liebesentzug, überzogene Strenge und das 'Trösten' und 'Beruhigen' nach einer solchen Attacke, das der herrschenden, die Situation kontrollierenden und bestimmenden Person ein 'gutes Gefühl' vermittelt, ein Gefühl der Bedeutsamkeit und Wichtigkeit, oder auch der emotionale Missbrauch, die Ausnutzung der soziologisch bedingten oder emotionalen Machtposition innerhalb einer Ehe, Beziehung oder Partnerschaft.

Dabei ist dieses Verhalten vollkommen irrational, es bringt keinen Erfolg, keine dauerhafte Befriedigung, keine Vorteile für keinen der Beteiligten, es erfüllt keinerlei Sinn. Die emotionale Entladung und Aufladung, das Spiel mit den Energien, getriggert und geladen durch Gedanken, durch Vorstellungen und den aus diesen Fantsien resultierenden Gefühlen dient keinem lebendigen, bewußt gesteuerten Zweck. Es ist ein Ausdruck der Willenlosigkeit und Selbstaufgabe an diesen Spielereine des Bewußtseins teiulzunehmen, es ist ein selbstzerstörerischer Prozess der rücksichtslos einem Suchtverhalten nachgibt ohne die Konsequenzen in Betracht zu ziehen, weder für das eigene Leben noch das anderer.

Aber wir lernen nicht, unsere Emotionen zu verstehen. Wir werden nicht zu verantwortungsbewußtem Umgang mit ihnen angeleitet. Das einzige was man uns beibringt und was wir uns beizubringen gelernt haben ist eine Romantisierung der Gefühlswelt, eine Mystifizierung und Polarisierung die die Gefühle in positive, erstrebenswerte, gute Gefühle und negative, verachtenswerte und zu vermeidende Emotionen unterteilt, und so eine innere Konfliktsituation, eine Ladungspotential schafft nach dessen energetischen Tendenzen wir uns dann hin und hertreiben lassen. Alles was negativ empfunden und bewertet ist versuchen wir zu vermeiden und alles was scheinbar negative Emotionen in uns verursacht bewerten wir auch negativ, und mit dem Positiven versuchen wir uns von all dem abzulenken wodurch wir uns schlecht fühlen könnten, mehr noch, wir glauben es könne erstrebenswert und erlösend sein, nur noch positive Gefühle erleben zu können, wir stellen dieses Ziel sogar als eines der höchsten, spirituellen Errungenschaften über alles andere.
Selbst wenn wir feststellen, dass all das mit dem wir uns umgeben weil es uns positiv zu beeinflussen scheint irgendwann unter gewissen Umständen genau das Gegenteil bewirken kann und seinen 'magischen' Einfluß verliert, zweifeln wir in aller Regel noch immer nicht am Glauben an unser Sein als Gefühl und Emotion, an die Ausgeliefertheit, and diese fatalistische Lebenseinstellung eines Gefühls-Süchtigen auf der Suche nach positiver Energie.
In all diesem Streben unter Ausschluß des gesunden Menschenverstandes haben wir gelernt uns mit den Menschen zu umgeben, die uns scheinbar positiv beeinflussen, und so wählen wir Freunde und Partner aus, eigennützig auf der Suche nach dem guten Hype. Doch wie sieht es tatsächlich aus mit der Verlässlichkeit dieses Einflusses, vor allem dann, wenn es um eine menschliche Person geht? Möchte sie nicht das gleiche erleben? Erwartet sie nicht ebenfalls die positive beeinflussung ihrer Gefühlswelt? Natürlich, und die ist dann immer in Abhängigkeit des anderen zu erreichen, so dass jeder den anderen ebenso leicht mit dem Entzug dieser positiven Ausstrahlung 'bestrafen' oder unter Druck setzen kann. Und das wird er auch tun, im Lauf der Zeit, wenn die Bestätigung der positiven Gefühlswellen nachlässt und mann immer noch im Wahn dieses Abhängigkeitsdenkens den anderen dafür verantwortlich macht. Wie bekomme ich jetzt meine Dosis Emotion und Gefühl? Indem ich emotional Druck ausübe. In einer solchen emotionalen Abhängigkeitsbeziehung wie die meisten Partnerschaften heute geprägt sind, findet man schnell heraus, dass der positive Einfluß ebenso leicht abzustellen ist, wie der 'negative Einfluß' an. Und ganz schnell befindet man sich in einer gegenseitigen Eskalationsspirale von Druck, Erpressung und emotionalem Missbrauch.

All das müsste nicht sein, jeder Beteiligte, sofern es sich um eigenständige Menschen die existenziell unabhängig voneinander sind (und leider ist nicht ohne Grund oftmals eben genau das nicht der Fall), könnte sofort in einem Atemzug austreten aus dem Teufelskreis der Beschuldigung und der selbstgewillten Abhängigkeiten. Denn ebenso wie die Gefühle und Emotionen eben nicht durch das Gegenüber, durch bestimmte Umstände oder gar Gegenstände projiziert werden und mich beeinflussen, sondern von mir selbst, aus mir selbst heraus entstehen, durch die Akzeptanzen und Erlaubten Kontroll- und Steuerungssysteme meiner Gedanken, der Kommunikation zwischen Körper und Bewußtsein in Verbindung mit den emotionalen Schnittstellen, sind auch die Abhängigkeiten, die Vorstellungen von Erfüllung durch Verbindung, von Vervollkommnung und Glückseligkeitsempfinden durch die Verbindung zweier emotionaler Körper illusionär und trügerisch.

Da ich selbst der Schöpfer und Generator meiner Gefühle und Emotionen bin kann ich diesen Prozess der Steuerung und Nutzung meiner emotionalen Grundausstattung erlernen und bin nicht länger Opfer reiner Gedankenkonstrukte. Ich kann wahrhaftig entscheiden, sehen, was mir wahrhaftige Gefühle bereitet und warum. Ich leugne nicht mehr die als unangenehm bewerteten Seiten und Bereiche, sondern umarme sie als eine Fähigkeit, eine lebendigkeit und durch die Bewußte Akzeptanz kann ich sie bewußt nutzen, verstehen und kontrolliert transformieren.

Das Problem in unserer Welt, in unseren Gesellschaften ist der gewaltsame Zwang der so viele Menschen in die existenzielle Abhängigkeit solcher Emotionalen Vampire treibt. Die ungerechtfertigte Ungleichheit die wir als System eingerichtet und akzeptiert haben und deren Aufrechterhaltung wir überall mit gewaltsamen Mitteln durchzusetzen versuchen führt dazu, dass die Menschen einerseits gar keine Notwendigkeit sehen sich von ihrer Abhängigkeit in vergeistigten, energiegeladenen Strukturen zu befreien, da sie ausnutzen und benutzen können wie es ihnen beliebt, und andererseits so viele gar keine Möglichkeiten haben diesen Strukturen zu entfliehen, weil sie sich künstlichen, gewaltsam errichteten Hierarchien unterwerfen müssen um zu überleben.
Wir schaffen in unseren Systemen also die Grundlagen für die Fortführung und Weiterentwicklung menschlicher Bösartigkeit und Grausamkeit aus hilfloser Verlorenheit heraus, aus der Unsicherheit eines vom Entzug bedrohten Junkies, indem wir Opfer und Täter gleichermaßen sind, und wenn wir Täter sind, sehen wir uns als Opfer, und wenn wir Opfer sind, wünschten wir, wir könnten wieder Täter sein. Und aus diesem selbstgeschaufelten Geistesgrab der mentalen Selbstzerfleischung heraus beurteilen wir dann die menschliche Natur als unkontrollierbar, als kämpferisch, misstrauisch und hinterhältig. Wir kultivieren diese Natur, sonst nichts. Sie ist uns nicht mitgegeben. Was uns mitgegeben ist durch das Bewußtsein, ist die Fähigkeit sich zu entscheiden, wofür man stehen will als dieses Leben. Ob man ehrlich, oder ein Heuchler ist, ob man wahrhaftig lebt, oder sich leben läßt. Denn wahrhaftig leben kann ich nur selbstbestimmt und in eigenverantwortlicher Regie. Und dann bin ich immer mir selbst Rechenschaft schuldig. Bin ich ehrlich, dann bedingungslos selbstehrlich, oder ich bin eben nicht wirklich ehrlich. Und wenn ich vor mir selbst in jeder Situation geradestehen kann, wenn ich mich vor mir selbst als das Leben das ich bin in allem selbstehrlich durchleuchten kann, ohne etwas verbergen zu müssen, dann kann ich und brauch ich keinen Einfluß der meine Emotionen und Gefühle bestimmt, dann weiß ich dass ich frei bin von diesen Gedankenkonzepten und dass ich das Leben, gleich und eins mit allem Leben bin und dass es darauf ankommt die Konsequenzen für alle zu sehen und zu berücksichtigen und nicht den eigenen emotionalen Reaktionsmustern hinterherzuleben. Darin bin ich verloren in einer illusionären Existenz, einer Fantasiewelt die mich vom Leben entfernt, die mich weiter und weiter entfremdet und unmündig, unbestimmt und betäubt durch meine Existenz schleust.

Selbstbewußtsein und Stabilität, emotional und mental, erlangt man durch Selbstehrlichkeit und eigenverantwortliche Selbstbestimmung im und als Leben, als das Lebendige das man ist, das man lebt und beeinflußt.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 05.03.2013