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Montag, 26. Januar 2015

Tag 196 - Selbstanalyse Teil 5 - Angst vor den eigenen Fähigkeiten (?)


Das Leugnen der eigenen Fähigkeiten als Mensch bewahrt letztlich nicht vor der Verantwortlichkeit für die Konsequenzen eigenen Handelns.

Teil 5 der Vlogreihe

Mein Blog:
reiseinsleben.blogspot.com

Desteni I-Process:
desteniiprocess.com

Freitag, 2. Januar 2015

Tag 190 - ADHS: Das Bug Tracking System einer entmündigten Gesellschaft





AD(H)S ist nichts anderes als eine schändliche Augenwischerei um den mit dem menschlichen Potential der vielfältigen Entfaltungsfreiheit unvereinbaren Status und den Anforderungen des tatsächlichen sozialen Systems scheinbar  zu legitimeren und wieder einmal die Augen vor den wahren Ursachen unserer eigenen Verantwortlichkeit ruhigen Gewissens verschließen zu können, indem wir uns blindgläubig in die Hände der Institutionen die einzig und allein im Dienste des Geldsystems stehen verschreiben. Dieses Verhalten ist nichts weiter als das von abergläubischen und naiven Menschen - nur viel schlimmer, weil wir die Ignoranz und den Unwillen uns der Verantwortung unserer tatsächlichen Fähigkeiten zu stellen freiwillig wählen und zwar aus Angst und purer Bequemlichkeit. Wir nehmen daher die Konsequenzen offensichtlichen Unrechts bei vollem Bewusstsein über ihre Tragweite in Kauf, stellen die persönliche Bequemlichkeit und die Gewohnheit noch vor das Wohl der uns Schutzbefohlenen Kinder und übergeben sie der profitschachernden Maschinerie, dem Kartell der Psycho-pharmakologen die sie eben dem System mit brachialer Gewalt wieder anpassen sollen, in das sie als ganzheitlicher Mensch nicht hineinpassen können. 

Es ist faszinierend und erschreckend – allerdings wenig überraschend, dass wir zu glauben scheinen es sei leichter und auch angemessener die Menschen den Strukturen anzupassen die wir offensichtlich unzureichend ausgearbeitet und umgesetzt haben, als die Strukturen nachzubessern in die wir uns zu zwingen versuchen.

Das laut ICD und DSM immer wieder benannte „unpassende“ Verhalten von Kindern weist in erster Linie auf ein Defizit der systemischen Anforderungen die an sie gestellt werden Angesichts des natürlichen Drangs nach Aktivität und vielschichtiger Entwicklungsmöglichkeiten des Lebendigen hin und nicht etwa auf eine Störung im Sinne einer persönlichen Fehlentwicklung. Dieser fatale Sicht- und Prioritätenwechsel, der offensichtlich der herablassenden Arroganz einer durch soziale Umstände bemächtigt übergeordneten Instanziierung der „menschlichen Welt“ als die Welt der Erwachsenen zu verschulden ist, die überdies noch in dreister Weise versucht ihre eigene offenkundige Fehlorientierung und Beschränktheit den Kindern zur Last zu legen, stellt ein Verbrechen am Leben und einen Verrat an der Nachkommenschaft dar, der unvergleichlich unethisch und verwerflich ist.

Wie kann es sein, dass erwachsene Menschen die sich dafür entscheiden ein Kind in diese Welt zu setzen bei den Schwierigkeiten die dieses Kind mit der vorgesehenen oder vorgeschriebenen Entwicklungslaufbahn in der Gesellschaft und durch die Institutionen hat sich selbst nicht zu helfen wissen und die Institutionen allein verantwortlich machen wollen? Wie kann es sein, dass Eltern sich ratlos zeigen wenn ihr Kind nicht mehr „funktioniert“ und es die Erwartungen einer vorprogrammierten Entwicklung nicht erfüllt? Wir müssen uns endlich eingestehen, dass eine solche Erwartungshaltung nichts anderes bedeutet, als dass wir unsere Kinder und auch uns selbst für nicht mehr als einfache programmierbare Biomaschinen, also für Roboter halten. Und wenn diese Maschine den Code nicht schluckt, dann muss eine Fehlfunktion der Maschine selbst der Grund dafür sein, denn bei allen anderen „funktioniert“ er doch, oder etwa nicht…? Nun, wir glauben jedenfalls, dass der Code unserer sozialen Programmierung bei uns funktioniert, wissen tun wir es allerdings nicht. Wir wissen ganz andere Dinge, nämlich dass diese Programme höchst fehlerhaft sind und trügerische Sicherheiten schaffen die eben nicht real sind sondern nur so lange für wahr gehalten werden, wie niemand offen Zweifel äußert und alle den Wahn aufrecht erhalten. Daher muss jeder Störfaktor eliminiert werden und niemals darf die Systemfrage gestellt werden, niemals darf sie Teil der Diskussion zur Lösungsfindung sein, weil wir vor diesem Moment des mentalen Vakuums eine enorme Angst haben. Die Angst rührt von der offenkundigen Eigenverantwortlichkeit für die tatsächlichen Umstände in die wir uns gezwungen haben her. In erster Linie aber befürchten wir natürlich selbst für fehlerhaft gehalten zu werden, einen Stempel aufgedrückt zu bekommen, dass etwas mit uns nicht stimmt. Daher behalten die Menschen jeden Konflikt und ihre innere Zerrissenheit angesichts der beschränkenden und beschneidenden Anpassungszwänge so lange für sich, bis der Leidensdruck unerträglich wird oder sich durch körperliche Beschwerden, Depressionen und ähnliche Zustände Luft macht. Bei unseren Kindern allerdings haben wir scheinbar weniger Probleme ihnen dieses Stigma zu verpassen, sie unter Drogen zu setzen und sie ohne Sinn und Verstand von ihrer Möglichkeit der eigenen Entwicklung und selbstbestimmten Erkenntnis über ihren Zustand und den der Welt in der sie leben zu befreien. 

ADHS ist reine Imagination, ein verzweifelter Versuch Symptome so zu interpretieren, dass diese Interpretationen nicht die wahren Ursachen der Entwicklung des jeweiligen Zustands berühren. Eine Ohnmachtshaltung offenbart sich in solchem Verhalten, die der Rolle der Generationen von Experten und vom System ausgebildeter Erwachsener, die einen Auftrag zumindest theoretisch und ideologisch angenommen haben die Nachkommen verantwortungsbewusst auf das Leben vorzubereiten und auszubilden, nicht zusteht, bzw. für sie nicht angemessen ist.
Die Haltung des mit den Schultern zuckenden und hilflosen Vormunds der angesichts einer unerwarteten Verhaltensweise des Mündels auf Hilfe von außen hofft. Doch woher soll diese Hilfe denn kommen? Welcher andere Erwachsene hat denn das Wissen über sich selbst und seine Entwicklung, seine Psyche und den Verstand, die Gedanken und das Bewusstsein, dass er in der Lage wäre diese Prozesse nachvollziehen zu können, die zu einem „abweichenden Verhalten“ führen? Wenn dieses Verständnis in der Wissenschaft gelehrt werden würde wäre es ohnehin zu spät, ganz davon abgesehen dass nur ein intensives und diszipliniertes Selbst-Studium zu einem Fortschritt der Erkenntnis über diese menschlichen Entwicklungsprozesse führen kann und dieses Studium im Grunde ein ganzes Leben dauert. Schon im frühen Kindesalter müssten der Umgang mit den eigenen Emotionen, sie zu verstehen und zu beobachten, ihr Zustandekommen und vor allem auch die eigene Situation im Leben und in der Welt dem Kind so nahegebracht werden, dass es die Werkzeuge besitzt sich selbst verstehen und kennenlernen zu können. Denn nur so würde sich ein Selbst-Bewusstsein entwickeln, das unabhängig von Beurteilungen und Bewertungen von außen ist, das auf der Basis einer Gleichheit und Einheit als ein Leben unter vielen Leben verstanden und eben auch gelebt wird und welches ein resigniertes Schulterzucken angesichts der Probleme eigener Verantwortlichkeitsbereiche absurd machen würde.

Erst so können wir unseren Kindern tatsächlich ein Vorbild sein und erst so werden wir die Verantwortung übernehmen und ihnen den Weg in ein Leben bereiten können, das allen dieselbe Würde und die gleichen Voraussetzungen der Grundversorgung sowie eine angstfreie Entfaltungsprognose bieten kann. 
Doch das kann eben nur unter Einbeziehung der Eigeninitiative eines jeden Einzelnen geschehen indem wir unsere Verantwortlichkeiten anerkennen und sie aktiv übernehmen und die fatalistisch selbstsüchtige Angststarre eines selbstverlorenen Persönlichkeitsbildes aufgeben.

Freitag, 3. Oktober 2014

Tag 184 - Unsere Schande - Ist "assi" sein jetzt cool?
















Was tun wir eigentlich unseren Kindern an, wenn wir sie in die Institutionen dieser Gesellschaft stecken? Was geben wir Ihnen mit wenn wir ihnen diese Prinzipien einer durch und durch antisozialen und lebensverachtenden kapitalistischen Kultur  auch zu Hause in den Wohn- und Kinderzimmern aufzwingen, wenn wir sie als Eltern aufgrund der schulischen Noten bewerten, indem wir sie dafür loben oder bestrafen? Tatsache ist, dass wir das selbst nicht wissen. Wir haben nämlich in den meisten Fällen keine Ahnung was da vor sich geht und warum wir selbst diese Werte und Kategorien übernommen haben. Wir stehen nicht als eigenständige, mündige Individuen hinter diesen Werten, sondern wir boxen sie durch weil wir uns verzweifelt hilflos fühlen, weil wir nicht glauben, dass Alternativen möglich wären, weil wir an uns selbst nicht glauben. Und das ist, davon bin ich absolut überzeugt, einer der Hauptgründe für mangelnden Respekt und mangelnde Achtung vieler Kinder ihren Eltern gegenüber. Denn Achtung muss man sich verdienen, man muss auch achtenswert sein. Einfach nur Eltern zu sein bedeutet im Grunde gar nichts. Jeder kann das, jeder weiß wie man ein Kind macht. Dabei von einer überirdischen Fügung und Eingebung auszugehen die einen plötzlich zu einem verantwortungsbewussten und mitfühlenden Menschen macht ist ebenso naiv verblendet wie jeder Versuch die Eigenverantwortung aus Bequemlichkeit und Faulheit abzulehnen, beispielsweise durch religiösen Glauben oder spirituelle Wahnideen. Die Eigenverantwortung beinhaltet Eigenarbeit, und zwar eine kontinuierliche, nie endende Arbeit. Diese Arbeit ist aber keine ausbeuterische Sklavenarbeit wie dieser kranke Begriff von Arbeit den wir schon als selbstverständlich in unserer Alltagswelt des Systemlebens übernommen haben, sondern eine Arbeit die tatsächlich produktiv und fortschrittlich ist, die das Leben als Gemeinschaft voranbringt und diese trägt und die nicht nur auf die eigene Person fixiert ist. 

Wann immer ich Schulkinder sich unterhalten höre, höre ich in ihren Worten die asoziale Programmstruktur unserer Institutionen, die mentale Spaltung, die Unsicherheit im Vergleich, die Selbstbewertung nach äußeren Prinzipien, den Wahn eines perfekten Individuums das unabhängig und für sich allein über allen anderen steht. Ständig wird dieser verzweifelte und aussichtslose Kampf ausgefochten, kaum ein Gespräch das nicht von diesem krankhaften Gedanken infiltriert ist. Die Kinder sind nicht mehr sie selbst, sie denken und handeln nicht selbst und sie sind nicht Herr ihrer emotionalen Reaktionen. Nichts, was einen eigenständigen, mündigen und verstandesgeprägten Menschen ausmachen würde wurde oder wird ihnen in der Schule nahegebracht. Und ich höre schon jetzt die Worte derer die diesen Zustand aus bequemer Haltung verteidigen wollen: „ohne den Wettkampf hätte es nie einen Fortschritt gegeben“ und ich kann darauf mit ruhigem Gemüt antworten: „ Es hat auch nie einen wirklichen Fortschritt gegeben“. Denn schauen wir uns die Gesellschaften an, beobachten wir unser Treiben als Menschen, durchleuchten wir die Grundlegenden Prinzipien und Werte unserer scheinbar so modernen Gesellschaften, so ist es eindeutig zu sehen, dass all unser Handeln, unser Antrieb, die Motive und die Instrumente der Manipulation seit Jeher dieselben sind. Nichts hat sich geändert. Angst ist das Machtmittel, Gier ist der Antrieb und das System ist derart gestrickt, dass nur der Gierige und Rücksichtslose Erfolg haben kann, wobei der Erfolg eine fremdbestimmte und fragwürdige Definition ist, kurzweilig, kurzfristig und mehr ein Quickfixing als ein tatsächlicher, dauerhafter Wert. Und genau dort ist der wahre Grund für die technologische Seite des Fortschritts zu suchen, die als einziger greifbarer Beweis für die oben erwähnte Behauptung gelten kann: in der stetig wachsenden Gier nach mentalem Quickfixing, nach Unterhaltung, Ablenkung und Sensationen. Parallel dazu natürlich auch in der übergeordneten, konfliktschwangeren Situation einer gespaltenen Welt, von Gegensätzen und imaginären Unterschiedlichkeiten angetrieben und geprägt von einem parasitären Wettkampfgedanken der jeglichen gesunden Verstand vermissen lässt: in der selbst verursachten Notwendigkeit kriegerischen Handelns und der Demonstration materieller Stärke. Mental sind wir alle gleich schwach. Wir könnten stark sein, Werte schaffen die dauerhaft und Entwicklungsfördernd sind, die die Bedürfnisse aller decken und die unserer Kinder mit berücksichtigen. Doch wir haben die Schwäche gewählt weil wir glauben, durch diese freiwillige Unfähigkeit der Verantwortung zu entgehen, die wir eben nun einmal tragen für diese Welt so wie sie ist und wie wir sie unseren Kindern hinterlassen.

Wir ziehen es vor, unsere Kinder zu verstümmeln, ihnen die Fähigkeit die Welt so zu erkennen wie sie ist zu rauben, damit sie nicht die Fehler wahrnehmen die wir gemacht haben, damit sie nicht die Feigheit und Ängstlichkeit sehen die uns dazu veranlasst hat uns hinter Fassaden und in unseren Gedanken zu verstecken. Doch sie spüren es so oder so. Das Problem ist, dass sie nicht verstehen WAS sie spüren und eben aus diesem Unverständnis das einfach in unserer Unfähigkeit begründet ist sie vorbildhaft anzuleiten, entstehen Missverständnisse und unkontrollierte, selbstzerstörerische emotionale Reaktions- und Handlungsmuster deren Konsequenz letztlich die Selbstzerstörung sein wird. Das ist unumgänglich und unübersehbar überall zu erkennen, da kann man diesen Aspekt noch so sehr als Pessimismus und Dramatisierung abtun wollen, die Wirklichkeit und die realen Konsequenzen allen Handelns lassen sich nicht einfach wegdiskutieren. Wir ziehen die würdelose Selbstverstümmelung und Reduzierung auf triebgesteuerte Egoisten der Wahl eines gemeinnützigen, mündigen und aufrechten Lebens vor. Schande ist das einzige Wort, das mir dazu einfällt. Schande über uns als Menschheit, Schande über unsere hämische Scheinmoral, unser lächerliches Überlegenheitsempfinden und die Ignoranz unserer Programmatik.

Fortsetzung folgt...

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Montag, 28. Oktober 2013

Tag152 - Recht auf Beschneidung? Kinder als Privatbesitz

Cheskel Dovid / Foter.com / CC BY


Ich habe diesen Bericht mit M. Friedman über das Thema Beschneidung bei jüdischen und muslemischen Kindern angesehen. Es geht mir in diesem Blog weniger um die Beschneidung selbst, weniger darum ob sie Sinn macht, auch nicht wirklich um die medizinischen Vor- oder Nachteile die in der hitzigen Debatte immer wieder angebracht werden.

  • Wirklich unangenehm aufgefallen ist mir, dass von niemandem der befragten „religiösen“ Menschen, der Befürworter der Beschneidung eines Kindes, tatsächlich über das Kind und die Rechte des Kindes, zum Beispiel das Recht auf körperliche Unversehrtheit, gesprochen wurde, sondern es ging ausnahmslos und vehement ausschließlich um sie selbst. Sie sprachen immer und in erster Linie nur von IHRER Religion, IHRER Religionsfreiheit, IHREM Recht zu Entscheiden, so als sei es ganz selbstverständlich und ein über allem stehendes Gesetz, dass Eltern die uneingeschränkten Besitzer und damit Herrscher über ihre Kinder seien.



  • Weiter wurde sich immer wieder gewundert darüber, dass eine Gesellschaft über die Rechte der Eltern im Bezug auf ihre Kinder überhaupt diskutiert und sich überhaupt dort „einmischt“ - und auch hier liegt die irrige Annahme zugrunde, dass die Rechte der Kinder einer Gemeinschaft/Gesellschaft, ihr Wohl, ihre Unversehrtheit allein Sache der Eltern seien, dass die Eltern sozusagen mit ihren Kindern machen könnten was sie wollten. Mal abgesehen davon, dass ich mir durchaus darüber im Klaren bin, dass unsere Gesellschaft noch weit davon entfernt ist eine gleich-gerechte Grundlage für alle zu bieten, dass viele Dinge auch in unserem Rechtssystem im Argen liegen, ist es doch vom Prinzip her eindeutig NOTWENDIG und WÜNSCHENSWERT, dass die Gesellschaft, die Gemeinschaft, eine Mitverantwortung am Wohl ihrer Kinder trägt und diese auch bietet, lebt und einsetzt. Natürlich muss es Einrichtungen geben die sich beispielsweise um Kinder kümmern die verwaist sind, die Familien unterstützen die aufgrund von Krankheit oder Überforderung nicht mehr mit ihrem Leben also auch nicht mehr mit ihren Kindern zurechtkommen und bei denen die Gefahr des Missbrauchs in Form von Verwahrlosung und ähnlichem besteht. Und natürlich muss es in einer Gemeinschaft Einrichtungen und Menschen geben, die sich derer annehmen die eindeutigen Missbrauch an ihren Kindern begehen oder begangen haben und die notwendigen und vor allem präventiven Schritte einleiten um dies zu verhindern und/oder zu beenden. Ich weiß, dass wir in dieser Welt kaum irgendwo wirklich effektive Einrichtungen dieser Art haben und das liegt vornehmlich daran, dass wir in dieser Wirtschaftskultur zwar in einer Gemeinschaft zusammengerottet leben, dass wir aber in einer Ideologie der Isolation, der Selbstsucht und der absoluten Ego-Zentriertheit aufwachsen, damit wir vom Markt besser benutzt werden können. Das zeigt sich ja vor allem auch in der rein egoistischen Argumentation der Befürworter einer Beschneidung wenn sie die Kinder selbst ÜBERHAUPT NICHT in Erwägung ziehen oder in ihre Argumentation mit einbeziehen.



  • Ich will eigentlich gar nicht auf die sogenannten Imame oder die Priester und sog. „gelehrten“ des Judentums eingehen und wie dort von ihnen argumentiert wurde. Diese psycho-pathologische Komponente der religiösen Indoktrination, der Glaube an unsichtbare Götter deren Befehle man befolgt und die einem die Bürde der Nutzung des gesunden Menschenverstandes ersparen indem sie vorschreiben was „richtig“ und was „falsch“ sei ist mehrere Vlogs und Blogs Wert und die Ignoranz und Selbstgefälligkeit der Männer die diese Standpunkte vertreten, denn es sind ausschließlich Männer die tatsächlich einflussreiche Positionen in den genannten religiösen Gruppierungen besetzen, ist unerträglich, zumal man ja verstehen kann, dass ein Mensch der sein Leben lang privilegiert in Familie und Gemeinschaft Macht ausüben kann allein aufgrund seines Geschlechts, der Straffrei Missbrauch betreiben und seine Triebe befriedigen darf nur weil er ein Mann und damit religiös legitimiert über der Frau stehe, der in seiner religiösen Karriere immer ein einflussreiches Wort mitzureden hat und sich bei allen Entscheidungen von der Verantwortung für die Konsequenzen freisprechen kann, da er sich auf Jahrhunderte alte Schriften beruft, dass eine so konditionierte Persönlichkeit an diesem lächerlichen Lebenskonzept mit aller Macht festhalten möchte. Das ändert aber nichts an der Absurdität der Argumentation und sollte es tatsächlich eine Macht geben die uns geschaffen hat, die uns beobachtet und beurteilt, so muss sie vor Scham im Boden versinken oder sich vor Lachen krümmen wenn sie solcherlei Verblendung mitverfolgt.
Warum eigentlich soll ein sechsjähriges Kind NICHT entscheiden können ob es will, dass an seinem Glied etwas abgeschnitten wird? Doch nur aus dem Grund, dass es der Manipulation und gezielten Beeinflussung, meist durch Drohungen und Ängste, von den Eltern in jede erdenkliche Richtung gezwungen werden und man aufgrund eines schon viel früher eintretenden Missbrauchs der Entscheidung dieses Kindes nicht trauen kann.
Der eigentliche Missbrauch nämlich beginnt schon viel früher und im Grunde muss eine aufgeklärte Gesellschaft (die wir NICHT SIND, das will ich betonen) schon hier in die Erziehung der Eltern eingreifen, eine wirklich verantwortungsbewusste, freie Gemeinschaft muss ein Interesse daran haben, dass ein Kind das größtmögliche Potential seiner Geistigen Fähigkeiten und Entwicklung erreichen kann, dass es nicht in beschränkter Weltsicht durch zurückhalten oder gar verteufeln von Informationen und Wissen daran gehindert wird, dass die Freiheit sich selbst zu finden in dieser Welt, dieser Existenz und der Gemeinschaft nicht von vornherein limitiert wird.

Keinesfalls gibt das reine Produzieren von Nachwuchs irgendeinem Menschen das RECHT, mit diesem geborenen Wesen zu tun was immer er möchte. Das ist einfach unhaltbar und lächerlich, daher hat dieses Argument auch keinerlei Bedeutung für die Debatte.

Doch das ist eben ein menschlicher Irrtum, eine menschliche Unmündigkeit die für viele unserer Probleme und die scheinbar ausweglose Situation in die die Menschheit sich befördert verantwortlich ist, die Annahme oder der Glaube, dass alles sich um die eigene Person dreht, dass das Leben etwas 'persönliches' sei, dass alles und jeder als Ressource zur Fütterung der eigenen Persönlichkeit dienen müsse. Selbst und vielleicht sogar vor allem die eigenen Kinder, die als 'eigene' Menschen betrachtet werden. Die Religion bietet für diesen mentalen Missbrauch eine hervorragende Legitimation als philosophisches Konzept, das den Anschein einer fundierten Rechtfertigungsbasis bietet und im Grunde nichts weiter als ein Werkzeug der Kontrolle und Manipulation ist.

Montag, 7. Oktober 2013

Tag0150 - Altern oder reifen wir? - Nichts zu feiern am Geburtstag

xstex / Foter / CC BY-NC-ND


Wie kann ich meinen Geburtstag „feiern“, wenn ich weiß, dass um mich herum Menschen aufgrund der Ignoranz so vieler anderer Menschen unerträglich leiden müssen, wenn ich weiß, dass wir alle mit unserem Schweigen, unserer selbstsüchtigen Anpassung und der bequemen Haltung gedanklicher Selbstrechtfertigung gegen den Verstand die Folter, den Hunger und das Verenden von tausenden Kindern jeden Tag billigen? Wie könnte ich „feiern“ und mir selbst gegenüber mutwillig Ignoranz üben, wenn ich Jahre lang hart an mir selbst arbeiten musste um die angelernten und gesellschaftlich geförderten Scheuklappen Schritt für Schritt zu lösen um mir selbst wieder aufrichtig in die Augen schauen zu können, um wieder zu lernen was Verantwortung und Leben eigentlich bedeuten? Wie könnte ich meinen Geburtstag „feiern“, außer dadurch endlich Schluss zu machen mit der duckmäuserischen 'Diplomatie' gesellschaftlicher Norm-Hörigkeit und der mentalen Verschleierung der Wirklichkeit, außer durch meine tägliche Hingabe an die Selbstbefreiung von und Offenlegung der gedanklichen und ideologischen Konstrukte des Bewusstseins die der Verblendung und der Ablenkung dienen, die uns ein Leben vorgaukeln in dem wir nach nichts weiter als mentalen Erlebnismomenten streben, nach dem Gefühl der energetischen inneren Ladung die durch Halluzinationen, durch selbstverursachte Rauschzustände in einer imaginativen Realität verursacht wird und uns wie Süchtige langsam aber sicher verbraucht und dem Untergang weiht?

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben dazu ein lebendes Beispiel für die Möglichkeit des Menschen zu sein, all die Irrtümer aufzugeben, die Programme der Selbstversklavung und der vergeistigten Abhängigkeit, der Fremdbestimmung und Kontrolle durch ein System der Vernichtung aufzugeben, selbstbestimmt zu transformieren und sich zu befreien. Ich stehe als Mensch als Beweis für die Verantwortlichkeit des Menschen an allen Konsequenzen seiner Lebensweise, für die Verantwortlichkeit an allen Verbrechen am Leben, an den Kindern die Hilflos einer Wahnkranken Spezies ausgeliefert sind und die auf keine Hilfe hoffen dürfen, denn all diejenigen die Helfen könnten sind durch eigene Selbstaufgabe unmündige, unfähige, unterentwickelte und selbstsüchtige Roboter geworden die trotz ihrer Fähigkeit zu helfen selbst die Hoffnung als mentales Konstrukt der Verblendung und der Verblödung vorziehen, allein um ihrer eigenen Selbstgefälligkeit zu dienen. Ich stehe als Mensch und als lebendiger Beweis für die Verantwortung des Menschen indem ich die Möglichkeit seiner eigenen Neuausrichtung aufzeige und somit alle Konstrukte, alle Philosophien und Ideologien der Selbstrechtfertigung, der Viktimisierung und moralischen Überheblichkeit ad absurdum führe. Ich stehe ein für und als das Leben, für die Befreiung des Lebens im Namen des Lebens, im Namen der Kinder vor allen Dingen, da sie in diese Welt geboren werden und man ihre Psychen missbraucht, ihnen einprogrammiert sie würden ins Leben geführt, erzogen und ausgebildet um sich selbst zu entfalten obwohl die Erwachsenenwelt selbst nicht weiß was sie tut, sich längst der Feigheit hingegeben und der ewigen Unterwerfung verschrieben hat unter ein System dessen Schöpfer wir alle sind, dem wir in einem Atemzug alle Macht entziehen könnten, wenn wir nur bereit wären uns der Angst zu stellen und diesen Atemzug zum ersten mal als wahrhaft eigenständige, selbstehrliche und eigenverantwortliche Lebewesen in Einheit und Gleichheit mit allen zu tun.

Ich feiere mein Leben jeden Tag, jeden Moment in dem ich mich weiter durch den Wust der konditionierten Unterwürfigkeit wühle und die Tentakel der Persönlichkeitsprogramme die mich geformt haben und denen ich erlaubt habe in mich einzudringen und zu einem Teil von mir zu werden, mich zu einem Teil dieser lebensfeindlichen Systematik zu machen, herausreiße, indem ich mich meinen konditionierten und eingeimpften Ängsten stelle, sie als Illusionen entlarve und mit jedem Atemzug zu einem freieren Menschen werde. Indem ich nichts mehr zu verbergen habe vor wem auch immer stehe ich in diesem Prozess als Beispiel für die Freiheit des Menschen und seine Möglichkeiten, für die Vertrauenswürdigkeit und die Verantwortung für und als das Leben ein. Damit feiere ich wahrhaft das Leben, in Einheit und Gleichheit mit allem Leben. Nicht in der pervertierten Illusion von Spaß und Freude die nur durch Konsum, durch ideologisch verseuchten Behang und das Berauschen mit zerstörerischen Substanzen zu erreichen sein soll. Nicht in der selbstsüchtigen, vergeistigten und kurzlebigen Selbstbeweihräucherung unter egoistischen Persönlichkeiten die eine Möglichkeit der Ablenkung und oberflächlichen, billigen Unterhaltung suchen. Was sollte ich als das Leben, als Teil dieser Menschheit zu feiern haben so lange wir dieses Bild des Jammers abgeben, so lange wir die Notlagen und Schwächen anderer so schamlos und kurzsichtig ausnutzen, so lange wir nicht einmal unseren eigenen Kindern gegenüber offen unser Versagen eingestehen und ihnen damit die Chance auf einen Neuanfang freigeben können? Was der Mensch ist, was er kreiert hat in seiner Existenz hier und heute ist verachtenswert, was er sein könnte hingegen ist ein würdevolles, vertrauenswürdiges Wesen mit gestalterischem und schöpferischem Potential das das Beste für alles Leben Umsetzen kann. Unsere Kinder sind bereits der lebende Beweis dafür, allerdings haben wir sie so geschickt um ihre Würde und ihre Eigenständigkeit betrogen, dass sie kein Gehör bekommen und keine Stimme in dieser Welt mehr haben. Wir verschließen selbst zu gern die Augen vor ihrer Offenheit und ihrer spontanen Einsicht wenn sie die Grundfesten und scheinheiligen Werte unserer Systeme herausfordernd in Frage stellen. Daher stecken wir sie ja auch zwangsweise in die Umerziehungsanstalten und die Gehirnwäscheprogramme der Institutionen unserer so Entwickelten Zivilisation wo sie zu hörigen Sklaven eines untergehenden Systems, einer lebensfeindlichen Gesellschaftsordnung und einer verlogenen, zerstörerischen Wirtschaftsideologie geformt werden. Denn das, was wir hier „ein Leben führen“ nennen ist nichts weiter als die Versklavung im Namen des Profits, die Ausbeutung anderer im Namen einer nie wirklich existierenden Welt, einer reinen Ideologie die allein der Kontrolle und Manipulation der Massen dient. Wir missachten die Wahrhaftigkeit und missbrauchen das Vertrauen das sie in uns als ihre Eltern setzen auf schändliche Weise und vernebeln ihre Wahrnehmung damit sie nicht den Wahnsinn unserer Verantwortungslosen Selbstzufriedenheit erkennen. Wir sind wahrlich eine erkrankte Spezies, erkrankt am Bewusstsein, am Missbrauch unserer Fähigkeiten zu selbstsüchtigen Zwecken. Ich kann nur das Leben feiern, nicht aber meinen Geburtstag. Und das Leben zu feiern bedeutet es zunächst zu befreien, denn erst wenn alle wahrlich frei sind kann es so etwas wie Freiheit, wie Freude und Grund zu feiern überhaupt geben. Alles andere ist eine beschränkte Illusion, eine Selbstverleugnung und ein lächerlicher Versuch sich von der Wirklichkeit der eigenen Verantwortung abzuwenden.
Wir haben die selbstgefällige Selbstaufgabe so weit getrieben, dass wir ein System der absoluten Kontrolle über das Leben geschaffen haben, dessen leitende Positionen von selbstsüchtigen Soziopathen besetzt sind, denn nur den Rücksichtslosesten, Skrupellosesten und Selbstsüchtigsten über alle Maßen Menschenverachtenden Individuen ist es in diesem System möglich die einflussreichen Positionen zu besetzen und dadurch die Massen zu kontrollieren, sie zu ihrem ganz persönlichen Selbstzweck arbeiten und funktionieren zu lassen. Der Wahn des Wettkampfes, das Gegeneinander hält uns gefangen, gepaart mit der Lüge der Hoffnung, der Hoffnung darauf selbst einmal Täter zu werden anstatt Opfer zu sein. Dieses jämmerliche Konzept ist alles was wir als Menschheit geschafft haben was unser Leben bestimmt und was wir Entwicklung oder gar Evolution nennen. Doch nicht die Natur, sondern die vom Menschen selbst generierte Angst vor der individuellen Verantwortlichkeit macht diese Selbstbeschränkung möglich. Doch ich stehe nicht für dieses lächerliche Prinzip, diese heuchlerische Lüge, ich stehe für die Befreiung des Lebens von der Fremdbestimmung, für den Menschen mit Verstand und Einheitssinn, für die Entwicklung und Entfaltung des Lebens für uns und alle Kinder dieser Erde.
So lange wir unseren Kindern, also allen Kindern dieser Erde, nicht offen und selbstehrlich gegenübertreten können in der Gewissheit alles getan zu haben und auch zukünftig alles zu tun um ihnen ein Leben in Freiheit und Würde zu ermöglichen, für unsere Fehler geradezustehen und sie zu bereinigen, so lange gibt es wahrlich nichts zu feiern.
So lange nicht alle Kinder ihren Geburtstag feiern können, einfach aus Freude am Leben und in Aussicht auf ein freies Leben in Einheit, in gegenseitiger Unterstützung in einer vertrauenswürdigen Gemeinschaft, so lange wird es keinen wahren Grund zum Feiern geben.


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Tag0149 - Die Reiz-Reaktionsmaschine Mensch o.: Leben in der Zeitschleife

DerrickT / Foter / CC BY


An Erinnerungen festzuhalten oder besser gesagt fest zu kleben bedeutet nicht immer, dass man die Erinnerung wie einen Film oder wie Bilder eines Geschehens im Kopf behält. In vielen Fällen sind die Erinnerungen einem nicht einmal direkt als solche gegenwärtig. Dennoch sind sie vorhanden und man hält an ihnen fest als Teil der eigenen Persönlichkeitsstruktur, als Teil des Systems als das man sich selbst sieht und sich selbst repräsentiert. Die emotionalen Verknüpfungen mit den jeweiligen Erinnerungen treten als Charaktereigenschaften zu Tage indem sie durch Vergleichbare Schlüsselerlebnisse in der Gegenwart, im Hier und Jetzt hervorgerufen werden und man auf völlig andere Gegebenheiten und Situationen spontan mit einer emotionalen Wallung reagiert die im Grunde zu einer ganz anderen, längst vergangenen Situation gehört. Und selbst da kann man nicht einfach so sicher sein, dass nicht auch diese Erinnerung emotional getriggerte Reaktionen hervorgerufen hatte die bereits zuvor festgelegt und programmiert wurden, dass eben der Verlauf gerade dieses Erlebnisses besondere Aufmerksamkeit bekommen hat und deshalb als Schlüsselerlebnis in der Erinnerung gespeichert wurde. 

Vor allem in Konfliktsituationen mit anderen Menschen, wenn man sich beleidigt, provoziert oder ungerecht behandelt fühlt, wenn Worte dich verletzen, dann kann man sicher sein, dass diese Reaktion, die Wut, der Zorn und der Ärger bereits in dir selbst angelegt sind, dass sie von dir selbst und allein von dir gestartet und gehalten werden als eine erlernte Reiz-Reaktion, eine Konditionierung sozusagen auf ein bestimmtes Verhalten anderer, ein Wort, eine Geste, einen Blick, die Konflikte, Unsicherheiten und Unzufriedenheiten mit dir selbst aufwühlen und hervorholen und anstatt diesen Moment dazu zu nutzen sich selbst zu erkennen, die eigenen inneren Mechanismen, Programme und Fremdbestimmungen zu verstehen und sich von ihnen zu befreien reagiert dein Ego umgehend mit einer verblendenden Selbstschutzmaßnahme indem es eine Erinnerung, einen Film, eine Geschichte hervorkramt, sie vor deinem inneren Auge abspielt und dich in blinder Art auf eine längst vergangene Situation reagieren lässt, dich sozusagen in eine Zeitschleife schickt. Man gibt sich in solchen Momenten der Steuerung durch Gedankenkonstrukte hin die zum Zweck des Selbsterhalts einer Fiktion, nämlich der rein gedanklichen Identität deiner Charakter- und Persönlichkeitsstruktur dienen soll. Dadurch verlebt man seine Momente als fremdgesteuerter Zombie, als Maschine ohne Selbstbestimmung, ohne eigenen Willen, ohne Individualität. Nach dem selben Prinzip funktionieren selbstverständlich auch alle ähnlichen Reizreaktionsmomente die durch das Ego bestimmt sind, die durch die Werbung hervorgerufenen Einbildung und emotionalen Halluzinationen, die Wünsche und Ideale, die Werte einer gesamten Konsumgesellschaft sind durch solche Bilder der Erinnerung und durch gezielte emotionale Verknüpfungen konstruiert und manipuliert, so dass im wahren Leben eine Reaktion des Neids, der Minderwertigkeit aus mangelndem Besitz, der Überlegenheit und der Macht hervorgerufen wird indem man völlig banale, meist überflüssige und nutzlose Produktionsartikel und Waren erwirbt, sich vor das Haus stellt, um den Hals hängt oder in der Tasche mit sich herumträgt. Diese Programmierungen kann man hervorragend offensichtlich bei Kindern beobachten, die zu nahezu hilflosen und auch Schutzlosen Opfern unseres wahnwitzigen Wirtschaftssystems geworden sind und deren mentale Programme gezielt attackiert und manipuliert werden damit sie sich völlig nutzlose, unsinnige, oftmals ungesund giftige und maßlos überteuerte Dinge wünschen, sich danach sehnen diese zu besitzen nur und allein aus einer Emotion, aus einem Gefühl heraus dessen Zusammenhänge und Ursachen offensichtlich rein mentaler und gedanklicher Natur sein müssen, die in ihrer Gedankenwelt ganze Geschichten erzählen und sie nahezu in Trance versetzen welche beinahe unmittelbar nach Erwerb dieses Gegenstandes endet ebenso wie das Interesse an eben diesem. Ein Kind verliert allerdings nie völlig das Interesse an frischer Luft, am Spielen unter freiem Himmel, an Stöcken, Bäumen, Laub, Wiesen und Bächen. Es bedarf aber auch keiner Geschichten, keiner Manipulation um sie auf diese Idee zu bringen auf einen Baum zu klettern oder in einem Bachlauf zu waten. Allerdings sind solche natürlichen und gesunden Verhaltensweisen in keiner Weise der Konsummaschinerie unserer zerstörerischen Lebensweise zuträglich.
Aber wie sollten wir auch unsere Kinder vor diesen Manipulationen und gezielten Attacken auf ihre sich entwickelnden Persönlichkeiten schützen, wo wir doch selbst nicht verstehen warum wir so sind wie ir sind, warum wir so denken wie wir denken und warum wir so emotional reagieren wie wir das tun? Wie sollen wir unseren Kindern eine Anleitung zu Eigenständigkeit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung geben wenn wir diese Begriffe nur oberflächlich und symbolisch gebrauchen, sie aber überhaupt nicht leben? Wie sollten wir uns selbst erklären, dass wir zwar solche Werte menschlicher Existenz wie Selbstbestimmung und eigenverantwortliches Verhalten unseren Kindern lehren wollen, aber andererseits Schöpfer und Unterstützer dieses Systems der Massenmanipulation, der Zwangsversklavung und Unterdrückung sind? Wir können es nicht! Und daher fliehen wir entweder in die totale Ignoranz der Selbstherrlichkeit und spielen einen soziopathischen Patrioten der Überzeugung heuchelt und offen in paranoiden Parolen Schuldige für die Beschmutzung eines sonst so herrlichen Systems sucht und herbeiredet, oder aber indem wir uns als Opfer darstellen, als hilfslose Mittäter und Kollaborateure die nur zum Zweck des eigenen Überlebens handeln würden. Es gibt noch weitere Fluchtmöglichkeiten, doch alle haben sie eins gemeinsam: sie sind Illusionen. Du kannst vor deiner Verantwortlichkeit nicht fliehen, sie wird dich immer einholen, spätestens im Tod. Die Konsequenzen dieses Lebens sind real, sie treffen uns alle und damit einen jeden. Die Verantwortungslosigkeit unserer Generation wird das Leid unzähliger Menschen und Tiere zur Folge haben, unsere eigenen Kinder werden die Konsequenzen tragen müssen und noch die vieler weiterer Generationen. Sich in der heutigen Zeit für den Erhalt der althergebrachten Systeme einzusetzen bedeutet, dass man entweder intellektuell tatsächlich verblödet, oder aber ein sadistischer Soziopath ist der dringend der professionellen und unterstützenden Hilfe bedarf, der aber unter allen Umständen von einflussreichen Entscheidungspositionen ferngehalten werden muss. Unglücklicherweise sind derzeit gerade diese Soziopathen es, die die einflussreichsten Positionen in der Wirtschafts- und Finanzwelt besetzen. Die Welt steht Kopf. Es wird Zeit, dass wir aufwachen, aufstehen und unsere Verantwortung als Menschen, als Eltern, Brüder und Schwestern für und als das Leben übernehmen.



Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in meiner emotionalen Reaktion auf Worte oder Verhaltensweisen anderer Menschen nicht die eigenen Persönlichkeitsprogramme wirken zu sehen,sondern meine Reaktionen und meine Emotionen auf diese Menschen zu projizieren, sie als Ursache und Schuldige für meinen Zustand zu sehen und mich entsprechend ablehnend und aggressiv zu verhalten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und es zugelassen habe in diesen emotionalen Reaktionen nicht die Möglichkeit der Selbstbefreiung zu sehen die sie darstellen, sondern mich in der Emotion der Wut beispielsweise verloren zu haben, diesen Zustand emotionaler Verwirrung und gedanklicher Raserei als real, als wirklich und substantiell gesehen zu haben obwohl im Moment gedanklicher Raserei das Leben aus der Hand gegeben an mir vorbeizieht während ich in gedanklichen Strukturen gefangen wie in einer Trance innerliche Fantasiewelten durchleben und dabei meine Selbstbestimmung, meine Eigenverantwortlichkeit und schlicht mein Leben völlig ignoriere.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben in Momenten persönlicher Begegnungen in denen ich mich provoziert, beleidigt oder in irgendeiner Art emotional manipuliert fühle innezuhalten und nicht umgehend zu reagieren, zu atmen und mir die Vorgänge dieser emotionalen Reaktion vor Augen zu halten, die Kette der Erinnerungen und Zusammenhänge die mir innerlich immer zugänglich sind nicht zu ignorieren sonder sie zu erkennen und zu verstehen, so dass ich mir klar werden kann, dass ich selbst Herr dieses meines Momentes bin, dass ich nicht auf diesen Menschen oder das was er sagt reagiere, sondern aufgrund eines Programms das ich selbst mit gestaltet und zugelassen habe das in mir, meiner Persönlichkeitsstruktur und meiner Gedankenwelt arbeitet und dass jede Unterwerfung meines tatsächlichen Verhaltens, meines Atems, meiner Stimme, meines Körpers, meiner Worte unter diese Programmierung eine Selbstbeschränkung und Selbstaufgabe bedeutet und dass es daher in dieser Weise, auf diesem Weg auch nichts zu verteidigen gibt, das irgendeine Anstrengung dieser Art Wert wäre, sondern dass lediglich das Ego versucht sich selbst an diesen Emotionen und Erinnerungen zu nähren.

Sonntag, 21. Juli 2013

Tag0128 - Bullying (Teil 11) - Mantras der Ignoranz

John Steven Fernandez / Foter / CC BY


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Tag0126 - Bullying (Teil 10) - Die Angst vor der Eigenverantworung sabotiert die Kinder

Auszug:

"Denn sie haben keinen Einfluss, keine Stimme, keine wirklichen Rechte auf gleicher Höhe mit allen anderen. Wer sollte sie ihnen auch geben? Es gibt ja keine wirkliche Autorität, keinen der wahrhaft am Wohl aller, am Wohl allen Lebens interessiert ist. Sie sind durch Institutionalisierte Rituale in die Positionen erhoben die ihnen Macht und Einfluss verleihen und sie verstehen ebenso nur die Interessen ihrer eigenen Persönlichkeiten, ihrer Egos, ihrer Geschichten aus Gedanken und Erinnerungen für die sie sich halten und als welche sie stetig sich selbst berauschen müssen um ihre wahnsinnigen Ängste zu verdecken. Sie klammern sich an die Dogmen und Rituale, die Gesetzmäßigkeiten der Systeme, der Institutionen und sind die Sklaven ihrer eigenen Systeme. Sie kennen nur den einen Weg, aus ihren Kindern dieselben Bio-Maschinen zu machen, ihnen die Individuellen Fähigkeiten und den eigenständigen Willen zu brechen. Niemand innerhalb der Bildungssysteme ist tatsächlich in der Lage ein authentisches Vorbild zu geben, ihnen zur Seite zu stehen und sie anzuleiten die Welt zu gestalten, weil ihnen allen die Fähigkeit fehlt die Eigenverantwortung anzuerkennen die ihnen als Mensch angeboren ist und vor der sie gelernt haben in Angst zu leben."
 

Die Selbstaufgabe und Selbstverleugnung hat Methode, und diese Methoden sind in alle unsere Lebensbereiche eng verwoben, sie sind so undurchsichtig geworden, dass es uns vorkommt als sei da wirklich nichts außer dieser vorgehaltenen, angelernten, konditionierten und geprägten Strukturen äußerer Gewalteinwirkung in Form von Manipulation. Wir sagen jeden Tag hunderte oder gar tausende Sprüche auf, wie Mantras bis wir tatsächlich an all das Glauben, jeden Tag stellen wir sicher, dass unsere selbst geschmiedeten Fesseln auch schön fest sitzen. Wir glauben diese Sprüche seien Wissen, vielleicht sogar Weisheit, ungefragt und blind spucken wir die über Jahrhunderte wiedergekäuten Worte aus, rechtfertigen uns durch sie und nichts authentisches kommt dabei zustande, nichts eigenständiges bewerkstelligen wir. Alles ist Wiederholung, das rezitieren der althergebrachten Gewohnheiten und Zwangsneurosen. Niemand weiß warum, niemand fragt warum niemand schert sich einen Dreck um die Konsequenzen. Das sind die Fakten unserer Welt, des Menschen, der Kulturen überall auf der Erde. Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Ausnahmen von dieser Regel. Und ich bin bestimmt kein Schwarzmaler, im Gegenteil, ich würde unheimlich froh sein über die Erkenntnis dass es irgendwo auf diesem Planeten, in irgendeinem abgelegenen Städtchen oder Dorf Menschen gibt, die sich selbst als das was sie sind wahrnehmen, die in Einheit mit allem Leben leben, ihren Verstand nutzen um dieses Zusammenleben zum Wohle aller zu organisieren und die sich von der Tyrannei des Bewusstseins befreit haben um es einem besseren Zweck zuzuführen. Ich weiß um diese Möglichkeit und ich weiß um diese Verantwortung des/der Menschen für die Ignoranz ihr gegenüber, daher kann ich keineswegs einfach den Kopf in den Sand stecken, mich verkriechen und alles und jeden Verurteilen, mich der Hoffnungslosigkeit und der anklagenden Trotzigkeit eines depressiven Menschen hingeben. Das ist nahezu unmöglich für mich, lediglich eine organische Erkrankung könnte mein Denken wieder derart aufplustern.

Doch was sind diese Mantras die aus Unwissenheit und Ignoranz zu den bestimmenden Prinzipien unserer Selbstwahrnehmung geworden sind? Es sind dogmatische Behauptungen die wie endgültige Schlüsse ausgesprochen werden, wie kluge Beiträge oder Weisheiten selbstbewusst in den Raum gestellt werden um es jedem leicht zu machen, den Denkprozess der Hinterfragend oder auf andere Art Werte vernichtend oder einfach unangenehm ist gerechtfertigt abbrechen zu können.

„So bin ich nun mal, das musst du akzeptieren“
„Jungs sind nun einmal so!“
„Du kannst nicht aus deiner Haut“
„Das Leben ist ein Kampf“
„Die Menschen werden sich nie ändern“
„Ich kann ohne dich nicht leben“
usw. usw.

Fortsetzung folgt...


Mittwoch, 10. Juli 2013

Tag0126 - Bullying (Teil 10) - Die Angst vor der Eigenverantworung sabotiert die Kinder

h.koppdelaney / Art Photos / CC BY-ND

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Tag0125 - Bullying (Teil 9) - Die Courage selbstbestimmt zu Leben

 Auszug:

"Sprichst du aber den Menschen selbst an, seine Person, bist du kritisch oder hinterfragend diesem Konstrukt gegenüber, dann zeigt sich die Unsicherheit, dann brechen die Ängste hervor und schlagen um sich. Aggression ist die Reaktion der scheinbar zufriedensten Menschen, der Erfolgreichen, Arroganz die der Akademiker und die Anklagende Opferrolle die der Verlierer des Systems, derer die möchten aber nicht können und dennoch nicht ansatzweise genug wirkliches Selbst-Vertrauen haben um die Systeme denen sie sich anzupassen versuchen offen zu hinterfragen."


Eine der unglaublichen Überheblichkeiten der 'Erwachsenenwelt' so wie ich sie als Kind wahrgenommen habe war und ist noch immer die sture Behauptung, dass Tiere und auch Pflanzen nicht nur dem Menschen untergeordnet seien, als ob es so etwas wie ein natürliches hierarchisches Konzept vor dem auftreten des menschlichen Wahns gegeben hätte, sondern dass sie ganz selbstverständlich auch nicht in der Lage wären sich selbst in der Welt zu erkennen, also nicht des bewussten Wahrnehmens fähig seien. Trotz der Tatsache, dass niemals jemand einen annähernd wissenschaftlichen oder auch nur vernunftbasierten Beweis hätte anführen können diente und dient dieses Dogma noch immer als Rechtfertigung der bequemlichen Verantworungslosigkeit und dem „sich gehen lassen“ eines jeden menschlichen Individuums, seiner Selbstaufgabe an ein System und Lebenskonzept, dass sich erst aus seiner eigenen Feigheit und Ängstlichkeit heraus gebildet hat und somit ein missbräuchliches und fehlerhaftes von Grund auf ist. Ein Kind würde von selbst nicht auf diesen Gedanken kommen, es sei denn er wäre ihm bereits anerzogen und vorgelebt worden. Diese Desensibilisierung gegenüber allem Leben, auch dem 'anderer' Menschen ist eine Grundvoraussetzung des erfolgreichen Überlebens in einer Welt geworden, die von diesen Systemen der Angst-Aggression des unmündigen und unselbständigen Menschen geprägt ist. Daher wird sie von Beginn an den Kindern untergejubelt, sie werden derart psychisch beschnitten, dass ihre 'natürliche' Wahrnehmung, ihre Offenheit und ungezwungene Kommunikation mit ihrer Umgebung nach und nach abstumpft und sie mehr und mehr isoliert, sie abtrennt von dem Leben, dessen Einheit sie nicht mehr wahrnehmen können. Was ihnen in dieser unbeholfenen Situation der Isolation bleibt ist lediglich der Geist, die Gedanke und Vorstellungen, eine Flucht hinein in eine künstliche Welt voll künstlicher Werte und Ideale, allesamt vorgekaut, vorbereitet und gestellt von ihrem Umfeld der Gesellschaft, welcher sie nun hilflos und machtlos ausgeliefert sind. Denn sie haben keinen Einfluss, keine Stimme, keine wirklichen Rechte auf gleicher Höhe mit allen anderen. Wer sollte sie ihnen auch geben? Es gibt ja keine wirkliche Autorität, keinen der wahrhaft am Wohl aller, am Wohl allen Lebens interessiert ist. Sie sind durch Institutionalisierte Rituale in die Positionen erhoben die ihnen Macht und Einfluss verleihen und sie verstehen ebenso nur die Interessen ihrer eigenen Persönlichkeiten, ihrer Egos, ihrer Geschichten aus Gedanken und Erinnerungen für die sie sich halten und als welche sie stetig sich selbst berauschen müssen um ihre wahnsinnigen Ängste zu verdecken. Sie klammern sich an die Dogmen und Rituale, die Gesetzmäßigkeiten der Systeme, der Institutionen und sind die Sklaven ihrer eigenen Systeme. Sie kennen nur den einen Weg, aus ihren Kindern dieselben Bio-Maschinen zu machen, ihnen die Individuellen Fähigkeiten und den eigenständigen Willen zu brechen. Niemand innerhalb der Bildungssysteme ist tatsächlich in der Lage ein authentisches Vorbild zu geben, ihnen zur Seite zu stehen und sie anzuleiten die Welt zu gestalten, weil ihnen allen die Fähigkeit fehlt die Eigenverantwortung anzuerkennen die ihnen als Mensch angeboren ist und vor der sie gelernt haben in Angst zu leben.

Fortsetzung folgt!

Tag0124 - Bullying (Teil 8) - Der Mangel an Verantwortung für die Fähigkeiten menschlicher Existenz

|| UggBoy♥UggGirl || PHOTO || WORLD || TRAVEL || / Foter / CC BY


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Tag0123 - Bullying (Teil 7) - Geheuchelte Vernunft und der Verrat am Leben


Auszug:

"... Wir könnten kaum niederträchtiger und hinterhältiger handeln. Und eben dieses Handeln ist es was sie von uns lernen und welches sie dann auch anwenden. Das Gefühl des Selbstwertes durch die Unterordnung anderer zu steigern, zu versuchen der Gewinner zu sein aus Angst unterzugehen, weil die Gesellschaft und die Welt in der wir leben keinerlei Freiheit und Schutz mehr bietet. Es sei denn den Schutz des Geldes und dieser basiert ebenso auf Missbrauch und Ausbeutung und genau dafür wird das Privileg des Wohlstands auch genutzt. Markenklamotten, große Autos, Handys, teure Konsumartikel aller Art repräsentieren einen Ersatz für körperliche und soziale Fähigkeiten, Intelligenz und menschliche Kompetenz."


Wir sind als Erwachsene so sehr daran gewöhnt nicht für wahre Werte und Wahrheiten geradezustehen, uns zu verstellen und zu verbiegen, andere zu schonen, zu umschmeicheln, konfrontative Situationen zu vermeiden in denen wir für uns bzw. die Sache für die wir sprechen einstehen müssten, dass wir nicht einmal merken wie wir dadurch die Offenheit und ungezwungene Ehrlichkeit den Kindern ab-erziehen, ja sie bisweilen sogar dafür bestrafen. Und warum fürchten wir selbst die Konsequenz der Nutzung unsres gesunden Menschenverstandes? Weil wir befürchten persönliche Nachteile dafür erdulden zu müssen, weil wir ängstlich an unseren Privilegien kleben die wie die Sache selbst beweist allein auf Lügen und Wahnideen gründen.

Ich habe hundertmal Mehr für jeden Einzelgänger übrig der sich gegen alles und jeden offen stellt, der den allgemeinen Überzeugungen widerspricht, und seien seine eigenen noch so absurd oder abwegig, der sich nicht darum schert was andere über ihn denken oder ob sie sich von ihm abwenden. Doch darauf allein kommt es eben nicht an, denn natürlich kann auch dieser Charakterzug ein selbst laufendes Programm werden das beispielsweise zur Bildung einer rebellischen Persönlichkeit führt, einem politischen Aktivisten oder der ermüdenden rechts links Konfrontationen sozialpolitischer Bewegungen. Die Isolation wird dann zur persönlichen Identitätsbildung und man wird und macht sich zunehmend abhängig vom Gegenpol der notwendig ist um die Energie zu erzeugen die dem Bewusstseinsgebilde der Persönlichkeit das Existenzgefühl vermittelt.

Aber einzustehen für offensichtliche Grundrechte, für die angeborenen Notwendigkeiten und die Verantwortung für die Fähigkeiten menschlicher Existenz ist ebenso etwas persönliches wie unpersönliches, etwas individuelles wie auch allgemeines, die Pflicht zu der man sich als Mensch selbst beruft wenn man sich als das Leben, als ein Teil des allen Lebens erkennt. Die allgemeine Tatsache der Grundbedürfnisse macht den Einsatz vertrauenswürdig und universell, der persönliche Teil ist die Eigenverantwortung die in der Selbstverpflichtung zur Selbst-Befreiung von konditionierten, persönlichen Interessen die allein der schnellen Befriedigung mentaler und künstlich erzeugter Bedürfnisse gelten, der Selbstverpflichtung zur Annahme der Fähigkeit die Konsequenzen selbstgerechten Verhaltens zu erkennen und sie so fern sie nicht dem Leben und den Interessen aller dienen oder ihnen sogar schaden abzulegen. 

Vom rebellischen Charakter unterscheidet den Menschen der für das Leben selbst und die Anwendung Menschlicher Fähigkeiten zum Wohle allen Lebens einsteht die Nutzung des Bewussten Verstandes zur reflektiven Abwägung von Sinn und Unsinn, wobei der Sinn durch den Wert der Handlung für die Gemeinschaft definiert wird. Das heißt die Abwägung wann und wo Konfrontation und Auseinandersetzung notwendig ist um etwas zu erreichen und wann nicht, frei von persönlichen Ambitionen des Selbstwertes und frei von kurzsichtigem, emotionalen Drang oder Antrieb als rein instinktive Reaktion. Die Verantwortung de Fähigkeit der Analyse von Konsequenzen des eigenen Verhaltens anzuwenden.

Fortsetzung folgt!