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Donnerstag, 15. Januar 2015

Tag 194 - Analyse der Selbstbeschränkungen Teil 3 - Exkurs


"Im Kleinen wie im Großen"
Das System der menschlichen Gemeinschaft ist ein Spiegel des Inneren eines jeden Einzelnen.

Ein Exkurs in deutsch und englisch über eine Dokumentation mit dem Titel:
"JFK to 911 everything is a rich Mans trick"

Teil 1 & 2:
http://youtu.be/Qb79cWjdXXE         http://youtu.be/kYgU-trCKLU

Mittwoch, 14. Januar 2015

Tag 193 - Selbstanalyse beschränkender Persönlichkeitsmuster T2



Themen im zweiten Teil:

Eigenverantwortung, Selbstbestimmung,Egoismus, Gesellschaft, "System", gesunder Menschenverstand (common sense)

Desteni I-Process:
http://detseniiprocess.com

Freitag, 3. Oktober 2014

Tag 184 - Unsere Schande - Ist "assi" sein jetzt cool?
















Was tun wir eigentlich unseren Kindern an, wenn wir sie in die Institutionen dieser Gesellschaft stecken? Was geben wir Ihnen mit wenn wir ihnen diese Prinzipien einer durch und durch antisozialen und lebensverachtenden kapitalistischen Kultur  auch zu Hause in den Wohn- und Kinderzimmern aufzwingen, wenn wir sie als Eltern aufgrund der schulischen Noten bewerten, indem wir sie dafür loben oder bestrafen? Tatsache ist, dass wir das selbst nicht wissen. Wir haben nämlich in den meisten Fällen keine Ahnung was da vor sich geht und warum wir selbst diese Werte und Kategorien übernommen haben. Wir stehen nicht als eigenständige, mündige Individuen hinter diesen Werten, sondern wir boxen sie durch weil wir uns verzweifelt hilflos fühlen, weil wir nicht glauben, dass Alternativen möglich wären, weil wir an uns selbst nicht glauben. Und das ist, davon bin ich absolut überzeugt, einer der Hauptgründe für mangelnden Respekt und mangelnde Achtung vieler Kinder ihren Eltern gegenüber. Denn Achtung muss man sich verdienen, man muss auch achtenswert sein. Einfach nur Eltern zu sein bedeutet im Grunde gar nichts. Jeder kann das, jeder weiß wie man ein Kind macht. Dabei von einer überirdischen Fügung und Eingebung auszugehen die einen plötzlich zu einem verantwortungsbewussten und mitfühlenden Menschen macht ist ebenso naiv verblendet wie jeder Versuch die Eigenverantwortung aus Bequemlichkeit und Faulheit abzulehnen, beispielsweise durch religiösen Glauben oder spirituelle Wahnideen. Die Eigenverantwortung beinhaltet Eigenarbeit, und zwar eine kontinuierliche, nie endende Arbeit. Diese Arbeit ist aber keine ausbeuterische Sklavenarbeit wie dieser kranke Begriff von Arbeit den wir schon als selbstverständlich in unserer Alltagswelt des Systemlebens übernommen haben, sondern eine Arbeit die tatsächlich produktiv und fortschrittlich ist, die das Leben als Gemeinschaft voranbringt und diese trägt und die nicht nur auf die eigene Person fixiert ist. 

Wann immer ich Schulkinder sich unterhalten höre, höre ich in ihren Worten die asoziale Programmstruktur unserer Institutionen, die mentale Spaltung, die Unsicherheit im Vergleich, die Selbstbewertung nach äußeren Prinzipien, den Wahn eines perfekten Individuums das unabhängig und für sich allein über allen anderen steht. Ständig wird dieser verzweifelte und aussichtslose Kampf ausgefochten, kaum ein Gespräch das nicht von diesem krankhaften Gedanken infiltriert ist. Die Kinder sind nicht mehr sie selbst, sie denken und handeln nicht selbst und sie sind nicht Herr ihrer emotionalen Reaktionen. Nichts, was einen eigenständigen, mündigen und verstandesgeprägten Menschen ausmachen würde wurde oder wird ihnen in der Schule nahegebracht. Und ich höre schon jetzt die Worte derer die diesen Zustand aus bequemer Haltung verteidigen wollen: „ohne den Wettkampf hätte es nie einen Fortschritt gegeben“ und ich kann darauf mit ruhigem Gemüt antworten: „ Es hat auch nie einen wirklichen Fortschritt gegeben“. Denn schauen wir uns die Gesellschaften an, beobachten wir unser Treiben als Menschen, durchleuchten wir die Grundlegenden Prinzipien und Werte unserer scheinbar so modernen Gesellschaften, so ist es eindeutig zu sehen, dass all unser Handeln, unser Antrieb, die Motive und die Instrumente der Manipulation seit Jeher dieselben sind. Nichts hat sich geändert. Angst ist das Machtmittel, Gier ist der Antrieb und das System ist derart gestrickt, dass nur der Gierige und Rücksichtslose Erfolg haben kann, wobei der Erfolg eine fremdbestimmte und fragwürdige Definition ist, kurzweilig, kurzfristig und mehr ein Quickfixing als ein tatsächlicher, dauerhafter Wert. Und genau dort ist der wahre Grund für die technologische Seite des Fortschritts zu suchen, die als einziger greifbarer Beweis für die oben erwähnte Behauptung gelten kann: in der stetig wachsenden Gier nach mentalem Quickfixing, nach Unterhaltung, Ablenkung und Sensationen. Parallel dazu natürlich auch in der übergeordneten, konfliktschwangeren Situation einer gespaltenen Welt, von Gegensätzen und imaginären Unterschiedlichkeiten angetrieben und geprägt von einem parasitären Wettkampfgedanken der jeglichen gesunden Verstand vermissen lässt: in der selbst verursachten Notwendigkeit kriegerischen Handelns und der Demonstration materieller Stärke. Mental sind wir alle gleich schwach. Wir könnten stark sein, Werte schaffen die dauerhaft und Entwicklungsfördernd sind, die die Bedürfnisse aller decken und die unserer Kinder mit berücksichtigen. Doch wir haben die Schwäche gewählt weil wir glauben, durch diese freiwillige Unfähigkeit der Verantwortung zu entgehen, die wir eben nun einmal tragen für diese Welt so wie sie ist und wie wir sie unseren Kindern hinterlassen.

Wir ziehen es vor, unsere Kinder zu verstümmeln, ihnen die Fähigkeit die Welt so zu erkennen wie sie ist zu rauben, damit sie nicht die Fehler wahrnehmen die wir gemacht haben, damit sie nicht die Feigheit und Ängstlichkeit sehen die uns dazu veranlasst hat uns hinter Fassaden und in unseren Gedanken zu verstecken. Doch sie spüren es so oder so. Das Problem ist, dass sie nicht verstehen WAS sie spüren und eben aus diesem Unverständnis das einfach in unserer Unfähigkeit begründet ist sie vorbildhaft anzuleiten, entstehen Missverständnisse und unkontrollierte, selbstzerstörerische emotionale Reaktions- und Handlungsmuster deren Konsequenz letztlich die Selbstzerstörung sein wird. Das ist unumgänglich und unübersehbar überall zu erkennen, da kann man diesen Aspekt noch so sehr als Pessimismus und Dramatisierung abtun wollen, die Wirklichkeit und die realen Konsequenzen allen Handelns lassen sich nicht einfach wegdiskutieren. Wir ziehen die würdelose Selbstverstümmelung und Reduzierung auf triebgesteuerte Egoisten der Wahl eines gemeinnützigen, mündigen und aufrechten Lebens vor. Schande ist das einzige Wort, das mir dazu einfällt. Schande über uns als Menschheit, Schande über unsere hämische Scheinmoral, unser lächerliches Überlegenheitsempfinden und die Ignoranz unserer Programmatik.

Fortsetzung folgt...

http://lite.desteniiprocess.com

Montag, 16. Juni 2014

Tag 176 - Psychologie aus der Sicht eines Nicht-Psychologen Teil 12 "Moral und Demokratie"

Âtin / Foter / Creative Commons Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)


Wo ist die Moral von der man als Mensch so gerne spricht in einer Welt die von Grund auf unmoralisch ist? Wie kann eine Gesellschaft Moral kultivieren, wenn die Gesellschaftsordnung von Systemen und von Menschen innerhalb dieser Systeme bestimmt wird, für die keine moralischen Werte existieren?

Es ist ganz einfach: genau so, wie alles andere was wir an sogenannten gesellschaftlichen, kulturellen  und humanistischen Werten zu haben glauben:  durch Heuchelei, Ignoranz und Selbstbetrug. Fast ausnahmslos alles was wir in unseren Köpfen als Glaubenssysteme und Rechtfertigungen für unsere Existenz als Menschheit aufrechterhalten spielt sich vor dem Hintergrund gedanklicher Glaubenskonzepte ab. Ein humanistischer Dogmatismus, der zwar kontinuierlich mit der Wirklichkeit zusammenprallt und sich unentwegt an ihr aufreibt, der aber krampfhaft von uns aufrecht erhalten wird, weil wir gelernt haben an ihn zu glauben und für ihn zu leben. Das tückische daran ist, dass er gut klingt, dass die theoretischen Gesetzmäßigkeiten und Motive tatsächlich etwas darstellen das es wert ist daran zu glauben. Die Vorstellung, dass wir so sein könnten oder so wären wie wir es uns idealistisch ausmalen, soziale Wesen die am Wohl der Gemeinschaft interessiert sind,  gerade weil dieses Interesse zur Folge hat, dass es dem einzelnen Individuum eben auch zum Besten gereicht. Alles schöne Ideen und unsere emotionalen Prägungen, die Gefühle mit denen wir da spielen, sind angenehm und rechtfertigen immer wieder den auszutragenden Konflikt mit der Wirklichkeit.
Aber was ist diese Wirklichkeit? Wer gestaltet sie? Wer bestimmt ihre Regeln? Sie ist natürlich das Resultat unserer eigenen Ignoranz. Sie ist das Resultat von feiger Verantwortungslosigkeit, welche wie ein Kernprogramm in unsere Bewusstseinsentwicklung integriert ist. Diese Wirklichkeit ist eine künstlich erzeugte, eine von uns Menschen geschaffene, ein Spiel mit den Emotionen, Sehnsüchten und Verlangen der menschlichen Biomaschine, ein Missbrauch der Fähigkeiten und des menschlichen Konzepts zum Wohle der Steuerungsmechanismen einer übermächtigen Maschinerie, dem System elitär gesteuerter Massenmanipulation.

Wie auch immer wir als Gesellschaft, als Menschheit in diesen selbstgeschaffenen Strudel hineingeraten sind, Tatsache ist, dass wir darin ertrinken werden. Wir können uns gerade in dieser Zeit nicht länger etwas vormachen. Wir reden von Werten, Demokratie, Menschlichkeit und tun im selben Moment so, als wäre unsere Lebensweise ein uns auferlegtes Schicksal und als müssten wir die „Ungereimtheiten“ einfach hinnehmen, als müssten wir uns irgendwie mit dem Missbrauch, der Ausbeutung und der feigen kriegerischen Gewalt und der zerstörerischen Profitgier abfinden. Doch wir sind selbst verantwortlich, wir können nicht nur etwas tun, wir haben die Macht alles grundlegend zu verändern. Weshalb wohl versuchen wir jeden alternativen Weg ins Lächerliche zu ziehen? Warum unternehmen wir keine ernsthaften Anstrengungen die Probleme die wir uns selbst geschaffen haben zu lösen, sondern schieben die Symptome vor uns her, betäuben sie und lassen so lange es geht andere für unsere Faulheit und Feigheit leiden? 

Es ist immer dasselbe Prinzip, welches uns in diesen verblendeten Zustand bringt und uns in Umnachtung um uns strampeln lässt in dem verzweifelnden Versuch ein einigermaßen sinnvolles, angenehmes und erfülltes Leben zu leben.  Vor allem in den Gesellschaften die wir nach unseren westlichen Maßstäben als demokratische und freiheitliche bezeichnen ist diese Selbstverblendung und dieser heuchlerische Betrug am Menschen, an den Generationen am stärksten, da wir uns auf die Fahnen schreiben, es quasi als Grundstein unserer Ideologie betrachten frei und selbstbestimmt zu sein, während die Wahrheit kaum weiter von dieser Idee entfernt sein könnte.

Demokratie wird fälschlicherweise als schwach angesehen, als empfindlich und leicht zu zerstören. Diktaturen werden dagegen oft mit brachialer Gewalt, mit Stärke und Autorität in Verbindung gebracht. Dennoch ist die Wahrnehmung eine Diktatur sei stärker und mächtiger als ein tatsächlich demokratisch strukturiertes Volk nur eine Idee. Das liegt einfach daran, dass es noch nie eine wirkliche Demokratie gegeben hat, denn das Volk war bisher nie wirklich Herr der Lage, die Bevölkerung und ihre einzelnen Individuen überhaupt nicht selbstbestimmt und mündig genug um eine tatsächliche Demokratie umzusetzen. Wahre Demokratie ist unumstößlich, unzerstörbar, denn sie folgt immer dem Prinzip des Wohles aller, die Entscheidungen aller sind nicht von Existenzangst und religiöser oder ideologischer Verblendung bestimmt, der Mensch und Bürger einer tatsächlich demokratischen Gesellschaft muss gleich sein mit allen anderen bezogen auf den Zugang zu Informationen und Bildung jeder Art, es müssen die Grundbedürfnisse eines jeden Menschen gleichermaßen befriedigt werden, ansonsten ist kein Mensch frei zu nennen, kein Mensch in der Lage sein Potential tatsächlich zu entfalten und schon gar nicht im Sinne oder zum Wohle aller, denn sind diese Bedingungen nicht erfüllt muss ein Mensch in Angst leben, muss er Ränke schmieden und andere hintergehen um sich eine Sicherheit zu verschaffen um seine Existenz und vielleicht die seiner Kinder zu gewährleisten.

Entfaltung, Vielfalt, Vielseitigkeit, Wachstum (und zwar kein degeneratives, lebensfeindliches Wirtschaftswachstum so wie wir es aus den heuchlerischen Lügen unserer derzeitigen Führungseliten kennen), zukunftsorientierte Nachhaltigkeit, all das sind Zeichen einer wahrhaft entwickelten Gesellschaft, einer Kultur die von sich behaupten kann gewachsten und entwickelt zu sein.

Fortsetzung folgt...

Sonntag, 29. Dezember 2013

Tag 160 - Psychologie aus der Sicht eines Nicht-Psychologen Teil 2

Research Report Series: Therapeutic Community / Foter.com / Public domain


Fortsetzung zu:

Tag 159 - Psychologie aus der Sicht eines Nicht-Psychologen Teil 1

 Auszug:


In der Werbung beispielsweise werden gezielt psychologische Erkenntnisse benutzt, um Menschen für ein bestimmtes Produkt zu begeistern. In einer Welt/Kultur des Überflusses, des nicht enden wollenden Konsums, sind es längst nicht mehr die realen Eigenschaften oder der die realen Werte eines Produkts die den Kunden zum Kauf veranlassen, sondern um das Produkt herum wird eine Aura der imaginativen Eigenschaften und Werte erzeugt, das Produkt erlangt ideellen oder Kult -Status. Doch nicht nur diese Erzeugung der künstlichen Bedürfnisse ist ein Werkzeug der einseitig 'von oben herab' angewandten Psychologie, sondern die Entwicklung des Menschen selbst, seines Bewusstseins und seiner Persönlichkeit wird bereits von Kindesbeinen an mit psychologischen Methoden gezielt beeinflusst, so dass beispielsweise die Ängste und Unsicherheiten des Menschen in einer Gesellschaft wie der unseren durch den Glauben an die Funktionalität und Vertrauenswürdigkeit von Institutionen beruhigt werden sollen, welche dann wiederum im Sinne der Systeme arbeiten, die den Menschen lenken, manipulieren und benutzen wollen, bzw. die überhaupt erst zu der Problematischen Situation des gelenkten Menschen geführt haben.



So ist die Therapie für psychische Auffälligkeiten und Krankheiten großenteils eine Zurückführung in/auf eine Denkstruktur, die sich funktional in die bestehenden Systeme eingliedert und führt nicht zu einem Selbst-Verständnis, führt nicht zur Befreiung des Individuums von der Kontrollmöglichkeit der 'Besser-Wissenden', sondern lässt ihn in dem Glauben nun, da er/sie wieder einigermaßen sozial interagieren kann, geheilt oder zumindest auf dem Weg der Genesung zu sein, auf dem Weg zu einem Ziel, das es in dieser Form überhaupt nicht gibt. Denn einen psychisch gesunden Menschen gibt es nicht, diese Art der Klassifizierung liegt überhaupt nicht im Ermessen irgendeines Menschen. Lediglich durch künstlich oder auch zwangsweise/gewaltsam erzeugte Hierarchien und Machtverhältnisse, wie beispielsweise durch das Zurückhalten oder Manipulieren von Information und wissenschaftlichen Erkenntnissen, kann der Eindruck einer Überlegenheit erzeugt und ein falsches Vertrauensverhältnis zu dem Therapeuten/der Therapeutin erzwungen werden, das den Eindruck erweckt man könne ein solches Ziel durch Anpassung und Hörigkeit erreichen. Und in kaum einem anderen wissenschaftlichen Bereich ist diese Lüge der Erhabenheit so extrem widersprüchlich zur Wirklichkeit wie in der Psychologie.
So hat jede Form der Psychotherapie den unangenehmen Beigeschmack einer Manipulation, oder zumindest einer Bevormundung, oder aber im geringsten Fall einer Nutzlosigkeit, einer Placebo-Maßnahme die keinem anderen Sinn dient, als der Gewissensberuhigung der Gesellschaften einerseits und der Rechtfertigung des Berufsstandes der Psychologen unter der Annahme einer existierenden gesunden Psyche des Durchschnittsbürgers andererseits. Denn in welchen Bereich der Psychologie, der akademischen Psychologie so wie sie an Universitäten gelehrt wird, man auch vordringt, man kann nicht umhin einzusehen, dass es ein abschließendes Wissen, oder auch ein nur annähernd ergründendes Wissen über die Psychologie des Menschen, die psychischen Vorgänge, die Ursprünge der Gedanken und die Art der Selbstwahrnehmung, der Bewusstheit und ihrer Herkunft nicht gibt.
Was also weiß mein Gegenüber, der Psychotherapeut, der Analytiker oder der Psychiater von mir und damit auch von sich selbst, von seinen eigenen innersten Vorgängen, den Beschaffenheiten seiner emotionalen Gefüge, der Gedanken und Erinnerungen, seiner Wahrnehmungswelt und seiner Wirkung auf mich und andere, vor allem aber auf sich selbst?

 
Natürlich können immer nur einige wenige sich Zeit ihres Lebens intensiv mit Experimenten und Forschung in dem Bereich der Psychologie, des Verhaltens und Erlebens des Menschen befassen, dafür muss eine Gesellschaft ja auch diese Möglichkeiten und Ressourcen zur Verfügung stellen daraus einen Beruf oder eine Berufung machen zu können. Die Frage aber bleibt, was dann mit / aus den gewonnenen Erkenntnissen wird, wozu man sie verwendet und wem man diese Erkenntnisse zur Verfügung stellt. Vor allem aber auch was passiert, wenn die Erkenntnisse die grundlegend akzeptierten Normen und Sichtweisen unserer Gesellschaft, des Menschen an sich in Frage stellen oder sie sonst irgendwie erschüttern? Ist eine Wissenschaft überhaupt langfristig ernst zu nehmen und tragbar, wenn sie nicht gleichermaßen auch bereit ist, die kulturellen, sozialen gesellschaftlichen Strukturen aus denen sie sich entwickelt offen zu hinterfragen und wenn nötig sogar zu verwerfen? In einer Wissenschaft aber, die von eben diesen Strukturen existenziell getragen wird ist so etwas wenig bis gar nicht zu erwarten, sie wird sich vielmehr damit befassen Methoden und Möglichkeiten zu finden, die den Menschen in dem derzeitigen Stadium seines Verhaltens, seines Denkens und Handelns, also seinem psychologischen Ist.Zustand belassen, so dass die Systeme und Strukturen die Wissenschaft und vor allem hier die Psychologie 'erforderlich' und wichtig machen erhalten bleiben.

...Fortsetzung folgt!


Freitag, 27. Dezember 2013

Tag 158 - SELBST -Bewertung, -Sabotage, -Mitleid, -Betrug [SK2]
















Ich bestimme und korrigiere mich selbst indem ich mich in dem Moment der Selbstbeurteilung in meinen Gedanken stoppe, mir die Wertgrundlagen dieser Selbstbewertung vergegenwärtige, sie nachvollziehe um erkennen zu können, dass sie sich aus eigenen Ideen und Erinnerungen, aus in mir selbst und von mir selbst zugelassenen Konzepten aus gesellschaftlichen Normen, erfahrenen Erziehungsaspekten/Methoden, kulturellen Gegebenheiten und dem unerfahrenen, unwissenden Umgang mit Emotionen und emotionalem Reaktionen entwickelt haben und letztlich keinem allgemeinen, übergeordneten und dogmatischen Gesetzmäßigkeiten folgen, sondern ganz allein von mir selbst erschaffen, gestaltet und in Betrieb genommen sind.

Ich bestimme und korrigiere mich selbst als Mensch, als das Leben und in meinem/durch mein Bewusstsein indem ich mich durch das Atmen, das bewusste Atmen in das Hier zurückbringe, die Gedankenkette anhalte, innehalte, mich selbst beobachte im jeweiligen Moment als der physische Körper, das Leben, der Organismus als den sich mein Dasein manifestiert, dass ich mich in dem greifbar Realen, Wirklichen als das sehe was ich bin, eins und gleich mit allem Leben und erkenne und leben, dass jede Bewertung und Beurteilung den Keim der Unaufrichtigkeit in sich trägt, dass keine Bewertung oder Beurteilung eines Menschen wahrhaftig, sondern vielmehr ein Glaubenskonzept, eine Ideologie und ein Überzeugungsversuch, oder besser gesagt ein Täuschungsversuch ist.

Ich bestimme und korrigiere mich selbst im Moment der Selbstentwertung, des Selbstmitleids und der Selbstrechtfertigung indem ich atme, mich im Hier, im jeweiligen Moment stoppe um einfach zu sein und mir meine Verantwortung als Mensch für als Leben wieder zu vergegenwärtigen, dafür zu sorgen, dass dieser Selbstmissbrauch und die manipulativem Verhaltensweisen die von der alternativen Welt der Gedanken getragen eine selbstsüchtigen, ego-zentrierten Persönlichkeit steuern die von diversen diffusen Ängsten getriggert berechnend reagiert um sich selbst in der eingeschlossenen Wahrnehmung im Geist zu isolieren, abzuspalten um etwas zu schützen, das lediglich ein System gedanklicher Rechtfertigungsversuche unter Ausschluss der Vernunft und des gesunden Menschenverstandes durch Ignoranz ist.

Ich bestimme und korrigiere mich selbst indem ich in jedem Moment des bewussten Erkennens einer Selbstrechtfertigungsideologie, dem Versuch einer Schuldzuweisung und der Rechtfertigung meiner Unzufriedenheit die Eigenverantwortung in meiner Reflektion an erste stelle setze und den Weg zu diesem Gedankenmechanismus mit all seinen Abzweigungen und ausgelassenen Erkenntnissen zurückverfolge bis zu dem Punkt an dem die Unehrlichkeit mir selbst gegenüber durch bewusste Ignoranz gegenüber den tatsächlichen Umständen und den eigentlichen Motiven die Idee einer Selbstviktimisierung erst möglich gemacht und gangbar hat erscheinen lassen um meine Sicht auf meine Situation anhand der wirklichen Umstände zu korrigieren so dass ich fortschreitend eigenverantwortlich mit mir und meinem Umfeld umgehen kann, selbstbestimmt und unter Berücksichtigung der Konsequenzen für mich und andere.


Montag, 16. Dezember 2013

Tag 156 - Anspruchsdenken [SV 2] Identität als Wahnvorstellung

"CONSUMED By The Idea of Yourself" - Charcoal and Chalk Pastel on Paper, 11x14inch, by Andrew Gable


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich durch und als meine Gedanken zu identifizieren und in meiner Gedankenwelt abhängig von Mustern und Vorstellungen zu machen die von meinem Bewusstsein aufgrund ihm zugrundeliegender Programmierungen und Konditionierungen die Idee meiner Existenz konstruieren welche immer nur als interpretiertes Abbild der Wirklichkeit meines Selbst in der Welt eine virtuelle, simulierte Realität darstellt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, die systematischen Muster emotionaler Reaktionsverknüpfungen meines Bewusstseins und die tatsächlichen physischen Abläufe, die hervorgerufenen biochemischen Reize des Organismus in Verbindung mit meiner Vorstellungswelt interpretierter Bilder als mein Selbst identifiziert und mein Leben daran ausgerichtet zu haben wie ich mich in meiner bewusstseins-generierten Weltordnung sehe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in dieser Wahnvorstellung meiner Persönlichkeit und meines so mir selbst zugeordneten Platzes in der Wirklichkeit nicht zu erkennen, dass jede Handlung, jeder Versuch des Eingreifens und der Gestaltung, der Beeinflussung und Manipulation meiner Umwelt ganz persönlichen, ausschließlich egoistischen Zielen folgt und ich damit die Konsequenzen für mich und andere in Kauf nehme, ohne sie verantwortungsbewusst und selbstbestimmt zu prüfen, ohne sie anhand meiner vollen Möglichkeit der Wahrnehmung der Wirklichkeit in ihrer Wirkung zu erkennen oder zu verstehen, so dass auch jede missbräuchliche und schädliche Konsequenz durch die persönliche Agenda der Befriedigung künstlicher und unwirklicher Bedürfnisse in meiner eigenen Bewusstseinswelt gerechtfertigt scheint.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, Verhaltensweisen die gegen die Notwendigkeiten meines Handelns im Sinne aller, zum Besten aller, also im Sinne der Vernunft und des gesunden Menschenverstandes stehen aufgrund der Strukturen und Zusammenhänge des geschlossenen Systems meiner Bewusstseinsprogrammierung und meiner persönlichen Wahrnehmungswelt die allein auf die künstlich kreierten Bedürfnisse aus selbstsüchtigen Motiven ausgerichtet ist zu rechtfertigen und beizubehalten und beispielsweise das Argument des 'freien Willens' als Teil einer illusionären Freiheit des Menschen als Persönlichkeit und als persönliches Interesse dazu zu benutzen, mich vor mir persönlich unangenehmen Notwendigkeiten zu drücken, sie aufzuschieben oder zu ignorieren und dadurch Konsequenzen für mich und andere zu erzeugen, deren Urheberschaft ich mir selbst dann nicht eingestehen möchte und für deren Auftreten ich dann aus dieser Perspektive der Ego-Persönlichkeit und der Wahrnehmung als die Identifikation über meine Gedanken- und Vorstellungswelt Schuldzuweisungen konstruiere um mich vor mir selbst und auch in bewusst manipulativer Argumentation vor anderen als Opfer der Umstände darzustellen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, den konsequenten und dauerhaften Selbstbetrug zu kultivieren und zu einem essentiellen Teil meiner Persönlichkeit werden zu lassen, indem ich in anklagender Weise und durch permanente oder auch sporadische Ignoranz gegenüber meiner Eigenverantwortlichkeit mein persönliches Schicksal auf einem Anspruchsdenken gelagert betrachte, das jeder Grundlage entbehrt und das nicht real ist, sondern allein aus der gedanklichen Konstruktion einer künstlichen Existenz als Persönlichkeit / emotionalen Wahrnehmungsreaktionen und konditionierten Reaktionsprogrammen entsteht und durch seine Realitätsferne und ego-zentrierte Grundlage immer wieder mit der Wirklichkeit kollidiert und vor allem immer dort, wo das persönliche Interesse entgegen der Einheit und Gleichheit allen Lebens steht.



Tag 154 - Selbst als Erfahrungsgeschichte des Egos - Anspruchsdenken [SV]

Alison Christine / Foter.com / CC BY


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe meine Persönlichkeit als die Erfahrungsgeschichte und Fantasie meiner gedanklichen Konstruktion als Charakter und emotionalen Körper über mein Selbst als das Leben zu stellen und damit/dadurch mein Wirken und Handeln in egoistischer Weise benutzt zu haben so dass die Persönlichkeit mit ihren ganz eigenen Zielen, Erwartungen und Vorstellungen entgegen dem gesunden Menschenverstand und entgegen den Prinzipien des Lebens, der Gleichheit und Einheit allen Lebens als imaginär separierte Einheit das Umfeld, also auch andere Lebewesen, andere Menschen also benutzt und manipuliert hat um die erwarteten Reaktionen zu erreichen, bzw. die egoistischen Erwartungshaltungen der gedanklichen Realität zu erfüllen ohne Rücksicht auf Schaden und Missbrauch.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich selbst in meinem Bewusstsein von allem anderen abzutrennen, mir eine Wirklichkeit vorzustellen in der ich eine gesonderte, nur für mich selbst wichtige Rolle spiele und damit der Manipulation und dem Missbrauch am Leben die Grundlage geboten habe mich zu bestimmen, mein Handeln, Denken und Empfinden derart zu manipulieren und zu interpretieren dass es nur dem Zweck der Selbsterfüllung, der ganz persönlichen Agenda dient.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe vor mir selbst zu verschleiern, dass ich mich dadurch emotional verletzlich und unsicher mache, dass ich dann versuchen werde meine emotionale innere Unsicherheit durch die Manipulation anderer im Sinne meiner Erwartungshaltung, dem Drehbuch meiner inneren Realität, zu beseitigen um ein Gefühl der 'passenden Rolle' meiner Persönlichkeit in dieser Existenz zu bekommen ohne dabei in Selbstehrlichkeit mir und dem Leben gegenüber einzugestehen, dass diese Jagd nach emotionaler und Empfindungs-basierter Erfüllung nur im Missbrauch und der Ausbeutung meines Umfeldes enden kann, denn die Realität der bewusstseins-basierten Persönlichkeit, der inneren Vorstellungswelt ist und kann nur für mich, für meine Gedankenwelt verständlich und wirklich gelten so dass die Reaktionen anderer immer nur durch Manipulation erreicht werden können, niemals aber aufgrund wirklichem Willen, einer freien Entscheidung die dem Besten aller Beteiligten dient.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, meine persönlichen Bedürfnisse als einen Anspruch zu sehen und für Ihre Erfüllung anderen teilweise die Verantwortung zu übertragen, sei es aus Gründen der Wiedergutmachung wenn ich viel für diese Menschen getan habe oder in einer Erwartungshaltung aufgrund meiner Verbindung/Beziehung zu diesen Menschen und mich dann bei nicht erfüllter Erwartung in Selbstmitleid und Trotz zu verlieren, mich in der Rolle des ausgenutzten und verprellten „Gutmenschen“ zu sehen und mir darin zu gefallen, anstatt mich selbst zu fragen was tatsächlich der Grund erstens für die Erwartete Leistung an sich und zweitens für die Nichterfüllung dieser Erwartung ist und warum ich nicht eigenständig und eigenverantwortlich in der Lage war, mir diese Erwartung zu erfüllen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, dass mich das Denken entlang der Prinzipien eines abhängig machenden und von Angst getragenen Kultursystems derart bestimmt, dass ich andere Menschen in meinen Vorstellungen und Erwartungen dazu benutze ihnen teilweise oder ganz die Verantwortung für mein Befinden, meine Zufriedenheit oder Unzufriedenheit zu übertragen, sie in gedanklichen Konstrukten verantwortlich zu machen, falls ich feststelle, dass sich eine persönliche Erwartungshaltung von mir nicht erfüllen lässt anstatt mit gesundem Menschenverstand und klarer Sicht durch selbstehrliche Analyse die Situation und meinen Standpunkt deutlich zu verstehen, zu erkennen, dass ich auch wenn ich tatsächlich mich selbst und meine Zeit, meine Arbeitskraft und vieles mehr für andere Menschen aufgeopfert habe kein Anspruchsdenken daraus entwickeln kann wenn ich mich gleichzeitig als hilfreichen Menschen betrachten will, da dies auf eine grundlegende Unehrlichkeit vor allem mir selbst gegenüber hindeutet die im Moment der Bereitstellung meiner Hilfe gleichzeitig ein Schuldverhältnis eröffnet, welches reine Vorstellung ist und sozusagen eine Blanko-Verpflichtung bedeuten würde, die unakzeptabel für jeden ist und die auch von mir selbst niemals akzeptiert werden würde.


Sonntag, 21. Juli 2013

Tag0129 - Selbstanalyse: Depressive Verstimmung und Selbstsabotage durch Selbstaufgabe


Du bist immer eigenverantwortlicher Schöpfer deiner gedanklichen Bewertungen, ob dich selbst oder andere betreffend. Die Ignoranz gegenüber der Verantwortlichkeit als Mensch dem Leben gegenüber unterliegt allen externalisierten Schuldzuweisungen als Selbstschutz einer Illusion als Ego.

Reise ins Leben
http://reiseinsleben.blogspot.com

Selbst Befreit
http://selbstbefreit.blogspot.com

Desteni Material
http://desteni.org

Equal Money
http://equalmoney.org

Mittwoch, 10. Juli 2013

Tag0126 - Bullying (Teil 10) - Die Angst vor der Eigenverantworung sabotiert die Kinder

h.koppdelaney / Art Photos / CC BY-ND

Fortsetzung zu

Tag0125 - Bullying (Teil 9) - Die Courage selbstbestimmt zu Leben

 Auszug:

"Sprichst du aber den Menschen selbst an, seine Person, bist du kritisch oder hinterfragend diesem Konstrukt gegenüber, dann zeigt sich die Unsicherheit, dann brechen die Ängste hervor und schlagen um sich. Aggression ist die Reaktion der scheinbar zufriedensten Menschen, der Erfolgreichen, Arroganz die der Akademiker und die Anklagende Opferrolle die der Verlierer des Systems, derer die möchten aber nicht können und dennoch nicht ansatzweise genug wirkliches Selbst-Vertrauen haben um die Systeme denen sie sich anzupassen versuchen offen zu hinterfragen."


Eine der unglaublichen Überheblichkeiten der 'Erwachsenenwelt' so wie ich sie als Kind wahrgenommen habe war und ist noch immer die sture Behauptung, dass Tiere und auch Pflanzen nicht nur dem Menschen untergeordnet seien, als ob es so etwas wie ein natürliches hierarchisches Konzept vor dem auftreten des menschlichen Wahns gegeben hätte, sondern dass sie ganz selbstverständlich auch nicht in der Lage wären sich selbst in der Welt zu erkennen, also nicht des bewussten Wahrnehmens fähig seien. Trotz der Tatsache, dass niemals jemand einen annähernd wissenschaftlichen oder auch nur vernunftbasierten Beweis hätte anführen können diente und dient dieses Dogma noch immer als Rechtfertigung der bequemlichen Verantworungslosigkeit und dem „sich gehen lassen“ eines jeden menschlichen Individuums, seiner Selbstaufgabe an ein System und Lebenskonzept, dass sich erst aus seiner eigenen Feigheit und Ängstlichkeit heraus gebildet hat und somit ein missbräuchliches und fehlerhaftes von Grund auf ist. Ein Kind würde von selbst nicht auf diesen Gedanken kommen, es sei denn er wäre ihm bereits anerzogen und vorgelebt worden. Diese Desensibilisierung gegenüber allem Leben, auch dem 'anderer' Menschen ist eine Grundvoraussetzung des erfolgreichen Überlebens in einer Welt geworden, die von diesen Systemen der Angst-Aggression des unmündigen und unselbständigen Menschen geprägt ist. Daher wird sie von Beginn an den Kindern untergejubelt, sie werden derart psychisch beschnitten, dass ihre 'natürliche' Wahrnehmung, ihre Offenheit und ungezwungene Kommunikation mit ihrer Umgebung nach und nach abstumpft und sie mehr und mehr isoliert, sie abtrennt von dem Leben, dessen Einheit sie nicht mehr wahrnehmen können. Was ihnen in dieser unbeholfenen Situation der Isolation bleibt ist lediglich der Geist, die Gedanke und Vorstellungen, eine Flucht hinein in eine künstliche Welt voll künstlicher Werte und Ideale, allesamt vorgekaut, vorbereitet und gestellt von ihrem Umfeld der Gesellschaft, welcher sie nun hilflos und machtlos ausgeliefert sind. Denn sie haben keinen Einfluss, keine Stimme, keine wirklichen Rechte auf gleicher Höhe mit allen anderen. Wer sollte sie ihnen auch geben? Es gibt ja keine wirkliche Autorität, keinen der wahrhaft am Wohl aller, am Wohl allen Lebens interessiert ist. Sie sind durch Institutionalisierte Rituale in die Positionen erhoben die ihnen Macht und Einfluss verleihen und sie verstehen ebenso nur die Interessen ihrer eigenen Persönlichkeiten, ihrer Egos, ihrer Geschichten aus Gedanken und Erinnerungen für die sie sich halten und als welche sie stetig sich selbst berauschen müssen um ihre wahnsinnigen Ängste zu verdecken. Sie klammern sich an die Dogmen und Rituale, die Gesetzmäßigkeiten der Systeme, der Institutionen und sind die Sklaven ihrer eigenen Systeme. Sie kennen nur den einen Weg, aus ihren Kindern dieselben Bio-Maschinen zu machen, ihnen die Individuellen Fähigkeiten und den eigenständigen Willen zu brechen. Niemand innerhalb der Bildungssysteme ist tatsächlich in der Lage ein authentisches Vorbild zu geben, ihnen zur Seite zu stehen und sie anzuleiten die Welt zu gestalten, weil ihnen allen die Fähigkeit fehlt die Eigenverantwortung anzuerkennen die ihnen als Mensch angeboren ist und vor der sie gelernt haben in Angst zu leben.

Fortsetzung folgt!

Sonntag, 19. Mai 2013

Tag0092 - Warum Schreiben? (Teil 3) Eigenverantwortliche Selbstbestimmung

Dana Lookadoo - Yo! Yo! SEO / Foter.com / CC BY




Fortsetzung zu Tag0091 - Warum Schreiben? (Teil 2) Überzeugung und Liebe...



Blog vom 13.05.2013

Andererseits geht es auch nicht nur um Subjektivität. Denn die Selbstoffenbarung des Schreibens in erbarmungsloser Selbstehrlichkeit legt eben genau die Strukturen des menschlichen Bewusstseins frei, die allen Menschen gleichermaßen gemein sind. So kann sich in den Texten durchaus jeder selbst erkennen, sofern er eben in selbstehrlicher Selbstschau den Text als das was er ist liest, und nicht von voyeuristischen Motiven angetrieben ist.

Die Grundlage der eigenen Entscheidungen und des eigenen Lebensweges muss – abgesehen von den notwendigen Anpassungen an die  Umgebungsbedingungen – immer die eigenverantwortliche Selbstbestimmung sein.  Jede andere Wahrnehmung ist ein Selbstbetrug und ein Versuch sich vor der unabdingbaren Verantwortung zu verstecken die man als Mensch, als das Leben für das Leben trägt, ob man sie bewusst annimmt oder nicht.

Diese Akzeptanz der Eigenverantwortung ist der einzige Weg einen würdevollen Umgang mit der Bürde des menschlichen Bewusstseins zu praktizieren. Und eine Bürde ist es ganz offensichtlich. Der Mench ist weder reif noch weise genug um mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten eigenständig und verantwortungsbewusst umzugehen. Er hat noch unheimliche Angst vor seinem eigenen Potential und aus dieser Angst heraus missbraucht er es zu eigennützigen Zwecken in rücksichtsloser  und kurzgedachter Weise. Die Angst selbst versteht er nicht enmal und er nutzt auch seine Fähigkeiten nicht um sie verstehen zu lernen, sondern er projiziert seie Angst in alle möglichen Objekte seiner Wahrnehmung. Die Objekte können andere Menschen, bestimmte Umstände, Eigenschaften, Orte, Situationen, alles sein das ein Mensch sich in seiner Bewusstheit vorstellen kann. Er projiziert seine Angst in diese objektivierten Wahrnehmungen und sieht  den Ausweg aus dieser Angst in der Beseitigung oder Vermeidung eben dieser objektivierten Wahrnehmung in die er seine Angst hineinprojiziert hat.

Fortsetzung folgt...