Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
Du bist immer eigenverantwortlicher Schöpfer deiner gedanklichen Bewertungen, ob dich selbst oder andere betreffend. Die Ignoranz gegenüber der Verantwortlichkeit als Mensch dem Leben gegenüber unterliegt allen externalisierten Schuldzuweisungen als Selbstschutz einer Illusion als Ego.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe, mich immer wieder von meinem Leben
HIER ablenken zu lassen, mich in Gedanken und Vorstellungen zu
verlieren während das Leben selbst an mir vorbeizieht, die
Möglichkeiten tätig zu sein, etwas zu schaffen, mich voll und ganz
einzusetzen für und als das Leben, an mir und damit am Leben selbst
zu arbeiten, am Menschen und seiner Welt, seiner Selbstwahrnehmung,
seiner Kontrolle und seiner notwendigen Neugestaltung als Mensch, als
Lebewesen um die menschlichen Fähigkeiten dem Leben zuzuführen, sie
für das Leben einzusetzen in der gelebten Erkenntnis der Einheit und
Gleichheit allen Lebens und der Verantwortlichkeit des menschlichen
Seins für sich selbst und das Leben.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
nicht erlaubt und es nicht zugelassen habe mir immer wieder vor
Augen zu führen, dass mein Leben vergänglich ist, dass ich in der
Zeit die ich als Mensch, in dieser Form des Lebens bin die
Möglichkeiten nutzen, mich selbst bestimmen und verstehen muss um
dem Leben zur Freiheit von der Unterjochung unter die
selbstgeschaffenen Programme des menschlichen Bewusstseins zu
verhelfen, um selbst als Beispiel für mich der Beweis der Einheit
und Gleichheit des Lebens zu sein und die heuchlerischen Lügen, den
Selbstbetrug und die Selbstverstümmelung durch die Ideologien
menschlicher Überlegenheit, menschlicher Führungsmoral und dem
Glauben an eine erhabene Stellung im Naturgefüge zu entlarven, ihre
wahren Ursachen und grundlegenden Motive offen zu legen, aufzuzeigen
dass sie der Angst, der Selbstsucht und dem naiven Glauben an die
persönliche Geschichte als überdauernde Existenz entspringen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe in meiner eigenen Angst vor dem Tod
nicht die programmierte Illusion der Selbstliebe als eine Geschichte,
eine Vorstellung und Idee von mir selbst zu erkennen die nicht im
Ansatz meine eigene ist, deren Werte nicht die meinen sind und deren
Funktion allein der Systematik dienen soll, die von uns selbst uns
auferlegt ist als Projektion unserer selbstverursachten Ängste, die
die konstruierte Figur einer beschützenden Macht darstellt die aus
uns selbst entsteht ebenso wie deren Gegenpol als die Ursache unserer
Ängste.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich selbst auf dem Weg zur
Selbstbefreiung, der Hingabe an das Leben und damit an die Befreiung
allen Lebens immer wieder durch meine Bewusstseinskonditionierung,
durch meine unbeachteten Ängste und unkontrollierten, unverstandenen
emotionalen Muster zu sabotieren und zu bremsen, das ich dabei immer
wieder versucht habe die Schuld bei anderen zu suchen, in den
Umständen, in dem Verhalten anderer Personen oder aber der
Hilflosigkeit die ich mir einbilde als Selbstschutz vor meiner
Verantwortlichkeit für und als das Leben.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich als ein Bild, eine Geschichte
meiner Erinnerungen zu sehen, als eine Projektion geformt aus meiner
Interpretation der Reaktionen anderer, des Verhaltens anderer und den
Emotionen die ich dabei empfunden habe, dass ich mir nicht klar und
bewusst gemacht habe wie sehr ich mich in dieser Selbstwahrnehmung
beschränke, aufgebe und zum Spielball äußerer Umstände mache und
vor allem auch dass ich für die Konsequenzen für mich und mein
Leben, all der Entwicklungen die sich daraus auch für andere
ergeben, die Verantwortung trage, da die Entscheidung mich nach den
Mustern, den Werten und Vorstellungen die ich anderen unterstelle zu
richten, anstatt meine eigenen Vorstellungen, Werte und emotionalen
Reaktionen zu verstehen und mich eigenverantwortlich an mir selbst
und dem Leben auszurichten, eine selbst getroffene Entscheidung ist.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und
als das Leben mir immer vor Augen zu halten, dass jede Entscheidung,
in jedem Moment des Tages meine ganze Verantwortung ist, dass ich in
diesen Entscheidungen das Leben selbst in Erwägung ziehen muss und
klar sehen und verstehen kann, dass alle Ausflüchte die mich dazu
bringen sollen für mein Leben nicht die Verantwortung zu übernehmen
und sie stattdessen den Umständen, anderen Personen und deren
Verhalten zuschreiben sollen ein Selbstbetrug sind und nur die
selbstgerechten egoistischen Triebe der konditionierten, künstlich
generierten und durch Angst motivierten Persönlichkeit einer
Konsumkultur sind, die dem Untergang geweiht ist und für einen
bewusst lebenden, verantwortungsbewussten Menschen der sich Gleich
mit dem Leben sieht vollkommen inakzeptabel ist.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und
als das Leben zu bedingungsloser Selbstehrlichkeit in jedem Moment
emotionaler Überwältigung, in jedem Moment der reaktiven
Selbstrechtfertigung der Ursache auf den Grund zu gehen und die
Ängste mir selbst gegenüber aufzudecken die zu dem emotionalen
Sturm geführt haben und mir die Strukturellen Abläufe meiner
Gedankenmuster zu vergegenwärtigen um mir selbst vergeben zu können,
sie zu lösen und mich neu am Leben auszurichten.
"Bis heute stellt sich die menschliche Welt allerdings anders dar, bietet der
Mensch das Bild eines naiven, ungebildeten Kindes dem man ein
gefährliches, doch interessantes Spielzeug in die Hand gegeben hat."
Im Grunde mag ich diesen
Vergleich nicht. Es ist äußerst anmaßend und auch unpassend die
Klarheit und unbescholtene Reinheit eines Kindes, eines neugeborenen
Menschen mit etwas derartig abartigem wie der Psyche und dem Verstand
eines in unserer Welt „gereiften“ Erwachsenen in Verbindung zu
bringen. Es ist ja gerade diese Gehässigkeit des gefallenen, am
Boden zerstörten, sich an illusionären Strohhalmen der Moral und
Tugend festklammernden, ertrinkenden Geistes gegenüber dieser Chance
des Neuen, dieser Offenbarung der Möglichkeiten der Kinder sich für
etwas anderes zu entscheiden, die uns dazu bringt in Frustration und
selbstgerechter Ignoranz ihren Geist und ihre Eigenständigkeit, ihre
Fähigkeit und den Willen Verantwortung zu übernehmen zu brechen,
ihn zu ersticken und alle Rettungsversuche, jede Hand die sie unter
der erdrückenden Last unserer geistig-moralischen Schwermut
hilfesuchend hervor strecken mit brutalen Tritten zu zermalmen. Wir
prügeln auf sie ein mit erhobenem Zeigefinger, heucheln ihnen Wissen
und Überlegenheit vor und missbrauchen auf schändlichste Art ihr
Urvertrauen in die Umgebung die sie hervorgebracht hat. Diese Mittel
und Methoden haben wir so sehr perfektioniert, dass sie tatsächlich
funktionieren, bis die Kinder glauben, dass wir Recht hatten, dass es
keine Alternativen gäbe und wenn sie diesen Zustand erreicht haben
blicken wir stolz auf unser Werk und nennen sie „Erwachsen“. Die
Hinterhältigkeit dabei ist, dass wir genau wissen was wir tun
Wir können uns nicht einmal auf Unwissenheit oder gar Dummheit
berufen. Wir entscheiden uns für die Dummheit, wir spielen uns
selbst die Unwissenheit vor, aber woher sonst sollten wir die
Methoden der Gehirnwäsche, der Vernichtung des Lebenswillens und die
Konstruktion eines billigen Ersatzlebens als geistig umnachtete
Suchtmaschine kennen, wenn nicht aus unserer eigenen, ganz
persönlichen Geschichte? Der Stolz ist hier das Schlüsselprinzip,
der Stolz des Egos, eine raffinierte Instanz die uns selbst davor
bewahrt durch Hingabe unseres eigenen Lebens und die aufrichtige
Dekonstruktion und Analyse unserer eigenen Geschichte für das Leben
unserer Kinder einzustehen, uns für sie zu Opfern um ihnen das
zu ermöglichen was uns niemand ermöglicht hat, nämlich die
Neugestaltung ihrer Menschlichkeit, die Freiheit eigenständig die
Verantwortung für und als das Leben zu erkennen und sie umzusetzen.
Wofür sollte ich sonst
leben, wenn ich dafür, dass mein Sohn, dass alle Kinder diese Erde
in einer Welt frei von Machtmissbrauch, von Ausbeutung, sinnlosen
ideologischen Zwängen sich entfalten können, sich selbst
identifizieren können als das Leben, als diese Existenz in Einheit?
Das sind die eigentlich überdauernden Werte die für alle gleich
sind, deren Bedeutung niemand künstlich herauf- oder herabsetzen
kann, mit denen es sich nicht handeln lässt, außer durch Missbrauch
und gewaltsam geschaffene Ungleichheit. Und so lebe ich nicht für
andere, sondern als andere, als eins mit dem Leben selbst.
Unbestechlich, unerschütterlich, selbst im Fall.
Die selbstehrliche
Sebstvergebung bricht dabei den Stolz und schafft freie Sicht auf die
wahren Möglichkeiten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und zugelassen habe mich meinen Empfindungen, den 'Hochs' und
'Tiefs' meiner Gefühlswelt hinzugeben, mich darin und dadurch zu
rechtfertigen in meiner Verweigerung weiter an mir und mit mir, durch
mich am Leben und seiner Befreiung von der Unterdrückung und
Manipulation durch eben diese Gedankenmuster zu arbeiten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe mich an der gegenseitigen
Selbstrechtfertigung illusionärer 'Persönlichkeiten' durch
Gedankenaustausch, gegenstandslose, selbstgefällige Diskussionen,
bewußte Abtrennung in der Ideenwelt des Selbst vom 'Geschehen' um
mich herum durch das Be- und Verurteilen der Umstände, anderer
Menschen und Gruppen zu beteiligen und damit in mir selbst die
Illusion der Abgetrenntheit und der Selbstgefälligkeit in
Überlegenheitsgefühlen zu verstärken und mich immer weiter selbst
in die Falle der Leblosigkeit in völliger Hingabe an die
fremdbestimmte Programmierung und Manipulation zu treiben.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe mich selbst zu betrügen indem ich mir
gedanklich scheinlogisch zu erklären versucht habe, warum ich nicht
schreiben kann, warum ich gerade jetzt mit meinem Prozess nicht
weitermachen kann, beispielsweise mit dem Versuch der Beobachtung
'anderer' Menschen und dem vorgefertigten Urteil der Nutz- und
Sinnlosigkeit des Versuchs irgendetwas zu ändern und dass ich darin
nicht die Lüge erkannt habe die verbirgt dass ICH es bin, der sich
gerade selbst berteilt und seine eigene Unfähigkeit sich zu
verändern zu rechtfertigen sucht.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe mich in dieser Weise gedanklich selbst zu
boykottieren und dass ich dadurch meine Verantwortlichkeit dem Leben
gegenüber missachtet und mich als das Leben sabotiert habe, obwohl
mir durchaus in jedem Moment dieser Selbstverleumdung klar war, dass
meine Rechtfertigungen konstruiert sind und einen bewußten Versuch
darstellen, die meine Persönlichkeitsentscheidung rechtfertigende
Prophezeihung der Nutzlosigkeit aller Anstrengungen im Vorfeld zu
bestätigen, in freiwilliger Selbstaufgabe und bewußt gewählter
Ignoranz.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich als so wichtig zu betrachten,
dass all meine Lebensumstände, meine Verpflichtungen des Alltags,
meine Arbeit und Organisation des Familienlebens unvergleichlich sein
müssen, da ich scheinbar als einziger nicht in der Lage bin, mich
dennoch meiner eigenen, selbstbestimmten Entscheidung für das Leben
und zum Wohle allen Lebens den Prozess der Selbstbefreiung
weiterzugehen zu stellen und zu verpflichten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe nicht zu erkennen, dass die Gedanken
und die 'innere Wahrnehmungswelt', begründet auf meiner
Persönlichkeit, meinen Erfahrungen, Erinnerungen, Werturteilen und
gelernten Abschätzungen, niemals den Stellenwert des Lebens selbst
übersteigen können, dass sie aber in sich das Prinzip der
überwertigen Selbstidentifikation als einem aus ihnen bestehenden,
eigenständigen 'Geistwesen' tragen, welches unter allen Umständen
jedes Selbstinteresse verfolgt, ohne Rücksicht auf reale,
lebensbeeinträchtigende Konsequenzen, das alles nutzt und benutzt
aber niemandem nützt, denn die Interessen des Egos und dieser
Persönlichkeit liegen in den energetischen Erfahrungen, nicht aber
in den Dingen, in der physischen Realität, ihren Bedingungen,
Erfordernissen und auch nicht in ihrer realen LEBENDIGKEIT.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt, akzeptiert und zugelassen habe, dass ich mich in einem
Moment der Unachtsamkeit von mir selbst, von meinen Gedanken und
Gewohnheiten habe einfangen und verführen lassen, dass ich dem Image
meiner Selbst, den Gedanklichen Vorstellungen meiner Selbst die
Kontrolle überlassen habe und mich bei dieser Selbstaufgabe auch
noch selbst unterstützt habe durch die bewußte Konstruktion
selbstrechtfertigender Argumente unter Zuhilfenahme meiner
urteilenden 'Beobachtung' der Welt, ohne dabei den grundlegenden
Fallstrick als Fehlannahme/Fehlwahrnehmung zu beachten der in der
überheblichen, vergeistigten Abtrennung von allem, in der Separation
meiner eigenen Person und der Gegenüberstellung mit den
Geschehnissen und Bedingungen liegt, wodurch im Geist/im Ego der
Eindruck verstärkt wird zu 'wissen', und anstatt zu 'sein', zu leben
und zu werden, verliert man sich in den eigenen Philosophieen, man
deaktiviert sich selbst, man entschärft sich selbst als Teil des
Lebens und wird selbstbestimmt zum frei verfügbaren Teil des selben
Systems das man eigentlich ursprünglich als inakzeptabel und
lebensfeindlich erkannt hatte und in Selbstehrlichkeit und Annahme
der Eigenen Verantwortlichkeit ändern wollte.
Ich bestimme mich als das Leben selbst
in jedem Versuch der Selbstrechtfertigung und Akzeptanz der eigenen
Untätigkeit aufgrund von gefühlsbedingten Stimmungen die
Selbstverleugnung und Selbst-Sabotage zu erkennen und mir selbst
durch das Atmen und die darin liegende Vergegenwärtigung meiner
Existenz als das Physische, das körperliche Leben hier und jetzt die
Selbstbestimmung in Eigenverantwortlichkeit wieder zurückzugeben,
mich von der Leblosigkeit einer vergeistigten, ideologischen 'Person'
zurückzubringen in das Leben, als das Leben, als der Atem und als
die selbstrealisierte Bestimmung für das Wohl aller Lebensformen zu
wirken, mich selbst als das Leben zu realisieren und mir die
zerstörerische Selbstaufgabe in allen Bereichen meiner bisherigen
Existenz Schritt für Schritt zu vergegenwärtigen, mir selbst zu
vergeben, und mich als eine Form allen Lebens an dem neu
auszurichten, was das Beste für alles Leben ist.