Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
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Sonntag, 26. Mai 2013
Tag0098 - Neid und Missgunst - Schutzfunktionen eines selbstverliebten Geistes
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Freitag, 10. Mai 2013
Tag0079 - Die Kältemauer
Blog vom 29.04.2013
Die Erfahrung eines sich in der
Entwicklung befindlichen, jungen Menschen von seinem Umfeld
ausgeschlossen, missachtet und aggressiv diffamiert zu werden
verursacht bestimmte Reaktionsmuster des Selbstschutzes, verzweifelte
Versuche sich die Situation irgendwie erträglich zu erklären und
präventive Verhaltensmuster die eine Demütigung und die
Verletzlichkeit der eigenen Person in Zukunft verhindern sollen.
Solche Verhaltensmuster und die emotionalen Strategien die man durch
diese schockierenden Erlebnisse entwickelt, das Grundlegende
Misstrauen gegenüber allen Menschen und auch die tief liegenden
Ängste beeinflussen und bestimmen nun das gesamte folgende Leben der
betreffenden Person, da sie ein grundlegender Teil der
Persönlichkeitsentwicklung, der Erfahrungsverarbeitung und der
Charakterbildung geworden sind.
Wie auch andere
Persönlichkeitsprägungen können diese Muster und
Selbstschutzprogramme zu einem so selbstverständlichen Teil der
eigenen Persönlichkeit werden, dass sie gar nicht mehr als solche
wahrgenommen werden, sondern als rationale, spontane Entscheidungen.
Ablehnendes Verhalten gegenüber bestimmten Personen beispielsweise,
die aufgrund ihrer Art, ihres Aussehens oder einfach aufgrund der
Umstände unter denen man ihnen begegnet an vergangene, traumatische
Erlebnisse des 'Mobbings' oder der Misshandlungen erinnern, Ängste
vor besimmten Situationen, Vermeidungsverhalten um sich ähnlichen
Situationen zu entziehen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe zu einem Opfer meiner Gedanken- und
Reaktionsmuster die ich in einer Zeit der Erfahrung von Diffamierung,
Ausgrenzung und Aggression entwickelt habe und dass ich meine
Selbstbestimmung aufgegeben habe um mich von den Verhaltensmustern
und Programmen leiten zu lassen ohne zu merken dass ich gerade
dadurch ihre Wirkung weiter mit mir herumtrage, sie am Leben erhalte
in derselben Weise wie ich sie wahrgenommen und erfahren hatte ohne
mir die Möglichkeit zu geben diese emotionalen Erfahrungen zu
bewältigen, sie zu analysieren und meine Reaktionen und
Verhaltensmuster zu verstehen, zu dekonstruieren und mich selbst neu
zu strukturieren, ohne mir die Möglichkeit zu geben auch die
Verhaltensweisen derjenigen Menschen zu verstehen denen ich
ausgesetzt war um in diesem Verständnis meinen Umgang mit diesen
Erfahrungen selbstbestimmt und verantwortlich zu gestalten um
letztlich eine Lösung nicht nur für mich, sondern für das Problem
als solches, die Ursachen des Auftretens solcher Verhaltensweisen
überhaupt zu entwickeln.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe zu glauben, die Ablehnung bestimmter
Menschen so wie meine Abneigung gegenüber Situationen in denen ich
mich prüfen und beurteilen lassen muss sei eine Vernunftbasierte,
rationale Verhaltensweise und eine freie Entscheidung von mir, obwohl
dieses Verhalten in vielen Fällen für mich und alle Beteiligten
eher ungünstige Konsequenzen hatte, und dass ich mir nicht gestattet
habe mich in Selbstehrlichkeit selbst zu durchleuchten und zu fragen
woher diese emotionale Reaktion tatsächlich kommt und darin zu
erkennen, dass ich nicht selbstbestimmt und eigenständig, sondern
fremdbestimmt und aus einer selbstgewählten Opferrolle heraus
handle.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und
als das Leben, meine Entscheidungen und Reaktionen zu prüfen, meinen
Umgang mit anderen Menschen an den Prinzipien der Gleichheit und
Einheit des Lebens auszurichten, mich nicht emotional bestimmen zu
lassen ohne der Ursache für diese Empfindungen auf den Grund zu
gehen und meine Motive zu prüfen und mich gegebenenfalls, wenn sie
dem Eigennutz dienen, wenn sie aus Angst und selbstgewählter
Ignoranz getroffen wurden zu stoppen und zu korrigieren, so dass
meine Entscheidungen am Wohl allen Lebens ausgerichtet sind und nicht
an den Persönlichen Prägungen, die aus Angst und
Vermeidungsverhalten niemandem etwas bringen, sondern in vielen
Fällen sogar das Leben bremsen, einschränken und unter Umständen
Schaden verursachen.
Freitag, 4. Januar 2013
Tag 102 - Selbstvergebung zu Selbstsabotage durch Selbstbeurteilung
- LeonArts.at / Foter / CC BY-ND
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich in dem Gefühl nichts mehr
sagen/schreiben zu können weil 'alles schon gesagt/geschrieben'
wurde in meiner Untätigkeit selbst zu rechtfertigen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe meine Erwartungen an mich bewußt so hoch
zu stecken, dass ich sie nicht erfüllen kann umd dadurch eine
Frustration zu erreichen die wiederum meine Untätigkeit/meine
Willenlosigkeit rechtfertigen/legitimieren soll.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich selbst vom Schreiben abzuhalten
indem ich mich in Selbstmitleid und Minderwertigkeitsgefühlen
verfangen habe aufgrund der geringen Zahl von Lesern die mein Blog
hat.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich von der Eitelkeit verführen zu
lassen und von dem eigentlichen Zweck und Sinn meines Schreibens
dadurch habe ablenken lassen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mir immer wieder einzureden ich hätte
nicht das Durchhaltevermögen und die Disziplin die notwendig ist um
wirklich etwas erreichen zu können, egal in welcher Beziehung, und
dass ich mir dadurch immer wieder meine selbst gestellten Aufgaben
bewußt zerstöre und mich von ihrer Erfüllung abhalte, nur um mir
selbst immer wieder die Prophezeihung meiner Unfähigkeit zu
bestätigen.
Ich vergebe mir selbst, das sich es mir
erlaubt und es zugelassen habe wütend auf mich zu werden und in Zorn
und Frust gegen mich selbst zu arbeiten wenn ich nicht Schreiben kann
und will, und mir immer wieder einrede, dass ich nichts dafür könnte
und dennoch weiß, dass ich selbst die Blockadesysteme in meinen
Gedanken nähre und in Gang gebracht habe.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe, mich in Erinnerung an frühere Blogs in
denen ich Selbstvergebung für eben diesen Punkt bereits angewendet
habe gedanklich zu verlieren und aufgrund der Tatsache, dass ich nun
wieder an dem selben Punkt zu stehen scheine noch mehr zu verzweifeln
und an mir zu zweifeln, so dass ich mich der Frustration noch
intensiver hingebe anstatt mich/meine Gedanken dahingehend einfach zu
stoppen, durchzuatmen und nochmals mit dieser Selbstarbeit zu
beginnen, ohne die Erinnerung und erinnerten Emotionen gegen mich
selbst einzusetzen.
Ich bestimme mich selbst dahingehend,
dass ich in Momenten des Selbstzweifels und des Verlustes meiner
Selbstkontrolle an meine Sucht danach in meinen Emotionen zu baden
innehalte, mich nicht gehen/fallen lasse sondern mir vergegenwärtige
was meine Emotionen auslöst und darin erkenne, dass ich selbst durch
die Erlaubnis meiner Gedanken diese Muster generiere und die
Programme auslöse um sozusagen in Eigenregie meine Selbstaufgabe zu
inszenieren und mich dadurch der Verantwortlichkeit für das Leben
verweigere.
Ich bestimme mich selbst als das Leben
dahingehend, dass ich in Momenten des Selbstzweifels und der
Selbstaufgabe mich selbst als dieses Programm stoppe, meine Gedanken
anhalte und sie betrachte als das was sie sind, sie in ihrer
Ursprünglichkeit erkenne, ich bestimme mir selbst durchzuatmen und
mich in den Moment der Wirklichkeit zurückzubringen um die
Verantwortung durch die Akzeptanz und Erlaubnis meiner
Selbstbestimmung anzunehmen.
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Samstag, 22. September 2012
Tag 45 - Selbst-Sabotage 'Du bist die Mauer in deinem Kopf'
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und zugelassen habe mich meinen Empfindungen, den 'Hochs' und
'Tiefs' meiner Gefühlswelt hinzugeben, mich darin und dadurch zu
rechtfertigen in meiner Verweigerung weiter an mir und mit mir, durch
mich am Leben und seiner Befreiung von der Unterdrückung und
Manipulation durch eben diese Gedankenmuster zu arbeiten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe mich an der gegenseitigen
Selbstrechtfertigung illusionärer 'Persönlichkeiten' durch
Gedankenaustausch, gegenstandslose, selbstgefällige Diskussionen,
bewußte Abtrennung in der Ideenwelt des Selbst vom 'Geschehen' um
mich herum durch das Be- und Verurteilen der Umstände, anderer
Menschen und Gruppen zu beteiligen und damit in mir selbst die
Illusion der Abgetrenntheit und der Selbstgefälligkeit in
Überlegenheitsgefühlen zu verstärken und mich immer weiter selbst
in die Falle der Leblosigkeit in völliger Hingabe an die
fremdbestimmte Programmierung und Manipulation zu treiben.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe mich selbst zu betrügen indem ich mir
gedanklich scheinlogisch zu erklären versucht habe, warum ich nicht
schreiben kann, warum ich gerade jetzt mit meinem Prozess nicht
weitermachen kann, beispielsweise mit dem Versuch der Beobachtung
'anderer' Menschen und dem vorgefertigten Urteil der Nutz- und
Sinnlosigkeit des Versuchs irgendetwas zu ändern und dass ich darin
nicht die Lüge erkannt habe die verbirgt dass ICH es bin, der sich
gerade selbst berteilt und seine eigene Unfähigkeit sich zu
verändern zu rechtfertigen sucht.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe mich in dieser Weise gedanklich selbst zu
boykottieren und dass ich dadurch meine Verantwortlichkeit dem Leben
gegenüber missachtet und mich als das Leben sabotiert habe, obwohl
mir durchaus in jedem Moment dieser Selbstverleumdung klar war, dass
meine Rechtfertigungen konstruiert sind und einen bewußten Versuch
darstellen, die meine Persönlichkeitsentscheidung rechtfertigende
Prophezeihung der Nutzlosigkeit aller Anstrengungen im Vorfeld zu
bestätigen, in freiwilliger Selbstaufgabe und bewußt gewählter
Ignoranz.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich als so wichtig zu betrachten,
dass all meine Lebensumstände, meine Verpflichtungen des Alltags,
meine Arbeit und Organisation des Familienlebens unvergleichlich sein
müssen, da ich scheinbar als einziger nicht in der Lage bin, mich
dennoch meiner eigenen, selbstbestimmten Entscheidung für das Leben
und zum Wohle allen Lebens den Prozess der Selbstbefreiung
weiterzugehen zu stellen und zu verpflichten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe nicht zu erkennen, dass die Gedanken
und die 'innere Wahrnehmungswelt', begründet auf meiner
Persönlichkeit, meinen Erfahrungen, Erinnerungen, Werturteilen und
gelernten Abschätzungen, niemals den Stellenwert des Lebens selbst
übersteigen können, dass sie aber in sich das Prinzip der
überwertigen Selbstidentifikation als einem aus ihnen bestehenden,
eigenständigen 'Geistwesen' tragen, welches unter allen Umständen
jedes Selbstinteresse verfolgt, ohne Rücksicht auf reale,
lebensbeeinträchtigende Konsequenzen, das alles nutzt und benutzt
aber niemandem nützt, denn die Interessen des Egos und dieser
Persönlichkeit liegen in den energetischen Erfahrungen, nicht aber
in den Dingen, in der physischen Realität, ihren Bedingungen,
Erfordernissen und auch nicht in ihrer realen LEBENDIGKEIT.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt, akzeptiert und zugelassen habe, dass ich mich in einem
Moment der Unachtsamkeit von mir selbst, von meinen Gedanken und
Gewohnheiten habe einfangen und verführen lassen, dass ich dem Image
meiner Selbst, den Gedanklichen Vorstellungen meiner Selbst die
Kontrolle überlassen habe und mich bei dieser Selbstaufgabe auch
noch selbst unterstützt habe durch die bewußte Konstruktion
selbstrechtfertigender Argumente unter Zuhilfenahme meiner
urteilenden 'Beobachtung' der Welt, ohne dabei den grundlegenden
Fallstrick als Fehlannahme/Fehlwahrnehmung zu beachten der in der
überheblichen, vergeistigten Abtrennung von allem, in der Separation
meiner eigenen Person und der Gegenüberstellung mit den
Geschehnissen und Bedingungen liegt, wodurch im Geist/im Ego der
Eindruck verstärkt wird zu 'wissen', und anstatt zu 'sein', zu leben
und zu werden, verliert man sich in den eigenen Philosophieen, man
deaktiviert sich selbst, man entschärft sich selbst als Teil des
Lebens und wird selbstbestimmt zum frei verfügbaren Teil des selben
Systems das man eigentlich ursprünglich als inakzeptabel und
lebensfeindlich erkannt hatte und in Selbstehrlichkeit und Annahme
der Eigenen Verantwortlichkeit ändern wollte.
Ich bestimme mich als das Leben selbst
in jedem Versuch der Selbstrechtfertigung und Akzeptanz der eigenen
Untätigkeit aufgrund von gefühlsbedingten Stimmungen die
Selbstverleugnung und Selbst-Sabotage zu erkennen und mir selbst
durch das Atmen und die darin liegende Vergegenwärtigung meiner
Existenz als das Physische, das körperliche Leben hier und jetzt die
Selbstbestimmung in Eigenverantwortlichkeit wieder zurückzugeben,
mich von der Leblosigkeit einer vergeistigten, ideologischen 'Person'
zurückzubringen in das Leben, als das Leben, als der Atem und als
die selbstrealisierte Bestimmung für das Wohl aller Lebensformen zu
wirken, mich selbst als das Leben zu realisieren und mir die
zerstörerische Selbstaufgabe in allen Bereichen meiner bisherigen
Existenz Schritt für Schritt zu vergegenwärtigen, mir selbst zu
vergeben, und mich als eine Form allen Lebens an dem neu
auszurichten, was das Beste für alles Leben ist.
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