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Freitag, 10. Mai 2013

Tag0079 - Die Kältemauer

Michael / Foter.com / CC BY-SA


Blog vom 29.04.2013

Die Erfahrung eines sich in der Entwicklung befindlichen, jungen Menschen von seinem Umfeld ausgeschlossen, missachtet und aggressiv diffamiert zu werden verursacht bestimmte Reaktionsmuster des Selbstschutzes, verzweifelte Versuche sich die Situation irgendwie erträglich zu erklären und präventive Verhaltensmuster die eine Demütigung und die Verletzlichkeit der eigenen Person in Zukunft verhindern sollen. Solche Verhaltensmuster und die emotionalen Strategien die man durch diese schockierenden Erlebnisse entwickelt, das Grundlegende Misstrauen gegenüber allen Menschen und auch die tief liegenden Ängste beeinflussen und bestimmen nun das gesamte folgende Leben der betreffenden Person, da sie ein grundlegender Teil der Persönlichkeitsentwicklung, der Erfahrungsverarbeitung und der Charakterbildung geworden sind.

Wie auch andere Persönlichkeitsprägungen können diese Muster und Selbstschutzprogramme zu einem so selbstverständlichen Teil der eigenen Persönlichkeit werden, dass sie gar nicht mehr als solche wahrgenommen werden, sondern als rationale, spontane Entscheidungen. Ablehnendes Verhalten gegenüber bestimmten Personen beispielsweise, die aufgrund ihrer Art, ihres Aussehens oder einfach aufgrund der Umstände unter denen man ihnen begegnet an vergangene, traumatische Erlebnisse des 'Mobbings' oder der Misshandlungen erinnern, Ängste vor besimmten Situationen, Vermeidungsverhalten um sich ähnlichen Situationen zu entziehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe zu einem Opfer meiner Gedanken- und Reaktionsmuster die ich in einer Zeit der Erfahrung von Diffamierung, Ausgrenzung und Aggression entwickelt habe und dass ich meine Selbstbestimmung aufgegeben habe um mich von den Verhaltensmustern und Programmen leiten zu lassen ohne zu merken dass ich gerade dadurch ihre Wirkung weiter mit mir herumtrage, sie am Leben erhalte in derselben Weise wie ich sie wahrgenommen und erfahren hatte ohne mir die Möglichkeit zu geben diese emotionalen Erfahrungen zu bewältigen, sie zu analysieren und meine Reaktionen und Verhaltensmuster zu verstehen, zu dekonstruieren und mich selbst neu zu strukturieren, ohne mir die Möglichkeit zu geben auch die Verhaltensweisen derjenigen Menschen zu verstehen denen ich ausgesetzt war um in diesem Verständnis meinen Umgang mit diesen Erfahrungen selbstbestimmt und verantwortlich zu gestalten um letztlich eine Lösung nicht nur für mich, sondern für das Problem als solches, die Ursachen des Auftretens solcher Verhaltensweisen überhaupt zu entwickeln.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe zu glauben, die Ablehnung bestimmter Menschen so wie meine Abneigung gegenüber Situationen in denen ich mich prüfen und beurteilen lassen muss sei eine Vernunftbasierte, rationale Verhaltensweise und eine freie Entscheidung von mir, obwohl dieses Verhalten in vielen Fällen für mich und alle Beteiligten eher ungünstige Konsequenzen hatte, und dass ich mir nicht gestattet habe mich in Selbstehrlichkeit selbst zu durchleuchten und zu fragen woher diese emotionale Reaktion tatsächlich kommt und darin zu erkennen, dass ich nicht selbstbestimmt und eigenständig, sondern fremdbestimmt und aus einer selbstgewählten Opferrolle heraus handle.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben, meine Entscheidungen und Reaktionen zu prüfen, meinen Umgang mit anderen Menschen an den Prinzipien der Gleichheit und Einheit des Lebens auszurichten, mich nicht emotional bestimmen zu lassen ohne der Ursache für diese Empfindungen auf den Grund zu gehen und meine Motive zu prüfen und mich gegebenenfalls, wenn sie dem Eigennutz dienen, wenn sie aus Angst und selbstgewählter Ignoranz getroffen wurden zu stoppen und zu korrigieren, so dass meine Entscheidungen am Wohl allen Lebens ausgerichtet sind und nicht an den Persönlichen Prägungen, die aus Angst und Vermeidungsverhalten niemandem etwas bringen, sondern in vielen Fällen sogar das Leben bremsen, einschränken und unter Umständen Schaden verursachen.




Freitag, 4. Januar 2013

Tag 102 - Selbstvergebung zu Selbstsabotage durch Selbstbeurteilung

LeonArts.at / Foter / CC BY-ND


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich in dem Gefühl nichts mehr sagen/schreiben zu können weil 'alles schon gesagt/geschrieben' wurde in meiner Untätigkeit selbst zu rechtfertigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe meine Erwartungen an mich bewußt so hoch zu stecken, dass ich sie nicht erfüllen kann umd dadurch eine Frustration zu erreichen die wiederum meine Untätigkeit/meine Willenlosigkeit rechtfertigen/legitimieren soll.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich selbst vom Schreiben abzuhalten indem ich mich in Selbstmitleid und Minderwertigkeitsgefühlen verfangen habe aufgrund der geringen Zahl von Lesern die mein Blog hat.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich von der Eitelkeit verführen zu lassen und von dem eigentlichen Zweck und Sinn meines Schreibens dadurch habe ablenken lassen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mir immer wieder einzureden ich hätte nicht das Durchhaltevermögen und die Disziplin die notwendig ist um wirklich etwas erreichen zu können, egal in welcher Beziehung, und dass ich mir dadurch immer wieder meine selbst gestellten Aufgaben bewußt zerstöre und mich von ihrer Erfüllung abhalte, nur um mir selbst immer wieder die Prophezeihung meiner Unfähigkeit zu bestätigen.

Ich vergebe mir selbst, das sich es mir erlaubt und es zugelassen habe wütend auf mich zu werden und in Zorn und Frust gegen mich selbst zu arbeiten wenn ich nicht Schreiben kann und will, und mir immer wieder einrede, dass ich nichts dafür könnte und dennoch weiß, dass ich selbst die Blockadesysteme in meinen Gedanken nähre und in Gang gebracht habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, mich in Erinnerung an frühere Blogs in denen ich Selbstvergebung für eben diesen Punkt bereits angewendet habe gedanklich zu verlieren und aufgrund der Tatsache, dass ich nun wieder an dem selben Punkt zu stehen scheine noch mehr zu verzweifeln und an mir zu zweifeln, so dass ich mich der Frustration noch intensiver hingebe anstatt mich/meine Gedanken dahingehend einfach zu stoppen, durchzuatmen und nochmals mit dieser Selbstarbeit zu beginnen, ohne die Erinnerung und erinnerten Emotionen gegen mich selbst einzusetzen.

Ich bestimme mich selbst dahingehend, dass ich in Momenten des Selbstzweifels und des Verlustes meiner Selbstkontrolle an meine Sucht danach in meinen Emotionen zu baden innehalte, mich nicht gehen/fallen lasse sondern mir vergegenwärtige was meine Emotionen auslöst und darin erkenne, dass ich selbst durch die Erlaubnis meiner Gedanken diese Muster generiere und die Programme auslöse um sozusagen in Eigenregie meine Selbstaufgabe zu inszenieren und mich dadurch der Verantwortlichkeit für das Leben verweigere.

Ich bestimme mich selbst als das Leben dahingehend, dass ich in Momenten des Selbstzweifels und der Selbstaufgabe mich selbst als dieses Programm stoppe, meine Gedanken anhalte und sie betrachte als das was sie sind, sie in ihrer Ursprünglichkeit erkenne, ich bestimme mir selbst durchzuatmen und mich in den Moment der Wirklichkeit zurückzubringen um die Verantwortung durch die Akzeptanz und Erlaubnis meiner Selbstbestimmung anzunehmen.

http://desteni.org
http://desteniiprocess.com
http://equalmoney.org


Samstag, 22. September 2012

Tag 45 - Selbst-Sabotage 'Du bist die Mauer in deinem Kopf'



Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe mich meinen Empfindungen, den 'Hochs' und 'Tiefs' meiner Gefühlswelt hinzugeben, mich darin und dadurch zu rechtfertigen in meiner Verweigerung weiter an mir und mit mir, durch mich am Leben und seiner Befreiung von der Unterdrückung und Manipulation durch eben diese Gedankenmuster zu arbeiten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe mich an der gegenseitigen Selbstrechtfertigung illusionärer 'Persönlichkeiten' durch Gedankenaustausch, gegenstandslose, selbstgefällige Diskussionen, bewußte Abtrennung in der Ideenwelt des Selbst vom 'Geschehen' um mich herum durch das Be- und Verurteilen der Umstände, anderer Menschen und Gruppen zu beteiligen und damit in mir selbst die Illusion der Abgetrenntheit und der Selbstgefälligkeit in Überlegenheitsgefühlen zu verstärken und mich immer weiter selbst in die Falle der Leblosigkeit in völliger Hingabe an die fremdbestimmte Programmierung und Manipulation zu treiben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe mich selbst zu betrügen indem ich mir gedanklich scheinlogisch zu erklären versucht habe, warum ich nicht schreiben kann, warum ich gerade jetzt mit meinem Prozess nicht weitermachen kann, beispielsweise mit dem Versuch der Beobachtung 'anderer' Menschen und dem vorgefertigten Urteil der Nutz- und Sinnlosigkeit des Versuchs irgendetwas zu ändern und dass ich darin nicht die Lüge erkannt habe die verbirgt dass ICH es bin, der sich gerade selbst berteilt und seine eigene Unfähigkeit sich zu verändern zu rechtfertigen sucht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe mich in dieser Weise gedanklich selbst zu boykottieren und dass ich dadurch meine Verantwortlichkeit dem Leben gegenüber missachtet und mich als das Leben sabotiert habe, obwohl mir durchaus in jedem Moment dieser Selbstverleumdung klar war, dass meine Rechtfertigungen konstruiert sind und einen bewußten Versuch darstellen, die meine Persönlichkeitsentscheidung rechtfertigende Prophezeihung der Nutzlosigkeit aller Anstrengungen im Vorfeld zu bestätigen, in freiwilliger Selbstaufgabe und bewußt gewählter Ignoranz.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich als so wichtig zu betrachten, dass all meine Lebensumstände, meine Verpflichtungen des Alltags, meine Arbeit und Organisation des Familienlebens unvergleichlich sein müssen, da ich scheinbar als einziger nicht in der Lage bin, mich dennoch meiner eigenen, selbstbestimmten Entscheidung für das Leben und zum Wohle allen Lebens den Prozess der Selbstbefreiung weiterzugehen zu stellen und zu verpflichten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe nicht zu erkennen, dass die Gedanken und die 'innere Wahrnehmungswelt', begründet auf meiner Persönlichkeit, meinen Erfahrungen, Erinnerungen, Werturteilen und gelernten Abschätzungen, niemals den Stellenwert des Lebens selbst übersteigen können, dass sie aber in sich das Prinzip der überwertigen Selbstidentifikation als einem aus ihnen bestehenden, eigenständigen 'Geistwesen' tragen, welches unter allen Umständen jedes Selbstinteresse verfolgt, ohne Rücksicht auf reale, lebensbeeinträchtigende Konsequenzen, das alles nutzt und benutzt aber niemandem nützt, denn die Interessen des Egos und dieser Persönlichkeit liegen in den energetischen Erfahrungen, nicht aber in den Dingen, in der physischen Realität, ihren Bedingungen, Erfordernissen und auch nicht in ihrer realen LEBENDIGKEIT.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt, akzeptiert und zugelassen habe, dass ich mich in einem Moment der Unachtsamkeit von mir selbst, von meinen Gedanken und Gewohnheiten habe einfangen und verführen lassen, dass ich dem Image meiner Selbst, den Gedanklichen Vorstellungen meiner Selbst die Kontrolle überlassen habe und mich bei dieser Selbstaufgabe auch noch selbst unterstützt habe durch die bewußte Konstruktion selbstrechtfertigender Argumente unter Zuhilfenahme meiner urteilenden 'Beobachtung' der Welt, ohne dabei den grundlegenden Fallstrick als Fehlannahme/Fehlwahrnehmung zu beachten der in der überheblichen, vergeistigten Abtrennung von allem, in der Separation meiner eigenen Person und der Gegenüberstellung mit den Geschehnissen und Bedingungen liegt, wodurch im Geist/im Ego der Eindruck verstärkt wird zu 'wissen', und anstatt zu 'sein', zu leben und zu werden, verliert man sich in den eigenen Philosophieen, man deaktiviert sich selbst, man entschärft sich selbst als Teil des Lebens und wird selbstbestimmt zum frei verfügbaren Teil des selben Systems das man eigentlich ursprünglich als inakzeptabel und lebensfeindlich erkannt hatte und in Selbstehrlichkeit und Annahme der Eigenen Verantwortlichkeit ändern wollte.

Ich bestimme mich als das Leben selbst in jedem Versuch der Selbstrechtfertigung und Akzeptanz der eigenen Untätigkeit aufgrund von gefühlsbedingten Stimmungen die Selbstverleugnung und Selbst-Sabotage zu erkennen und mir selbst durch das Atmen und die darin liegende Vergegenwärtigung meiner Existenz als das Physische, das körperliche Leben hier und jetzt die Selbstbestimmung in Eigenverantwortlichkeit wieder zurückzugeben, mich von der Leblosigkeit einer vergeistigten, ideologischen 'Person' zurückzubringen in das Leben, als das Leben, als der Atem und als die selbstrealisierte Bestimmung für das Wohl aller Lebensformen zu wirken, mich selbst als das Leben zu realisieren und mir die zerstörerische Selbstaufgabe in allen Bereichen meiner bisherigen Existenz Schritt für Schritt zu vergegenwärtigen, mir selbst zu vergeben, und mich als eine Form allen Lebens an dem neu auszurichten, was das Beste für alles Leben ist.