Begriffsdefinitionen zum Verständnis, angestoßen durch den Post
Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
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Dienstag, 14. Oktober 2014
Tag 187 - Schande und Gewissen - Begriffsdefinition
Begriffsdefinitionen zum Verständnis, angestoßen durch den Post
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Samstag, 13. April 2013
Tag0062 – Alltägliche Gedankenfallen
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe, mich in Gedanken zu verlieren und den
Moment des Lebens, des lebendigen Seins in jedem Atemzug zu
verlassen, mich in meinem Bewußtsein vom Leben abzuwenden um in
Vorstellungen und Erwartungen, geformt aus Erinnerungen und
Wertvorstellungen, aus Bildern der Vergangenheit die ich im Geist neu
zusammensetze mir ein Bild von einer noch nicht eingetretenen Zukunft
zu machen, eine Sicherheit zu erlangen die irrelevant, unwirklich und
trügerisch ist, mich bei dem Versuch der inneren Absicherung selbst
auszuschalten, Zeit verstreichen zu lassen in der ich untätig bin,
nicht selbstbestimmt lebe sondern in Gedanken schwelge, nur für mich
in meinem Bewußtsein als Selbstzweck der mentalen Berieselung meiner
Wahrnehmung.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich in Momenten in denen ich mir in
Gedanken Vorstellungen von einem Vorhaben mache, in denen ich mich
dann verliere und nach und nach selbst manipuliere, beeinflusse und
in Untätigkeit verfalle selbst zu ertappen und mich selbst zu
verurteilen, frustriert und selbstmitleidig zu reagieren, Zorn und
Wut in mir zu entwickeln durch deren überwältigenden Einfluß ich
dann gerechtfertigt zu sein scheine wenn ich aggressiv Energien
abbaue indem ich selbstzerstörerisch handle, indem ich wie ein
besessener Fluche, Türen Knalle, Sachen herumwerfe und mich wie ein
Wahnsinniger benehme, wenn auch nicht immer in dieser extremen, nach
außen gerichteten Form, dann doch im Inneren, in meinen Gedanken und
den gedachten Worten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe Erwartungen an bestimmte Situationen
und Erlebnisse zu haben, besonders auch auf Taten und Unternehmungen
auf die ich mich freue, von denen ich mir ein 'positives' Erlebnis
erhoffe und mich dann gedanklich auf diese Erwartungen und
Vorstellungen derart zu versteifen, das ich den Blick für den
Moment, für das Hier und Jetzt, den lebendigen Lebensmoment völlig
verliere und alle Abweichungen von meiner Vorstellung als
Störfaktoren wahrnehme und mir somit die Möglichkeit des
selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und am gesunden Verstand
ausgerichteten Handelns und Erlebens, vor allem aber natürlich auch
die lebendige Freude am Moment nehme.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe wiederholt in diese Gedankenmuster,
diese emotionalen Fallen der Selbstverblendung zu laufen, mich immer
wiede rin verschiedenen Situationen derart aufzugeben.
Ich bestimme und verpflichte mich
selbst als Mensch und als das Leben das ich bin dazu in jedem Moment
in dem ich mich bei der Formung von gedanklichen Vorstellungen und
Erwartungen über/von einem bevorstehenden Erignis/Erlebnis erkenne
mich zu stoppen und mir zu vergegenwärtigen, dass ich eins bin mit
dem Leben/als das Leben und nur als das Leben in dem Atemzug hier und
jetzt sein kann, und nur in diesem Moment effizient, selbstbestimmt
und angemessen, ausgerichtet an den Interessen des Lebens, an dem
Vorteil aller Beteiligten und dem Bewußtsein über die
Verantwortlichkeit für alle Konsequenzen handeln kann.
Ich bestimme und verpflichte mich
selbst zur schrittweisen Selbstbefreiung von den Programmen der
Persönlichkeitskonditionierung, den von Angst und Unsicherheit
geprägten Schutzmechanismen der vergeistigten Isolation einer
Selbstwahrnehmung als isoliertes Bewußtsein, als Ich, als
Ego-Persönlichkeit, die mich gefangenhalten, einschränken und
limitieren auf das Wiederholen von Bildern, Erinnerungen und
gedanklichen Wertstrukturen, auf das gierige Ersehnen von
Erlebnismomenten energetischer Auf- und Entladung, ohne
Selbstbestimmung und Kontrolle, ohne eigenverantwortliches,
lebendiges Sein.
Ich bestimme und verpflichte mich
selbst als Mensch und als das Leben die Momente des Rückfalls in
alte Gedanken- und Verhaltensmuster zu nutzen, um die
Selbst-Korrektur effektiver zu gestalten und die Verdeutlichung und
das Verständnis der eigens akzeptierten Täuschungsmanöver und der
Selbstmanipulation noch zu vertiefen, bis ich in allen Punkten
unumstößlich gefestigt und frei sein kann, ohne mich selbst zu
täuschen, bis ich mir selbst in jedem Moment meiner Existenz gleich
und eins mit allem Leben vertrauen kann und ein für das Leben
vertrauens-würdiger, verlässlicher Teil bin.
Bastian Neumann / Ramstein /
Deutschland / 13.04.2013
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Freitag, 29. März 2013
Tag0047 - Mentale Simulationen und das Aufschieben von Entscheidungen
Ich habe festgestellt, nachdem ich lange Jahre meines Lebens
immer versucht habe meine Probleme durch Aufschieben und Vermeiden zu lösen und
damit so ziemlich alles vor die Wand gefahren hatte was nur ging, dass ich
immer noch Tendenzen habe, bestimmte „unangenehme“ Entscheidungen vor mir her
zu schieben, insbesondere wenn diese Entscheidungen nicht nur für mich
persönlich Veränderungen mit sich bringen, sondern auch für andere Menschen. Es
ist fast so, als wollte ich mein ganzes Leben und meine Entscheidungen an den
Wünschen und Vorlieben meines Umfeldes, also der Menschen die mit meinem Leben
in irgend einer Weise direkt vernetzt sind, ausrichten und mich dadurch der
eigenen Selbstbestimmung und der Verantwortung die damit einhergeht entziehen.
Natürlich ist es absolut notwendig in die eigenen Entscheidungen die
Konsequenzen und Auswirkungen die diese Wendungen für andere Menschen haben
werden mit in Betracht zu ziehen. Das ist ein Teil der Verantwortlichkeit als
Mensch, als Leben in einer Gemeinschaft. Doch in diesem Fall dienen die
Bedenken und Hinderungen eine klare Entscheidung zu treffen als
Selbstrechtfertigung für die Angst vor der Verantwortung, aus Angst für die
Konsequnezen dieser Entscheidung gerade zu stehen. Und so macht legt man sich
in Gedanken Gründe und Motive zurecht, die man vor sich selbst mit dem Schutz
der Bedürfnisse und Interessen der anderen rechtfertigt, die aber im Grunde nur
eine Aufschiebung der Entscheidung bewirken sollen. Und in letzter Konsequenz offenbart
dieses Verhaltensmuster den eindeutig egoistischen Kern, der die eigenen
Interesen, die eigene Bequemlichkeit und die eigene Feigheit umschließt und
schützen soll, alles unter dem Vorwand des Mitgefühls. Das ist schon
faszinierend, dass man sich in gedanklicher Diskussion mit sich selbst so sehr
vertiefen und ablenken kann, dass man diese offenbare Selbsttäuschung nicht
bemerkt, bzw. nicht bemerken muss.
Die mentalen Simulationen sind Wahrscheinlichkeiten die man
sich als Konsequenzen der Entscheidung vorstellt. Das tückische an diesen
Simulationen ist, dass man sie leicht manipulieren kann, dass man sie in
bestimmte Richtungen lenken kann und das ‚befürchtete‘ Ergebnis generiert, dass
es einem ermöglicht eine weitere Aufschiebung der Entscheidung scheinbar zu
rechtfertigen. Die mentalen oder auch geistigen Simulationen und
Zukunftsprojektionen sind nichts weiter als Vorstellungen, gedankliche,
künstliche Realitäten. Sie haben nichts mit den tatsächlichen Geschehnissen zu
tun, sie spiegeln niemals die Wirklichkeit auch nur annähernd wieder. Und
dennoch sind wir als Menschen so oft und so intensiv mit unseren
Zukunftsprojektionen, Selbstrechtfertigungen und gedanklich verursachten Ängsten
beschäftigt, dass wir die meiste Zeit überhaupt nicht leben, nicht da sind,
sondern den Körper quasi programmiert ablaufen lassen, während wir uns in
unserem Geist in Vorstellungswelten bewegen, ohne Sinn, ohne Nutzen, nur die
Angst verstärkend und generierend die uns immer mehr von der spontanen
Entscheidung, von dem ‚Tun‘ aus dem lebendigen Moment heraus abhält.
Dabei bedeutet das direkte, bewusste Tun als Entscheidung
keineswegs Verantwortungslosigkeit, sondern im Gegenteil, in der direkten,
selbstbestimmten Handlung liegt die Hingabe an die Entscheidung und damit die
selbstehrliche Verpflichtung ganz selbstverständlich für die Entscheidung
gerade zu stehen ganz egal wie der Ausgang auch sein wird. Denn abzusehen ist
er zu keinem Zeitpunkt, lediglich die offensichtlichen Konsequenzen
beispielsweise einer missbräuchlichen Entscheidung wie jemanden auszunutzen,
sich einen Vorteil aus der Notlage eines anderen zu verschaffen usw., die
Konsequenzen als das, was ihre Natur ist, nicht die detaillierte Geschichte.
Aber wenn ich selbstbestimmt gerade stehe für meine Entscheidungen, dann bin
ich selbst die Entscheidung und gleichermaßen stehe ich für die Konsequenzen.
Das ist wahrhaftige Verantwortung, das ist Vernunftgemäßes Leben, dem gesunden
Menschenverstand folgend. Kein Selbstbetrug, keine Verschleierung versteckter
Interessen und Motive, keine Selbstrechtfertigungsgründe für Aufschiebungen.
Die Entscheidung und die Konsequenzen der aus ihr
resultierenden Handlungen sind in keinem Moment voneinander getrennt. Es ist
ein und derselbe Kontext, ein und dieselbe Handlungskette. Das ist der Punkt
den man sich vergegenwärtigen muss. Keine Trennung, keine Isolation, keine
Freiheit von Verantwortung und Beteiligung. Die einzige Freiheit die zu
erlangen ist, ist die Erkenntnis der eigenen Selbstbestimmung als das Leben,
als die Existenz, als die Konsequenz. Die Fähigkeit die Programme des Bewusstseins
zu stoppen, zu dekonstruieren und sich selbst neu zu bestimmen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe, Entscheidungen in meinem Leben aufgeschoben und gehofft zu
haben, ich könne der Verantwortung für meinen Lebensweg und meine Konsequenzen
als die Effekte meiner Handlungen entgehen indem ich mich für das aufschiebende
Verhalten unter dem Vorwand der Besorgnis um das Wohl anderer vor mir selbst gerechtfertigt habe und trotz
meines Wissens um die trügerische Legitimation dieser Argumentation an dem Aufschieben
festgehalten habe und es dadurch erlaubt und zugelassen habe, dass die
Konsequenzen meiner Entscheidung durch Verweigerung sowohl für mich und meine
Selbstbestimmtheit, als auch in vielen Fällen für andere beteiligte vermeidbar schädigend
waren.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben, im
Moment des Versuchs die Aufschiebungstaktig meines Bewusstseins, meines Denkens
starten zu lassen, mich den Programmen der selbstrechtfertigenden
Entschuldigungen und dem Vortäuschen falscher Motive hinzugeben, mich selbst zu
stoppen, zu atmen, mich hier in den Moment zurückzubringen und meinen Ängsten
gegenüberzutreten, mir kla zu machen, dass die Angst vor der
Lebensverantwortung eine konditionierte, antrainierte Angst und nicht real ist,
dass es in den Konsequenzen einer selbstbestimmt, am Leben ausgerichteten
Entscheidung die das Beste für alle Beteiligten berücksichtigt nichts zu
befürchten gibt, außer für die Person als Ego, für das Selbstinteresse der
Persönlichkeit als Geschichte und dass diese irrelevant angesichts der
selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Direktive des Lebens selbst ist.
Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 29.03.2013
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Donnerstag, 14. März 2013
Tag0032 - Der Verlust des Selbst und die Sucht nach Ablenkung
Wir haben unser Selbst für
Ersatzbefriedigungen aufgegeben, die uns abhängig machen von der
Produktion, von den Ressourcen die uns diese Ablenkungen bieten, und
das können Produkte, Programme und auch Menschen sein,
beziehungsweise 'Persönlichkeiten' als Programme die das
ablaufen lassen, was uns unterhält.
Aber vor allem sind wir süchtig
geworden nach Ersatzbefriedigungen, nach sinnfreien, symbolischen
Werten, die uns das Gefühl einer Belohnung, einer Erhöhung unseres
Wertes verschaffen, uns glauben lassen, dass wir es/sie "verdient"
hätten, Das ist das grundlegende Denken und handeln des
kapitalistisch konditionierten Konsummenschen, der immer und überall
seinen Wert zu erhöhen und seine Sucht nach symbolischem Status zu
befriedigen sucht. In dem System in dem wir uns heimisch fühlen,
dessen Prinzipien wir als Teil unserer Natur akzeptiert haben,
basieren diese Produkte, diese symbolischen Werte und der Status den
wir uns erhoffen auf rücksichtsloser Ausbeutung, der Übervorteilung
anderer, schwächerer Menschen, die im allgemeinen Wertesystem eben
ganz unten stehen, und zwar nicht etwa deshalb, weil sie weniger wert
wären, weil sie unfähig wären oder nicht in der Lage etwas zu
leisten, sondern vor allem weil sie mit Gewalt von ihren
Möglichkeiten abgehalten werden, weil sie entweder durch Geburt,
durch oder soziale Ausbeutung von Vornherein in einer Situation sind,
die es ihnen unmöglich macht, sich aus eigener Kraft von ihrer
Position zu erheben. Und natürlich ist das auch genau so gewollt, da
dieses System die Ausbeutung der sozial schlechter gestellten Mensch
braucht um überhaupt funktionieren zu können. Und so sind es vor
allem die privilegierten Menschen, die, die auf der Seite der
Ausbeuter und scheinbaren Nutznießer des Systems leben, die durch
das Geld zeitweilig geschützt die Vorzüge einer Machtposition
'genießen', die weiterhin an diesem aus Lebenssicht inakzeptablen
System festhalten, die es zu rechtfertigen versuchen und alle
Alternativen als Unsinnig und wiedernatürlich abtun. Es ist die
Gehirnwäsche der privilegierten Schicht, die sie zu Handlangern und
Marionetten einer Maschinerie des Kapitals macht, die letztendlich
alles Leben bedroht und so auch viele derjenigen noch zu ihren
Lebzeiten sozial vernichtet, die es zuvor noch eifrig verteidigt
haben. Doch werden diese Menschen in aller Regel nicht mehr 'gehört',
daher hören wir auch nichts von den Gefahren und Unsicherheiten, und
stellen das System kaum in Frage, so lange wir von ihm profitieren.
Doch ist ein solches Verhalten und
Denken nicht das eines rationalen, vernunftbegabten und
eigenständigen Menschen, sondern das eines feigen Ja-Sagers der
seine Hand aufhält um seine Almosen als Schweigegeld
entgegenzunehmen.
Immer wieder argumentieren die
Bezweifler aller Alternativen und die Verteidiger des bestehenden
Systems und seiner Ungleichheit mit der scheinbaren Gerechtigkeit der
leistungsbezogenen Vergütung des kapitalistischen Systems und
übersehen dabei völlig die Realität, die eben genau das Gegenteil
beweist. Niemand soll aufgrund seiner herausragenden Leistung für
die Gemeinschaft benachteiligt werden, das wäre vollkommen
unlogisch. Was aber beendet werden muss und ein Kernpunkt einer
Vernünftigen Alternative zu unserer akzeptierten Lebensweise ist,
ist die überzogene Anhäufung von Reichtum un alleinigem Zugriff auf
Ressourcen die auf Kosten anderer, zu lasten ihrer Lebensqualität
geht. Das ist schlicht und einfach inakzeptabel und kann mit keiner
Arbeitsleistung gerechtfertigt werden. Ein Verbrecher, ein Betrüger
oder Räuber 'leistet' schließlich auch 'Arbeit', aber seine
Leistung bringt keinen gemeinschaftlichen Vorteil. Genausowenig die
einer Unternehmens das zwar einerseits ein Produkt an den Markt
bringt, dass einigen wenigen, die es sich leisten können ein
schöneres oder angenehmeres Leben beschert (wobei dies meist noch
zweifelhaft ist), auf der anderen Seite aber beispielsweise Flüsse
vergiftet und Arbeiter ausbeutet die aufgrund ihrer sozialen Lage
gezwungen sind für einen Hungerlohn, von dem kein Mensch in Würde
leben kann zu arbeiten.
Es ist eben nicht das Prinzip der Natur
des menschlichen Lebens sich aufgrund einer besonderen Leistung einen
ganz persönlichen Vorteil zu verschaffen. Diese Idee ist erst durch
Gehirnwäsche über Generationen und die Veranlagung des menschlichen
Bewußtseins entstanden. Diese Ideologie ist Selbstzerstörerisch,
weil sie über kurz oder lang auf kosten der Gemeinschaft, des
Zusammenlebens geht und die Grundlagen des Lebens zerstört. Sie ist
irrational weil sie im Namen einer reinen Vorstellung oder besser
gesagt 'Einbildung', nämlich der reinen Bewußtseinsidentifikation
als Mensch, das Leben in kurzsichtiger und naiver Weise als Ressource
ausbeutet, in unbegrenzter Gier und unverantwortlicher Selbstsucht.
Der Mensch ist ein denkendes Wesen,
aber er ist zu seinem Gedankensystem geworden, er hält sich für
seine Gedanken, dabei ist er das Leben, ist der Körper, die Materie,
ist eins mit allem, in ständigem Austausch. Er weiß das alles, es
sind die einfachen, offensichtlichen Fakten des Lebens und es wäre
einleichtes, vor allem aber die Lösung der größten
gesellschaftlichen Probleme denen er sich gegenüber sieht, das
Leben, sein eigenes und das der Gesellschaft an den Prinzipien der
Einheit und Gleichheit, der offensichtlichen Wahrheit auszurichten.
Doch für das vergeistigte Ich, die Illusion in die wir uns
selbstverliebt hineinkonditionieren, ist diese Vorstellung
unerträglich, denn sie ist ein süchtiger Charakter, ein Junkie auf
der Suche nach dem nächsten Schuß, nach der Befriedigung der
unerträglichen Empfindung des Mangels, die eine Folge der
Selbst-Entfremdung ist.
Unser System ist das Symptom einer
Erkrankung des Lebens durch den Menschen. Eine Erkrankung am
Bewußtsein, eine Wucherung des Bewußtseins, die in grenzenlosem
Wachstum der energetischen Erfahrungen ihre Erlösung sucht und
letztlich sich selbst vernichtet, indem sie das vernichtet, was sie
leben lässt.
Selbst Menschen benutzen wir in unserem
Alltagsleben, unsere Vorstellungen von ihnen, unsere Erwartungen, wir
bestätigen unsere 'Geschichten' an ihnen indem wir sie reizen,
manipulieren, uns an ihren Reaktionen ergötzen. Wir sind wahrlich
Parasiten, mental und physisch gleichermaßen.
Wenn wir nicht aufwachen, uns unserer
Verantwortung für das Leben erinnern, uns selbst, dort wo niemand
hinschaut und niemand 'reagiert', uns niemand belobigt oder
unterstützt in selbstehrlichkeit durchschauen und dekonstruieren,
den Mut aufbringen unsere akzeptierten Systeme und Denkweisen
auseinanderzunehmen und selbstbestimmt am Leben neu auszurichten,
dann geben wir uns als das Leben dauerhaft auf. Dann verschwenden wir
uns und andere an unsere Sucht, an unsere Gedanken und Philosophien
und vergessen dabei zu leben.
Ich kann imer wieder mit gleicher
Leidenschaft und Stärke die Verantwortlichkeit für DAS LEBEN, und
nicht MEIN Leben, betonen, denn sie ist tatsächlich der Schlüssel,
in ihr entdeckt man sein wahres Selbst, das unumstößlich, frei und
gelöst für das Leben steht, ohne Angst und ohne Furcht, selbst in
einem von Wahnsinn befallenen System wie dem unseren, das
mittlerweile die gesamte Welt umspannt. Doch man kann nicht aufgeben
in dieser Einsicht, weil man WEIß, dass jeder Mensch die Fähigkeit
hat, diesen Schritt zu tun. Es ist eben keine Überzeugung, sondern
eine Einsicht.
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Donnerstag, 7. März 2013
Tag0025 - Selbstvergebung: 'Vermeidungsverhalten und Selbstrechtfertigungsgedanken bei Versagensangst'
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und zugelassen habe zu glauben ich sei nicht in der Lage zu
lernen und das gelernte auf Abruf wiederzugeben, dass ich mich der
selbstbeschränkenden Selbstbeurteilung hingegeben habe, meine
Fehlschläge bei mündlichen Überprüfungen und Abfragen meines
Wissens seien in meiner Natur, meiner Persönlichkeit begründet und
dass ich mich auf dieser Überzeugung ausgeruht und meinen Unwillen
diesen Punkt in mir selbstehrlich zu bearbeiten, zu verstehen und zu
dekonstruieren mit dieser Selbstüberzeugung versucht habe zu
rechtfertigen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe mir selbst aufgrund fremdbeeinflußter
und von mir verinnerlicheter Normen des menschlichen Alters und der
zugehörigen Verhaltensweisen und Leistungsfähigkeiten im Weg zu
stehen, meine Ängste und Blockaden mit den vorgefertigten,
vorprogrammierten Rechtfertigungsgründen zu legitimieren und mich
und mein tatsächliches Potential einzuschränken, auch wenn ich
durch viele selbst#ndige Versuche und Entscheidungen mir vor Augen
gehalten habe, dass die wenigsten dieser Annahmen über
generalisierte altersbedingte Einschränkungen der Wahrheit
entsprechen und dass man vielmehr dazu tendiert diese offiziellen
Eigenschaften freiwillig zu übernehmen und sich selbst zu
konditionieren, beispielsweise mit der Schwierigkeit zu lernen, die
überhaupt keine Rolle zu spielen scheint wenn es um kurzweilige,
meinem momentanen Verlangen und direktem Interesse entsprechende
Dinge geht, wenn es sich um Notwendigkeiten für die Gesamtsituation
oder langfristige Ziele handelt, stellen sich die dogmatischen
altersbedingten Probleme aber plötzlich ein.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich durch Beispiele anderer Menschen
aufzubauen und mir die Motivation durch Vergleiche mit anderen
Menschen zu holen weiterzumachen, etwas Neues anzufangen, anstatt mit
mir selbst ins Reine darüber zu kommen, mit meinem Körper zu
kommunizieren, also mir selbst zuzuhören um zu erkennen wozu ich in
der Lage bin und wozu nicht und was ich erreichen kann und was nicht
allein von mir selbst abhängig zu machen und nicht von den
Beispielen anderer, zumal diese auch immer nur ein Bild meines
Bewußtseins sein können, das ich mir entlang meiner Erfahrungen und
Vergleiche von ihnen mache.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe nicht für mich selbst gerade zu
stehen und mich der Verantwortung zu stellen mein Potential als
Mensch in diesem System zu wirken und zu arbeiten in vollem Umfang
mit der Motivation und dem Ziel einzusetzen und zu entfalten, die
Zustände dieses von uns allen getragenen und erlaubten
Gesellschafts- und Wirtschaftssystems und seine Konsequenzen zum
Wohle allen Lebens zu ändern, um eine Position innerhalb des
bestehenden Systems zu erlangen die Gehör und Einfluß verschaffen
kann um auch wirksam für sich und das Leben verantwortlich in
Einheit und Gleichheit geradezustehen und den Prozeß der notwendigen
Veränderung mit aller Kraft zu unterstützen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe, innere Widerstände meiner
Persönlichkeitsstruktur nicht als die Programme und Konstrukte einer
weitgehend unkontrollierten Akkumulation von emotionalen Erfahrungen
und Bildern der Erinnerung zu erkennen und sie als 'Intuition' oder
gar mein 'Wesen' zu akzeptieren und sie meine Entscheidungen
bestimmen zu lassen, anstatt mich ihnen zu stellen, die Widerstände
und Ängste selbstbewußt und eigenständig zu verstehen, zu
analysieren und zu überwinden um auch wahrhaftig eine Entwicklung zu
freier Selbstbestimmung und eigenverantwortlicher Entwicklung als
Teil des Lebens zu durchlaufen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe meine Lebenssbestimmenden
Entscheidungen von meiner unbearbeiteten und unbewußten
Persönlichkeitsstruktur bestimmen zu lassen und dadurch nahezu immer
selbstgerecht und eigennützig entschieden zu haben und nicht atmend
im Moment der Entscheidung in Gewahrsein aller Konsequenzen, aller
Motive und der Möglichkeiten im Sinne des Lebens selbst.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
lange nicht verstanden habe / verstehen wollte was es tatsächlich
heißt und bedeutet sein Leben zu geben, sich selbst aufzugeben um
frei zu werden und selbstbestimmt leben zu können, dass es eben
nicht bedeutet sich dem System zu entziehen, sich auszuklinken und
freizumachen von den Ketten und Zwängen die wir Menschen kreiert
haben und die alles Leben binden, sondern dass es im Gegenteil
bedeuten muss sich selbstlos und Willens dem System das man ja selbst
ist und von dem man sich niemals trennen kann als das zu akzeptieren
was es ist, sich selbst so als Teil des Systems zu akzeptieren der
man ist um sich darin vollends zu erkennen und zu verstehen und um
dann eben auch in der Lage zu sein sich mit dem System zu
bewegen und die notwendigen Schritte zu unternehmen die erfordrlich
sind um eine Veränderung herbeizuführen, um die Konsequenzen die
das Leben ersticken und bedrohen, die irrationale Ängste und
unvernünftigen Hass überall kreieren nicht mehr zu verursachen, und
das heißt auch in dem System die Möglichkeiten die dir zur
Verfügung stehen in diesem Sinne voll zu nutzen.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und
als das Leben zu absoluter, bedingungsloser Selbstehrlichkeit in dem
Prozess der selbstbestimmten Entwicklung zum Leben in Freiheit und
zur Befreiung allen Lebens von den vergeistigten Strukturen eines
Wahns, der gefördert durch irrationale Ängste und Unsicherheiten in
der Selbstidentifikation als Mensch zu der Selbstaufgabe und
automatisierten Unterwerfung unter all die selbstgeschaffenen Systeme
geführt hat und für dessen Überwindung die Hingabe an das was wir
geworden sind und das Verständnis dessen unabdingbar ist und somit
auch der Weg zur Befreiung nur über die Strukturen der Systeme
führen kann.
Ich bestimme mich selbst als Mensch,
als das Leben und als diese Existenz zur Selbstanalyse in
Selbstehrlichkeit in jedem Moment des Versuchs der Selbstlegitimation
aus persönlichem, egoistischem Interesse einen notwendigen Schritt,
einen Weg der dem gesunden Menschenverstand folgend zu einem Resultat
im Sinne aller führt nicht zu tun oder angeblich nicht tun zu
können, in dem Moment der Wahrnehmung des automatischen
Gedankenprogramms und der darauf folgenden Stimmungsveränderung mich
Atmend im Gewahrsein meiner Lebendigkeit und der Fähigkeit meiner
Selbstbestimmung in diesem Augenblick zu stellen und durch die
bewußte Änderung meines Denkens und Verhaltens und das Verständnis
für die Entstehung und Reaktion dieser Persönlichkeitsstrukturen
diese Schritt für Schritt aufzulösen und mich von ihnen zu befreien
um letztlich selbstbestimmt und frei als das Leben für das Leben
stehen und atmen zu können.
Freitag, 15. Februar 2013
Tag0005 - Angst blockiert jede Entwicklung, die Vernunft und die Selbstbestimmung des Menschen
Kann man mit dem drohenden Verlust von
Arbeitsplätzen jede Grausamkeit und jedes Verbrechen am Leben
rechfertigen?
In den heutigen Zeiten, in einem Land
wie Spanien beispielsweise, mit einer Arbeitslosenquote von über 20
% und über 55% der Jugendlichen zählt scheinbar jeder einzelne
Arbeitsplatz mehr als die Würde des Lebens, vor allem die Würde
eines Stieres. Natürlich ist es anmaßend über die Tradition des
Stierkampfes ob ihrer Grausamkeit und der Heucheleien des Heldenmutes
eines Mannes gegenüber einem chancenlosen Tier das von weiteren,
unscheinbaren, bewaffneten Männern im Zaum gehalten wird zu urteilen
und dabei gleichermaßen beteiligt zu sein an ihrer Praktik, und vor
allem an der qualvollen Ausbeutung der Tiere, dem Mißbrauch am Leben
durch Profitwirtschaft in der Nahrungs und Futtermittelindustrie, um
nur ein Beispiel von vielen für unser aller Ignoranz gegenüber der
Würde und dem Recht allen Lebens zu erwähnen. Dennoch ist hier mal
wieder die Argumentation über die ANGST der Menschen auffällig, die
dazu dienen soll, dass einige wenige, die tatsächlich profitieren
von dieser 'kulturellen Tradition' , beispielsweise die Betreiber der
Arenen und die manager der Tourismusbranche, festhalten können an
diesen Methoden, obwohl ein großer Teil der Bevölkerung längst
nicht mehr hinter diesen Praktiken oder der Kultur steht, welche auch
nur eine Heuchelei ist, denn die Kultur selbst ist ja heute nichts
weiter als eine Ware, dehnbar, flexibel, biegsam, ganz so wie es
gerade dem Trend der Zeit, der Nachfrage der Masse der Touristen
entspricht.
Offensichtlich holt man, wenn man mit
Vernunft keine Rechtfertigung die der Prüfung auf Stichhaltigkeit
standhält mehr aufbringen kann, den Vorschlaghammer der
Angst-Manipulation heraus und droht mit Verschlechterung der Zustände
und dem Schaden der 'Wirtschaft', der letztlich angeblich alle
Menschen betreffen wird und sie näher ans Elend bringen würde. Doch
ist dabei in keiner Weise tatsächlich das eigentliche Problem
angesprochen. Welche Bedeutung hat ein System für den Menschen
wirklich, das das Leben verachtet, es missbraucht und ausbeutet? Das
Leben, das wir alle gleichermaßen sind? Spüren wir nicht längst
und erkennen wir nicht längst alle, dass eine solche Systematik auch
den Menschen missachtet und unser aller Leben zu einer Ressource die
verbraucht werden kann verkommen lässt? In allen Bereichen in denen
die Öffentlichkeit angesichts der bedrohlichen Natur der
Konsumpolitik einer unrealistischen Wachstumsökonomie den
Widerspruch erkennt, werden die Umstände, die gesellschaftlichen,
sozialen Problematiken benutzt um eine Angst zu erzeugen, dass es,
wenn man von der gewohnten Praxis abweichen würde, alles noch
verschlimmern könnte, die Situation noch verheerender und
bedrohlicher werden würde, die ja in erster Linie durch eben diese
Systeme verursacht wurde. Das ist eine naive und verantwortungslose
Argumentation, die den Menschen zu Opfern ihrer eigenen
Handlungsmacht werden lässt, indem sie als einzige
Handlungsmotivation nur noch die Angst etabliert.
Interessanterweise sind auch die
Baskischen Bemühungen die Stierkampfarenen zu schließen nicht
wirklich in Vernunft begründet und auch nicht aus Tierliebe
unternommen, sondern dienen Wiederum dem Erhalt einer illusionären
Identifikation als unabhängige Kultur, als abgetrenntes Volk, das
sich der kulturellen Spanischen Identifikation entledigen möchte.
Also keine falschen Hoffnungen, keine falschen Schlüsse ziehen, denn
das eigentliche Problem der unbeugsamen menschlichen Ignoranz
gegenüber der eigenen Unmündigkeit und Verantwortungslosigkeit ist
noch lange nicht erkannt und angegangen.
Die offensichtliche, himmelschreiende
Ungerechtigkeit und Grausamkeit einer Tradition wie die des
Stierkampfes, die in einer Kategorie der psychologischen Verblendung,
des menschlichen Wahnsinns zu sehen ist wie die Verstümmelung von
Frauen die in vielfältiger Weise kulturell begründet wird, das
Beschneiden von männlichen Kindern, das sinnlose Töten von Tieren
als Opfergaben, das Töten von Robben und das züchten von Pelztieren
unter lebensverachtenden Umständen zum Zwecke der Illusion von
Status, Schönheit und Wohlstandsrepräsentation, diese Handlungen
sollten uns in all ihrer Klarheit den wahnsinnigen, psychotischen
Zustand des menschlichen Bewußtseins, der menschlichen
Selbstidentifikation über reine Fantasiewelten und im Wahn
verwurzelte Wertvorstellungen vergegenwärtigen und direkt in aller
Konsequenz als absolut inakzeptabel und indiskutabel erkannt
konsequent behandelt werden.
Doch wir sind so ängstlich, so
eingeschüchtert durch dieses mächtige, alles bestimmende und
umspannende System das unser aller Leben so fest im Griff hat, dass
wir schon fast ersticken. Das Geldsystem, die Wirtschaft, die eine
Repräsentantin der Selbstsucht der finanziellen Elite ist, eine
Projektion eines ebenso verängstigten Selbstbildes, dass sich einen
Platz innerhalb des Systems ergattert hat, der ihm das vage Gefühl
von Sicherheit vermittelt, die immer durch die Unterwanderung der
Angst gesteigert werden muss und diese Persönlichkeit zu Gier und
krampfhaft selbstsüchtigen Machterhalt antreibt, koste es was es
wolle.
Und es kostet. Es kostet Leben, jeden
Tag, hundertfach, tausendfach. Niemals wird in diesem System, das
getragen und getriggert wird durch die kultivierte Angst, das Wohl
allen Lebens auch nur annähernd in die Agenda der
politisch-wirtschaftlichen Steuerungssysteme aufgenommen werden. Es
wird nur mit Angst manipuluiert und scheinbar Argumentiert. Passieren
wird nichts, nichts wird sich verändern und auch die Arbeitsplätze,
deren scheinbarer Erhalt ja so wichtig war und sein soll, werden nach
und nach so oder so verschwinden, zumal sie in aller Regel auch nicht
erhaltenswert waren. Bei einer solchen Argumentation, die allein auf
die Angst der Menschen abzielt, die also im Grunde eine Drohung und
kein Argument ist, sollte man immer sofort aufhorchen und man kann im
auch davon ausgehen, dass der Standpunkt der hier verteidigt werden
soll nicht dem Wohl des Lebens dient, nicht dem Wohl der
Gemeinschaft, sondern lediglich dem geheim gehaltenen Selbstinteresse
einer kleinen Gruppe elitärer Menschen. Niemand sonst benötigt in
einer offenen Debatte das Mittel der Manipulation durch Angst als
der, der etwas zu verbergen hat.
Wir müssen endlich die Verantwortung
für unsere Taten übernehmen und dort wo wir als Konsequenzen den
Missbrauch und die lebensfeindlichen Konsequenzen unserer Akzeptanzen
direkt erkennen und erfassen unsere Selbstbestimmung ergreifen und
diese Vorgehensweisen stoppen. Andernfalls werden wir uns selbst ins
Aus des Lebens manövrieren, denn wir sind längst inakzeptabel
geworden für das Leben selbst, unwürdig und eine Gefahr für uns
selbst. Sich Zeit seines Lebens in Ignoranz zu üben, sich in
Fantasien zu flüchten und Abzuwenden ist nicht Leben, das ist nicht
mehr als Träumen, ein Traum mit verheerenden Konsequenzen für alle.
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Samstag, 22. September 2012
Tag 45 - Selbst-Sabotage 'Du bist die Mauer in deinem Kopf'
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und zugelassen habe mich meinen Empfindungen, den 'Hochs' und
'Tiefs' meiner Gefühlswelt hinzugeben, mich darin und dadurch zu
rechtfertigen in meiner Verweigerung weiter an mir und mit mir, durch
mich am Leben und seiner Befreiung von der Unterdrückung und
Manipulation durch eben diese Gedankenmuster zu arbeiten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe mich an der gegenseitigen
Selbstrechtfertigung illusionärer 'Persönlichkeiten' durch
Gedankenaustausch, gegenstandslose, selbstgefällige Diskussionen,
bewußte Abtrennung in der Ideenwelt des Selbst vom 'Geschehen' um
mich herum durch das Be- und Verurteilen der Umstände, anderer
Menschen und Gruppen zu beteiligen und damit in mir selbst die
Illusion der Abgetrenntheit und der Selbstgefälligkeit in
Überlegenheitsgefühlen zu verstärken und mich immer weiter selbst
in die Falle der Leblosigkeit in völliger Hingabe an die
fremdbestimmte Programmierung und Manipulation zu treiben.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe mich selbst zu betrügen indem ich mir
gedanklich scheinlogisch zu erklären versucht habe, warum ich nicht
schreiben kann, warum ich gerade jetzt mit meinem Prozess nicht
weitermachen kann, beispielsweise mit dem Versuch der Beobachtung
'anderer' Menschen und dem vorgefertigten Urteil der Nutz- und
Sinnlosigkeit des Versuchs irgendetwas zu ändern und dass ich darin
nicht die Lüge erkannt habe die verbirgt dass ICH es bin, der sich
gerade selbst berteilt und seine eigene Unfähigkeit sich zu
verändern zu rechtfertigen sucht.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe mich in dieser Weise gedanklich selbst zu
boykottieren und dass ich dadurch meine Verantwortlichkeit dem Leben
gegenüber missachtet und mich als das Leben sabotiert habe, obwohl
mir durchaus in jedem Moment dieser Selbstverleumdung klar war, dass
meine Rechtfertigungen konstruiert sind und einen bewußten Versuch
darstellen, die meine Persönlichkeitsentscheidung rechtfertigende
Prophezeihung der Nutzlosigkeit aller Anstrengungen im Vorfeld zu
bestätigen, in freiwilliger Selbstaufgabe und bewußt gewählter
Ignoranz.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich als so wichtig zu betrachten,
dass all meine Lebensumstände, meine Verpflichtungen des Alltags,
meine Arbeit und Organisation des Familienlebens unvergleichlich sein
müssen, da ich scheinbar als einziger nicht in der Lage bin, mich
dennoch meiner eigenen, selbstbestimmten Entscheidung für das Leben
und zum Wohle allen Lebens den Prozess der Selbstbefreiung
weiterzugehen zu stellen und zu verpflichten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe nicht zu erkennen, dass die Gedanken
und die 'innere Wahrnehmungswelt', begründet auf meiner
Persönlichkeit, meinen Erfahrungen, Erinnerungen, Werturteilen und
gelernten Abschätzungen, niemals den Stellenwert des Lebens selbst
übersteigen können, dass sie aber in sich das Prinzip der
überwertigen Selbstidentifikation als einem aus ihnen bestehenden,
eigenständigen 'Geistwesen' tragen, welches unter allen Umständen
jedes Selbstinteresse verfolgt, ohne Rücksicht auf reale,
lebensbeeinträchtigende Konsequenzen, das alles nutzt und benutzt
aber niemandem nützt, denn die Interessen des Egos und dieser
Persönlichkeit liegen in den energetischen Erfahrungen, nicht aber
in den Dingen, in der physischen Realität, ihren Bedingungen,
Erfordernissen und auch nicht in ihrer realen LEBENDIGKEIT.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt, akzeptiert und zugelassen habe, dass ich mich in einem
Moment der Unachtsamkeit von mir selbst, von meinen Gedanken und
Gewohnheiten habe einfangen und verführen lassen, dass ich dem Image
meiner Selbst, den Gedanklichen Vorstellungen meiner Selbst die
Kontrolle überlassen habe und mich bei dieser Selbstaufgabe auch
noch selbst unterstützt habe durch die bewußte Konstruktion
selbstrechtfertigender Argumente unter Zuhilfenahme meiner
urteilenden 'Beobachtung' der Welt, ohne dabei den grundlegenden
Fallstrick als Fehlannahme/Fehlwahrnehmung zu beachten der in der
überheblichen, vergeistigten Abtrennung von allem, in der Separation
meiner eigenen Person und der Gegenüberstellung mit den
Geschehnissen und Bedingungen liegt, wodurch im Geist/im Ego der
Eindruck verstärkt wird zu 'wissen', und anstatt zu 'sein', zu leben
und zu werden, verliert man sich in den eigenen Philosophieen, man
deaktiviert sich selbst, man entschärft sich selbst als Teil des
Lebens und wird selbstbestimmt zum frei verfügbaren Teil des selben
Systems das man eigentlich ursprünglich als inakzeptabel und
lebensfeindlich erkannt hatte und in Selbstehrlichkeit und Annahme
der Eigenen Verantwortlichkeit ändern wollte.
Ich bestimme mich als das Leben selbst
in jedem Versuch der Selbstrechtfertigung und Akzeptanz der eigenen
Untätigkeit aufgrund von gefühlsbedingten Stimmungen die
Selbstverleugnung und Selbst-Sabotage zu erkennen und mir selbst
durch das Atmen und die darin liegende Vergegenwärtigung meiner
Existenz als das Physische, das körperliche Leben hier und jetzt die
Selbstbestimmung in Eigenverantwortlichkeit wieder zurückzugeben,
mich von der Leblosigkeit einer vergeistigten, ideologischen 'Person'
zurückzubringen in das Leben, als das Leben, als der Atem und als
die selbstrealisierte Bestimmung für das Wohl aller Lebensformen zu
wirken, mich selbst als das Leben zu realisieren und mir die
zerstörerische Selbstaufgabe in allen Bereichen meiner bisherigen
Existenz Schritt für Schritt zu vergegenwärtigen, mir selbst zu
vergeben, und mich als eine Form allen Lebens an dem neu
auszurichten, was das Beste für alles Leben ist.
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