Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
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Mittwoch, 10. April 2013
Tag0058 - Wie erträgt man eine unerträgliche Situation?
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Freitag, 29. März 2013
Tag0047 - Mentale Simulationen und das Aufschieben von Entscheidungen
Ich habe festgestellt, nachdem ich lange Jahre meines Lebens
immer versucht habe meine Probleme durch Aufschieben und Vermeiden zu lösen und
damit so ziemlich alles vor die Wand gefahren hatte was nur ging, dass ich
immer noch Tendenzen habe, bestimmte „unangenehme“ Entscheidungen vor mir her
zu schieben, insbesondere wenn diese Entscheidungen nicht nur für mich
persönlich Veränderungen mit sich bringen, sondern auch für andere Menschen. Es
ist fast so, als wollte ich mein ganzes Leben und meine Entscheidungen an den
Wünschen und Vorlieben meines Umfeldes, also der Menschen die mit meinem Leben
in irgend einer Weise direkt vernetzt sind, ausrichten und mich dadurch der
eigenen Selbstbestimmung und der Verantwortung die damit einhergeht entziehen.
Natürlich ist es absolut notwendig in die eigenen Entscheidungen die
Konsequenzen und Auswirkungen die diese Wendungen für andere Menschen haben
werden mit in Betracht zu ziehen. Das ist ein Teil der Verantwortlichkeit als
Mensch, als Leben in einer Gemeinschaft. Doch in diesem Fall dienen die
Bedenken und Hinderungen eine klare Entscheidung zu treffen als
Selbstrechtfertigung für die Angst vor der Verantwortung, aus Angst für die
Konsequnezen dieser Entscheidung gerade zu stehen. Und so macht legt man sich
in Gedanken Gründe und Motive zurecht, die man vor sich selbst mit dem Schutz
der Bedürfnisse und Interessen der anderen rechtfertigt, die aber im Grunde nur
eine Aufschiebung der Entscheidung bewirken sollen. Und in letzter Konsequenz offenbart
dieses Verhaltensmuster den eindeutig egoistischen Kern, der die eigenen
Interesen, die eigene Bequemlichkeit und die eigene Feigheit umschließt und
schützen soll, alles unter dem Vorwand des Mitgefühls. Das ist schon
faszinierend, dass man sich in gedanklicher Diskussion mit sich selbst so sehr
vertiefen und ablenken kann, dass man diese offenbare Selbsttäuschung nicht
bemerkt, bzw. nicht bemerken muss.
Die mentalen Simulationen sind Wahrscheinlichkeiten die man
sich als Konsequenzen der Entscheidung vorstellt. Das tückische an diesen
Simulationen ist, dass man sie leicht manipulieren kann, dass man sie in
bestimmte Richtungen lenken kann und das ‚befürchtete‘ Ergebnis generiert, dass
es einem ermöglicht eine weitere Aufschiebung der Entscheidung scheinbar zu
rechtfertigen. Die mentalen oder auch geistigen Simulationen und
Zukunftsprojektionen sind nichts weiter als Vorstellungen, gedankliche,
künstliche Realitäten. Sie haben nichts mit den tatsächlichen Geschehnissen zu
tun, sie spiegeln niemals die Wirklichkeit auch nur annähernd wieder. Und
dennoch sind wir als Menschen so oft und so intensiv mit unseren
Zukunftsprojektionen, Selbstrechtfertigungen und gedanklich verursachten Ängsten
beschäftigt, dass wir die meiste Zeit überhaupt nicht leben, nicht da sind,
sondern den Körper quasi programmiert ablaufen lassen, während wir uns in
unserem Geist in Vorstellungswelten bewegen, ohne Sinn, ohne Nutzen, nur die
Angst verstärkend und generierend die uns immer mehr von der spontanen
Entscheidung, von dem ‚Tun‘ aus dem lebendigen Moment heraus abhält.
Dabei bedeutet das direkte, bewusste Tun als Entscheidung
keineswegs Verantwortungslosigkeit, sondern im Gegenteil, in der direkten,
selbstbestimmten Handlung liegt die Hingabe an die Entscheidung und damit die
selbstehrliche Verpflichtung ganz selbstverständlich für die Entscheidung
gerade zu stehen ganz egal wie der Ausgang auch sein wird. Denn abzusehen ist
er zu keinem Zeitpunkt, lediglich die offensichtlichen Konsequenzen
beispielsweise einer missbräuchlichen Entscheidung wie jemanden auszunutzen,
sich einen Vorteil aus der Notlage eines anderen zu verschaffen usw., die
Konsequenzen als das, was ihre Natur ist, nicht die detaillierte Geschichte.
Aber wenn ich selbstbestimmt gerade stehe für meine Entscheidungen, dann bin
ich selbst die Entscheidung und gleichermaßen stehe ich für die Konsequenzen.
Das ist wahrhaftige Verantwortung, das ist Vernunftgemäßes Leben, dem gesunden
Menschenverstand folgend. Kein Selbstbetrug, keine Verschleierung versteckter
Interessen und Motive, keine Selbstrechtfertigungsgründe für Aufschiebungen.
Die Entscheidung und die Konsequenzen der aus ihr
resultierenden Handlungen sind in keinem Moment voneinander getrennt. Es ist
ein und derselbe Kontext, ein und dieselbe Handlungskette. Das ist der Punkt
den man sich vergegenwärtigen muss. Keine Trennung, keine Isolation, keine
Freiheit von Verantwortung und Beteiligung. Die einzige Freiheit die zu
erlangen ist, ist die Erkenntnis der eigenen Selbstbestimmung als das Leben,
als die Existenz, als die Konsequenz. Die Fähigkeit die Programme des Bewusstseins
zu stoppen, zu dekonstruieren und sich selbst neu zu bestimmen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe, Entscheidungen in meinem Leben aufgeschoben und gehofft zu
haben, ich könne der Verantwortung für meinen Lebensweg und meine Konsequenzen
als die Effekte meiner Handlungen entgehen indem ich mich für das aufschiebende
Verhalten unter dem Vorwand der Besorgnis um das Wohl anderer vor mir selbst gerechtfertigt habe und trotz
meines Wissens um die trügerische Legitimation dieser Argumentation an dem Aufschieben
festgehalten habe und es dadurch erlaubt und zugelassen habe, dass die
Konsequenzen meiner Entscheidung durch Verweigerung sowohl für mich und meine
Selbstbestimmtheit, als auch in vielen Fällen für andere beteiligte vermeidbar schädigend
waren.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben, im
Moment des Versuchs die Aufschiebungstaktig meines Bewusstseins, meines Denkens
starten zu lassen, mich den Programmen der selbstrechtfertigenden
Entschuldigungen und dem Vortäuschen falscher Motive hinzugeben, mich selbst zu
stoppen, zu atmen, mich hier in den Moment zurückzubringen und meinen Ängsten
gegenüberzutreten, mir kla zu machen, dass die Angst vor der
Lebensverantwortung eine konditionierte, antrainierte Angst und nicht real ist,
dass es in den Konsequenzen einer selbstbestimmt, am Leben ausgerichteten
Entscheidung die das Beste für alle Beteiligten berücksichtigt nichts zu
befürchten gibt, außer für die Person als Ego, für das Selbstinteresse der
Persönlichkeit als Geschichte und dass diese irrelevant angesichts der
selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Direktive des Lebens selbst ist.
Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 29.03.2013
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Dienstag, 9. Oktober 2012
Tag 58 - Unsicherheiten bei 'wichtigen' Entscheidungen
Wir suchen nach einer Antwort für die
wesentlichen Fragen die uns als Mensch beschäftigen, - wenn wir uns
denn mit ihnen beschäftigen -, immer bei anderen Menschen, in
berühmten Texten, bei anerkannten Personen und Persönlichkeiten,
indem wir uns Gruppen anschließen oder versuchen andere von unserem
unsicheren Standpunkt zu überzeugen um dadurch mehr trügerische
Sicherheit zu gewinnen. Aber wen sollten wir wirklich fragen, wer
könnte uns besser antwort geben, wem können wir vertrauen, enn
nicht uns selbst? Wir sind doch als Menschen alle gleichermaßen in
dieser bewußten Unsicherheit gefangen. Es gibt niemanden mit einem
Vorteil was die Entscheidungsfähigkeit und die Selbsterkenntnis als
Mensch angeht. Eine geborgte, sich übergestülpte, aus Gedanken und
Ideen, aus vorgefertigten Bildern bestehende Identität kann niemals
wirklich sein, niemals bestehen oder den Zweifel und die Unsicherheit
beseitigen. Du musst dich schon selbst erkennen in dieser Existenz,
zunächst unabhängig von all den kulturellen und gesellschaftlichen
Prägungen dir die Frage beantworten 'was' oder 'wer bin ich?', und
dann kannst nur du selbst eigenständig die Entscheidung treffen
wofür du leben willst. Denn du trägst dann die Verantwortung,
akzeptierst die Konsequenzen deiner Entscheidungen bewußt und
mündig, selbstbestimmt. Das ist der einzige Weg zu wahrer
Selbstfindung und Erfüllung. Darin gehst DU als gelebtes Beispiel
voran um auch anderen die Unsicherheit nehmen zu können, nicht indem
sie dich kopieren oder sich dir anschließen, sondern indem sie den
Schritt ebenfalls wagen selbstbestimmt und eigenständig sich für
das Leben als das was sie sind zu entscheiden, für sich selbst zu
stehen. Und darin, in dieser grundlegenden Entscheidung, ist die
Wahrheit für jeden die selbe: dass wir eins und gleich als das Leben
sind, vielfältige Lebensformen mit den gleichen Rechten, Bedingungen
und der gleichen Quelle, dem Leben selbst. Niemand kann dir dein
Leben vorleben, und schon gar nicht die bestehenden Systeme. Denn
diese sind eine Projektion eben der Unsicherheiten der Individuen,
die nach schneller, unverzüglicher Befriedigung des Wunsches nach
Sicherheit und Selbstsicherheit suchen und in ihrer Angst den Weg der
kurzfristigen Symptombeseitigung in der geistigen Ablenkung durch
Erlebnishunger, energetische Erfahrungsmomente und emotionaler
Unterhaltung wählen und dadurch ein reines Konsumsystem geschaffen
haben, das alle erdenklichen Waren und Produkte anbietet, die der
einzelne unentwegt konsumieren muss, um sich von der selbstbestimmten
Wahl als eigenständiges Leben abzulenken. Es wird ein Suchtverhalten
gefördert und akzeptiert durch die Weigerung des Einzelnen sich der
Frage selbst zu stellen, sich selbst der Verantwortung für das Leben
zu stellen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe, meine Unsicherheit der Selbstfindung
nicht eigenverantwortlich zu überwinden, sondern zu versuchen meine
Bestimmung in den Leben anderer, in den Meinungen und Entscheidungen
anderer Menschen zu suchen und damit auch ihnen indirekt die
Verantwortung für mein Leben zuzuschieben und mir selbst vorzumachen
ich sein nicht angreifbar und zur Verantwortung zu ziehen für die
Konsequenzen meiner Entscheidungen, weil sie nicht meine allein,
sodern auch die anderer sind.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
nicht erlaubt habe zu erkennen und einzusehen, dass es keine
Rechtfertigung geben kann die legitim und standfest ist für die
rücksichtslose Selbstaufgabe als Mensch in dieser Existenz und und
keine Entschuldigung oder Absolution für die Konsequenzen der
freiwilligen Unmündigkeit aus Angst vor Verantwortung.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und es zugelassen habe in Angst und Verunsicherung zu leben,
dass ich in dieser Angst und Verunsicherung versucht habe mich durch
die Übernahme der Werte und Lebensweisen anderer, die innerhalb des
gesellschaftlichen Systems erfolgversprechend und geachtet scheinen
mir einen Status und eine Identifikation und damit eine gewisse
Sicherheit zu verschaffen, dass ich es in Kauf genommen habe, dass
diese vorgeschriebenen Wege innerhalb der
menschlich-kulturell-gesellschaftlichen Dynamik bedeuten mir auf
Kosten anderer einen Vorteil zu verschaffen und dass ich willentlich,
für mich selbst, aus Selbstinteresse, Angst und Verunsicherung, den
Schaden den die Akzeptanz und Unterstützung dieser Denk- und
Lebensweise am Leben und für andere mit sich bringt akzeptiert,
erlaubt und zugelassen habe.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
nicht erlaubt habe und es nicht akzeptiert habe, die Erkenntnis
zuzulassen, dass ich nicht meine Vorstellungen, Ängste und
Verunsicherung bin, sondern dass diese von der Annahme, Akzeptanz und
der Indoktrinierung durch die bestehenden Systeme, dem Einfluß des
Umfeldes, der Eltern, Familie, Gesellschaft, Kultur stammen und dass
ich als Mensch aufgrund der anerzogenen und später willentlich
übernommenen Selbstaufgabe und fehlgeleiteter Anleitung und
Erziehung meine eigene Existenz und Identifikation mit dem und als
das Leben völlig verdrängt habe und angesichts der nahezu
vollständigen Besessenheit der Menschen mich habe verunsichern
lassen und nicht auf mich und meine eigene, selbstbestimmte
Entscheidung gehört habe sondern in der Unsicherheit angesichts
dieser Widersprüchlichkeit der Lebensweise einer Überzahl von
Menschen mit dem Leben selbst mich ihren Ideologien und dogmatischen
Regeln ihrer Akzeptierten Natur angepasst habe, auch wenn ich im
Grunde genau wusste, dass es nicht der Weg des Lebens ist, nicht der
Weg des Selbst ist, das ich wahrhaftig bin.
Ich bestimme und korrigiere mich selbst
als Mensch, als das Leben zur selbstbestimmten Entscheidung in jedem
Moment in dem ich mich emotional zu einer Bestimmten Richtung
gedrängt fühle, in dem ich mich durch moralische Wertvorstellungen
und Gewohnheiten zu einer Entscheidung bringen lasse, das heißt dass
ich jeden Punkt emotionaler, diffuser und unklarer
Entscheidungsfindung erkenne, dass ich mich in den Programmen einer
Persönlichkeitsvorstellung und Prägung befinde, dass diese
Entscheidung in dieser Weise keine lebendige, eigenständige
Entscheidung ist, dass nicht nur die Motivation sondern auch die
Konsequenzen unklar sind und dass daher die Entscheidung auch wenn
sie sich 'richtig anfühlt' eine verantwortungslose und unreife
Entscheidung ist, da sie nicht klar definiert getroffen wird, sondern
mystifiziert von einem Glauben an eine unsichtbare Macht die mich
'leitet', oder aber dem nicht weniger mystischen Glauben an die
Überlegenheit meines Ichs, meiner Persönlichkeit von der ich mich
als das Leben in dem Moment der emotional gesteuerten
Entscheidungsfindung bestimmen lasse.
Ich bestimme und korrigiere mich
selbst, in dem ich mich in meinem Antrieb stoppe, atme, mich in den
Moment des Lebens hier und jetzt zurückbringe, so dass ich die
Situation betrachten kann wie sie sich tatsächlich darstellt, indem
ich meine emotionalen Reaktionen betrachte und analysiere, sie
Schritt für Schritt zurückverfolge bis ich mir über ihre Ursache
im klaren bin, um eine Entscheidung anhand der Prinzipien des
gesunden Menschenverstandes, ungeblendet von mystifizierenen
Vorstellungen und Gedanken, von Ausflüchten und
Selbstrechtfertigungen, Verantwortungsabweisung und Angst treffen zu
können zu der ich und für die ich als das Leben stehen kann.
Ich bestimme und korrigiere mich selbst
als das Leben und erkenne, dass die meisten
En´tscheidungsschwierigkeiten vom reinen Selbstinteresse geprägt
sind, dass sich Systemimmanente Entscheidungen des alltäglichen
Lebens fast immer nur um den eigenen Status innerhalb des Systems
drehen und niemals das Interesse des Lebens selbst verfolgen, sondern
lediglich das Selbstinteresse als diese imaginäre Person, als diese
'Rolle' im System die man spielt und dass die Angst bei der
Entscheidungsfindung die Angst vor den eigenen Konsequenzen ist, das
heißt vor denen die man selbst, direkt zu erleben zu fürchten hat
und dass all die Konsequenzen die das Leben in unserem System oder
als dieses System für andere hat, wie viele Menschen zu leiden haben
und noch leiden werden unter unserer Lebensweise nicht von Bedeutung
für diese Angst und diese Entscheidung sind, und daher ist es nicht
ur anmaßend bei Systemimmanenten Entscheidungen des eigenen Lebens
überhaupt um die eigene Sicherheit zu bangen und sich anderen
anzuschließen oder andere um Rat zu fragen was für einen selbst
wohl das Beste wäre, sondern es ist auch vollkommen Sinnlos, da
niemand Entscheidungen und schon gar nicht die Verantwortung für
diese für dich übernehmen kann noch will, da ja auch alle anderen
ihrem ganz persönlichen Selbstinteresse verfallen sind und höchstens
noch versuchen werden einen eigenen Vorteil aus dieser Freigabe zur
Manipulation zu gewinnen, oder zumindest einen weiteren Anhänger
ihrer 'Ideologie', um ihre eigene Unsicherheit weiter zu überdecken.
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