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Donnerstag, 26. Dezember 2013

Tag 157 - SELBST -Bewertung, -Sabotage, -Mitleid, -Betrug [SV1]

Bury Artheads / Foter.com / CC BY-NC-ND


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in Gedanken des Bedauerns und der Reue zu versinken, meinen gegenwärtigen Gemütszustand aufgrund der emotionalen Gedanken und Erinnerungsbewertungen zu manipulieren und mich vom lebendigen Hier meiner Existenz in die Gedanken und Bilder meines Bewusstseins zu flüchten in denen ich ein emotional geladenes Spiel unterschiedlicher Persönlichkeitskategorien ablaufen lasse anhand derer ich mich zu identifizieren versuche, in Vergleichs- und Wertekategorien einer eingebildeten Maxime oder eines illusionären Maßstabes der zwar gesellschaftlich und kulturell eine gewisse Gültigkeit haben mag, der aber dennoch letztlich nicht die Grundlage meiner wahrhaftigen Selbstwahrnehmung und meines eigentlichen Selbstwertes als Mensch, als Leben sein kann, denn die ist für alle gleichermaßen das Leben selbst, der Atem, die Bewegung, der Körper und nur in der Vorstellungswelt haben die Kategorien und Wertunterschiede scheinbare Bedeutung.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich selbst anhand mir eingegebener und von mir akzeptierter Status- und Wertvorstellungen gemessen an meinem Alter zu bewerten und zu beurteilen, meine Möglichkeiten und meinen Stand in dieser Existenz, der Gesellschaft, aufgrund meiner Vorstellungen von einem „Menschen meines Alters“ einzuschränken durch von mir im Bewusstsein zugelassenen Kategorien und Muster die ich über mediale und soziale Kanäle und die Vorgaben einer engmaschig strukturierten Gesellschaftsordnung und ihrer kulturellen Maßstäbe erfahre und als gegeben akzeptiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, dass diese Beurteilungen meiner selbst mich in Gedankenschleifen des Selbstmitleids und der Selbstrechtfertigung für Stillstand und Tatenlosigkeit geführt haben und ich dadurch Verzweiflung und Frust sowie Trotz und Minderwertigkeitsgefühle meine Stimmung und meinen Antrieb bestimmen lasse ohne dabei meine eigenverantwortliche Handlungsfähigkeit zu berücksichtigen, meinen Selbstwert aus mir selbst, aus dem Leben das ich bin heraus zu erkennen in Gleichheit und Einheit mit allem Leben, unabhängig von der Zeitspanne meines Daseins und der Bewertung anhand künstlicher Wertorientierung über Stand, Status und repräsentative Symbole.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich selbst zu blockieren und zu sabotieren indem ich mir die Konsequenzen der Flucht vor der eigenverantwortlichen Handlung nicht deutlich vor Augen geführt habe, sondern versucht habe sie zu ignorieren und stattdessen meine Aufmerksamkeit in geschlossenen Gedankensystemen der Selbstrechtfertigung, der Selbst-Viktimisierung und des Selbstmitleids zu verschließen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe nicht zu erkennen, dass die Konsequenz einer unehrlichen Umgangsweise mit Selbstbewertungen aufgrund künstlicher Gedankenkonstrukte und der Selbstwahrnehmung als Reflektion meiner Vorstellung über die gesellschaftlichen / kulturellen Kategorisierungen der Missbrauch meines Selbst und meines Umfeldes ist, dass dieser Missbrauch vor mir selbst verschleiert wird durch eben die Selbstrechtfertigungen aufgrund vorgeschobener Schuldzuweisung und Selbst-Viktimisierung.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir nicht erlaubt und es nicht zugelassen habe zu erkennen, dass zunächst vor allem ich es bin der sich selbst bewertet und kategorisiert, der sich selbst als minderwertig und oder unfähig sieht und in seiner verzerrten Selbstwahrnehmung diese Muster nach außen trägt und als diese Vorstellung seiner eigenen Person handelt und wirkt, bevor andere dieses Wirken interpretieren und eventuell bewerten oder kategorisieren und dass ich auch in diesem Fall selbst verantwortlich für die jeweiligen Reaktionen bin auf die ich dann wiederum aufgrund verzerrter Selbstwahrnehmung unaufrichtig und nach eigens generierten mustern reagiere und dass ich dabei in keiner weise selbstbestimmt und als ich selbst in selbst-Ehrlichkeit handeln kann.




Samstag, 13. April 2013

Tag0062 – Alltägliche Gedankenfallen



Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich in Gedanken zu verlieren und den Moment des Lebens, des lebendigen Seins in jedem Atemzug zu verlassen, mich in meinem Bewußtsein vom Leben abzuwenden um in Vorstellungen und Erwartungen, geformt aus Erinnerungen und Wertvorstellungen, aus Bildern der Vergangenheit die ich im Geist neu zusammensetze mir ein Bild von einer noch nicht eingetretenen Zukunft zu machen, eine Sicherheit zu erlangen die irrelevant, unwirklich und trügerisch ist, mich bei dem Versuch der inneren Absicherung selbst auszuschalten, Zeit verstreichen zu lassen in der ich untätig bin, nicht selbstbestimmt lebe sondern in Gedanken schwelge, nur für mich in meinem Bewußtsein als Selbstzweck der mentalen Berieselung meiner Wahrnehmung.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich in Momenten in denen ich mir in Gedanken Vorstellungen von einem Vorhaben mache, in denen ich mich dann verliere und nach und nach selbst manipuliere, beeinflusse und in Untätigkeit verfalle selbst zu ertappen und mich selbst zu verurteilen, frustriert und selbstmitleidig zu reagieren, Zorn und Wut in mir zu entwickeln durch deren überwältigenden Einfluß ich dann gerechtfertigt zu sein scheine wenn ich aggressiv Energien abbaue indem ich selbstzerstörerisch handle, indem ich wie ein besessener Fluche, Türen Knalle, Sachen herumwerfe und mich wie ein Wahnsinniger benehme, wenn auch nicht immer in dieser extremen, nach außen gerichteten Form, dann doch im Inneren, in meinen Gedanken und den gedachten Worten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe Erwartungen an bestimmte Situationen und Erlebnisse zu haben, besonders auch auf Taten und Unternehmungen auf die ich mich freue, von denen ich mir ein 'positives' Erlebnis erhoffe und mich dann gedanklich auf diese Erwartungen und Vorstellungen derart zu versteifen, das ich den Blick für den Moment, für das Hier und Jetzt, den lebendigen Lebensmoment völlig verliere und alle Abweichungen von meiner Vorstellung als Störfaktoren wahrnehme und mir somit die Möglichkeit des selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und am gesunden Verstand ausgerichteten Handelns und Erlebens, vor allem aber natürlich auch die lebendige Freude am Moment nehme.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe wiederholt in diese Gedankenmuster, diese emotionalen Fallen der Selbstverblendung zu laufen, mich immer wiede rin verschiedenen Situationen derart aufzugeben.

Ich bestimme und verpflichte mich selbst als Mensch und als das Leben das ich bin dazu in jedem Moment in dem ich mich bei der Formung von gedanklichen Vorstellungen und Erwartungen über/von einem bevorstehenden Erignis/Erlebnis erkenne mich zu stoppen und mir zu vergegenwärtigen, dass ich eins bin mit dem Leben/als das Leben und nur als das Leben in dem Atemzug hier und jetzt sein kann, und nur in diesem Moment effizient, selbstbestimmt und angemessen, ausgerichtet an den Interessen des Lebens, an dem Vorteil aller Beteiligten und dem Bewußtsein über die Verantwortlichkeit für alle Konsequenzen handeln kann.

Ich bestimme und verpflichte mich selbst zur schrittweisen Selbstbefreiung von den Programmen der Persönlichkeitskonditionierung, den von Angst und Unsicherheit geprägten Schutzmechanismen der vergeistigten Isolation einer Selbstwahrnehmung als isoliertes Bewußtsein, als Ich, als Ego-Persönlichkeit, die mich gefangenhalten, einschränken und limitieren auf das Wiederholen von Bildern, Erinnerungen und gedanklichen Wertstrukturen, auf das gierige Ersehnen von Erlebnismomenten energetischer Auf- und Entladung, ohne Selbstbestimmung und Kontrolle, ohne eigenverantwortliches, lebendiges Sein.

Ich bestimme und verpflichte mich selbst als Mensch und als das Leben die Momente des Rückfalls in alte Gedanken- und Verhaltensmuster zu nutzen, um die Selbst-Korrektur effektiver zu gestalten und die Verdeutlichung und das Verständnis der eigens akzeptierten Täuschungsmanöver und der Selbstmanipulation noch zu vertiefen, bis ich in allen Punkten unumstößlich gefestigt und frei sein kann, ohne mich selbst zu täuschen, bis ich mir selbst in jedem Moment meiner Existenz gleich und eins mit allem Leben vertrauen kann und ein für das Leben vertrauens-würdiger, verlässlicher Teil bin.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 13.04.2013




Sonntag, 25. November 2012

Tag 84 - Leben, Kinder und der Tod

 Wieviele unserer eigenen Ängste geben wir an unsere Kinder weiter? Was sind die Konsequenzen und warum sind wir nicht in der Lage eigenverantwortlich uns selbst zu bilden, uns selbst den irrationalen Ängsten zu stellen, sie zu entlarven und zu entmachten anstatt sie in unsere Lebenswelt zu integrieren als seien sie ein natürlicher Bestandteil, als bräuchten wir sie sogar um uns selbst und andere zu kontrollieren und zu maßregeln? Warum wollen wir dabei die verheerenden Konsequenzen in Form von nicht enden wollenden gewalttätigen Konflikten, selbstsüchtigen, rücksichtslosen, das Leben anderer verachtenden Charakterausprägungen, dem Missbrauch der durch die Angst erst ermöglichten manipulativen Kontrolle von Menschen überall auf der Welt, in Familien, in Vereinigungen, in Ländern, nicht sehen? Wahrscheinlich - und hier schließt sich der Kreis - aus Angst. Aus Angst davor zu erkennen, dass wir genau für diese eben genannten Dinge und noch viel mehr eigens die Verantwortung tragen, weil wir eben durchaus in der Lage wären, uns unseren Ängsten zu stellen. Doch auch diese letzte Angst ist vollkommen irrational, da in der Akzeptanz dieser Veranwortung eben genau der Kernpunkt der Selbstbefreiung von der Angst, der Schuld und der Fremdbestimmung liegt, denn die Entscheidung zu selbstbewußter, eigenverantwortlicher Selbstbestimmung befähigt dich zu selbstehrlicher Selbstvergebung und dazu dich selbst neu am Leben auszurichten und - endlich Verantwortung zu übernehmen und zu LEBEN.


Mittwoch, 3. Oktober 2012

Tag 54 - Barbaren sind wir im Geiste, frei, willig und bei vollem Bewußtsein (Teil 2)











Dies ist Teil 2 des Blogs:

Tag 53 - Barbaren sind wir im Geiste, frei, willig und bei vollem Bewußtsein (Teil 1)


Wir leben in einer irrealen Geisterwelt, einer Traumwelt. All unsere menschlichen Eigenschaften die wir uns zuschreiben, Moral, Ethik, Verstand, Vernunft, sind immer nur Vorstellungen und Erwartungen, unsere Umsetzung all dieser Ideale und Prinzipien scheitert immer wieder. Wir haben nirgends auf der Welt ein funktionierendes System, weder im juristischen Bereich, noch im Strafvollzug, nicht in der Prävention und auch nicht in der Nachsorge. Unsere Gesellschaften verbringen den Größten Teil ihrer Anstrengungen damit, einen bestimmten Schein zu wahren, etwas zu 'repräsentieren', aber nicht etwas tatsächlich zu LEBEN. Wir denken wir wären frei, sind aber von Geburt an unter Androhung schlimmster Gewalt, nämlich dem Entzug des Lebensrechts als Lebensfähigkeit in Form von Geld, unter die Geißel der Verschuldung gezwungen und können nur durch die bedingungslose Anpassung an die bestehende 'Ordnung' die systeminternen 'Freiheitssymbolismen' in Form von Konsumgütern, Kurzzeitfluchten durch Urlaubsreisen, Selbstbetäubung durch Rauschmittelerwerb und eine reizüberflutende Medienlandschaft der Unterhaltungsindustrie nutzen und in dieser Ausweglosigkeit einfach annehmen, dass dies tatsächlich Freiheit und Eigenständigkeit bedeute und man diese 'ganz natürlich' käuflich erwerben müsse, als Mensch, als Lebewesen, als Teil dieser Erde. Wir sehen seit Jahrhunderten dass die zwanghafte Anpassung des Menschen an eine reine Vorstellung bei gleichzeitiger Wahrung der Prämisse des persönlichen Freiheitsrechts als Selbstinteresse nicht funktioniert, denn das System sind wir selbst, die gesellschaftliche Ordnung ist eine Projektion des menschlichen Geistes, und daher eine Projektion des Selbstinteresses. Die Anpassung an das System bedeutet also die Ausrichtung am Selbstinteresse und nicht die Anpassung an die erhabenen Vorstellungen der menschlichen Eigenschaften. Doch während dieser Anpassung an das gelebte Selbstinteresse spielt die Programmierung des Geistes ein anderes Schauspiel, ein Glaubenswerk der menschlichen Erhabenheiten, eine Kirche des Selbst die ihm illusionäre Attribute zuschreibt, moralische Werte, Ethische Werte, Vernunft, Güte, Großherzigkeit, Ehre, Würde, Ehrlichkeit. Der innere Schrein des Selbst ist das worauf der Blick des Menschen Gerichtet ist, währen seine Wirkungsweise sich nach außen richtet und am Leben wirkt, unbeachtet, unkontrolliert die Welt in einer eigennützigen Weise manipuliert, benutzt und formt.

Es gibt keinen Weg für uns aus der Schande, der unerträglichen Ungleichheit, unserer Akzeptanz der Zerstörung und Ausbeutung unserer Nächsten ohne die Eigeinitiative jedes Einzelnen zur investigativen Selbstschau. Wir müssen verstehen lernen, dass jede Anschuldigung, jede Schuldzuweisung an 'andere', Einzelpersonen oder Gruppen, immer nur ein Selbstbetrug ist, eine willentliche Entscheidung das Problem eben NICHT zu beheben, sondern nur kurzfristig für die Gemütsberuhigung zu sorgen, die eigene Verantwortlichkeit noch etwas länger nicht annehmen zu müssen und vor allem sich und seine Gewohnheiten nicht hinterfragen und ablegen zu müssen in der Einsicht der eigenen Beteiligung.

Fortsetzung Selbstvergebung und Selbstkorrektur im nächsten Blog 'Tag 55'





Sonntag, 23. September 2012

Tag 46 - Versteckte Eitelkeit



Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich von meinem Selbstbild gemessen an antrainierten und einprogrammierten Idealvorstellungen des Aussehens und der Attraktivität beeinflussen zu lassen und meine Entscheidung mir immer wieder eine Glatze zu rasieren aufgrund dieser inneren Vorstellungen zu treffen, sie mir selbst gegenüber aber damit zu begründen, dass ich mich persönlich 'wohler' fühle, ohne mir selbstehrlich zu vergegenwärtigen, dass ich mich damit selbst darüber hinweg zu täuschen versuche, dass dieses 'Wohlfühlen' aufgrund gedanklicher Attraktivitätsvorstellungen und amit auf Selbstinteresse im Sinne der 'Persönlichkeit' beruht und ich diese dadurch bestärke und willens alle Konsequenzen, auch die offensichtlich dem Leben schadenden, missbräuchlichen und selbstgerechten Verhaltensweisen des Egos damit in Kauf nehme.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, mich selbst aufgrund von 'Attraktivitätsvorstellungen' zu beurteilen und mein persönliches Empfinden und Wohlbefinden dadurch von den Beurteilungen und ebenfalls beeinflussten, manipulierten, vorprogrammierten Gedankenmustern anderer 'Persönlichkeiten' abhängig zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe dass ich nicht erkannt habe, dass alle persönlichen 'Empfindungen' (ausgenommen die 'Empfindungen' die tatsächlich durch körperlichen Kontakt von einem anderen Lebewesen verursacht/ausgelöst werden) im Grunde aus mir selbst stammen, von mir selbst geschaffen und kreiert sind und dass jeder Versuch die Einflussnahme auf mein Empfinden anderen 'Personen' und ihrem Verhalten mir gegenüber zuzuschreiben nur ein Gedankenkonstrukt ist, welches nur dann logisch erscheint, wenn man ganz bewußt Ignoranz anwendet und eine Geschlossenheit des Gedankensystems dogmatisch annimmt, die einen bestimmten, von mir selbst festgelegten Bereich vom Ganzen abgrenzt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich von meinen persönlichen, selbstkreierten und akzeptierten 'Empfindungen' beherrschen und leiten zu lassen, dass ich die Emotionen und Gefühle als Begründungen und Selbstrechtfertigungen für meine Entscheidungen benutzt habe und somit den selbsttrügerischen Versuch der Verantwortungsübertragung an ein 'Geistgebilde' unternommen habe, um mich in völlig absurder Selbsttäuschung vor mir selbst als Opfer dieser von mir selbst erfundenen, diffus angenommenen gefühlsverursachenden Entität darzustellen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, mich selbst mit selbstgeschaffenen Emotionen, Gefühlen und Empfindungen zu manipulieren und mein Selbstbild und meine Entscheidungsmotivation dem jeweiligen 'Bedürfnis' meiner 'Persönlichkeit' oder meiner Charakterprägung anzupassen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, den 'eitlen Charakterzug' meiner Persönlichkeit vor mir selbst zu verbergen und seine Ausprägungen in meinem alltäglichen Verhalten und beim Treffen bestimmter Entscheidungen, wie beispielsweise dem Rasieren der Kopfbehaarung, durch scheinrechtfertigungen und Gednakenkonstrukte der Selbstgefälligkeiten zu 'vertuschen'.

Ich bestimme mich selbst als das Leben zur Selbstbefreiung durch Selbstehrlichkeit und Selbsvergebung von der Bestimmung durch Programme und Konditionierte Gedankenmuster, durch die vorprogrammierte Ausgerichtetheit der Persönlichkeit/des Charakters durch das System, durch die gemeinschaftliche Wertstruktur und Kultur. Ich stehe als das Leben für die Eigensändige, eigenverantwortliche Selbstbestimmung und die bewußte Nutzung des Menschlichen Bewußtseins zum Wohle des Lebens, also allen Lebens in der Erkenntnis der unumstößlich offensichtlichen Wahrheit dass wir alle gleichermaßen das Leben sind.

Ich erkenne klar, dass ein Charakterzug, eine Persönlichkeitsprägung wie die Eitelkeit, und sei sie noch so versteckt oder unscheinbar in ihrer Ausprägung, als ein Teil des menschlichen Identifikationssystems so wie wir es als 'Menschheit' in dieser Existenz zeigen alle Prinzipien der selbstgefälligen Individualidentifikation als das Ego in sich trägt und untrennbar ein Teil der missbräuchlichen, verblendeten menschlichen Prägung ist die zu derartiger Mißachtung des Lebens, zu derartiger Ignoranz und Blindheit für die Wirklichkeit befähigt.

Ich stehe als das Leben für die Verantwortlichkeit der menschlichen Lebensform für alles Leben und den verantwortlichen, vernunftbasierten Umgang mit allen menschlichen Fähigkeiten, für den Umgang mit dem Bewußtsein, dem Geist in einer solchen Weise, dass das Ergebnis unserer Selbst-Bildung und Selbst-Ausbildung die Eigene, geerdete Identifikation mit dem Leben als das Leben selbst ist und sich darin das menschliche Potential als ein Teil allen Lebens wahrhaftig in Einheit und Gleichheit entfalten kann.





Montag, 28. Mai 2012

Tag 22 - Misstrauen und verletztes Ego, Selbstbetrug im Wunderland


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich in Gedanken mit Zukunftsprojektionen zu belasten die ausschließlich auf meiner persönlichen Erfahrung und Wahrnehmung basieren und niemals die tatsächlichen Geschehnisse Reflektieren können.

Ich vergebe mir selbst, dass ich eine andere Person die schlecht über mich redete und falsche Informationen verbreitete dabei belauscht habe und als Reaktion innere Aufruhr, Empörung und emotionalen Stress erfahren habe.


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe an diesem Gedanklichen und mentalen Missbrauch teilzunehmen indem ich die Rolle des ungerecht behandelten Opfers innerlich angenommen und entsprechend Reagiert habe indem ich mich schlecht fühlte, indem ich Ärger und Zorn zugelassen und damit mich selbst geschädigt habe.

Ich vergebe mir selbst, das sich ein System erlaubt und zugelassen habe, dass Menschen in diesen Zustand mentaler Flucht vor Eigenverantwortung und Selbstbestimmten Leben lockt und sie dazu erzieht andere Menschen psychisch zu missbrauchen indem sie sich immer wieder geistig energetisch aufladen, sich am kolllektiven Missbrauch des Lebens beteiligen indem sie sich ein Bild von anderen Menschen machen, sie verantwortlich zu machen versuchen für ihre eigenen Probleme, dass sie dann andere Personen beeinflussen um sie von ihrem eigenen Wahn zu überzeugen und in dieser Zusammenkunft sich gestärkt und abgesichert fühlen um umso mehr mentalen Krieg zu führen, ungeachtet aller Konsequenzen für sie selbst und aufgrund der nach außen getragenen gehässigkeit in unverantwortlicher Weise auch für andere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, dass Kinder in eine Welt geboren werden, die sie nicht nur zu lebendigen rechenmaschinen erzieht, sondern sie auch in ihrer offenen Selbstentfaltung als das Leben das sie sind ausbremst, sie bewußt manipuliert und dieselben konsequenzenreichen Fehler machen lässt, die ihre Vorgänger und Eltern schon gemacht haben, wider besseren Wissens und entgegen aller Vernunft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich nicht ernsthaft und selbstehrlich genug in die Situation eines anderen hineinzuversetzen um tatsächlich den Wert seines Lebens als gleichwertig zu erfahren und daraus folgend meine Anstrengung und meinen Einsatz zur Veränderung meiner Selbst und der menschlichen Selbstwahrnehmung im allgemneinen entsprechend intensiviert und ernsthaft umgesetzt habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und es zugelassen habe, mich in vielen Situationen selbst zu rechtfertigen wenn ich meinen Einsatz und meinen Prozess zur Befreiung von den missbräuchlichen und ausbeuterisch selbstgerechten Verhaltensweisen heruntergefahren habe und wenn meine Ignoranz gegenüber der unbedingten Notwendigkeit dieser Veränderung angesichts der unerträglichen Leiden, der unsagbaren Folter am Leben, an Kindern, an durch unsere akzeptierten Systeme hilflosen und unterdrückten Menschen mich kontrolliert und bestimmt hat.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, meine persönlichkeit als meine Gedanken und Erinnerungen immer wieder aufleben zu lassen und mein durch Gewohnheiten, Konditionierungen und Erziehung geprägtes Selbstinteresse in den Vordergrund zu stellen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, dass mich emotional in Minderwertigkeitsgefühlen, Trotzgedanken und überheblicher Ignoranz geborene Selbstrechtfertigungsideen vom Schreiben immer wieder abgehalten haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, meine Verantwortung als Mensch und Teil dieser Gemeinschaft für alle Menschen, das Leben, und vor allem auch für alle Kinder erst dann in vollem Umfang erkannt zu haben, als ich selbst ein Kind hatte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe ein System zu unterstützen und zu vertreten, das Kinder zu funktionierenden Einheiten erzieht die ihr leben lang möglichst viel konsumieren und dann sterben sollen und niemals wahrhaft dazu angehalten werden, ihr menschliches, lebendiges Potenzial als lebende Wesen selbstbestimmt zu entfalten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, Mittäter eines Systems der Ungleichheit zu werden, diese Prinzipien und werte versucht habe zu leben und weiterzugeben ohne mir die Konsequenzen direkt klarzumachen oder sie sehen zu wollen, in der Ungerechten Ungleichverteilung der Macht, des Geldes, der Ressourcen und den daraus resultierenden Qualen und Leiden die Mensch und Tier willentlich angetan werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mir die Ignoranz als Schutzschild und Rechtfertigung meiner Folgsamkeit auf einem Lebensweg der Zerstörung und Selbstaufgabe zu wahren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe diese Weltenordnung als von mir abgetrennt zu sehen und mich selbst in meiner Vorstellungswelt als unschuldiges, machtloses Opfer in ihr zu platzieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, meine Eigenverantwortlichkeit und damit meine Selbstbestimmung aufzugeben.


Ich bestimme mich selbst zu einem Leben in Eigenverantwortlichkeit und in dem Bewußtsein, dass ich als Mensch die Fähigkeit der Entscheidung und der selbstbestimmten Selbstausrichtung am Leben besitze und erkenne darin meine Verantwortung und auch meine Identität als Leben, als lebendes, atmendes Wesen unter ebensolchen an.

Ich bestimme mich selbst zur bewußten Entscheidung für das Leben, für das, was das Beste für alle Lebewesen ist, unter Anerkenntnis der gegebenen Umstände dieser physischen Existenz.

Ich bestimme mich selbst zur eigenverantwortlichen, selbstehrlichen Selbsterkenntnis in jedem Moment und ich sehe die Zusammenhänge darin, dass die innere Persönlichkeitsstruktur und die Gedankenwelt aus der sie sich formt ebenso verantwortlich teilhat an der Manifestation des äußeren Systems menschlichen Zusammenlebens wie und durch die Taten die aus ihrer Akzeptanz resultieren.

Ich bestimme mich selbst zu einem Leben in selbstehrlicher Akzeptanz der eigenen Verantwortlichkeit für alles Leben, für die von uns Menschen künstlich generierten Zwänge der gesellschaftlichen Systeme und die Konsequenzen für und auf das Leben, hier, jetzt und in diesem wie auch jedem folgenden Moment, ich sehe die inakzeptablen Auswirkungen und bestimme mich selbst zur Deprogrammierung und Selbstbefreiung von den kulturellen, gesellschaftlichen und tradierten Gedankenmustern die in meiner Vorstellung meiner 'ganz persönlichen Geschichte' mir eine scheinidentität vorgemacht haben.

Ich bestimme mich selbst zu einem selbstbestimmten Leben als das Leben das ich bin, gleichwertig und eins mit allem Lebendigen und zur Nutzung meiner menschlichen Fähigkeiten um die wahnhaften Vorstellungen durch die selbstinduzierte Gehirnwäsche unserer Kulturen bloßzustellen, zu entlarven und ihre Konsequenzen in aller Offenheit aufzuzeigen, so dass ihre sinnentleerte Funktionsweise klar zu Bewußtsein kommt und es in Einheit klar wird, dass Kultur, Entwicklung und Entfaltung des Lebens erst dann wahrhaftig dem Leben - allem Leben - zugute kommen kann, wenn der menschliche Irrglaube der individuellen Überheblichkeit, der Gier und selbstgerechten Ignoranz als die selbstbeschneidende Limitierung des Potenzials unserer Leben in individueller Eigenverantwortlichkeit beendet wird.

Ich bestimme mich selbst zu einem Leben in Würde, das die Entwicklung einer Menschheitsgesellschaft der Vertrauenswürdigkeit in offener Gleichwertigkeit und bedingungsloser gegenseitiger Unterstützung in der individuellen Lebensverwirklichung bedingt.