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Mittwoch, 16. Januar 2013

Tag 105 - Natur der Persönlichkeit: Anonymität entlarvt Selbstsucht und Gehässigkeit

Funky64 (www.lucarossato.com) / Christmas Photos / CC BY-NC-ND


Das ist so unglaublich in unserer Welt, wo immer du hinschaust, hinsiehst und hörst findest du nichts als Gehässigkeiten. Da leben wir in einer Welt der elektronischen Informationsverbreitung und haben die Möglichkeiten uns alles mögliche vor Augen zu führen, vor allen Dingen auch die haarsträubenden Konsequenzen menschlichen Handelns verbunden mit menschlicher Ignoranz und Vernatwortungslosigkeit, und wenn man sich dann diese hart erarbeiteten Produktionen, Dokumentationen und Berichte ansieht auf deisen Präsentationsplattformen wie beispielsweise YT und FB, und dann die Kommentare der Nutzer dieser Plattformen liest, dann könnte man meinen, dass die wahre und wichtigste Aufklärungsarbeit und die eigentliche Offenbarung menschlicher Fehlbarkeit genau hier in diesen Kommentaren, den Reaktionen und dem Umgang mit diesen Informationen zu finden ist. Denn was sich hier zeigt ist an Gehässigkeit, blanker Idiotie und willentlicher Ignoranz kaum zu übertreffen. Das Selbstinteresse des Egos sich und seine Welt, seine vergeistigte Ideologie des Lebens in seinem beschränkten Sicht- und Wirkungskreis zu schützen und zu erhalten lässt einen Menschen sich jeglicher Empathie, jeglicher Vernunft und von jeglichem Verantwortungsgefühl entledigen und offenbart eine geistige Brutalität und Verrohtheit die ihresgleichen sucht. Völlig abgesehen von der Dummheit, die aus Ignoranz und Angst vor neuem Wissen hervorgeht. Das Ganze passiert natürlich aus dem Verborgenen, aus einer Anonymität heraus.
flikr / Love Photos / CC BY
Diese Anonymität bietet der Person erstmals die Möglichkeit, nahezu ohne Konsequenzen die Wahre Natur des eigenen emotionalen Persönlichkeitsmusters ungehemmt herauszulassen. Bisher oder im 'wahren' Leben ist ein solch entfesseltes Verhalten eher riskant, da man ja damit rechenn muss auf ebenso aggressive und unkontrollierte Wut in anderen Persönlichkeiten zu treffen, die natürlich im Moment einer solch offenen Triggerung ihrer Muster eine direkte, physisch reale Gegenreaktion befürchten lassen. Aber das ist ein anderes Thema, die Anonymität habe ich bereits mehrfach in anderen Blogs und Vlogs behandelt und werde darüber in eigenen Themenbereichen weiterhin schreiben. 
Der Mensch ist beispiellos in seinem Wahn. Alle Grausamkeiten, alle rücksichtslosen Ausbeutungen, Vernichtungen und sinnlosen Gewalttaten finden ihren Ursprung in den Gedanken des Menschen. In seinem Bewußtsein. Nicht in den tatsächlichen Umweltbedingungen, nicht in der körperlichen Lebendigkeit sind die Ursachen des sinnlosen Mordens, der Folter, der Gier und der rücksichtslosen Profitsucht zu finden, sondern allein in den inneren Glaubenssätzen eines vergeistigt- verlorenen, verängstigten Wesens der Illusion eines Individuums als 'Ich'. Lernen wir keinen verantwortungsbewußten Umgang mit diesem unserem Bewußtsein, werden wir nicht in Eigenregie zu eigenverantwortlichen Wesen einer Einheit als Gemeinschaft, dann wird sich dieses System natürlich selbst vernichten und auf dem Weg dahin noch unsagbares Leid und ebenso unnötige Qual für das Leben verursachen. Wir sind noch immer äußerst primitive Wesen in einer hochgradig technologisierten Umgebung die ihrerseits nur eines tut, nämlich die Effizienz unserer wahnsinnigen Zerstörungswut hunderttausendfach zu potenzieren. Doch mit Fortschritt, Kultivierung und Entwicklung hat das rein gar nichts zu tun. Gerechtfertigt werden unsere planlosen Vernichtungszüge durch die Wirklichkeit einzig durch unsere aus Angst geborenen Glaubenssätze, die nur in unseren Köpfen einer scheinbaren Logik folgen. Egal wie hart sie mit der Wirklichkeit kollidieren, ganz egal wie stark der Widerstand der Realität sein mag, wir erdenken uns immer absurdere Philosophien und Erklärungen für unser irrationales Handeln, das einer rein auf Manipulierbarkeit und unehrlichen Uneinsichtigkeit begründeten Selbstidentifikation als unser Bewußtsein folgt und allein auf unseren Gedanken basiert. Nicht das Offensichtliche, das Leben als physische Existenz, das Fleisch, die Knochen, das Atmende, Körperliche wollen wir sein, nicht das, was uns erfahren und erleben lässt, das was wir offenbar sind, nein, wir wollen mehr als das sein, frei und unabhängig davon, im Geiste separiert und Benutzer von allem, Genießer, erlebende Einzelwesen die sich alles einverleiben und alles als für sie allein gemacht sehen. Kurz: Wir sind reine Konsumenten. Wie ist es bloß dazu gekommen? Freier Wille? Eigene Entscheidung? Persönlichkeitsentfaltung? Um diese Fragen zuverlässig zu beantworten bedarf es zunächst einer Bereitschaft sich für die Selbstehrlichkeit und auch für die Selbstgenügsamkeit zu entscheiden. Denn es wird sich herausstellen, dass diese Frage tatsächlich, so wie alle wichtigen Fragen des Lebens, eine ehrliche und bedeutende Beantwortung nur dann erhalten kann, wenn wir sie uns selbst stellen. Nur du kannst diese Frage für dich beantworten, nur du allein kannst feststellen ob du aufrichtig und selbstehrlich bist in der Beantwortung dieser Frage. Und allein aus dieser Selbstehrlichkeit erwächst das Selbstvertrauen, dass es dir ermöglicht dir selbst als Antwort genug zu sein. Denn du weißt, dass niemand sonst fähig ist dir deine Verantwortlichkeit abzunehmen, dass niemand sonst über dir steht und es dir leicht machen kann in der Beantwortung dieser Fragen. Wir sind auf dem Weg all unser Selbstvertrauen zu verlieren, wir haben unsere Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit im Tausch für eine künstliche Gedankenexistenz aufgegeben die ihre einzige Befriedigung in der kurzlebigen Erfahrung von Erlebnissen, energetisch geladenen Momenten sucht und dabei die eigentliche Existenz als die wir tatsächlich sind und leben vergessen. Doch noch viel verheerender an dieser Selbstaufgabe ist die nahezu grenzenlose Manipulierbarkeit die wir uns erlaubt und zugelassen haben. Wir können in unserer Existenz, in unserer Wirkungsweise, in unseren Entscheidungen und Handlungen vollkommen gesteuert werden und zwar in unendlicher Weise durch reine Gedankenkonzepte, durch reine Glaubenssätze. Luftschlösser, Fantasien, völlig abgehobene, realitätsfremde Dogmen und scheinlogische Gesetzmäßigkeiten können zu unserer Lebensprämisse werden und wir sind bereit für diese Märchen in unseren Köpfen das Leben anderer zu vernichten, es zu missachten, auszubeuten und zu benutzen in dem verzweifelten Versuch unsere Fantasien wirklichkeit werden zu lassen, sie netgegen aller Wirklichkeitserahrungen bestätigt zu sehen. Konzepte werden erdacht und benutzt um Menschen zu bestimmten Handlungen zu bewegen, die Werbung, die Politik benutzt Methoden der Bewußtseinsmanipulation um Menschen zu teilweise völlig irrationalen Handlungen zu bewegen, und es funktioniert einwandfrei. So haben wir ein System der Gedanken- und Glaubenskonzepte geschaffen, die weder den Prinzipien des eigentlichen Lebens folgen, noch besonders förderlich für den Erhalt unserer Existenz sind, und wir sind diesem System völlig verfallen weil wir die Methoden der mentalen Manipulation durch unsere eigene Einwilligung unabwendbar ermöglicht haben.
Hineingeboren in eine Welt der verunsicherten Geister, der scheinindividuellen und irrationalen Konformisten lassen wir uns von grundauf prägen auf ein Selbstbild das uns zu Marionetten und Sklaven der Erklärungsmuster anderer macht. Wir sehen gar keine andere Möglichkeit als uns anzupassen, da unser gesamtes Umfeld ja bereits auf eine Lebensweise ausgerichtet ist die das Leben als Ware, als nutzbare Ressource behandelt und in der ein Selbstfindungsprozess als körperliches, freies und gleiches Wesen nahezu unmöglich gemacht wird. Daher geben wir natürlich in gewisser Weise freiwillig unsere Selbstbestimmung ab/auf, allerdings wird dieser Entscheidungsprozess begünstigt durch das systematische Ausnutzen von natürlichen Regungen und Ängsten, indem man diese mit neuen Ursachen, erdachten, illusorischen Ursachen verknüpft, indem man uns wie eben beschrieben kaum eine Wahl lässt, denn die einzige Wahl die die Königsdisziplin der mentalen Versklavung, das Geldsystem, dem Menschen lässt ist Anpassung oder Tod, mitmachen oder untergehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich für einen Menschen als Person zu halten, der 'dazugehört' zu dem Rollenspiel eines kranken Systems der gegenseitigen Benutzung, der Ausbeutung und gehässigen Kommunikation.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe teilzunehmen an den Ränken und Intrigen mentaler manipulation, gegenseitiger Täuschung und bewußtem Hintergehen auf der Suche nach dem 'persönlichen Vorteil' und einem eigenen Ausweg aus der selbstgestalteten Systematik lebensfeindlicher, illusionärer und fanatischer Selbstentfremdung im Namen einer gedanklich basierten Existenz, im Namen eines Glaubens, in Abkehr von der Wirklichkeit des Lebens.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe die Maßstäbe dieser Wahnvorstellung einer Existenz als Person unter Personen, als Teil einer Märchenwelt aus manipulierten und geborgten Gedanken und Wertsätzen für mich selbst und andere Menschen anzunehmen, zu reagieren und zu agieren aufgrund der Prinzipien dieser Selbstverleugnung, willenloser Gefangener meiner gedanklichen Programme und Systeme der emotionellen Steuerung, der Triggerung und automatischen Ausführung von Aktion, Reaktion, Entscheidung, Rückzug, Vermeidung, Projektion, Anklage, Verurteilung, Selbstgeißelung, Selbstbewerung und herabwürdigung anderer aufgrund und entlang den Prinzipien des jeweiligen kulturellen, ethischen oder gar religiösen Hintergrundes zu werden.

Ich bestimme mich selbst als das Leben in jedem Moment der drohenden Selbstaufgabe und des Verlustes der Selbstkontrolle mich durch bewußtes Atmen, die Gewahrwerdung des jeweiligen Momentes als einzig wahrer Existenzgrundlage zum Leben HIER zurückzubringen und als Mensch, als das Leben das ich bin in der Situation die Entscheidung zu treffen, unter Zuhilfenahme meiner menschlichen Fähigkeiten und Kapazitäten, die für das Leben und damit für alle das Beste ist, ohne mich durch Ängste, geboren aus Erinnerungen, unzuverlässigen Werturteilen aus Vergleichsmomenten und emotionalen Süchten zu selbstsüchtigem Handeln beeinflussen zu lassen.

Montag, 28. Mai 2012

Tag 22 - Misstrauen und verletztes Ego, Selbstbetrug im Wunderland


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich in Gedanken mit Zukunftsprojektionen zu belasten die ausschließlich auf meiner persönlichen Erfahrung und Wahrnehmung basieren und niemals die tatsächlichen Geschehnisse Reflektieren können.

Ich vergebe mir selbst, dass ich eine andere Person die schlecht über mich redete und falsche Informationen verbreitete dabei belauscht habe und als Reaktion innere Aufruhr, Empörung und emotionalen Stress erfahren habe.


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe an diesem Gedanklichen und mentalen Missbrauch teilzunehmen indem ich die Rolle des ungerecht behandelten Opfers innerlich angenommen und entsprechend Reagiert habe indem ich mich schlecht fühlte, indem ich Ärger und Zorn zugelassen und damit mich selbst geschädigt habe.

Ich vergebe mir selbst, das sich ein System erlaubt und zugelassen habe, dass Menschen in diesen Zustand mentaler Flucht vor Eigenverantwortung und Selbstbestimmten Leben lockt und sie dazu erzieht andere Menschen psychisch zu missbrauchen indem sie sich immer wieder geistig energetisch aufladen, sich am kolllektiven Missbrauch des Lebens beteiligen indem sie sich ein Bild von anderen Menschen machen, sie verantwortlich zu machen versuchen für ihre eigenen Probleme, dass sie dann andere Personen beeinflussen um sie von ihrem eigenen Wahn zu überzeugen und in dieser Zusammenkunft sich gestärkt und abgesichert fühlen um umso mehr mentalen Krieg zu führen, ungeachtet aller Konsequenzen für sie selbst und aufgrund der nach außen getragenen gehässigkeit in unverantwortlicher Weise auch für andere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, dass Kinder in eine Welt geboren werden, die sie nicht nur zu lebendigen rechenmaschinen erzieht, sondern sie auch in ihrer offenen Selbstentfaltung als das Leben das sie sind ausbremst, sie bewußt manipuliert und dieselben konsequenzenreichen Fehler machen lässt, die ihre Vorgänger und Eltern schon gemacht haben, wider besseren Wissens und entgegen aller Vernunft.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich nicht ernsthaft und selbstehrlich genug in die Situation eines anderen hineinzuversetzen um tatsächlich den Wert seines Lebens als gleichwertig zu erfahren und daraus folgend meine Anstrengung und meinen Einsatz zur Veränderung meiner Selbst und der menschlichen Selbstwahrnehmung im allgemneinen entsprechend intensiviert und ernsthaft umgesetzt habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und es zugelassen habe, mich in vielen Situationen selbst zu rechtfertigen wenn ich meinen Einsatz und meinen Prozess zur Befreiung von den missbräuchlichen und ausbeuterisch selbstgerechten Verhaltensweisen heruntergefahren habe und wenn meine Ignoranz gegenüber der unbedingten Notwendigkeit dieser Veränderung angesichts der unerträglichen Leiden, der unsagbaren Folter am Leben, an Kindern, an durch unsere akzeptierten Systeme hilflosen und unterdrückten Menschen mich kontrolliert und bestimmt hat.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, meine persönlichkeit als meine Gedanken und Erinnerungen immer wieder aufleben zu lassen und mein durch Gewohnheiten, Konditionierungen und Erziehung geprägtes Selbstinteresse in den Vordergrund zu stellen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, dass mich emotional in Minderwertigkeitsgefühlen, Trotzgedanken und überheblicher Ignoranz geborene Selbstrechtfertigungsideen vom Schreiben immer wieder abgehalten haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, meine Verantwortung als Mensch und Teil dieser Gemeinschaft für alle Menschen, das Leben, und vor allem auch für alle Kinder erst dann in vollem Umfang erkannt zu haben, als ich selbst ein Kind hatte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe ein System zu unterstützen und zu vertreten, das Kinder zu funktionierenden Einheiten erzieht die ihr leben lang möglichst viel konsumieren und dann sterben sollen und niemals wahrhaft dazu angehalten werden, ihr menschliches, lebendiges Potenzial als lebende Wesen selbstbestimmt zu entfalten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, Mittäter eines Systems der Ungleichheit zu werden, diese Prinzipien und werte versucht habe zu leben und weiterzugeben ohne mir die Konsequenzen direkt klarzumachen oder sie sehen zu wollen, in der Ungerechten Ungleichverteilung der Macht, des Geldes, der Ressourcen und den daraus resultierenden Qualen und Leiden die Mensch und Tier willentlich angetan werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mir die Ignoranz als Schutzschild und Rechtfertigung meiner Folgsamkeit auf einem Lebensweg der Zerstörung und Selbstaufgabe zu wahren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe diese Weltenordnung als von mir abgetrennt zu sehen und mich selbst in meiner Vorstellungswelt als unschuldiges, machtloses Opfer in ihr zu platzieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, meine Eigenverantwortlichkeit und damit meine Selbstbestimmung aufzugeben.


Ich bestimme mich selbst zu einem Leben in Eigenverantwortlichkeit und in dem Bewußtsein, dass ich als Mensch die Fähigkeit der Entscheidung und der selbstbestimmten Selbstausrichtung am Leben besitze und erkenne darin meine Verantwortung und auch meine Identität als Leben, als lebendes, atmendes Wesen unter ebensolchen an.

Ich bestimme mich selbst zur bewußten Entscheidung für das Leben, für das, was das Beste für alle Lebewesen ist, unter Anerkenntnis der gegebenen Umstände dieser physischen Existenz.

Ich bestimme mich selbst zur eigenverantwortlichen, selbstehrlichen Selbsterkenntnis in jedem Moment und ich sehe die Zusammenhänge darin, dass die innere Persönlichkeitsstruktur und die Gedankenwelt aus der sie sich formt ebenso verantwortlich teilhat an der Manifestation des äußeren Systems menschlichen Zusammenlebens wie und durch die Taten die aus ihrer Akzeptanz resultieren.

Ich bestimme mich selbst zu einem Leben in selbstehrlicher Akzeptanz der eigenen Verantwortlichkeit für alles Leben, für die von uns Menschen künstlich generierten Zwänge der gesellschaftlichen Systeme und die Konsequenzen für und auf das Leben, hier, jetzt und in diesem wie auch jedem folgenden Moment, ich sehe die inakzeptablen Auswirkungen und bestimme mich selbst zur Deprogrammierung und Selbstbefreiung von den kulturellen, gesellschaftlichen und tradierten Gedankenmustern die in meiner Vorstellung meiner 'ganz persönlichen Geschichte' mir eine scheinidentität vorgemacht haben.

Ich bestimme mich selbst zu einem selbstbestimmten Leben als das Leben das ich bin, gleichwertig und eins mit allem Lebendigen und zur Nutzung meiner menschlichen Fähigkeiten um die wahnhaften Vorstellungen durch die selbstinduzierte Gehirnwäsche unserer Kulturen bloßzustellen, zu entlarven und ihre Konsequenzen in aller Offenheit aufzuzeigen, so dass ihre sinnentleerte Funktionsweise klar zu Bewußtsein kommt und es in Einheit klar wird, dass Kultur, Entwicklung und Entfaltung des Lebens erst dann wahrhaftig dem Leben - allem Leben - zugute kommen kann, wenn der menschliche Irrglaube der individuellen Überheblichkeit, der Gier und selbstgerechten Ignoranz als die selbstbeschneidende Limitierung des Potenzials unserer Leben in individueller Eigenverantwortlichkeit beendet wird.

Ich bestimme mich selbst zu einem Leben in Würde, das die Entwicklung einer Menschheitsgesellschaft der Vertrauenswürdigkeit in offener Gleichwertigkeit und bedingungsloser gegenseitiger Unterstützung in der individuellen Lebensverwirklichung bedingt.