Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
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Montag, 9. Februar 2015
Dienstag, 20. Januar 2015
Tag 195 - Analyse der Selbstbeschränkungen Teil 4 "Selbst-"
Was ist gemeint mit dem "Selbst" in Selbst-Bewusstsein, Selbst-Ehrlichkeit, Selbst-Analyse, Selbst-Bestimmung?
Samstag, 11. Oktober 2014
Tag 185 - Immer geduckt (persönlicher Selbstanalyse- und Korrekturprozess 3. Teil)
Dritter Teil der Bligreihe "Immer geduckt"
Teil 1:
Tag 179 - Warten auf das "Jetzt"
Teil 2:
Tag 180 - Immer geduckt (persönlicher Selbstanalyse und Korrekturprozess 2. Teil)
Auszug aus Teil 2:
Ich habe diese verdrängten und verborgenen Ängste in mir
herangezüchtet und es ihnen gestattet mich zu bestimmen. Wenn man ein Leben im
Verborgenen führt, wenn man sich versteckt hinter Fassaden, hinter Heuchelei
und Schauspielerei, wenn man nur in seinem geheimen Bewusstsein eine „intime
Persönlichkeit“ kultiviert, dann bleibt keine Wahl außer sich selbst zu belügen
und damit auch die anderen. Und mit der Zeit glaubt man seine eigenen Lügen und
identifiziert sich tatsächlich mit dieser geheimen Instanz und man bemerkt
nicht, dass das Gefühl des Mangels und der Unzulänglichkeit, die Unzufriedenheit
und die ständige Suche nach Erfüllung nur aus diesem unglücklichen Selbstbetrug
erwachsen. Man bemerkt diese ständige Fremdbestimmung durch die inneren
Programme, die Ängste sich zu offenbaren in allen Entscheidungen und Taten
nicht mehr, man wird verkrampft und verbittert, man verliert den Blick und die
Wahrnehmung für das Hier, den wirklichen Moment des Lebendigen Seins. Die Last
der erdrückenden Gedankenmuster und Konstrukte die man sich als Schutzwall vor
der Wirklichkeit aufgebaut hat lassen einen in die Knie gehen, man versucht
ständig auch das wahre körperliche Selbst verborgen zu halten. Entweder man
verkleidet sich wie ein Pfau oder man versucht so unauffällig und normal wie
möglich zu wirken, oder aber man senkt den Kopf um nicht gesehen oder erkannt
zu werden, lässt die Schultern hängen und steht geduckt, versuch sich in sich
selbst zurückzuziehen. Doch dort gibt es keinen Lebensraum, sondern nur die
Welt der eigenen Gedanken, welche nur durch das Körperliche überhaupt
existiert.
Fortsetzung
Wenn ich an diese Momente denke, die mich in Ansätzen auch
jetzt noch immer mal wieder ereilen, in denen ich spüre wie ich körperlich
reagiere, mit kalten Händen, einem sinkenden Blutdruck, meine Augen verengen
sich, die Sicht wird unklar und fast verträumt, alles erscheint farblos und
unwirklich, dann wird mir bewusst dass diese mentale Tür die sich dort öffnet
tatsächlich etwas verlockendes hat. Diese Haltung „alles scheißegal, hat doch
keinen Zweck und der Versuch ist schon sinnlos“ rechtfertigt scheinbar die
Untätigkeit und ist ein Segen für das Ego. Denn was folgt ist ja keineswegs
Untätigkeit, sondern die Beschäftigung mit allen erdenklichen unterhaltsamen
Dingen die einem die selbst verursachte Langeweile vertreiben sollen. Aber die
Rechtfertigung ist eben nur eine trügerische. Die Unzufriedenheit bleibt
bestehen und taucht immer da wieder auf, wo die Ablenkung durch Unterhaltung
des Bewusstseins stoppt.
Es ist eine Situation in der ich in meiner Gedankenwelt
verloren auf Urteilen und Bewertungen meiner Selbst existiere über die ich mir
nicht wirklich im Klaren bin. Meist sind es niederschmetternde,
selbstzerstörerische Selbstbeurteilungen, Minderwertigkeitsgefühle und
vergleichende Systeme. Wobei die Vergleichsobjekte selbst imaginär sind und
meiner eigenen Vorstellung ebenso entstammen wie mein Selbstbild auch. „Ich
kann das nicht“, „das lerne ich nie“, „bei mir funktioniert das nicht“ sind die
Gedanken die diese Momente bestimmen. Die Fragen die dabei unbeantwortet im
Hintergrund stehen sind: Wer bin ich hier und jetzt in diesem Moment? Bin ich
von Bedeutung? Und wenn ja, warum? Und wenn nicht, warum? In wie fern stelle
ich etwas dar, das mir selbst das Gefühl einer Wertschätzung bringen könnte?
Was bedeuten diese Fragen überhaupt?
Wer ich jetzt in diesem Moment bin, wird nicht von meinen
Gedanken und meiner Vorstellung bestimmt, sondern vornehmlich durch mein
Handeln. Welcher Motivation dieses Handeln folgt liegt allerdings durchaus in
meinen Gedanken begründet, und zwar in den Konzepten und Strukturen die ich als
das Gerüst meines Selbstbildes und meiner Persönlichkeit errichtet habe. Daher
ist auch jede Selbst-hemmung und -verurteilung meine eigene Handlung, eine
innere Handlung die mich vor meiner eigentlichen Selbstentfaltung abhält, die
mir Schranken und Beschränkungen setzt welche allein auf imaginärer Vorstellung
beruhen und nicht wie die der physischen Möglichkeiten auf Tatsachen. Auch der
scheinbar gescheiterte Versuch etwas Handelnd zu meistern ist in der Regel in
der inneren gedanklichen Hemmung begründet, und sei es in dem hektischen Versuch
dem Wunsch nach Unmittelbarkeit zu verfallen und dabei die Notwendigkeit der
Übung und des Lernens zu ignorieren. Diese Bedingungen des Scheiterns werden
dann bewusst als Unfähigkeit falsch Kategorisiert und dienen dem nagenden
Minderwertigkeitsempfinden des Egos als Bestätigung. Anstrengung, Disziplin,
Fleiß, Beständigkeit und Durchhaltevermögen sind die Grundpfeiler für jede
Handlungsbefähigung und die versuche ich mir nur allzu gern zu ersparen. Und
das aus einer angelernten Gewohnheit der Bequemlichkeit heraus. Eine
Bequemlichkeit die ebenso heuchlerisch wie verlogen ist, denn tatsächlich
überwiegt in der Bequemlichkeit natürlich die Unzufriedenheit über die eigene
Untätigkeit oder die angebliche Unfähigkeit. Der Ärger der eigentlich zu mehr
Leistung motivieren sollte wird zu Frust, der hemmt und bremst weil er einen
Absolutheitsanspruch mit sich bringt der besagt, dass alles Erdenkliche und
mögliche bereits getan und versucht wurde und man dennoch gescheitert ist.
Dieser Selbstbetrug ist wohl einer der stärksten von jenen die mich seit ich
denken kann beherrschen und die mein Leben ausschlaggebend bestimmt haben. Es
ist längst überfällig an diesen Punkten zu arbeiten, denn selbst bei dieser
Arbeit habe ich mich immer wieder selbst belogen und mir etwas vorgemacht eil
ich die Disziplin und die kontinuierliche Anstrengung gescheut habe. Dabei weiß
ich genau, wozu ich fähig sein kann und die Verantwortung für mich selbst, mein
Leben und die Konsequenzen die es für mich und andere hat ist nicht zu leugnen.
Umso schwerer wiegt der verzweifelte Versuch mir Erklärungen und
Entschuldigungen für dieses selbstsüchtige Nachlassen auszudenken und er
beschäftigt mich so sehr, dass ich die Gedanken die sich darum drehen überhaupt
nicht mehr bewusst und immer wahrnehme, sondern sie bilden ein unterbewusstes
Schwelen und Brodeln das mich beunruhigt und verunsichert. Und gerade dadurch,
dass ich diese Empfindungen zu ignorieren versuche und sie mir nicht in vollem
Umfang klar sind, fehlinterpretiere ich die Emotionen und Gefühle dabei, finde fadenscheinige
Erklärungen und Rechtfertigungen und verstricke mich nach und nach in ein
Gewühl von halbgaren Selbstwahrnehmungen.
Die Frage „Bin ich von Bedeutung?“ ist insofern interessant,
dass zunächst diese Bedeutung definiert werden müsste. Für wen oder was sollte
oder könnte ich von Bedeutung sein? Und was für eine Art der Bedeutung ist das?
Ich kann auch für denjenigen von Bedeutung sein, dem ich unheimlich auf die
Nerven gehe, allein mit meiner Anwesenheit. Reicht mir diese Art der Bedeutung
oder geht es hier um mehr?
Sich nach Bedeutung sehnen ist im Grunde ein Wunsch
wahrgenommen zu werden und vor allem auch ernst genommen zu werden. Wie aber
sollte das passieren, wenn man sich über sich selbst nicht im Klaren und nicht
von den eigenen Fähigkeiten überzeugt ist? Wenn man sich selbst nicht schätzt
und sich selbst nichts zutraut, wie sollte man da erwarten können, dass jemand
anderes das könnte? Somit ist die Bedeutung in aller erster Linie dir selbst
von dir selbst zuzumessen. Alles andere wäre lediglich eine Illusion, eine
Einbildung und das eventuell befriedigende Gefühl eines Momentes der
Anerkennung von außen nur von sehr kurzer Dauer. Eine ganz neutrale, wertfreie
Bedeutung hat alles was du darstellst, ob du zweifelst oder nicht. Die bloße
Existenz ist von Bedeutung für deine Zellen, die Mikroben, die Bakterien und
Viren, die Luft die du atmest, die Tiere und Pflanzen die dich in deiner
Lebenszeit unterstützen und nähren, die Menschen mit denen du interagierst
direkt oder indirekt, für alles was du tust kann man Konsequenzen herleiten und
erkennen. Die Bedeutung die du selbst suchst und vermisst ist eine emotionale
Sehnsucht nach Harmonie unter den Lebenden, ein Einheits- und
Zugehörigkeitsgefühl, eine Befähigung die nicht gelebt, nicht praktiziert wird.
Doch erreichen kann man diese Bedeutung nur für sich selbst und in dieser
Übereinkunft mit dir selbst, unter Zuhilfenahme und Aufwendung all der
Kriterien und Maßnahmen zur Erreichung eines Zustandes mit dem du zufrieden,
Selbstbewusst und selbstsicher sein kannst wie Disziplin, Selbstarbeit und
Aufrichtigkeit. Und jeder Versuch Bedingungen zu stellen ist dabei nichts
weiter als ein Versuch die eigene Bequemlichkeit zu rechtfertigen. Doch vor
wem? Auch rechtfertigen kannst du dich immer nur vor dir selbst, und allein vor
dir selbst kannst du diese Rechenschaft am Ende deines Lebens ablegen. Die
Frage ist ob du ignorant und stur genug sein wirst und kannst, selbst
angesichts der „letzten Chance“, sofern man dieses Glück überhaupt hat, um dich
selbst anzulügen und diese Lüge noch zu glauben.
Was kann ich mir selbst geben um mir selbst die
Wertschätzung entgegenzubringen die ich von anderen erwarte? Ich kann mich mir
selbst gegenüber prinzipiell verpflichten. Und zwar dazu, mir immer in
Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und gnadenloser Offenheit zu begegnen. Mir alles
einzugestehen, jeden Selbstbetrug, jeden scheinheiligen Rechtfertigungsversuch
und sei die Angelegenheit noch so banal. Ich kann mich verpflichten die
Disziplin, das Durchhaltevermögen, die Stärke und den Fleiß aufzubringen um
mich von all den Hemmnissen, den Komplexen der Selbstlimitation, den
Minderwertigkeitsgefühlen und vor allem auch von den Ängsten zu befreien die
ich als Persönlichkeitssystem im Laufe der Jahre etabliert, erlaubt und
zugelassen habe und die mich, meine Entscheidungen und meine Taten bestimmt
haben, so dass ich nicht wirklich und wahrhaftig als das Selbst das ich sein
kann gelebt habe.
Die eigentliche Frage aber ist doch, wie kann man in einer
Welt wie der unseren, durch den Menschen geschaffenen überhaupt lethargisch
werden? Wie sollte man sich selbst gegenübertreten und dafür gerade stehen
können nichts oder nicht genug getan zu haben um die Zerstörung zu verringern,
das Leid zu mildern und die Qualen der Kinder zu lindern die durch unsere
Ignoranz und ängstliche Untätigkeit toleriert und akzeptiert werden?
Die scheinbare Begründung ein einzelner könne ohnehin nichts
tun ist eben aus einem Grund nicht haltbar, weil sie nämlich von der irrigen
Annahme ausgeht, man sei schon ein ganzer, vollwertiger „Einzelner“, der sein
eigenes Potential erkannt und in eigener Selbstbestimmung ausgearbeitet hat.
Denn das ist genau der Punkt um den es geht wenn man die Frage nach der
Lösbarkeit aller menschlicher und von ihm geschaffener Probleme beantworten
will: die eigenverantwortliche Selbstbestimmung in Anerkennung der eigenen
Fähigkeiten sich selbst grundlegend zu verändern.
Fortsetzung folgt…
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Freitag, 3. Oktober 2014
Mittwoch, 13. August 2014
Tag 181 - Loslösen von emotionalen Reaktionsmustern
-
- giulia.forsythe / Foter / Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-NC-SA 2.0)
Emotionale Reaktionen üben auf das Bewusstsein einen starken
Reiz aus, sie sind die Grundlage des Egos, der Persönlichkeitsgenerierung, sie
haben ein enormes Suchtpotential, denn ihre im Grunde mechanische Wirkungsweise
fühlt sich richtig, real und lebendig an. Allerdings ist bei genauerer
Selbstuntersuchung das Reiz-Reaktionsmuster eine Entwicklungshistorische Kette
von subjektiven Urteilen und Selbstbewertungen, von emotionalen Erlebnissen die
in der Erinnerung abgespeichert sind und nun immer wieder als Referenzen zur
Bewertung aktueller Situationen herangezogen werden. Daher ist das eigentliche
Verhalten beim Befolgen dieser Reaktionsmuster ein nach hinten, in die
Vergangenheit gerichtetes, da es ja auf der Vergangenheitserfahrung basiert. Es
ist also nie ein progressives, und schon gar kein Vernunft- oder vom Verstand
gesteuertes Verhalten. Wie soll aus emotionalen oder auch gefühlsbasierten
Reaktionen also – und wir sind als Menschen in dieser Welt heute in allen
Sinnesbereichen geradezu Süchtig nach emotionalen Reizen - etwas entstehen, das dem menschlichen
Potential und seinen tatsächlichen Fähigkeiten gerecht werden könnte, ganz zu
schweigen von seinem Anspruch auf Erhabenheit, Kultiviertheit,
Fortschrittlichkeit und zuoberst seiner Intelligenz? Tatsächlich sind alle
Reaktionsmuster die auf diesen persönlichen Werte-Konstrukten emotionaler Erwiderung
oder emotionellen Verhaltens basieren eine Beschränkung der eigentlichen
Fähigkeit des Menschen Situationen rational zu erkennen und ihren Verlauf ursachenbezogen
an bestimmte zielgerichtete Prinzipien anzugleichen unter der Berücksichtigung
der Konsequenzen für sich selbst und andere. Und gerade weil er diese Fähigkeit
zweifelsfrei besitzt ist diese freiwillige Selbstbeschränkung der rein
emotionalen Reaktionen eine bewusste Verantwortungslosigkeit die man als
Unmündigkeit bezeichnen könnte, wobei eine gewählte Ignoranz den Kern der Sache
besser beschreibt, da Unmündig ja zuerst einmal voraussetzen würde, dass man
die eigene Fähigkeit zu mündigem, verantwortungsvollem Handeln überhaupt erst
annimmt. Verantwortungsvoll und mündig heißt natürlich immer unter der
Berücksichtigung der Einsichtsfähigkeit in die Wirklichkeit der gegebenen
Verhältnisse zu Handeln, und zwar in genau so weit wie man dazu unter
Aufbringung seines gesamten Potentials, also seiner Fähigkeiten im Stande ist.
Das emotionale Reaktionsmuster ist eben genau das Gegenteil davon, das Handeln
das darauf basiert ist in höchstem Maße subjektiv und noch nicht einmal in der
Subjektivität ist es konsequent, denn es bezieht sich letztlich allein auf die
gedankliche Bewusstseinsebene und ignoriert die tatsächlichen physischen
Bedürfnisse der eigenen Existenz, was sich in der selbstzerstörerischen und
kurzsichtigen Natur der Gesellschaftssysteme und der sozialen Beziehungen der
Menschen überall auf der Welt zeigt. Beziehungen die auf sozialer Abhängigkeit
basieren, zersetzende Konflikte die
ihren Ursprung in reinen Glaubenssystemen haben und entgegen der tatsächlichen
Gleichheit der Grundbedürfnisse und der Einsicht in die Möglichkeit einer
physischen, gleichberechtigten und unterstützenden Koexistenz aufrechterhalten
werden, alltägliches Sucht- und Konsumverhalten das keiner lebensfördernden
oder nachhaltigen Entwicklung dient sondern eine Vergeudung der Ressourcen
darstellt und vor allem auch eine Verschwendung der Lebenszeit, da es keine
dauerhafte, nachhaltige Befriedigung und zu-Frieden-heit schafft. Diese
emotionalen Reaktions- und Verhaltensmuster, genährt durch künstlich
geschaffene Ängste und durch die Manipulation sozialer Systeme erzeugte Ängste
existentieller Not, bestimmen das menschliche Verhalten in einem ungesunden Maß
das es einerseits möglich macht uns selbst zu manipulieren und zu beherrschen,
uns zu selbstzerstörerischem Denken und Handeln zu verleiten und das es
andererseits unmöglich macht Probleme und Situationen jeder Art mit gesundem
Menschenverstand zum Wohle aller Beteiligten zu bearbeiten und zu lösen. Das Erkennen und das Auflösen / Loslösen von diesen Reaktionsmustern ist daher
notwendig um sich und andere vor den Konsequenzen dieser
Verantwortungslosigkeit zu bewahren und sich selbst zu befreien, vor sich
selbst aufrichtig und selbst-ehrlich gerade stehen zu können um überhaupt
Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, was die Grundvoraussetzung für ein
selbstbestimmtes Leben eines Menschen ist, der sich selbst als mündig und Vernunftbegabt
bezeichnen will.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe mich immer wieder von meinen emotionalen Reaktionen auf das
Einwirken äußerer Umstände bestimmen zu lassen ohne mir zu vergegenwärtigen,
dass diese Emotionen Resultate meiner eigenen Gedanken und Erinnerungen sind
und sich auf eine rein persönliche Weltsicht beziehen wodurch sie in der Folge
als Reaktion nach außen nicht sinnvoll und zum Besten aller wirken, sondern
lediglich den Versuch des Egos darstellen sich das Umfeld auf Kosten anderer
ohne Rücksicht den persönlichen Bedürfnissen anzupassen oder aber die Emotion
der Frustration aufgrund der eigentlichen Unmöglichkeit dieses Versuchs in eine
Beschuldigung nach außen zu wandeln und
in Häme, Wut und Aggression gegen andere zu richten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es immer wieder nicht
erkennen wollte, dass dies es Eingehen auf emotionale Reaktionen ein Spiel mit
Energien ist, mit Gedanken und Fantasien durch das ich mich selbst, meinen
Körper, meine lebendige, physische Grundlage benutze und immer auch andere als
Statisten und Protagonisten meiner persönlichen Bewusstseinswelt einzusetzen
versuche um die Vorstellungswelt meiner Persönlichkeit, meiner Erinnerungen und
Gedanken-Konstrukte mit denen ich mich zu identifizieren gelernt habe zu nähren
und für mich am Leben zu erhalten ohne mir dabei einzugestehen, dass eine für
alle sinnvolle Lösung, ein verantwortungsvoller Umgang mit mir selbst und
anderen in dieser Verhaltens- und Denkweise nicht möglich ist und dass sie
einen Missbrauch des lebendigen, physischen Seins darstellt.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe, die eigene Unachtsamkeit und das Zurückfallen in die
angelernten und gewohnten Verhaltensmuster egoistischen und Ich-bezogenen
Denkens sowie in das Suchtverhalten bezogen auf selbst geschaffene, rein
persönliche Bedürfnisse entgegen dem besseren Wissen um den Schaden den ich
dadurch nicht nur für mich selbst sondern auch für andere verursachen kann
durch meine Gedanken und persönlichen Wertsysteme zu rechtfertigen und den
Grund dafür im Verhalten anderer zu suchen, oder besser gesagt in meiner
konstruierten Interpretation des Verhaltens anderer.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es
zugelassen habe mich selbst und meine Selbstbestimmung auf dem Weg der
Selbstbefreiung von der bewusstseinsbasierten Verblendung und Ablenkung von der
Einheit und Gleichheit der physischen Existenz, Hier als das Leben, immer
wieder zu boykottieren um dadurch meinem Ego in der Rechtfertigung des
emotionalen Denkens, der Schuldzuweisung und Anklagenden Haltung wieder Nahrung
zu geben.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben in dem
Moment in dem ich die emotionale Reaktion körperlich wahrnehme meine Gedanken
zu stoppen, zu atmen und mich dadurch in den Moment und die Wirklichkeit meiner
physischen, atmenden Existenz in das Hier aus den Gedanken und dem Bewusstsein
zurückzuholen um die Situation unbeeinflusst von emotionalen Projektionen und
Interpretationen in Einheit und Gleichheit zu durchleben, selbstbestimmt und im
Sinne des Besten für alle in diesem Moment.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben in
Einheit und Gleichheit n dem Moment in dem mir ein emotionales Verlangen nach
einer Reaktion, einer energetischen Aufladung meines Bewusstseins, der
Befriedigung eines Bedürfnisses meiner Ego-Persönlichkeit in den Sinn kommt
mich zu stoppen, durchzuatmen, mich bewusst und unbeeinflusst zu fragen was und
wozu dieses Bewusstseinskonstrukt existiert und warum/zu was mich bestimmen
soll, die Ursache und Konsequenz die das Nachgeben hat / hätte zu verstehen
damit ich tatsächlich als Mensch selbstbestimmt und in Einheit mit dem leben
die Verantwortung für mein Denken und Handeln übernehmen und zu ihr stehen kann
in jedem Augenblick des Lebens.
Ich bestimme mich selbst als Mensch in Einheit und
Gleichheit mir immer wieder die rationale Einsicht vor Augen zu halten, dass
die Befreiung von den emotionalen Reaktionsmustern und der Fremdbestimmung
durch die Bewusstseins-Konstrukte ein schrittweiser Prozess sind und dass eine
emotionale Reaktion der Frustration wenn ich eine Niederlage oder einen Rückfall
bei mir erkenne ebenso eine Falle der Bewusstseinsgesteuerten Ego-Identifikation
ist und in keiner Weise eine dem Besten aller dienende und konstruktive
Verhaltens-/Denkweise.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben auf
den Weg in ein Leben ohne die Fremdbestimmung durch Bewusstseinsprogramme, ein
Leben das stabil und Hier in Einheit und Gleichheit diese auch lebt, annimmt und in jeder Situation umsetzt,
welche Widerstände sich auch ergeben, im Sinne des Lebens, und in vollem
Bewusstsein der Verantwortung für alles Leben und die Konsequenzen jeden
Denkens und Verhaltens.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben in
Einheit und Gleichheit durch mein Handeln und Denken jetzt und zukünftig kein
anderes Leben, keine andere Existenz mehr zu missbrauchen um mich als mein
bewusstseinsbasiertes Ego zu bereichern oder persönliche, egoistische
Bedürfnisse zu befriedigen und sei es auch nur in meiner Vorstellung.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben in Einheit
und Gleichheit in dem Moment in dem ich mich selbst schuldig fühle aufgrund
eines Rückfalls in alte Verhaltens- und
Denkmuster und mich selbst be- und verurteile um mich auf den emotionalen Weg
der Lethargie und / oder der depressiven Verstimmung begebe, mich zu stoppen,
bewusst zu atmen, mich in den Moment des physischen, atmenden Seins
zurückzubringen und mich selbstbestimmt durch das Reaktionsmuster zu bringen in
der Einsicht/Erkenntnis, dass diese Gedankenkonstruktion keine Lösung des
Problems, sondern vielmehr seine Ursache überhaupt darstellt.
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Montag, 21. Juli 2014
Tag 180 - Immer geduckt (persönlicher Selbstanalyse und Korrekturprozess 2. Teil)
-
- Pictoscribe / Foter / Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0)
Das ist der zweite Beitrag einer Reihe zum persönlichen Selbstanalyse-, Entwicklungs- und Korrekturprozess
Teil 1:
Tag 179 - Warten auf das "Jetzt"
Auszug:
"Große
Pläne? Nein, denn das, was ich bin und was ich zu tun gedenke, das beginnt
jetzt und hier. Mit jedem Schritt und jedem Atemzug. Bleibe ich gesund liegen
nach Abschluss des Studiums noch gute zwanzig Jahre Arbeitsleben vor mir, mehr
als genug um mcih entsprechend einzubringen. Ich will hier nicht klingen wie
ein unreifer Idealist, daher stoppe ich diesen Gedankengang hier. Die Entscheidung
ist gefallen und diese Entscheidung wird in dieser Größenordnung wohl meine
letzte sein. Ich konnte immer schon am besten unter existentiellem Druck
arbeiten also habe ich die besten Voraussetzungen für mich und diesen Moment geschaffen. "
2. Teil
Ich habe mein Leben in geduckter Haltung verbracht und werde
diesen Fehler jetzt Schritt für Schritt und Stück für Stück beseitigen.
Verantwortlich für meine Haltung oder besser gesagt meine
Zurückhaltung bin immer ich selbst und niemand sonst, keine äußeren Umstände,
kein Verhalten anderer und auch nicht meine Natur oder das, was man gemeinhin
die „Natur“ und den „Charakter“ nennt, ohne genau zu wissen wovon man da
eigentlich spricht. Verantwortung beginnt immer bei einem selbst und erst in
zweiter Linie sind andere mit verantwortlich für die Situation in der man lebt
und die das eigene Leben mitbestimmt. Doch auch die Verantwortlichkeit anderer
ist eine Eigenverantwortung die sie zunächst sich selbst gegenüber zu
akzeptieren und zu erfüllen haben, denn nur dann kann man davon ausgehen, es
mit Selbst-bewussten und vertrauenswürdigen Menschen zu tun zu haben und nur
dann ist es möglich ein produktives Miteinander zu gestalten das nicht auf
Misstrauen, Missgunst, Angst und gegenseitiger Ausbeutung beruht.
Ich habe diese verdrängten und verborgenen Ängste in mir
herangezüchtet und es ihnen gestattet mich zu bestimmen. Wenn man ein Leben im
Verborgenen führt, wenn man sich versteckt hinter Fassaden, hinter Heuchelei
und Schauspielerei, wenn man nur in seinem geheimen Bewusstsein eine „intime
Persönlichkeit“ kultiviert, dann bleibt keine Wahl außer sich selbst zu belügen
und damit auch die anderen. Und mit der Zeit glaubt man seine eigenen Lügen und
identifiziert sich tatsächlich mit dieser geheimen Instanz und man bemerkt
nicht, dass das Gefühl des Mangels und der Unzulänglichkeit, die Unzufriedenheit
und die ständige Suche nach Erfüllung nur aus diesem unglücklichen Selbstbetrug
erwachsen. Man bemerkt diese ständige Fremdbestimmung durch die inneren
Programme, die Ängste sich zu offenbaren in allen Entscheidungen und Taten
nicht mehr, man wird verkrampft und verbittert, man verliert den Blick und die
Wahrnehmung für das Hier, den wirklichen Moment des Lebendigen Seins. Die Last
der erdrückenden Gedankenmuster und Konstrukte die man sich als Schutzwall vor
der Wirklichkeit aufgebaut hat lassen einen in die Knie gehen, man versucht
ständig auch das wahre körperliche Selbst verborgen zu halten. Entweder man
verkleidet sich wie ein Pfau oder man versucht so unauffällig und normal wie
möglich zu wirken, oder aber man senkt den Kopf um nicht gesehen oder erkannt
zu werden, lässt die Schultern hängen und steht geduckt, versuch sich in sich
selbst zurückzuziehen. Doch dort gibt es keinen Lebensraum, sondern nur die
Welt der eigenen Gedanken, welche nur durch das Körperliche überhaupt
existiert.
Es mag erscheinen wie ein defensiver Zustand der
Zurückhaltung aber wenn man es genauer betrachtet erkennt man, dass das
Gegenteil der Fall ist. Denn durch diesen permanenten Selbstbetrug, die
Anstrengung das Geheimnis der eigenen innersten Ängste, der verborgenen
selbstsüchtigen Pläne, der verbitterten Gedanken dass man es ja schließlich
verdient habe sich zu bereichern wo es nur geht, ohne Rücksicht auf Verluste in
der Hoffnung dass es einem dadurch besser ginge, ist man in ständigem Kampfmodus, man ist eigentlich
aggressiv-passiv, man versucht Gelegenheiten zu nutzen um aus dem Verborgenen
zuzuschlagen. Die Verteidigungs- und Opferhaltung ist hier nur eine Konsequenz
der eigenen Unaufrichtigkeit und der Versuch einer Rechtfertigung, denn man
muss sich nur dort verteidigen, wo man auf unsicherem Grund steht und wenn die
eigene Selbstidentifikation unsicher und wackelig ist lebt man in Angst und
kann sicher sein, dass sie nicht wahrhaftig ist.
In meinem letzten Blog habe ich die Komplexe meiner
Vergangenheitserlebnisse und der mentalen Systeme die ich auf meiner
Interpretation dieser Erfahrungen aufgebaut habe beschrieben und gezeigt, dass
es immer wieder darauf hinausläuft mich mit einer gedanklichen Idealvorstellung
zu vergleichen, einer imaginären Person die bestimmte Voraussetzungen und
Bedingungen erfüllt, die ich erst noch erreichen muss um so zu sein, wie ich es
mir vorstelle. Stark, Standhaft, Selbstbewusst und Zielgerichtet. Diese
Eigenschaften zu erwerben war für mich immer mit der Laufbahn einer durch die
Gesellschaft und das System vorgegebenen Weise verbunden und nur so zu
erreichen. Die Aufrichtigkeit und Selbstehrlichkeit immer als das was man ist,
was man sich erlaubt hat zu werden einfach zu SEIN und in dieser Akzeptanz das
eigene Potential zu entfalten, zu nutzen und selbst zu bestimmen wohin man
dabei geht ist aber immer Hier und in jedem Atemzug wählbar. Auf dieser
Aufrichtigkeit und Selbstehrlichkeit basiert das Selbstbewusstsein das
unumstößlich ist, weil es die eigene Gleichheit/Gleichwertigkeit und Einheit
mit allem Leben anerkennt und in das Sein integriert, also lebt. Dieser
Selbstwert ist dann nicht nur ein Gefühl oder ein Gedankenkonstrukt, sondern
basiert auf den Fakten des Lebens das unabhängig von den Idealen und Ideologien
existiert. All das scheinbare Versagen und die Niederlagen die ich als solche
in meine Persönlichkeit eingeflochten habe sind nur aus dem einen Grund für
mich, mein Leben, meine Entscheidungen und meine Selbstwahrnehmung bestimmend
geworden, weil ich das zugelassen habe. Ich habe mich vor mir selbst versteckt
und den Wunsch nach Anerkennung durch das Erfüllen von äußeren Bedingungen als
Rechtfertigung dafür benutzt, mich immer weiter in die gedanklichen
Wahrnehmungen meiner Selbst und meines Umfeldes zu flüchten, ohne die
Verantwortung für all die Schwierigkeiten die diese Welt bereithält zu
übernehmen und meinen eigenen Beitrag anzuerkennen. Was ist das Beschuldigen
und die Abwälzung von Verantwortung anderes als das Betteln um eine
Sonderbehandlung?
Bei alledem war mir nie wirklich klar, weil ich es nicht
wollte, dass meine Selbstwahrnehmung und die Minderwertigkeitsgefühle meine
eigene Kreation sind und ich nur durch meine Unehrlichkeit mir selbst gegenüber
die Ängste in mir geschaffen habe, die diese Wahrheit vor mir verbergen
sollten. Tatsächlich habe ich immer ein großes Potential an Fähigkeiten, an
Durchhaltevermögen, Disziplin und Fleiß gezeigt, wenn es darauf ankam mich und
meine imaginäre Selbstidentifikation zu schützen. Und diesen Schutz hatte ich
immer dann nötig, wenn ich mich eben durch den stetigen Selbstbetrug in eine
bedrohliche Lage gebracht habe. Durch diesen selbst geschaffenen Teufelskreis
konnte ich mir selbst die Fähigkeiten die ich darin aufgebracht habe nie
eingestehen oder sie schätzen lernen, denn sie waren ja immer nur zu dem Zweck
da, ein zum Scheitern verurteiltes Selbstbild aufrecht zu erhalten, das mit der
Wirklichkeit in Konflikt kommen musste, und diese Konflikt offenbarte eben
immer wieder die eigentliche Lüge dieser Konstruktion meiner Persönlichkeit.
Daher müssen selbst erdachte Illusionen, Fantasien und scheinlogische
Konstrukte die Konflikte verbergen und aus ihnen Angriffe machen, Attacken auf
ein schuldloses Opfer, Bedrohungen durch ein übermächtiges System von dem ich
mich selbst getrennt wahrnehme. Aber genau diese Trennung ist die größte
Illusion und die Ursache oder besser gesagt der gedankliche Nährboden für alle
irrationalen Ängste.
Die Herausforderungen des Systems annehmen das wir alle mit
tragen und dessen längst überfällige Überarbeitung nur dann angegangen werden
kann, wenn wir alle gemeinsam und jeder für sich diese Flucht in Illusionen
aufgeben, wenn wir nicht mehr die symbolischen Artefakte des Ideals
repräsentieren, sondern die Aufrichtigkeit, die Einheit und Gleichheit des Lebens
wahrhaftig Umsetzen indem wir sie auch in jedem Augenblick leben, bedeutet
einen Schritt in die eigenverantwortliche Selbstbestimmung die dem Potential
entspricht, das der Mensch hat. Die Verantwortung die seine Fähigkeiten mit
sich bringen zu übernehmen bedeutet alles in Betracht zu ziehen was möglich
ist, Konsequenzen bewusst zu überschauen und herauszukommen aus der stickigen
Höhle des geheimen Bewusstseins, sich zu offenbaren und sich in jedem anderen
zu erkennen, zu respektieren und zu ehren mit der Würde die uns allen zusteht.
Wenn wir dafür die äußeren und inneren Bedingungen erfüllen
gibt es keinen Grund mehr für defensives und/oder aggressives Verhalten, keinen
Grund sich selbst zu beschränken, sich zu unterdrücken und zu verstellen. Es
gibt keinen Grund für ein geheimes Bewusstsein oder eine persönliche Agenda der
Selbstsucht. Und es kann auch nichts und niemand den eigenen Selbstwert
entkräften.
Ich habe in diesen zwei Blogs bereits sehr viel über mich
und weitere Bereiche meiner Persönlichkeit erfahren und zu akzeptieren und
verstehen gelernt. Ich habe erkannt wie sehr ich mich selbst unterschätzt, mich
selbst beschränkt und unterdrückt habe und dass ich mir ein Selbstbild
erschaffen habe das weit entfernt von meinem wirklichen Potenzial und
Fähigkeiten liegt. Tatsächlich war das Potenzial immer da, nur mein
Bewusstsein, meine Gedanken und die Persönlichkeitsprogramme haben es
ermöglicht, meine Sicht auf die tatsächlichen Ereignisse, meine Handlungen,
Erfolge und Errungenschaften zu verstellen, die mir trotz aller Widerstände und
aller widrigen Umstände gelungen sind. Die Akzeptanz dieser Möglichkeiten und
dieses Potentials bedeutet aber eben auch die Verantwortung zu übernehmen
beides im Sinne und zum Besten allen Lebens einzusetzen. Und die Angst vor
dieser Verantwortung, die eine Eigenverantwortung ist zu der dich niemand
auffordert und die dir auch niemand hoch anrechnet in unserer Welt, ist der
Antrieb und der Trigger für all die Selbstrechtfertigungen, die
Entschuldigungen und selbstgefälligen Ausreden dafür, sich der Wirklichkeit
unserer menschlichen Welt nicht zu stellen.
Veränderung ist unumgänglich in dieser Welt. Doch wenn man
nicht einmal bereit ist den IST-Zustand anzuerkennen und die eigene
Verantwortung dafür mit in die Berechnungen zu nehmen, dann wird man
wirkungslos in seinem Tun und hat keine Möglichkeit für etwas wirklich
einzustehen.
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