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Dienstag, 5. Mai 2015

Tag 202 - Selbstbefragung über die Bedeutung von Beziehungen und Freundschaften Teil 2

marhoons / Foter / CC BY-NC-SA


Fortsetzung zu:

Tag 201 - Selbstbefragung über die Bedeutung von Beziehungen und Freundschaften



Auszug:

Der Beweis meiner Behauptungen liegt, neben der Beobachtung des Menschen und menschlicher Auseinandersetzungen während und vor allem nachdem Beziehungen beendet wurden, in der ständigen Erwartungshaltung und den mit ihr verbundenen Enttäuschungen, die immer wieder, fortwährend eintreten aber geduldig und angestrengt ignoriert und übersehen werden, bis auf diejenigen Male in denen sich dann der Frust und die Unzufriedenheit in systemkonformen Momenten die explizit vom Unterbewusstsein ausgewählt werden entlädt. Das heißt der Beweis bleibt einzig und allein jedem selbst zugänglich, wenn er bereit ist sich und seine inneren Reaktionen zu studieren, zu beobachten und sich in Selbstehrlichkeit zu schulen wenn es darum geht die eigenen, tatsächlichen Motive in jedem Moment und in jeder emotionalen Reaktion zu erkennen.

Fortsetzung:

Eine Beziehung wiederum die auf den trügerischen Annahmen einer rein kulturell vorbestimmten Struktur oder der Idee der „Vervollkommnung“ des eigenen Selbst oder des eigenen Lebens basiert ist im Grunde ausnahmslos zum Scheitern verurteilt. Das ist kein Pessimismus, das liegt einfach in der Natur der Sache. Eine Beziehung, egal welcher Art, die auf der Energiebasierten Grundlage von reinen Ideen und Vorstellung aufbaut kann nicht dauerhaft aufrechterhalten werden, ohne an dem einen oder anderen Beteiligten im Übermaß zu zehren. Scheitern bedeutet übrigens nicht nur, dass die Beziehung beendet wird, sondern es sind auch all diejenigen Zustände einer Beziehung gemeint, die lediglich aufgrund der individuellen Wahnideen der Beteiligten bestehen bleiben und mit der Verwirklichung der ursprünglichen Vorstellungen von dieser Beziehung nicht mehr das Geringste zu tun haben. Also vor allem die, in denen jeder nur auf das Einlenken, die Anpassung, die Veränderung des anderen wartet, die also nur auf Hoffnungen beruhen wobei die Beteiligten nicht zu merken scheinen, dass all die Energie und der Aufwand den Sie in dieses emotionale Geflecht hineinlegen vergeblich sind und ihnen das Äußerste Abverlangen. Dabei wäre der Schritt in die Freiheit so einfach und so nahe, nämlich sich schlicht gegenseitig eizugestehen, dass man sich und den anderen belogen hat um dann gemeinsam zu entscheiden, ob es Sinn macht auf der Basis tatsächlicher Gegebenheiten eine neue Übereinkunft zu treffen und den Rahmen in dem jeder einzelne zur Veränderung und Anpassung bereit ist zu besprechen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen. Doch zu diesem Schritt ist eben die selbstehrliche Courage erforderlich sich die Eigenverantwortung einzugestehen die man für sich, seine Entscheidungen und sein Wirken trägt und die Schuldzuweisungen für das Scheitern nicht erfüllbarer Fantasien an den anderen zu beenden.  Dazu sind die Wenigsten gewillt, vielmehr wird die Unausweichlichkeit des Endes einer Beziehung aufgrund dieser Unmündigkeit immer als ein enormer Verlust wahrgenommen und die Reue und der Frust über vertane Zeit und Energie führt zu Wut, Zorn und Hass, emotionale Reaktionen die ebenso irrational und ignorant wie die Beziehung selbst war sind, und ebenso zerstörerisch und unproduktiv. Daher sind auch die Beziehungen die eben ein nebeneinander her Leben in der Hoffnung auf Besserung ohne Aussprache und Offenheit darstellen gescheiterte Beziehungen. Die letzte Konsequenz dieser emotionalen, selbstzerstörerischen Auseinandersetzung ist nur zeitlich verschoben. Am Ende wird diese emotionale Ladung von der Ego-Persönlichkeit als Treibstoff und Nährboden neuer Wahnideen und Überlegenheitsfantasien genutzt, indem die ehemals verbundene Person als bösartig, hinterhältig, verachtenswert, kurz: als Feind imaginär neu gestaltet wird.
Das muss natürlich nicht immer so sein. In aller Regel ist der Ausgang auch nur dann von einer derartigen emotionalen Wandlung gefolgt, wenn ein Partner nach der Trennung einen finanziellen Abstieg in Kauf nehmen muss, also seinen finanziellen, sprich sozialen Status nicht mehr halten kann. Die Angst vor diesem Verlust ist es dann oft auch, die das Festhalten an bereits gescheiterten Beziehungen begründet, und dafür werden unglaubliche Maßnahmen ergriffen und Entscheidungen getroffen, unfassbarer Missbrauch betrieben, wenn beispielsweise in der Hoffnung den Partner zwangsweise binden zu können ein Kind gezeugt wird, aus einem einzigen Grund, einer Angst vor dem Verlust einer eingebildeten, durch das mentale Gedankenkonstrukt einer herbeifantasierten Beziehung getragenen Persönlichkeit.

Montag, 20. Mai 2013

Tag0094 - Wahres Selbstvertrauen macht vertrauenswürdig

patries71 / Foter.com / CC BY-NC-ND




Blog vom 15.05.2013 

Wirkliches Vertrauen setzt immer absolutes Selbstvertrauen voraus. Ich muss verstehen, dass ich selbst für meine Handlungen verantwortlich bin, das bedeutet auch für ihre Konsequenzen. Stelle ich fest, dass eine Handlung meinerseits Folgen hatte die schadhaft für mich oder andere sind, dann trage ich die Verantwortung dafür und das Vertrauen zu mir selbst meine Verhaltensweisen zu korrigieren indem ich den ursprünglichen Ursachen und Gründen nachgehe um sie zu beseitigen ist ein Teil dieser Verantwortlichkeit. In einer Gemeinschaft / Partnerschaft bedeutet dieses Vertrauen auf den anderen bezogen, dass ich auch ihm in jdedem Fall bedingungslos zugestehen muss, diese Fähigkeit zu entwickeln. Für gewöhnlich und aufgrund unserer kulturellen / gesellschaftlichen Konditionierung und Programmierung tendieren wir dazu, erfahrenes Unrecht, Missbrauch oder das Ausnutzen unseres Vertrauens dem anderen immer wieder vorzuhalten, ihn dadurch unter Druck zu setzen um uns in eine moralisch überlegene Position zu begeben. Sollte unser Partner dabei ebenfalls unsicher im Sebstvertrauen, der Selbstsicherheit und Selbstbestimmung sein, dann funktioniert diese Manipulation und wir wenden selbst die missbräuchlichen Muster zum Selbstzweck und Eigennutz an. Doch allein die Tatsache dass wir uns dazu gedrängt fühlen zeigt wiederum einen Mangel an Selbstvertrauen und Selbstehrlichkeit unsererseits auf und somit bewegen wir uns immer im Kreis wobei sich Partner innerhalb einer Gemeinschaft dabei weiter und weiter vorantreiben, bis ihnen vielleicht irgendwann die Puste ausgeht. Sinnloser kann man seinen Atem kaum verschwenden.

Dem anderen in Einheit und Gleichheit zu vertrauen bedeutet ihm dieselben Fehler zuzugestehen  wie sich selbst und vor allem auch die Eigenständigkeit und den Verstand sie zu erkennen und zu korrigieren, von selbst, denn diese Arbeit ist eine Selbstarbeit deren Resultat das Selbstvertrauen aufbaut und somit in der Folge natürlich auch die Gemeinschaft stärkt, einen Vorteil für alle mit sich bringt. Unterstützung in diesem Prozess ist angesagt, aber in keinem Fall eine Überzeugungsarbeit oder ein missbräuchlicher Nutzen zur Manipulation und zur stärkung des eigenen Egos. Dieser Weg führt immer zurück auf dich selbst, bremst deine eigene Entwicklung zu Eigenständigem Selbstvertrauen und Verantwortlichkeit und zerstört die gesunde Gemeinschaft / Partnerschaft.


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mein Vertrauen unter Bedingungen zu stellen, ohne mir dabei bewusst zu machen wie hinterhältig diese Denkweise ist und dass ich dadurch in manipulativer Weise versucht habe Kontrolle und Macht über den jeweils anderen zu erlangen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, das Vertrauen eines anderen menschen wiederum unter Bedingungen zu stellen, es zu erwarten, als eine Entlohnung oder ein Entgegenkommen. 

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe zu glauben und zu leben, dass Vertrauen etwas mit äusseren Faktiren und dem Verhalten anderer Menschen zu tun habe und nicht primaär mit dem eigenen Selbst-Vertrauen ind die eigene Zuverlässigkeit und Verlässlichket.


Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben dazu bedingungsloses Selbstvertrauen zu entwickeln, mich in Selbstehrlichkeit zu schulen, die Einsichten in die trügerischen Selbstrechtfertigungen praktisch anzuwenden und umzusetzen um wahrhaftig Vertrauen leben und geben zu können, ohne in eigennütziger und letztlich mich selbst täuschender Weise Vertrauen zu benutzen um zu manipulieren, um einen Handel einzugehen und meine eigenen emotionalen Unzulänglichkeiten, meine persönlichen Unsicherheiten zu überspielen, weil ich deutliche erkannt habe, dass es in letzter Konsequnez nur eine Instanz der Rechenschaft gibt, nur eine Prüfung meiner Selbsterhlichkeit relevant ist für mich und das Leben und das bin ich selbst.

Donnerstag, 11. April 2013

Tag0060 – Ich bin zu müde zum Schreiben...



Heute fühle ich mich total müde und möchte am liebsten wieder hundert Ausreden überlegen um nicht mehr schreiben zu müssen. Doch muss ich eigentlich? Ich habe diese Vereinbarung mit mir selbst getroffen, täglich mindestens ein paar Sätze zu schreiben, über meinen Entwicklungs- und Selbstentdeckungsprozess, über alltägliches und die Selbstehrliche Analyse meiner Existenz. Also muss ich nicht im Sinne einer von außen aufgezwungenen Aufgabe, ich stehe nicht unter Druck dem ich nicht folgen will oder kann, sondern meine Vereinbarung war eine Vereinbarung des Selbst-Vertrauens, ein Versprechen an mich selbst, ein Bekenntnis zu meiner Fähigkeit mich an selbst getroffene Vereinbarungen zu halten. Und diese Vereinbarung ist im Grunde nicht einmal eine besondere Herausforderung. Sie ist im Gegenteil ein Geschenk an mich selbst, eine Aufforderung mich mit mir selbst zu beschäftigen, mich verstehen und entwickeln zu lernen, mich selbstbestimmt zu steuern und überall dort wo ich bisher fremdbestimmten Mustern gefolgt bin, wo ich der Gehirnwäsche und den Geistesprogrammen einer Kultur und eines Wertesystems in das ich hineingewachsen bin blind gefolgt bin Schritte der Selbstbefreiung zu unternehmen, praktische, am Leben ausgerichtete Schritte, in selbstehrlicher Erkenntnis der Einheit und Gleichheit mit allem in Existenz, also kein rebellischer Befreiungsschlag in einer Auflehnung gegen das System, als sei ich losgelöst und abgetrennt davon, sondern in einer Transformation des Selbst, das Bestandteil und tragende Funktion eben dieser Systeme war, die uns begrenzen, die das Leben nahezu unkontrolliert zerstören, bedrohen und ausbeuten, die gegen die Prinzipien des Lebens selbst, also dessen was wir sind arbeiten, in dieser Selbstbefreiung zur Selbstbestimmung als das Leben also diese Fehler und Irrtümer menschlicher Selbstwahrnehmung zu korrigieren um ein Beispiel für die Möglichekit der Selbstbestimmung in eigenverantwortlicher Lebenssicht als Mensch zu sein.
Dieses Geschenk an mich selbst kann ich nur zu lasten oder zum Schaden meiner Selbst einfach aufgeben oder vernachlässigen, da ich mir selbst das Vertrauen entgegenbringe diesen Weg zu gehen, da ich nur mir selbst Rechenschaft schuldig bin und mir selbst gegenüber nicht schlüssig begründen werde können warum ich es nicht fertig bringe, jeden Tag ein bestimmtes Pensum niederzuschreiben, mich freizuschreiben um mich selbst als das Leben frei zu machen für das Leben. Ich mag müde sein, dennoch sehe ich wenn ich mich bedingungslos selbstehrlich befrage mehr als genügend Möglichkeit und Potential um diesen Post zu schreiben und zu veröffentlichen. Und so schreibe ich mich frei von der Selbstrechtfertigung die ein Teilprogramm der Selbstaufgabe ist und bestimme mich selbst dazu, mich der Vereinbarung mit mir selbst verpflichtet zu sehen und schreibe mit der Motivation des Lebens und der Erkenntnis um die Notwendigkeit der Befreiung des Lebens von allen, noch so banal erscheinenden Programmen der Selbstwahrnehmung unter Einfluß der systemischen Muster der menschlichen Selbstversklavung unter modellierte Triebe, Emotionen und Verhaltensmuster.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich vom täglichen Schreiben lossagen zu wollen mit dem Argument der Müdigkeit und der Selbstrechtfertigung als ein Selbstimage einer Person die gut und viel gearbeitet und sich daher die abendliche Freizeit und Entspannung verdient hat, ohne zu sehen, dass wahre Entspannung erst durch die Selbsthingabe an das tägliche Schreiben erreicht werden kann, indem ich mich frei schreibe von den mich in meinen Geist einspannenden Gedankenmustern und fremdprogrammierten Wertideologien, und indem ich mich mir selbst gegenüber als vertrauenswürdig erweise mein „Verdienst“ der Vorteil aller an meiner Vertrauenswürdigkeit und Verlässlichkeit ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich selbst müde zu denken, obwohl ich körperlich durchaus noch wach und bei Kräften genug war, nur um eine Rechtfertigung zu haben nicht mehr mit dem Schreiben anfangen zu müssen, dass ich stattdessen etwas „unterhaltsames“ machen wollte, etwas das früheren Gewohnheitsmustern entspricht wie einen Film sehen oder ähnlich passive Erlebnisse, dass ich mich während der Vorbereitung schon in einem inneren Konflikt befunden habe und nicht einsehen wollte, dass das Hintergehen meiner Selbst mir selbst schadet, dass ich mich selbst entlang der mir einprogrammierten und konditionierten Muster manipuliere und programmiere und mich dadurch selbst beschränke, bremse und aufgebe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe zu glauben, wenn ich mich den ganzen Tag über angestrengt habe, hätte ich etwas für mich ganz persönlich „verdient“, ohne mich selbstehrlich zu fragen bei WEM ich denn diese „Auszeit“ verdienen kann, wer sie mir sozusagen zusprechen kann, da ich in dieser Selbstbefragung erkennen müsste, dass ich selbst verantwortlich dafür bin, ob es wahrhaftig einen solchen „Verdienst“ gibt, worin er tatsächlich begründet ist und vor allem, ob ich darin wirklich einen Wert sehen kann, in selbstehrlicher Selbstbefragung. Die einzige andere Möglichkeit wäre die, dass ich eventuell den Glauben an eine übernatürliche oder übermächtige Gottheit innerlich, unbewußt hüte und mir vorstelle, dass ich ihr gegenüber diese Rechenschaft für meine „persönliche Auszeit“ ablege, was ich nicht bejahen kann und daher muss ich einsehen, dass ich selbst dieser „Gott“ bin, diese „Macht“ der ich hier etwas abzuschwatzen versuche, das ich „persönliche Freiheit“ nenne und das ich in eigenmächtiger, selbstbestimmter Sichtung der Wirklichkeit, der Zusammenhänge und meiner Verantwortlichkeit als und für das Leben keinesfalls als Forderung aufrecht erhalten kann.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 11.04.2013



Mittwoch, 10. April 2013

Tag0059 – Selbstvergebungsstatements zu Tag0058



Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe in der Kommunikation mit nahestehenden Menschen interne Reaktionen, emotionale Empfindungen und vorgeprägte Verhaltensmuster meine Interaktion bestimmen zu lassen und dass ich in dieser fremdbestimmten, automatisierten Reaktionsweise einen inneren Dialog geführt habe, in dem ich Urteile und bewertende Gedanken zu den Aussagen meines Gegenübers habe ablaufen lassen, während ich nach außen eine Rolle gespielt und mich manipulativ und heuchlerisch gegeben habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, in Gegenwart unterschiedlicher Menschen unterschiedliche Verhaltensweisen an den Tag zu legen, weil ich mich an Bildern in meinem Bewußtsein, nach Erwartungen und Urteilen aus meiner Vergangenheit, meiner Erfahrung versuche zu orientieren, anstatt hier und jetzt lebendig und anwesend im Moment zu sein und selbstbestimmt zu interagieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe vor allem im privaten Bereich ein festgefahrenes Denk- und Urteilsmuster in der Kommunikation anzuwenden, welches ich wann immer es mir bewußt wird versuche mit dem Argument des Selbstschutzes zu legitimieren, ohne dabei den doppelten Selbstbetrug und den Missbrauch am Leben in Form der interagierenden Partner anzuerkennen und mich selbstehrlich und selbstbestimmt zu korrigieren, da ich mich einerseits vom Moment und der Möglichkeit des lebendigen Agierens, des Wandels abbringe und in eine Vorstellungswelt abtauche in der ich versuche allein in meinen Gedanken die gesamte lebendige Wirklichkeit zu repräsentieren, und andererseits mich selbst in den Momenten der möglichen Umkehr, des Selbst-Stoppens nicht über mich hinaus wachse sondern den gewohnten legitimationsversuchen nachgebe, die mich in den Mustern, in den althergebrachten Verläufen festhalten,

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, durch meine vorgeprägten und programmierten Verhaltensweisen nicht nur mir selbst sondern auch anderen Menschen etwas vorzumachen und in dieser Verstrickung in gedanklichen Rollenspielen meine eigene Selbstbestimmung und die Eigenverantwortung mehr und mehr aus den Augen zu verlieren, so dass mir in meiner emotionalen Reaktion auf reale Geschehnisse oftmals kaum ein anderer Ausweg bleibt als mich selbst bewußt zu belügen um eine scheinlogische Erklärung für mein Verhalten und meine emotionale Reaktion zu finden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in diesen Momenten der Selbstrechtfertigung den scheinbar leichten Weg zu wählen anstatt mich in Selbsterhlichkeit selbstbestimmt zu stoppen, die Eigenverantwortung anzunehmen und die Verhaltens- und Reaktionsmuster ernsthaft zu dekonstruieren und zu analysieren um der Wirklichen Ursache auf den Grund zu gehen, damit ich mich als das Leben in jedem Moment frei entscheiden und frei bewegen, frei kommunizieren kann, jeden Atemzug neu gestaltet am Leben ausgerichtet SEIN kann.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 10.04.2013




Dienstag, 26. März 2013

Tag0044 - Wie lernt man soziale Interaktion? Teil 2





Fortsetzung zu

Tag0043 - Wie lernt man soziale Interaktion? Teil 1



Was haben wir zu verbergen?

Das war die erste Frage im letzten Satz des letzten Abschnitts meines Blogs über soziale Interaktion und sie ist eine der wichtigsten wenn es um das Verständnis der eigenen  Unsicherheiten, der eigenen Komplexe, Befürchtungen und Erwartungen geht. Denn was könnte es für einen Grund geben, im Umgang mit anderen Menschen verunsichert zu sein, sich zu genieren, oder einfach nur zu glauben man müsse eine bestimmte Rolle spielen, man könne nicht man selbst sein, außer dem, dass man glaubt das was man wahrhaftig ist könne einem zum Nachteil ausgelegt werden? Und was für ein Nachteil wäre das dann? Ich habe beispielsweise viele Jahre meines Lebens versucht, anderen Menschen zu gefallen, um mit ihnen befreundet zu sein. Ich habe versucht Konflikte zu vermeiden und mich ihren Vorstellungen und Vorlieben angepasst um sie nicht zu verärgern oder zu verlieren. Und wenn ich dann tatsächlich mal in einen größeren Konflikt mit ihnen geraten bin, dann war das unerträglichste daran die Zeit danach, in der ich von Angst zerfressen und verzweifelt  war aus Angst ich könnte jetzt alleine sein. Ich habe in meiner ganzen Jugend und Kindheit immer die Gefühle gehabt und interessanterweise schien es immer so zu sein, dass ich derjenige in Angst gewesen bin, während die anderen nicht um meine Freundschaft bangten. Das ist ein Ergebnis der Akzeptanz der eigenen Konditionierung als ‚Opfertyp‘, als Abhängiger von ihren emotionalen Stützen. Es ist das Ergebnis meiner eigenen Erlaubnis mich mit meiner inneren Unsicherheit nicht selbst zu beschäftigen, sondern die Außenwelt verantwortlich zu machen, die Lösung meiner Probleme in dem Kontakt und der Gesellschaft anderer zu suchen. Diese ‚Verhältnis‘ ist keine Freundschaft, es kann auch niemals überhaupt ein gesundes Verhältnisirgendeiner Art sein, da man kein gleichberechtigter und gleichwertiger Partner ist. Man ‚hängt‘ sich rein, man lässt sich ‚erfüllen‘ durch die Persönlichkeiten der anderen oder das, was man in ihnen sieht. Und genau das ist es, was man zu verbergen hat in dem Moment der Begegnung, dass man sich eben nicht als gleichwertiger Partner oder Freund sieht, dass man nicht am Austausch interessiert ist, an gegenseitiger Unterstützung, sondern dass man seine eigene Vervollkommnung sucht, dass man sich ablenken will von der eigenen Unsicherheit und leere, von Unzufriedenheit mit der eigenen Existenz und Selbstwahrnehmung. Das ist übrigens nicht unbedingt mit einer offensichtlichen, bewusst wahrgenommenen Minderwertigkeitsempfindung verbunden, sondern kann auch quasi gegenteilig wahrgenommen werden, so dass man einfach glaubt diese Menschen zu brauchen um Spaß zu haben, sich zu amüsieren und sich zu präsentieren. Sich in der Öffentlichkeit zu zeigen und dabei eine ‚coole‘ Rolle zu spielen mit der Lobby im Rücken. Das ist einer der Gründe warum die meisten aufdringlich selbstbewussten Charaktere in Gesellschaft aufleben, aber im eins zu eins Gespräch oder ungewohnten Situationen ein völlig anderes, bisweilen zurückhaltendes Verhalten zeigen.


Wo sind wir uns selbst gegenüber nicht ehrlich?

Wir sind uns selbst gegenüber in der grundlegenden Erkenntnis unserer Falschheit nicht ehrlich. Wir wollen selbst an die Rolle glauben, die wir spielen und wir erwarten dabei Berechenbarkeit und Ehrlichkeit von anderen. Dabei wissen wir, dass andere ebenso funktionieren wie wir. Dass sie ebenso versuchen zu gefallen, zu beeinflussen und zu manipulieren. Daher hangeln wir uns stattdessen an künstlichen Verhaltensmustern entlang, an kulturellen Normen und gesellschaftlichen Konventionen, da wir wissen oder zumindest hoffen, dass der andere das gleiche tun wird.


Warum denken wir es nötig zu haben, uns selbst und anderen etwas vorzumachen?

Zunächst wahrscheinlich weil wir uns selbst gar nicht kennen, weil wir überhaupt nicht wissen wie es ist  wir selbst zu sein, uns eigenständig und selbstbestimmt zu leben. Wir haben tatsächlich furchtbare Angst vor unserem Selbst, wir haben immer nur gelernt uns an bestehende Strukturen anzupassen, an die Wertvorstellungen und Normen der Systeme die uns umgeben und haben uns dann über die Rückmeldungen aus unserem Umfeld identifiziert. Daher können wir uns in der Umgebung andere auch nicht authentisch geben, außer vielleicht authentisch ‚gelernt‘ indem wir eine Rolle perfektioniert haben die in ein bestimmtes Umfeld passt, aber eben nur in dieses Umfeld.
Und natürlich ist da noch die Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit, der eigenen Unfähigkeit weil immer die Annahme besteht, dass es tatsächlich Menschen gibt, die ihre Erfüllung in den systemischen Nischen gefunden haben, die sich rundum zufrieden, frei und lebendig fühlen. Wir glauben an dieses Ideal der perfekten Anpassung und dem daraus resultierenden Erfolg, weil wir dazu programmiert wurden. Die Strukturen brauchen die Hoffnung der Massen irgendwann ebenso erfolgreich und mächtig zu sein wie das berühmte 1 %. Wir streben danach, träumen davon, hoffen darauf und nicht zuletzt weil wir glauben dass wir dann, wenn wir in dieser begehrten, mächtigen Position sind, uns selbst leben könnten ohne Angst haben zu müssen abgelehnt zu werden. Wir verschieben also unsere Selbstwerdung in eine unbestimmte Zukunft, in eine ‚bessere‘ Zukunft, in der wir selbst ‚besser‘ sind. Das ist das Prinzip der Selbstbeschneidung und freiwilligen Selbstversklavung unter die ausbeuterischen Methoden und Strategien der bestehenden Machtsystematik, gesteuert durch die Elite, am Leben gehalten durch gezielte Manipulation und den Glauben, die Hoffnung des verunsicherten, Identitäts- und Selbstlosen Individuums.

Es bleibt festzuhalten, dass in unserer Welt so wie wir sie gestaltet haben die Notwendigkeit besteht, sich den Gegebenheiten in gewisser Weise anzupassen, zumindest in so fern, dass man sich selbst in den Strukturen bewegen und versorgen kann, und da gehören auch die Abhängigkeiten und Zwänge dazu die uns in der Gesellschaftsordnung auferlegt werden.

Das Gefühl zu haben nicht zu sozialer Interaktion und der Pflege sozialer Kontakte fähig zu sein ist also lediglich die Offenbarung der eigenen Defizite in der Selbstwahrnehmung und Selbstehrlichkeit. Es ist eine Frage der Motivation. Ist das Motiv die Suche nach Befreiung von der Eigenverantwortung ist die soziale Interaktion zum Scheitern verurteilt. Ist das Motiv reiner Eigennutz, reiner Egoismus, dann kann man zwar erfolgreich sein, bleibt aber weiterhin abhängig und unfrei, ein Sklave des Systems, der programmierten und konditionierten Bedürfnisse einer imaginären Persönlichkeit.  Ist das Motiv der Anpassung der Erhalt eines grundlegenden Status um in der Lage zu sein den selbstgewählten Prozess der Selbsterkenntnis zu durchlaufen und für das  Verständnis eben dieser inneren Gedankensysteme und Wertstrukturen zu leben um sie ändern zu können, um sich von ihrer mentalen Umklammerung lösen zu können, so ist das ein Motiv dass einem die Kontrolle wieder ermöglicht, ein bewusst gewählter Schritt der nicht dem Eigennutz und Eigensinn folgt, sondern ein Kompromiss für die Selbstbefreiung ist und darin den kleinstmöglichen Schaden oder Verlust anstrebt.


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in meiner Vergangenheit immer wieder zu versuchen bestimmten Menschen zu gefallen, um an ihrem Leben als Freund teilhaben zu können, weil ich glaubte ohne die Zugehörigkeit zu dieser Gruppe verloren und wertlos zu sein, dass ich durch diese Angst vor dem ‚mit mir alleine sein‘ den Kontakt zu mir selbst nahezu vollständig verloren hatte und mein Leben und mein Streben sich lediglich noch mit den Versuchen der Anpassung an erwartete Normen und Verhaltensweisen beschäftigt hatte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe nicht zu erkennen, dass in diesen verzweifelten Versuchen meine Eigenverantwortlichkeit für mich, mein Leben und das Leben aller nach außen abzugeben, meine inneren Unsicherheiten und Konflikte an den Leben anderer zu gesunden ich diese Probleme die ich mir selbst durch Ignoranz und Feigheit verursache in andere hineinprojiziere, sie übertrage, mit mir trage wohin ich gehe und diese Konfliktpotentiale in alles mit hineinbringe mit dem ich interagiere, so dass ich in der einen oder anderen Weise unvorbereitet mit den Konsequenzen meiner eigenen Verantwortungslosigkeit konfrontiert werde.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das  Leben zur Selbstkorrektur in der Wahrnehmung meiner Unsicherheiten und Ängste wann immer sie auftauchen, indem ich mich ihnen in bedingungsloser Selbstehrlichkeit stelle, sie analysiere und zurückführe auf ihre Ursachenzusammenhänge, sie dekonstruiere und mich von diesen Gedankenmustern eigenständig und selbstbestimmt befreie, da ich erkannt und verstanden habe, dass ausschließlich in Selbstehrlicher Einheit und Gleichheit mit mir selbst als dem Leben, in der Wahrnehmung allen Lebens in Einheit und Gleichheit eine soziale Interaktion in Aufrichtigkeit, auf lebendige und gleichwertige Weise möglich ist. 



Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 26.03.2013
 

Mittwoch, 6. März 2013

Tag0024 - Definition und Bedeutung der Verantwortung für und als das Leben 'Mensch'

Warum ich immer wieder die Bedeutung der Verantwortung betone, die der Mensch für das Leben trägt?

Weil sie das ist, was von den Menschen, den Gesellschaften und Kulturen seit jeher verzerrt wahrgenommen und gedeutet, ignoriert, vermieden, umgangen und abgelehnt wird und weil genau das ein Grund für die Psychopathische Entwicklung der menschlichen Selbstwahrnehmung in all unseren westlichen, entwickelten, aber auch in vielen anderen Kulturen und Gesellschaften ist, die ihn in absurde, selbstzerstörerische und lebensfeindliche Verhaltensweisen treibt, die ihn dazu bringt sich im Geiste abzutrennen, sich erhaben zu fühlen und berechtigt zu unglaublichen Taten grausamer Ausbeutung. 

Die Ablehnung der Eigenverantwortung für das Leben als Teil des Lebens, als Part der Einheit allen Lebens, bedeutet die Ablehnung der eigenen Existenz im Tausch für eine künstliche Glaubenswelt der Illusionen deren einzig spürbare Erfahrung die energetische Aufladung und emotionale Reaktion auf wirre Interpretationen der Wirklichkeit ist, in deren Erleben wir uns verlieren wenn wir nur nach diesen Momenten suchen und streben in einem eigensinnigen, eigennützigen Feldzug der mentalen Selbstbefriedigung. Das ist das Bild unserer Gesellschaften heute, oder vielmehr das, das uns die treibenden Kräfte dieser Maschinerie, dieses Geld- und Wirtschaftssystems das fast alle Kulturen und Gesellschaften umspannt und beeinflußt, als ein Bild unseres Selbst verkaufen und anerziehen wollen, ein Selbstbild das wir verinnerlicht haben und nun immer weiter geben an unsere Kinder und noch deren Kinder. Eine Entwicklung als ein funktionierendes mechanisches Wesen in körperlicher hinsicht und ein total vergeistigtes, an Symbole und unwirkliche Wertsysteme gebundenes in der Selbstsicht als Mensch, als eine Idee, eine Fantasiefigur die ihr Heil und ihre Vervollkommnung in virtuellen Welten sucht. Von eigenverantwortlicher Selbstbestimmung, Eigenständigkeit oder gar Freiheit ist da nichts mehr zu erkennen. Wir benutzen zwar die Begriffe,, doch haben wir ihnen eine systembeschränkte Bedeutung zugewiesen, eine rein angepasste Interpretation beispielsweise des Begriffs der 'Verantwortung'. Sie hat nicht nur eine negative Tendenz bekommen, wird oft als eine Last und eine Einschränkung der Freiheit betrachtet, sondern hat ihre Bedeutungskraft und ihren Kontext fast ausschließlich innerhalb der Regeln und Dogmen der systematischen Grenzen, der kulturellen, wirtschaftlichen und moralischen Bezugssysteme einer anerzogenen und zwanghaften Gesellschaftsordnung. Nicht aber in einer übergeordneten Bedeutungszone, der die uns alle eint, der des Lebens selbst, dort wo sie von besonderer Bedeutung ist für uns alle, unser aller Wohl, Zukunft und Zusammenleben.

Verantwortung beinhaltet "antwort", und die Vorsilbe 'Ver-' zeigt eine Verprflichtung, eine Verbindung an, wobei die Endung '-ung' die Grundsätzlichkeit und die persönliche Hingabe ausdrückt.
Die Instanz gegenüber der die Verpflichtung zur 'antwort' zu rechtfertigen ist, ist das Leben selbst, und damit der Mensch selbst, wenn er sich der Wirklichkeit seiner Existenz stellt, sie akzeptiert und seine Gleichheit mit dem Leben / als das Leben erkennt. Die Normen und Maßstäbe der Rechtefertigung, des 'Rede und Antwort Stehens' vor sich selbst sind die Prinzipien des Lebens, die Entwicklung der empathischen Sicht auf das rechte, das dem Wohl aller angemessene und langfristig förderliche. Nur der Mensch selbst kann darin vor sich selbst für sich selbst geradestehen. Und wenn er das kann, bedingungslos sein Denken und Handeln von grundauf entlang den Lebensbejahenden, Lebensförderlichen Bedingungen des Wohles aller und der Gleichwertigkeit und Einheit allen Lebens zu prüfen und seine Entscheidungen daran auszurichten, dann steht er vor sich selbst für das Leben gerade und ist unumstößlich in seinem Selbstbewußtsein, ist ein Spiegel des Lebens, gleich und eins, bedingungslos vertrauenswürdig und verlässlich. Dadurch erlangt er gelebte Verantwortlichkeit.

Die Verantwortung und Verantwortlichkeit verliert alles Negative und gewinnt nichts Positives, sondern schließt alle Bereiche des Lebens und der Existenz mit ein. Sie befähigt erst zu wahrem Leben, zu Selbstbestimmung ohne Fassade, ohne Hinterhalt, ohne verborgene Agenda oder die Notwendigkeit der Manipulation. Die Akzeptanz der Verantwortung für das Leben erlaubt einem Menschen erst eigenständig zu Entscheiden, eigenständig zu denken und seine Handlungskonsequenzen ehrlich bewußt zu überschauen. Dieser Prozess, diese Entwicklung erfordert umfassende Selbstsicht, Selbstanalyse und ebenso wie die Vorausschau auch die Einsicht in die grundlegendsten Motivationen der eigenen Entscheidungen. Das ist eindeutig für den gesunden Menschenverstand erkennbar die Grundvoraussetzung für wahrhaftige Mündigkeit als Mensch.

Jede Einschränkung der Begriffsbedeutung der Verantwortung auf einen bestimmten systemischen Lebensbereich, auf eine künstliche Struktur die das persönliche Fortkommen und das Eigeninteresse in den Vordergrund stellt, wie es in unserem Sprachgebrauch oftmals der Fall ist, verzerrt die Bedeutung und verschleiert die Wichtigkeit der eigentlichen Verantwortlichkeit als Mensch. Verantwortung für die eigene Sicherheit, für die eigene Ausbildung, die Familie, all das wird immer und einzig in Verbindung mit den notwendigen Schritten innerhalb der bestehenden Systeme gesehen, auch wenn diese bedeuten, dass die übernahme dieser speziellen Verantwortung in der Weise auf Kosten anderer funktioniert, wenn man auf diese Weise in Kauf nehmen muss, für verantwortliches Handeln gegenüber anderen und auf lange sicht auch gegenüber sich selbst eigentlich unverantwortlich zu sein. Dieser schwammige, undeutliche und verzerrte Begriffsgebrauch verschließt uns die Möglichkeit in der eigentlichen Bedeutung der Verantwortlichkeit den Schlüssel zu unserer Mündigkeit und damit auch zu unserer Selbstbefreiung als Menschen, als Leben in dieser Existenz zu finden.

Quelle: Wikipedia "Verantwortung"

In der Grafik zu diesem Blog die ich bei Wikipedia unter der Begriffserklärung für 'Verantwortung' gefunden habe sind unterschiedliche Instanzen in Beziehung zueinander gesetzt die sich um den Begriff 'Verantwortung' drehen. Man kann deutlich die Systembeschränkte Wahrnehmung erkennen, die die Selbst- oder Eigenverantwortung von allem anderen abgrenzt. 'Selbst', 'Andere' und 'Umwelt/Nachhaltigkeit' sind eins, nichts davon ist trennbar in Ursache und Wirkung, in Existenz und Konsequenz. 'Gesetz', 'Religion' und 'Moral' sind die Produkte des menschlichen Denkens, des Bewußtseins, sie sind die künstlichen Instanzen die die Strukturen der Persönlichkeitsentwicklung und Prägung der Gesellschaftlichen Ordnung und Systeme bereits in sich tragen. Die Frage ist, woran diese Konzepte ausgerichtet sind, ob sie am Leben selbst, oder an einer künstlichen Gesellschaftsordnung der vergeistigten Abgrenzung des Menschen vom Leben angelehnt sind. 

Die Purifizierte Bedeutung der Verantwortung als Mensch, für und als das Leben, für die eigene Existenz, ihre Wirkung und ihr Potential, ihre Fähigkeiten, vereint alles in sich, was ist, alles, was der Fall ist und setzt es in Bezihung mit der einzig wahrhaftigen, relevanten Instanz, dem Selbst als das Leben in Einheit und Gleichheit. Denn das Leben vereint die 'Person', die 'Gruppe' und die 'Gesellschaft' ebenso wie die Existenz des Selbst als das was es ist das 'Subjekt', das 'Objekt' und die 'Autorität' in sich vereint. Das Subjekt ist der Mensch, das Objekt ist das Leben das der Mensch gleichermaßen ist und die Autorität ist das Selbst gegenüber dem ich für mich selbst, für mein Denken und Handeln verantwortlich gerade stehen muß.
Und auch die Triade 'Sorge', 'Freiheit' und 'Norm' müssen nicht weichen für diese lebendige Definition der Verantwortung. Die Sorge ist die um das Wohl des Lebens, die Freiheit ist die Freiheit aller für deren Umsetzung und Wahrung jeder verantwortlich ist und die Norm ist die Gleichheit der Notwendigkeiten und Bedingungen des Lebens, der Herkunft und der Teilhabe die alles Leben eint, bzw. einen muss, denn wir haben schließlich in der Aufgabe und Ignoranz unserer Gleichheit als das Leben und der Ablehnung unserer Selbstbestimmung als unserer Verantwortung die verheerende Ungleichheit und Selbstentfremdung des Menschen geschaffen, zugelassen und verinnerlicht.

Deshalb und aus vielen Gründen die tagtäglich im menschlichen Zusammenleben erkennbar sind betone ich immer wieder die Bedeutung der Verantwortlichkeit, der Verantwortung für und als das Leben, und werde dessen auch nicht überdrüssig.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 06.03.2013