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Freitag, 27. Dezember 2013

Tag 158 - SELBST -Bewertung, -Sabotage, -Mitleid, -Betrug [SK2]
















Ich bestimme und korrigiere mich selbst indem ich mich in dem Moment der Selbstbeurteilung in meinen Gedanken stoppe, mir die Wertgrundlagen dieser Selbstbewertung vergegenwärtige, sie nachvollziehe um erkennen zu können, dass sie sich aus eigenen Ideen und Erinnerungen, aus in mir selbst und von mir selbst zugelassenen Konzepten aus gesellschaftlichen Normen, erfahrenen Erziehungsaspekten/Methoden, kulturellen Gegebenheiten und dem unerfahrenen, unwissenden Umgang mit Emotionen und emotionalem Reaktionen entwickelt haben und letztlich keinem allgemeinen, übergeordneten und dogmatischen Gesetzmäßigkeiten folgen, sondern ganz allein von mir selbst erschaffen, gestaltet und in Betrieb genommen sind.

Ich bestimme und korrigiere mich selbst als Mensch, als das Leben und in meinem/durch mein Bewusstsein indem ich mich durch das Atmen, das bewusste Atmen in das Hier zurückbringe, die Gedankenkette anhalte, innehalte, mich selbst beobachte im jeweiligen Moment als der physische Körper, das Leben, der Organismus als den sich mein Dasein manifestiert, dass ich mich in dem greifbar Realen, Wirklichen als das sehe was ich bin, eins und gleich mit allem Leben und erkenne und leben, dass jede Bewertung und Beurteilung den Keim der Unaufrichtigkeit in sich trägt, dass keine Bewertung oder Beurteilung eines Menschen wahrhaftig, sondern vielmehr ein Glaubenskonzept, eine Ideologie und ein Überzeugungsversuch, oder besser gesagt ein Täuschungsversuch ist.

Ich bestimme und korrigiere mich selbst im Moment der Selbstentwertung, des Selbstmitleids und der Selbstrechtfertigung indem ich atme, mich im Hier, im jeweiligen Moment stoppe um einfach zu sein und mir meine Verantwortung als Mensch für als Leben wieder zu vergegenwärtigen, dafür zu sorgen, dass dieser Selbstmissbrauch und die manipulativem Verhaltensweisen die von der alternativen Welt der Gedanken getragen eine selbstsüchtigen, ego-zentrierten Persönlichkeit steuern die von diversen diffusen Ängsten getriggert berechnend reagiert um sich selbst in der eingeschlossenen Wahrnehmung im Geist zu isolieren, abzuspalten um etwas zu schützen, das lediglich ein System gedanklicher Rechtfertigungsversuche unter Ausschluss der Vernunft und des gesunden Menschenverstandes durch Ignoranz ist.

Ich bestimme und korrigiere mich selbst indem ich in jedem Moment des bewussten Erkennens einer Selbstrechtfertigungsideologie, dem Versuch einer Schuldzuweisung und der Rechtfertigung meiner Unzufriedenheit die Eigenverantwortung in meiner Reflektion an erste stelle setze und den Weg zu diesem Gedankenmechanismus mit all seinen Abzweigungen und ausgelassenen Erkenntnissen zurückverfolge bis zu dem Punkt an dem die Unehrlichkeit mir selbst gegenüber durch bewusste Ignoranz gegenüber den tatsächlichen Umständen und den eigentlichen Motiven die Idee einer Selbstviktimisierung erst möglich gemacht und gangbar hat erscheinen lassen um meine Sicht auf meine Situation anhand der wirklichen Umstände zu korrigieren so dass ich fortschreitend eigenverantwortlich mit mir und meinem Umfeld umgehen kann, selbstbestimmt und unter Berücksichtigung der Konsequenzen für mich und andere.


Donnerstag, 26. Dezember 2013

Tag 157 - SELBST -Bewertung, -Sabotage, -Mitleid, -Betrug [SV1]

Bury Artheads / Foter.com / CC BY-NC-ND


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in Gedanken des Bedauerns und der Reue zu versinken, meinen gegenwärtigen Gemütszustand aufgrund der emotionalen Gedanken und Erinnerungsbewertungen zu manipulieren und mich vom lebendigen Hier meiner Existenz in die Gedanken und Bilder meines Bewusstseins zu flüchten in denen ich ein emotional geladenes Spiel unterschiedlicher Persönlichkeitskategorien ablaufen lasse anhand derer ich mich zu identifizieren versuche, in Vergleichs- und Wertekategorien einer eingebildeten Maxime oder eines illusionären Maßstabes der zwar gesellschaftlich und kulturell eine gewisse Gültigkeit haben mag, der aber dennoch letztlich nicht die Grundlage meiner wahrhaftigen Selbstwahrnehmung und meines eigentlichen Selbstwertes als Mensch, als Leben sein kann, denn die ist für alle gleichermaßen das Leben selbst, der Atem, die Bewegung, der Körper und nur in der Vorstellungswelt haben die Kategorien und Wertunterschiede scheinbare Bedeutung.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich selbst anhand mir eingegebener und von mir akzeptierter Status- und Wertvorstellungen gemessen an meinem Alter zu bewerten und zu beurteilen, meine Möglichkeiten und meinen Stand in dieser Existenz, der Gesellschaft, aufgrund meiner Vorstellungen von einem „Menschen meines Alters“ einzuschränken durch von mir im Bewusstsein zugelassenen Kategorien und Muster die ich über mediale und soziale Kanäle und die Vorgaben einer engmaschig strukturierten Gesellschaftsordnung und ihrer kulturellen Maßstäbe erfahre und als gegeben akzeptiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, dass diese Beurteilungen meiner selbst mich in Gedankenschleifen des Selbstmitleids und der Selbstrechtfertigung für Stillstand und Tatenlosigkeit geführt haben und ich dadurch Verzweiflung und Frust sowie Trotz und Minderwertigkeitsgefühle meine Stimmung und meinen Antrieb bestimmen lasse ohne dabei meine eigenverantwortliche Handlungsfähigkeit zu berücksichtigen, meinen Selbstwert aus mir selbst, aus dem Leben das ich bin heraus zu erkennen in Gleichheit und Einheit mit allem Leben, unabhängig von der Zeitspanne meines Daseins und der Bewertung anhand künstlicher Wertorientierung über Stand, Status und repräsentative Symbole.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich selbst zu blockieren und zu sabotieren indem ich mir die Konsequenzen der Flucht vor der eigenverantwortlichen Handlung nicht deutlich vor Augen geführt habe, sondern versucht habe sie zu ignorieren und stattdessen meine Aufmerksamkeit in geschlossenen Gedankensystemen der Selbstrechtfertigung, der Selbst-Viktimisierung und des Selbstmitleids zu verschließen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe nicht zu erkennen, dass die Konsequenz einer unehrlichen Umgangsweise mit Selbstbewertungen aufgrund künstlicher Gedankenkonstrukte und der Selbstwahrnehmung als Reflektion meiner Vorstellung über die gesellschaftlichen / kulturellen Kategorisierungen der Missbrauch meines Selbst und meines Umfeldes ist, dass dieser Missbrauch vor mir selbst verschleiert wird durch eben die Selbstrechtfertigungen aufgrund vorgeschobener Schuldzuweisung und Selbst-Viktimisierung.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir nicht erlaubt und es nicht zugelassen habe zu erkennen, dass zunächst vor allem ich es bin der sich selbst bewertet und kategorisiert, der sich selbst als minderwertig und oder unfähig sieht und in seiner verzerrten Selbstwahrnehmung diese Muster nach außen trägt und als diese Vorstellung seiner eigenen Person handelt und wirkt, bevor andere dieses Wirken interpretieren und eventuell bewerten oder kategorisieren und dass ich auch in diesem Fall selbst verantwortlich für die jeweiligen Reaktionen bin auf die ich dann wiederum aufgrund verzerrter Selbstwahrnehmung unaufrichtig und nach eigens generierten mustern reagiere und dass ich dabei in keiner weise selbstbestimmt und als ich selbst in selbst-Ehrlichkeit handeln kann.




Sonntag, 21. Oktober 2012

Tag 68 - Interpretationen einer 'Erkrankung', körperliche Symptome und die Flucht in die Vergangenheit

placbo / Foter / CC BY-NC-SA

 Verfasst am 20.10.2012

Ich sitze hier und habe eine sogenannte Erkältung - schon wieder... im Grunde bin ich seit etwa drei bis vier Wochen nicht richtig gesund, die ersten zwei Wochen waren richtig hart, und dann hat sich die Sache gelegt, und was übrig blieb war ein leichter Reizhusten, der meistens abends erst richtig schlimm wurde, so dass ich einige Nächte sogar im Nebenzimmer verbringen musste, damit mein Sohn dessen Zimmer direkt an unser Schlafzimmer grenzt von meinem Husten nicht ständig wach wird. Dieser Husten hat sich auch nicht wirklich gelegt auch wenn ich mit sonst fit fühlte und vor allem tagsüber keinerlei Symptome verspürt habe. Jetzt, seit gestern abend habe ich wieder einen recht unangenehmen Schnupfen, also eine ständig laufende Nase, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen, der Husten hat dafür etwas nachgelassen. Also wandert hier irgendetwas durch meine Körperregionen, von den Bronchien zu den Nebenhöhlen, in die Glieder, den Kreislauf und wieder zurück oder so ähnlich und ich kann nicht herausfinden woran es liegen könnte. Einerseits als die ganze Geschichte vor etwa drei bis vier Wochen losging hatte mein Sohn sich ebenfalls wahrscheinlich im Kindergarten eine starke Erkältung zugezogen. Fieber, Nase zu, Husten, mit allem Drum und Dran, also war mir im ersten Moment klar: du hast es von ihm. Er wurde auch nach einigen Tagen Erhohlung wieder gesund, nur ich nicht wirklich. Jetzt hat er seit gestern wieder Erkältungs/Schnupfenerscheinungen und prompt habe ich es auch wieder. Ich bin nicht sicher ob ich hier nicht etwas zu schnell von einem aufs andere schließe und habe deshalb beschlossen darüber zu schreiben, damit ich mir vielleicht etwas klarer darüber werde und vielleicht auf etwas stoße, das in mir selbst liegt und das diesen Zustand, diese körperliche Reaktion mit verursacht.

Tatsache ist, dass ich schon seit einigen Jahren nicht mehr eine solche Phase erlebt habe, und ich stelle fest, dass ich anfange mich in Gedanken zu verstricken wenn ich wie jetzt diese körperlichen Symptome und Reaktionen/Abläufe erlebe. Beispielsweise habe ich ungefähr vor fünf oder sechs Jahren angefangen regelmäßig Sport zu treiben, aus unterschiedlichen Gründen und ich habe den Erfolg dabei sehr genossen. Ich habe auch schon Blogs geschrieben in denen ich andere Aspekte der gedanklichen Selbstverblendung und Ablenkung vom tatsächlich relevanten, vom wesentlichen, körperlichen Leben als Selbst in dieser Phase bearbeitet habe. Hier geht es aber um eben diese Punkte die mich jetzt beim Erleben dieser körperlichen Symptome 'beschäftigen', die inneren Reaktionen in meinem Geist die wie automatisch ablaufen und mich überwältigen.Dazu gehört zum Beispiel auch die Erwartung, dass ich so lange ich regelmäßig Sport treibe nicht 'krank' werde, eine Vorstellung die sich mir eingebrannt hat und die in solchen Momenten wie diesem dazu führt, dass sich Frustgedanken, Ärger, Slebstzweifel und auch Resignation einstellen.

Während all dieser unkontrolliert ablaufenden Gedankenmuster versetze ich mich selbst immer wieder in die Gedankenwelten die ich mir als Erlebnismuster von vergangenen Momenten, von Erinnerungen an selbstgeschaffene Identifikationen mit Programmierten Vorstellungen 'wie ich mich fühlen muss wenn ich eine solche Erkrankung habe', verstärke und kreiere dabei mein Erleben als einer selbstgeschaffenen Idee einer Leidensfigur und verliere mich in Fantastereien über meinen Zustand wobei ich durch Bestätigung in Interpretationen bestimmter Schlüsselreize den Verlauf der von mir akzeptierten Weise wie so etwas abzulaufen hat bestimme.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe, mich meiner Selbstaufgabe an die gedankliche Vorstellung dass ich jetzt eine Erkrankung habe die in einer meiner interpretierten Erfahrung gemäß ablaufenden Weise bestimmt ist hingegeben habe und dadurch meinen Körper genau in dieser Weise habe reagieren lassen, in selbstmanipulativer Weise den Krankheitsverlauf bestimmt habe und mich darin noch als Opfer einer äußeren Kraft gesehen habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in einer Erfahrung körperlicher Reaktion meine Gedanklichen Erinnerungen die Wahrnehmung dieser Abläufe bestimmen zu lassen, und nicht hier und jetzt ich selbst als dieser Körper zu sein, wahrzunehmen was vorgeht in mir und durch mich, darin die Kommunikation mit mir selbst als dem körperlichen Leben verloren und aufgegeben zu haben und stattdessen meine Gedanken über die Wirklichkeit des Momentes zu stellen und mich selbst unter die Regie meiner persönlichen Erfahrungsmuster gezwungen zu haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich nach außen in selbstmitleidiger Weise zu präsentieren, zu 'hoffen' dadurch gerechtfertigt zu sein mich 'hängenzulassen' in der Weise, dass ich meine Aufgaben und Verrichtungen des Alltags nicht in der notwendigen Weise ausführen kann, zu erwarten dass irgendwie von außen jemand mir die Last der eigenverantwortlichen Kommunikation mit mir selbst abnimmt und mich dabei unterstützt wieder 'gesund', also wie in gewohnter Weise funktionierend zu werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe unzählige Gedankenmuster und Erinnerungen zu verknüpfen mit der Erfahrung des gegenwärtigen Moments körperlicher Reaktionen/Abläufe, die lebendige, reale Erfahrung in ihrer gegenwärtingen Einzigartigkeit nicht als Chance wahrgenommen zu haben mit mir selbst in Interaktion und Kommunikation zu treten, sondern stattdessen durch die Verknüpfung mit Erinnerungsmustern und den darin enthaltenen Wertungen, Beurteilungen und fatalistischen Vorstellungen einer 'Opferrolle' bestimmt durch eine 'Krankheit' mich quasi ausgeliefert zu haben und in selbstmitleidiger Weise jetzt nur den programmierten 'Verlauf' dieser von mir bestimmten 'Erkrankung' durchleben zu müssen.

Ich bestimme mich selbst als das Leben, als der Körper der ich bin in jedem Moment der Erfahrung/des Erlebens körperlicher Reaktionen/Abläufe die dadurch hervorgerufenen Gedankenmuster, Erinnerungen und Bewertungen dieser Situation zu stoppen, zu atmen und mich in den Moment des tatsächlichen Erlebens zurückzubringen, als mein körperliches Selbst hier und jetzt zu Sein und mit gesundem Menschenverstand die Reaktionen/Abläufe als diesen lebendigen Moment zu erkennen, mit mir selbst in direkte Kommunikation zu treten um verstehen und sehen zu können, was tatsächlich mit mir passiert, um hier zu sein und als mein Körper diese Momente von Atemzug zu Atemzug zu durchleben, ohne zu bewerten, ohne aus Erinnerungen und slebstmitleidigen Beurteilungen resultierende Erwartungen meine Erfahrung im Vorfeld zu programmieren und zu bestimmen und mir dadurch den Blick auf mich selbst und auf den tatsächlichen Vorgang zu verschleiern.

Ich bestimme mich selbst als das Leben und der Körper der ich bin körperliche Reaktionen/Abläufe und Phänomene nicht mehr zu beurteilen aufgrund längst vergangener Gedanken- und Wertungsmuster die aus vorgefertigten, vorprogrammierten Systemen der Selbstidentifikation als ein vom körper getrenntes, vom Leben getrenntes Wesen das 'unter dem Körper leidet' resultieren, sondern mich als das was ich wahrhaftig bin, in meiner körperlichen Existenz hier und jetzt in diesem Moment wahrzunehmen und zu erkennen, dass ich auch die sogenannte 'Erkrankung' als das System bin und dass ich nur darin wirklich Sein kann und erkennen kann was wirklich vorgeht und dadurch eben nicht mehr den Verlauf und meine Wahrnehmung des Verlaufs einer 'Erkrankung' schon im Vorfeld zu bestimmen und festzulegen, den Körper zu manipulieren und unter den Geist zu zwingen in einer missbräuchlichen Weise rechthaberischer Selbstgefälligkeit eines selbstmitleidigen, beschuldigenden Opfers.

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