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Mittwoch, 13. März 2013

Tag0031 - Fortsetzung zu "Mein Papa arbeitet" [Tag0030] - Selbstvergebung und Selbstbestimmung




Selbstvergebung und Selbst-korrigierendes Schreiben / Selbstbestimmung

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe emotionale Reaktionen für selbstverständliche, natürliche und dadurch legitimierte Verhaltensweisen zu halten und mich in ihnen im Moment der emotionellen Aufladung zu identifizieren und sie unkontrolliert auszuleben, mich dem Automatismus dieses Programms hinzugeben ohne Selbstbestimmung, ohne Fähigkeit mich zu steuern, innezuhalten, durchzuatmen und den gesunden Menschenverstand anzuwenden und dass ich durch dieses Verhalten, diese Selbstaufgabe die Mechanismen dieser emotional gesteuerten Ego-Programme weitergeführt und aufrecht erhalten habe, sie weiter verbreitet und verursacht habe im Umgang mit anderen, in dem vergeistigten und emotionalen Spiel mit anderen Menschen, beziehungsweise meiner Vorstellung von Ihnen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe durch meine Ignoranz gegenüber den Konsequenzen meiner fremdbestimmten und von mir erlaubten und zugelassenen Verhaltensmuster, in meiner Annahme sie seien das, was ich bin und was mich ausmacht, diese Konsequenzen mit zu verantworten, die anderem Leben schaden, mich selbst beschränken und unverantwortliche Denkweisen und Programme auch für andere legitimieren und in ihnen fördern.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich persönlich verletzt und angegriffen zu fühlen durch das Verhalten anderer und das was andere über mich denken, dass ich in der Verletztheit meiner Persönlichkeit nicht die Möglichkeit wahrgenommen habe die Punkte meiner eigenen Unsicherheit zu erkennen, sie anzugehen und eigenverantwortlich zu bearbeiten, denn jede Form der persönlichen Verletzung kann nur ein Hinweis auf Ungereimtheiten und Unsicherheiten in der eigenen Selbstwahrnehmung sein und ist niemals von der anderen Person hervorgerufen, schon garnicht von dem, was sie denkt, und auch das Verbreiten von Unwahrheiten über andere Personen kann nicht verletzen oder direkten Schaden zufügen, sondern die negativen Folgen von Verleumdung sind eine Konsequenz der Akzeptanz unseres Systems als Gesamtheit, und die schadhaften Konsequenzen dieses Verhaltens sind nur innerhalb der von uns allen akzeptierten und erlaubten Gesellschaftsstrukturen möglich und daher von uns allen, ob 'Opfer' oder 'Täter', mit zu verantworten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe eine bestimmte Person oder eine Personengruppe aufgrund ihres Verhaltens mir gegenüber zu be- oder verurteilen und die Gedankensysteme und inneren Werturteile zuzulassen die meine Sicht und mein rationales Denken trüben und alle Verhaltensweisen, Gesten und Äußerungen der betreffenden Personen durch die Schablone meines vorverurteilenden Denkens filtern, das erst durch die Akzeptanz der Kränkung, die eine Illusion ist, entstanden ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und es zugelassen habe einerseites die Umstände und die Entwicklung eines solchen Denkens, das ich als misstrauisch und auch feindselig oder zumindest ablehnend mir gegenüber wahrgenommen und erlebt habe zu verstehen und nachvollziehen zu können, und andererseits aber in Momenten der direkten Erfahrung solchen Verhaltens emotional aufgebracht, empört und verletzt zu reagieren und mich bisweilen in diesen Systemen der Wut, des Zorns und der gedanklichen Aggression zu verlieren.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben, mich nicht der emotional aufgebrachten Reaktion hinzugeben wenn ich die Erfahrung verleumderischen oder intriganten Verhaltens und ablehnender Haltung aufgrund von Vorurteilen und Ängsten anderer Menschen mir gegenüber mache, und stattdessen in dem Moment der Erkenntnis der ungerechten, schadhaften und auch nierderträchtigen Natur solchen Verhaltens die Ursachen und die Entwicklung dieser Persönlichkeitsstrukturen in unserer gesellschaftlichen, kulturellen Struktur zu erkennen, der Denkweise und Verhaltensweise die wir alle in vielerlei Hinsicht mitgetragen und fortgeführt haben, und mich anstatt mich in selbstgerechten Rachegelüsten als emotionale Selbstbefriedigung zu verlieren als das Leben der Bewältigung des Problems zu widmen, in Form von praktikabler Lösungsentwicklung und Dekonstruktion dieser Denkweisen und Verhaltensmuster, in der Enthüllung ihrer Ursächlichkeiten und der Zurückführung ihrer Entwicklung auf die irrationalen, selbstgeschaffenen Ängste und Unsicherheiten einer vergeistigten,vollends manipulierbaren Selbstidentifikation.
Denn darin muss die Verantwortlichkeit liegen die tatsächlich selbstehrlich und verlässlich, vertrauenswürdig und integer dem Leben selbst gewidmet ist, die Selbstbestimmung und Selbstsicherheit als Mensch die unumstößlich und eigenständig aus der Quelle des Lebens selbst in der Realisierung seiner Einheit und Gleichheit erwächst. Das ist die Verantwortung die lebendig in den Kindern zum Wohle allen Lebens weiterlebt, die die tatsächliche Ursächlichkeit der Probleme in Selbstehrlichkeit angeht, auch und vor allem da, wo diese die althergebrachten und gewohnten Denk- und Wertmuster angreift oder auflöst.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben in jedem Moment der emotionalen Aufgebrachtheit, in der ich die Muster innerer Verletztheit, der Beleidigung oder ähnlicher illusionärer Programme meines Bewußtseins verspüre nicht an diesen Systemen teilzunehmen, nicht darauf einzusteigen und mir in einem Atemzug im lebendigen Moment des Gewahrseins dieser Mechanismen ihre Ursache zu verdeutlichen und diesen Moment in eigenständiger Eigenverantwortung zu nutzen um die Punkte zu finden, zu erkennen und zu analysieren die mir diese Unsicherheit verursachen um sie zurückzuführen auf innere, verborgene Ängste um diese zu transformieren, damit ich diese Denkmuster nicht weiterführe, nicht weitergebe und vor allem auch meinem Kind nicht das unverantwortliche Beispiel eines 'reagierenden', mechanischen Programms der Gehässigkeiten, der mentalen Kriegsführung, der unfairen Verunglimpfung und der Verlogenheit aus Ignoranz und Feigheit gebe. Denn die Feigheit sich selbst gegenüber, die Feigheit vor bedingungsloser Selbstehrlichkeit ist die einzige Feigheit die unverzeihlich ist, die nur in einer das ganze Leben bestimmenden Entscheidung zu absoluter Hingabe an das Leben in schonungsloser Selbstehrlichkeit transformiert werden kann.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben für das zu stehen was das Beste ist für alle - als das Leben, in jedem Atemzug und in jeder notwendigen Selbstkorrektur meiner konditionierten und angelernten Bewußtseinsprogramme, geradezustehen für das was ich bin, als lebendiger Organismus in Gleichwertigkeit und Einheit mit allem Leben, egal welche Wiederstände oder Widrigkeiten sich mir auftun werden und dass ich auf diese Widerstände nicht mit Ablehnung oder Trotz reagieren werde, da ich sie eindeutig verstehe, da ich sie selbst kenne und weiß, dass nur durch das beständige, gelebte Beispiel als Beweis der Fähigkeit zur grundlegenden Veränderung eines jeden Menschen tatsächlich ein Wandel möglich wird der notwendig ist, wenn es tatsächlich um das Leben geht, wenn wir als Menschen wahrhaftig Vernunft und Verantwortungsbewußtsein zu unseren Eigenschaften und unserer Natur zählen wollen.

Meine Verantwortlichkeit gilt dem Leben, gilt mir und allem Leben gleichermaßen, vor allem auch der Zukunft des Lebens, also den Kindern, also kann sie nicht verschwendet werden indem ich sie lediglich an mir selbst, an meinen Empfindungen, an meinem emotionalen Wohlbefinden auslebe, indem ich sie als nur für mich oder meine Familie als gültig betrachte, daher muss die Verantwortlichkeit bei mir selbst, bei meinen akzeptierten und erlaubten Persönlichkeitskonzepten die all die Verhaltensweisen der Hinterhältigkeit, der gegenseitigen Missgunst, der gegenseitigen Ausbeutung und emotionalen Ausnutzung in sich tragen die wir als gesellschaftlich-kulturelle Prinzipien fördern und an unsere Kinder bewußt und unbewußt weitergeben.
Daher bestimme ich mich als Mensch und als das Leben in eigenverantwortlicher Selbstarbeit zur Selbstbefreiung vonn all diesen Mechanischen Denkmustern und Programmen, den Akzeptanzen der automatisierten emotionalen Reaktion und verpflichte mich zu eigenverantwortlicher Selbstbestimmung in Selbstehrlichkeit in Einheit und Gleichheit mit allem Leben und zum Wohl und zum Besten allen Lebens.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 13.03.2013


Freitag, 22. Februar 2013

Tag0012 -Was uns zum Menschen macht ist was uns verdammt



Wir glauben, dass der 'Freie Wille' uns als Menschen definiert, wir glauben, dass wir etwas 'besonderes' sind, weil wir freien Willen haben, und doch wissen wir so wenig über diese Freiheit von der wir sprechen. Wir wissen nicht, warum wir etwas wollen, wenn wir etwas wollen. Die einzigen Ausnahmen sind die lebensnotwendigen Dinge, wir wollen Essen, wenn wir hungrig sind, wollen trinken wenn wir durstig sind, suchen Schutz vor Kälte oder Hitze. Doch sind diese Dinge keinesfalls frei, und nur bedingt gewollt. Was Menschen wollen, ist in hohem Maße definiert durch die Persönlichkeitsstruktur, die Kultur in der sie aufgewachsen sind, and was sie 'gewöhnt' sind und was ihnen Erfahrungsgemäß ein 'gutes Gefühl' verschafft hat. Doch auch diese Wünsche, da sie geformt und entwickelt wurden durch äußere Einflüsse und Umstände, sind keineswegs frei gewählt. In unserer Gesellschaft des Überflusses und der Überflüssigkeiten, in der Menschen Tag für Tag überflüssige Dinge konsumieren, in der sie sich an kulturelle Wertansprüche und Normen anzupassen versuchen indem sie bestimmte Kleidung, Autos oder Häuser kaufen, ist dieser Freie Wille auf einer Grundlage aufgebaut, die gezielte psychologische Manipulation ist. Die Werbung, die Urteile der 'anderen', das Ansehen und die Filmindustrie bestimmen den Willen der Menschen. Er ist kein Resultat einer natürlichen, unbeeinflußten Entwicklung, sondern er wird bedingt durch die gesellschaftlichen Wertsysteme. Er ist nicht frei, er ist nicht individuell und eigenständig gewählt. Konfrontiert man Menschen mit den Konsequenzen unseres Konsumverhaltens, zucken sie bildlich gesprochen mit den Schultern und weigern sich, ihre Verantwortlichkeit dafür einzugestehen. Wie passt das mit einer freien Willensentscheidung zusammen? Wenn die Entscheidung sich einen Pullover zu kaufen, der unter unmenschlichen Bedingungen von Kinderhänden zusammengenäht wurde eine freie Willensentscheidung ist, ein Ergebnis eines analytischen, selbstbewußten Entscheidungsprozesses, dann stehe ich zu den Konsequenzen und habe sie in meiner freien Entscheidung mit einkalkuliert, dann muss ich die Verantwortung für die Zusammenhänge dieses Konsumverhaltens mir selbst und auch anderen gegenüber eingestehen und rechtfertigen können. Doch diese Rechtfertigung bleibt aus, stattdessen versucht man sich herauszureden, sich zu entschuldigen, sich als Opfer und als hilflosen Menschen darzustellen und offenbart darin den Selbstbetrug des 'Freien Willens' der offensichtlich keine Rolle gespielt hat.
Wir sind alle Opfer dieses Glaubens an 'Freien Willen', doch haben wir uns dieses Glaubensbekenntnis selbst geschrieben. Wir fallen also uns selbst zum Opfer wenn wir daran festhalten zu glauben wir seien abgetrennte Individuen die sich aufgrund ihrer Bewußtseinsfähigkeiten, ihres freien Willens und ihrer 'Bestimmung' einen Weg durch dieses Leben bahnen. Das ist die Philosophie die wir leben, und es ist eine Illusion. Die Wirklichkeit zeigt uns deutlich den Irrglauben der dahinter steckt. Wir sind nichts weiter als programmierte Biomaschinen, und wenn wir uns lediglich einreden wir wären mehr als das,, ändert das nichts an unserer Funktionalität innerhalb der Systematik. Wir nehmen lediglich unterschiedliche Rollen ein. Die des Erfolgsmenschen, der die vorgeschriebene Karriereleiter der Machtpositionen erklimmt, die des Querulanten, der sich eine rebellische Persönlichkeit zulegt, einen Aufmerksamkeitssüchtigen Charakter, die des kränklichen Opfers das in der Hilflosigkeit seine Identität sucht, alles systemimmanente, vorgeschriebene Programme, keins davon ist frei gewählt, entspringt dem eigentlichen Potential des Menschen.
Wir könnten mehr sein, als das was wir sind, wir könnten tatsächlich eine eigenständige Entscheidung treffen und bisher sehe ich auch nur eine einzige: die Entscheidung für die Wirklichkeit. Nicht die Wahrheit, denn die Wahrheit innerhalb einer bestimmten Systematik muss nicht identisch sein mit der Wirklichkeit. Die Wirklichkeit können wir erkennen, ganz einfach, ohne zu philosophieren, ohne zu idealisieren. Die Wirklichkeit lässt sich mit gesundem Menschenverstand nicht wegdiskutieren. Die Wirklichkeit unserer Existenz ist für jeden einzelnen hier und jetzt spürbar, erlebbar und die Entscheidung sie anzunehmen und zu akzeptieren, dass wir hier gleichermaßen in Existenz sind, sozusagen, voneinender abhängen und miteinander verbunden sind ist für jeden greifbar und gehört zu der natürlichen Verantwortlichkeit die sich aus der Nutzung des Verstandes ergibt. Die Konsequenzen unserer Lebens- und Denkweise sind unabdingbar mit uns verbunden und da liegt die eigentliche Entscheidungsfähigkeit des Menschen, sich entweder für die logische Konsequenz der Verantwortlichkeit zu entscheiden, oder ein leben voll und ganz in Gedanken, in einer Illusion in Ignoranz zu führen und sich dadurch zum Opfer des eigenen Bewußtseins zu machen. Die Verantwortlichkeit geht dadurch jedoch nicht verloren, sie wird nur willentlich ignoriert, in einem feigen Akt der Verleugnung des Selbst als gleicher Teil des Lebens. Erst wenn wir die Einheit und Gleichheit des Lebens, ungefärbt und ungetrübt durch künstliche Bewußtseinsfilter in ihrer Wirklichen, realen Konsequenz annehmen und akzeptieren können wir von so etwas wie einem 'Freien Willen' sprechen, nämlich dem freien Willen des Lebens selbst, sich frei und ungezwungen zu entfalten, entlang den eigenen Prinzipien und Möglichkeiten, zum Wohle aller Lebensformen. Diese Möglichkeit ist keine Utopie oder Illusion, sie ist Wirklichkeit unter allen Lebensformen, mit Ausnahme des Menschen, der Glaubenssysteme, Illusionen und emotionale Energiesucht dem Leben als das was er wirklich ist vorzieht. Ich verneine dadurch nicht den Geist, das Bewußtsein, ich lehne es nicht ab, im Gegenteil. Erst wenn man als Mensch sich selbst in seiner Gesamtheit erkennt und versteht, erkennt man auch das Trugbild dem man sich selbst hingegeben hat, der Selbstidentifikation allein über Ideen, Bilder und Vorstellungen des Bewußtseins, der Abhängigkeit von Gedankenmustern und Idealvorstellungen. Wirklichkeitsfremde, Selbstfremde Selbstidentifikation ist die Ursache für so viele Konflikte, Ungleichheiten, Gewalt und Zerstörung und all das dient niemandem, nicht den einzelnen Individuen und nicht der Gemeinschaft, nicht dem Leben selbst. Wir sind das Leben, und wir wissen es auch, Es fällt uns nur unglaublich schwer die Angst die uns anerzogen wurde und die wir im Verlauf unserer Entwicklung innerhalb der gesellschaftlichen Strukturen weiter kultiviert habe zu überwinden und den Schritt aus der vergeistigten Abhängigkeit zu tun und endlich eigenständig und selbstbestimmt zu leben. Selbstbestimmt im Sinne des eigentlichen Selbst, des Lebens das wir als Fakt vor Augen haben, im Sinne der Einheit und Gleichheit des Lebens. Jeder hier kann das erkennen und doch treffen wir die bewußte Entscheidung und abzuwenden, aus Angst vor der Verantwortlichkeit. Aus Angst und verantwortungslosem Handeln kann aber niemals Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenständigkeit oder gar ein freier Wille entstehen. Kein Ablenkungsmechanismus, keine Philosophie, keine Droge, kein Unterhaltungsprogramm kann diesen Konflikt in uns allen vollständig verdecken oder gar lösen. Daher sind wir wahrhaftig verdammt, so lange wir uns vor unserer eigenen Angst fürchten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe zu glauben meinem Willen zu folgen ohne zu wissen und zu verstehen warum ich etwas will wäre ein zeichen von Freiheit.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und es zugelassen habe zu glauben, das Bewußtseinsprodukt meiner Erfahrungen, Erinnerungen und Werturteile zu sein ohne wirklich zu verstehen wie diese emotionalen Muster, die Verknüpfungen mit Bildern, Erlebnissen und Erfahrungen wirken, warum sie mich auf bestimmte Weise beeinflussen und aus welchem Grund ich in jedem Atemzug mehr geglaubt habe diese Vorstellung von mir als dieses Gebilde aus Erinnerungen und Gedanken zu sein als dieser atmende Mensch, als dieser lebendige Organismus als Teil dieser Existenz.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe zu glauben ich sei in meiner Eingebildeten Isolation als diese Vorstellung in meinem Bewußtsein in meinem Verhalten der Erfüllung meiner Wünsche legitimiert und gerechtfertigt und müsse mich nicht um die Konsequenzen die mein Verhalten für andere hat kümmern.

Ich vergebe mir selbstm dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe den inneren Konflikt mit mir selbst nicht als die Möglichkeit der Entscheidung für ein verantwortungsbewußtes Leben in Akzeptanz meiner Eigenverantwortlichkeit zu nutzen, sondern versucht habe ihn mir zurechtzudenken, mich selbst zu rechtfertigen indem ich mich als 'Opfer der Systeme' interpretiert habe, mich von dieser Zerrissenheit abzulenken und zu betäuben und dabei die Ignoranz vor dem eigenständigen, selbstbestimmten Leben zu wählen.

Ich bestimme mich selbst, als Mensch und als das Leben die Wirklichkeit meiner Eigenen Existenz in Einheit und Gleichheit mit dem Leben anzunehmen und die Vernatwortung für mich, also das Leben zu übernehmen in Akzeptanz all dessen was ich geworden bin und was die Welt des Menschen geworden ist, in Selbstehrlichkeit diese Konsequenzen zu erkennen und zu stoppen indem ich mich dem Leben verpflichte und mich selbst neu ausrichte, in jedem Atemzug meine Entscheidungen zu prüfen, die Motivation zu erkennen und zu hinterfragen ob sie dem rücksichtslosen Selbstinteresse oder dem Interesse des Lebens dient, also ob das Resultat allen gerecht wird.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 22.02.2013


Mittwoch, 30. Mai 2012

Day 23 - Suppressed Fear to speak about 'cancer'





Desteni I Process

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to be afraid to speak out the word 'cancer'.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to fear cancer withourt even investigating what this actually is.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to be directed by fears based on little knowledge and hearsay about how and when and why one can get cancer.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to ignore the existance of cancer for my life and suppress all feelings related to it.



I forgive myself that I have accepted and allowed myself to not talk about or write about my fear and instead pretended that I do not fear it.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself not only to fear the illness, but the word 'cancer' itself as well as the german equivalent 'Krebs'.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself not to investigate and see all the amazing studies and insights into this widespread disease and it's causes and instead pretend to myself that I knew what all this is about.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to limit and diminish myself, my own insights because of fear and suppression.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to procrastinate to be self honest with myself concerning my fear of the word cancer.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to make up all kinds of ideas and justifications for why I wouldn't speak about cancer and to establish the belief that through talking about it I could manifest it instead of realizing that my fear and suppression is much more likely fulfilling that part.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself not to realize that one starting point of me doing sports and physical exercise was fear and therefore that suppressed and ignored fear was damaging my effort and slowly undermining my self application.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself not to go further at this point of fear of getting cancer to free myself from all my fears, unconditionally.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to limit and harm myself and my body due to my cowardness and self dishonesty regarding my fear of cancer.

I commit myself to realize and debunk all thought concepts of procrastination, fear and dishonesty within myself because I see that the consequences of my Ignorance are harmfull to life, not mine alone but to all Life.

I commit myself to stand the self investigation of all my fears in order to free myself as life, to become a self directed, self honest and trustworthy supporter of all Life and what is best for all.

I commit myself to share my process of deconstructing inner concepts and conditionings in order to be a support for all those that commit themselves to Life, to self honesty and a world that is best for all.

I commit myself to break the circle of self-delusion about the protection of my ego and it's self interests that are all just bthought constructs and determining my Life and my actions not in the interest of Life itself, but in the interest of an illusionary entity.

I commit myself to expose the capitalistic system and all subsystems like the health systems and the pharmaceutical industry as what they are, a profit oriented machinery that has never and will never serve the interest of Life or the people's health, but the self interests of those that make the decisions. They use marketing strategies to spread fear and uncertainty among the people and lure them into beliefs and ideas about health and wellness, about dangers and cures that are never really founded in honesty and trustworthy research, but only in the profit oriented interests and greed of their managers.

Whenever I encounter a point of suppression and fear within myself I will stop my self righteous justifications and breathe, look at the fear and find the root causes, apply self forgiveness and self correction. Through this I will be able to realize myself as Life, one and equal to all Life and determine myself and my actions according to the principles of Life, of what is best for all Life.

This is the only way and an obviously necessairy thing to be done by each individual in an individual process, to free humanity, to free all Life from the enslavement through the mind. All the unnecessairy suffering of Life, the wars, crimes, rape, murder, all those things could be prevented through self honest self determination as Life, using the human potential like awareness, reason, intellect and common sense to put an end to all abuse. Stopping the mind from controlling your life, stopping the Ego once and for all.
This is the only human deed that shows true dignity.