Posts mit dem Label Konditionierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Konditionierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 3. September 2013

Tag0144 - Die Normalität des Missbrauchs



Missbrauch ist so normal geworden und scheint zu den menschlichen Gewohnheiten zu gehören als sei er etwas natürliches. Er ist uns in Fleisch und Blut übergegangen und wir praktizieren ihn mit derselben Selbstverständlichkeit mit der wir ihn hinnehmen. Das einzige Ziel im Leben, in allen Bereichen des Lebens scheint es zu sein sich selbst in eine gesellschaftliche und soziale Position zu bringen, aus der heraus man selbst mehr Missbrauch betreiben kann als man erleiden muss.

Wege aus der Fremdbstimmung zur Freiheit als das Leben:

http://desteni.org

Mein Blog der Reise ins Leben:

http://reiseinsleben.blogspot.com

Praktikable Lösung als ein System für das Leben und für die Freiheit allen Lebens als Grundrecht:

http://equalmoney.org

Montag, 26. August 2013

Tag0143 - Keine Liebe ohne Selbst-Liebe

Nosleeper / Foter / CC BY-NC-SA


Ich habe nie wirklich etwas anfangen können mit dem Begriff der Liebe. Klar habe ich all die Beschreibungen der Liebe, die Bedingungen, die Konsequenzen und die Verhaltensweisen die dem Begriff der Liebe kulturell zugeordnet sind durch Erziehung, durch Literatur und durch Filme gekannt, sie aber nie wirklich als die Konstrukte erkannt die sie dort sind und zu denen sie gedanklich gemacht werden. Und all jene die an diese Form der romantischen, nahezu mystischen Liebe glauben werden wie in einer Religion oder einem anderen Glaubenskonzept einfach jedem anderen der nicht Anhänger ihrer Glaubensrichtung ist, der zweifelt und hinterfragt nachsagen, er sei zu dieser hoch heiligen Empfindung einfach nicht fähig und daher entweder minderwertig oder einfach nicht willens genug.
Eben die Mystifizierung der Liebe ist es aber,die sie flach, hohl und substanzlos werden lässt. Menschen schwelgen in ganz persönlichen Emotionen und Gefühlen, machen sich gedankliche Bilder von der anderen Person und sehen sie dann als Erfüllung ihres eigenen Lebens, meinen dabei aber die Befriedigung ihrer emotionalen Mangelerscheinungen oder des gestörten Selbstbewusstseins. Jedes Gefühl, jedes emotionale Verlangen wird unter den begriff der Liebe gefasst, selbst die Eifersucht und der aus ihr resultierende Frust, der Zorn oder die Aggression werden zu einem Teil dieser ach so großen und großartigen Liebe zusammengefasst. Es gehört dazu und dabei ist alles nur ein immer komplexer werdendes Konstrukt mentaler Verstörtheiten, wahrgenommen als Emotionen, nicht analysiert, nicht hinterfragt, nicht korrigiert sondern einfach hingenommen und abgehakt als Liebe, oder gar als Beweis für die Existenz der Liebe. Der einfache Weg ignoranter Kategorisierung des eigenen Seins und des eigenen Gefühlslebens und dieses Konstrukt von emotionalen Zuständen und Abhängigkeiten wird dann auf eine Person oder meinetwegen auch auf mehrere Personen projiziert, die dabei gedanklich in der eigenen Wahrnehmung völlig verzerrt und entfremdet als das Objekt der Begierde, als notwendige Essenz für die Erfüllung des eigenen Lebens benutzt werden sollen. Dieser Prozess ist adaptiv und relativ flexibel, so dass sich die eigenen Anpassungsbemühungen zusammen mit denen der anderen Person, beide wohlgemerkt aus der eigennützigen Motivation heraus, den anderen von der Unverzichtbarkeit der eigenen Person zu überzeugen, zusammenfinden und man es schafft sich für eine Weile gegenseitig zu manipulieren und zu blenden, auf dass sich dieser Zustand der Nutzbarmachung des anderen lange genug aufrecht erhalten lässt.
Das Versprechen der Liebe bezogen auf eine Person ist in unserer Welt nichts weiter als der Versuch, einen ganz eigennützigen, selbstsüchtigen Traum zu leben, indem man zu seiner Realisierung eine andere Person benutzt, sie manipuliert und bindet. Gesellschaftlich umgesetzt und möglich gemacht wird das hauptsächlich durch die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen die den Menschen so sehr beengen und unter Zwang stellen, dass sich die Möglichkeiten und das Potential seiner persönlichen Entfaltung generell nur noch auf wenige Facetten beschränkt und um diese erreichen zu können gibt es einige wenige vorgefertigte Wege und Möglichkeiten aus denen man dann wählen kann. So hat die Hausfrau der fünfziger Jahre beispielsweise als wäre es ganz natürlich und das normalste auf der Welt den Lebenstraum zu haben, einen erfolgreichen Geschäftsmann oder hart arbeitenden Mittelverdiener zu heiraten, seinen Haushalt zu führen und seine Kinder großzuziehen, was natürlich einen Filter für die Wahl des Geliebten ansetzt. Umgekehrt hat natürlich auch der Mann ein Interesse seine Autorität und seine Dominanz als männliche Attribute auszuleben, indem er als der Ernährer der Familie seine Frau und vor allem auch seine Kinder in existentieller Abhängigkeit hält.
In welcher Art und Weise sich die Konstellationen der Geschlechterrollen auch innerhalb einer Kultur verändern, das Grundproblem der diffusen Wahrnehmung emotionaler Schwankungen als Liebe, als Bindeglied zwischen Menschen bleibt bestehen und die Konsequenzen haben verheerende Wirkung auf sich selbst und das Leben anderer, wenn man aus dieser naiven und ignoranten Umgangsweise mit der eigenen Existenz, der Verweigerung gegenüber der eigenverantwortlichen Entwicklung zu einem mündigen Menschen sich in eine Bindung mit einem anderen Menschen begibt, ohne zunächst damit zu beginnen sich selbst voll und ganz zu verstehen, seine Reaktionen, Gedanken- und Wertmuster zu erkennen, zu analysieren und gegebenenfalls zu bereinigen und zu korrigieren, nämlich überall dort wo sie unehrlich, nicht wahrhaftig und manipulativ selbstsüchtig ausgelegt sind. Daher ist nicht nur das eigene Selbstverständnis, sondern in gewisser Weise auch die Selbst-Liebe Voraussetzung für eine gesunde Partnerschaft die beiderseits gleichermaßen zum Vorteil gereicht und als gegenseitige Unterstützung und aufrichtige Anleitung verstanden wird. Denn diese Form der Selbst-Liebe versteht den Begriff der Liebe als eine Akzeptanz, als einen Punkt der menschlichen Entscheidung in eigenverantwortlich selbstbestimmter Weise sich neu gestaltet zu haben, sich zu verstehen und an Prinzipien auszurichten, die auf gleichen Werten beruhen, die alle Konsequenzen mit einbeziehen und das Beste für alle zum Ziel haben. Wenn ich diesen Punkt erreicht habe oder mich im Prozess dieser Entwicklung befinde, ganz bewusst und mit gesundem Menschenverstand, dann bin ich in jeder Hinsicht vertrauenswürdig, Lern- und Veränderungsfähig und an der Gemeinschaft interessiert, nicht primär an meinen persönlichen Begierden, Wünschen und Vorstellungen, die alle nichts weiter als unverstandene Programmierungen der emotionalen und gedanklichen Geist-Maschinerie sind und waren.
Die Unzufriedenheit mit sich selbst, das Gefühl eines Mangels, emotionaler Verlorenheit, Hilflosigkeit und diese Verlangen dann an die emotionale und körperliche Leistung eines anderen Menschen zu binden bedeutet eine Kapitulation vor dem Leben und entsteht eben aus der Angst vor dem Schritt in die eigenverantwortliche Mündigkeit als Mensch der seinem Potential gerecht wird.

Spielt man dieses Spiel gemeinsam, die gegenseitige emotionale Befriedigung der Erwartungshaltungen, so führt das zwangsläufig zu Missbrauch und Manipulation.

Fortsetzung folgt!


Samstag, 30. März 2013

Tag0048 - Perfektionistischer Zwang und die Angst dahinter / Teil 2





Selbstkorrektur und Selbstbestimmung zu Tag0046

Ich bestimme mich selbst als Mensch, als das Leben und als die Person die ich geworden bin dazu, mich in Selbstehrlicher Konfrontation meinen Ängsten zu stellen, ihre Entstehung zu verstehen und zurückzuverfolgen worin sie ihren Ursprung haben und durch welche Einflüsse, Urteile und Umstände ich sie immer weiter in mir kultiviert und am Leben gehalten habe, warum ich meine Ängste gelebt habe und mich von ihnen habe bestimmen lassen.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben zu der Selbstverpflichtung mich in allen Bereichen der Selbstbeschränkung durch Angst, in denen die Motivation einen eigenverantwortlichen und dem Wohl des Lebens dienenden  Ursprung hat eigenständig, durch das Atmen und die Vergegenwärtigung meiner Existenz als Leben, gleich und eins mit allem Leben in den Moment des Seins zurückzubringen, die Angst zu konfrontieren indem ich eine eigenständig selbstbestimmte Entscheidung treffe  durch die Angst zu gehen, mich ihr zu stellen und sie in diesem Prozess kennen und verstehen zu lernen, anstatt sie zu vermeiden, zu unterdrücken und unbeaufsichtigt und unkontrolliert meine Person, meine Emotionen und meine Entscheidungen bestimmen zu lassen.

Ich bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben den körperlichen Ausdruck in jeder Betätigung als Selbst-Entwicklung als das physische Leben das ich bin zu sehen und mich von der vollständigen Interpretation aller Verhaltens und Aktionsmuster durch den programmierten, konditionierten und kulturell geprägten Geist/Bewusstsein zu befreien, indem ich mich allen Ängsten die als Signale der Übertretungen der Selbstbeschränkung dienen zu stellen und sie zu transformieren in Selbstbestimmung und als ein lebendiges Beispiel für die Möglichkeit der Selbstbefreiung als Mensch, in vernunftbasierter und eigenverantwortlicher Weise allem Leben gegenüber.

Ich bestimme mich selbst und korrigiere mich seöbst als Mensch und als das Leben zu selbstehrlicher Analyse meiner Reaktionen und konditionierten Verhaltensmuster und dazu, die Motive meiner Entscheidungen darauf zu prüfen, ob sie dem Selbstinteresse als der Person die ich in meinen Gedanken und Erinnerungen geworden bin, als dem Konstrukt meiner Werturteile, Erfahrungen und emotionalen Verknüpfungen folgen, oder ob sie das Beste Resultat für alle, für alle Beteiligten und alles Leben als erstes Prinzip und Leitmotiv haben und mich dahingehend selbstbestimmt und eigenverantwortlich als Mensch, als das Leben zu befreien und zu bestimmen, ausgerichtet an den Prinzipien des Wohls aller, dem Wohl allen Lebens.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 30.03.2013





Sonntag, 17. März 2013

Tag0035 - Das 'Hater' Problem [Teil 1] - Was sagt die Raktion über die Wirkung?



Warum wird das Bekennnis für Gleichheit und Einheit des Lebens zu stehen, die Hingabe an die Entwicklung und Umsetzung von Prinzipien und Systemen die Gleichwertigkeit lebbar machen, die es möglich machen allen Menschen gleichermaßen den Zugang zu Bildung, Ressourcen, den grundlegendsten Notwendigkeiten des Lebens zu ermöglichen, derart aggressiv und offensichtlich haltlos attackiert und warum sind es diejenigen Menschen, die zu der Minderheit unseres Welt-Wirtschaftssystems gehören die noch geschützt sind und profitieren von den Vorgehensweisen unserer Systeme die mit allen Mitteln versuchen diese Ideen und praktischen Lösungsvorschläge zu verunglimpfen?

Im Verlauf meiner Arbeit, meiner Zusammenarbeit mit anderen Menschen, weltweit, in einem Zusammenschluss unter dem Namen 'Desteni', ist es ein Phänomen von Beginn an, dass der Gruppe in auffällig aggressiver Weise haltlose und erfundene Motive, Ziele und Inhalte nachgesagt werden mit dem Ziel der Verunglimpfung, dem Ziel die tatsächlichen Beweggründe der Menschen die hier zusammenstehen zu verbergen, zu verschleiern und vor allem der Öffentlichkeit Angst zu machen, indem man besipielsweise Sektenvergleiche und absurde Vorwürfe der Gehirnwäsche unterstellt.
Interessant ist bei dieser Form der Haßrede die gegen Desteni immer wieder betrieben wird, dass es dabei überhaupt nicht nötig zu sein scheint, überhaupt zu argumentieren, denn es scheint ausreichend zu sein eine schablonenartige Darstellung der Organisation so zu präsentieren und zu verfälschen, dass der Eindruck entsteht ein bekanntes System dahinter erkannt zu haben, das man als verwerflich oder inakzeptabel erkennt, wie zum Beispiel das einer Sekte.
Doch noch auffallender ist, und ich habe in den letzten Jahren sehr intensive Erfahrungen mit solchen Persönlichkeiten die Haßreden dieser Art verbreiten machen können, ich habe dabei viel gelernt in den Konversationen und Auseinandersetzungen über ihre Vorgehensweisen, über ihre Motive, über meine eigenen Reaktionen und meinen pesönlichen Umgang mit dieser Art von Angriffen, dass eine so aggressive Vorgehensweise nicht einfach nur mit Überheblichkeit und verletztem Ego zu erklären ist, sondern dass dahinter mehr stecken muss und diese Reaktion offenbar im Zusammenhang mit der Bedrohlichkeit steht, die für die Ideale und Vorstellungen dieser Persönlichkeiten von der Arbeit der Menschen bei Desteni ausgeht. Es war ein langer Prozeß des Verstehen lernens dieser Denk- und Motivationsmuster einerseits, als auch der eigenen emotionalen Reaktionen und persönlichen Einstellungen andererseits.
Jetzt muss man natürlich unterscheiden, was die 'Arbeit' von und für Desteni tatsächlich ist, was dahintersteht, was die Gruppe eigentlich will, was die Ziele und Motive sind, wie die 'Mitgliedschaft' wahrhaftig aussieht und vor allem ob es so etwas üerhaupt gibt und dem was man als unbeteiligter, vielleicht skeptischer aber nicht ernsthaft interessierter Mensch, der in einigen Aussagen anstoß nimmt an den Inhalten aus persönlicher Voreingenommenheit schließt und annimmt, weil es einen vor weiterer Infragestelung der eigenen Positionen und Philosophien bewahrt. Dafür ist es oder wäre es aber eben notwendig, ehrliche und unabhängige Nachforschungen zu betreiben, sich zu informieren, sich vor allem auch die Zeit zu nehmen die aufgrund des immensen Materials an Texten, Vlogs, Blogs, Webseiten und allen erdenklichen Beiträgen für eine ernsthafte und seriöse 'Kritik' dieser 'Bewegung' wenn man es denn so nennen möchte, notwendig wäre.

Desteni ist keineswegs ein Verein, dem man beitreten müsste oder für den man gar eine Aufnahmeprüfung oder Gebühr bezahlen müsste. Zu Desteni kann man sich bekennen oder eben nicht und wenn man in seiner eigenen menschlichen Entwicklung, den Erfahrungen und Einsichten des Lebens zu den Schlüssen kommt, dass das Leben der einzig wahre Wert dieser Existenz ist, dass das Leben gleichwert ist, dass es eins ist, dass unsere bisherige Identifikation als Menschen fehlerhaft ist und sich diese Fehlerhaftigkeit in den inakzeptablen Konsequenzen unserer Lebensweise in dem unendlichen Leid und der Ungleichheit die wir unter den Lebewesen verursachen zeigt und vor allem, dass wir als Menschen in unserer Bewußtheit die Fähigkeit und Möglichkeit tatsächlich besitzen diese Prägung und Konditionierung zu ändern, uns für das Leben zu entscheiden und unsere Denkmuster eigenverantwortlich zu transformieren, dann ist die Bekenntnis zu einer Gruppe Menschen zu gehören, mit ihnen organisiert zusammenzuarbeiten, sich gegenseitig in diesem Prozess der Transformation, der Selbsterkenntnis und der Selbstbefreiung zu unterstützen ein willkommener, völlig freier und selbstverständlicher Schritt.
Die logische Konsequenz, die praktische Folge dieser Zusammenarbeit, die ja ohne Zweifel eine menschliche Notwendigkeit ist, in allen Bereichen des Zusammenlebens, ist die gemeinsame Entwicklung eines Systems, eines gesellschaftlichen Zusammenlebens, das eben diese Gleichwertigkeit und die Einheit des Lebens als gemeinschaftliche, vielleicht sogar kulturelle Grundlage sozial und ökonomisch umsetzbar macht.

Und vielleicht liegt ja genau hier der Grund für die Offen haßerfüllten Attacken und die diffamierenden Behauptungen die nie dazu dienen einen offenen Austausch, eine Diskussion oder Debatte anzuregen, sondern einfach nur das Ziel der Diffamierung und der Unmöglichmachung der Gruppe verfolgen, um eben diesen Prozeß der Offenbarung einer wahrhaftigen Alternative aufzuhalten. Und so scheint es als seien es die Wirksamkeit dieses Prozesses und das Wachsen der Bewegung die zu den niederträchtigen Angriffen und Verleumdungsversuchen führen, vor allem eben von Menschen die sich in unserer Welt noch auf der 'sicheren' Seite der Systeme befinden, die noch in ihrer persönlichkeitsgeprägten Selbstverliebtheit der konditionierten Interessensverfolgung einer kapitalistischen Konsumideologie nachgehen können, da sie aufgrund der unrechtmäßigen, privilegierten Stellung, geschützt durch Geld und die Gnade der Geburt dazu in der Lage sind und keinen Anlass sehen sich den Tatsachen der unhaltbaren Konsequenzen ihrer akzeptierten Ideologien zu stellen.

Natürlich, denn wer sonst sollte irgendeine Selbstrechtfertigung entwickeln um sich gegen das Wohl aller, sich gegen wahrhaftig gelebte und gesellschaftlich implementierte Einheit als gleichwertiges Leben zu stellen? Wer sonst außer die gut bezahlten Marionetten eines Ausbeutungssystems sollte gleiche Startbedingungen für alle fürchten? Was für einen Grund sollte es sonst geben Selbstehrlichkeit und eigenverantwortliche Selbstbestimmung als eine verwerfliche Entwicklung zu verunglimpfen, wenn nicht den der verzweifelten Selbstrechtfertigung einer Systemabhängigen, Ego-hörigen Persönlichkeit?

Aber es ist relativ sinnlos so weiter zu argumentieren, denn das Interesse dieser 'Hater' ist in keiner Weise die Ergründung der Wahrheit, sondern lediglich die imaginäre Bestätigung der eigenen Ideologie anhand verzerrter Wahrnehmung und darstellung falscher Tatsachen. Wenn man es dann noch schafft einige andere verängstigte, vorprogrammierte und verunsicherte Persönlichkeiten für die Einfache Lösung der Verweigerung der eigenverantwortlichen Recherche zu begeistern, dann kann man sich um so stärker, bzw. bestärkter fühlen in diesem Selbstbetrug. Ein weiterer immer wieder auftretender Charakterzug solcher Persönlichkeiten ist die Angst vor der Verantwortung für die Konsequenzen ihrer Aussagen, ihrer Taten, ihres Wirkens, die sich darin zeigt, dass sie in aller Regel Anonym auftreten.

Wer aber Angst hat persönlich für die eigenen Äußerungen geradezustehen ist nicht nur fragwürdiug in seiner Authentizität, sondern vor allem ist er auch nicht vertrauenswürdig, aus offensichtlich erschließbaren Gründen.

Es ist natürlich unvermeidbar mit derlei Anfeindungen konfrontiert zu werden, wenn man tatsächlich für einen Wandel eintritt, und wenn die Motive auch das Wohl allen Lebens in den Vordergrund stellen. Es ist vor allem die Angst vor Veränderung, die die Persönlichkeiten zu solchen Mitteln der Diffamierung und haltlosen Verunglimpfung greifen lässt, in der Hoffnung, dass viele weitere einfach aus Bequemlichkeit mit auf den Zug aufspringen.

Tatsächlich ist diese Form der Auseinandersetzung für mich persönlich als auch für die Gruppe, für all diejenigen die gleichermaßen für das Leben, die Gleichwertigkeit, die Einheit und das Zusammenleben als Einheit einstehen ein unabdingbarer Abschnitt in dem man all die Punkte der eigenen persönlichkeitsbedingten Widerstände, der eigenen selbstgerechten Denkstrukturen der Ungleichheit, der Abgrenzung und der Überwertigkeitsideen des Egos sozusagen sich selbst gegenüberstellt, da diese Reaktionen allen gleichermaßen bekannt sind, nur dass man sich in der Entscheidung für das Leben zu stehen eben der Tatsache stellt, dass einem die illegitime Natur der Selbstrechtfertigungsgedanken im Bezug auf das Festhalten an gewohnten Strukturen trotz der offensichtlich inakzeptablen Konsequenzen für andere immer schon bewußt war, man sich ihr aber nicht selbstehrlich gestellt hat. Und die Gesellschaft, die heuchlerischen Konzepte und Ideologien der Kultur stellen vielfache Möglichkeiten für die persönliche Ablenkung und Verstärkung der Ignoranz bereit. Vor allem aber die Grundlegende Erziehung und Prägung, die einer Gehirnwäsche von Kleinauf gleicht, dahingehend, dass es keine alternative Lebensweise für den Menschen geben kann als die, die sich bis hier entwickelt hat. Und die einzige Rechtfertigung dieser Aussage ist die, dass es schon immer so gewesen sei. Doch erstens ist das nicht der Fall, wie sich mannigfaltig belegen lässt, da weltweit die Kulturen und auch die Ökonomien durchaus viele Alternativen geboten haben und sich die 'unsere' hauptsächlich durch zweifelhaft glückliche Umstände im Zuge gewaltsamer Konflikte durchgesetzt hat und nicht etwa durch die vernunft und Weisheit des menschlichen Bewußtseins, und zweitens ist sie nicht einmal eine ernst zu nehmende Begründung selbst wenn sie wahr wäre, denn was interessiert mich was schon immer war, wenn ich als Mensch hier und jetzt in der Lage bin mich selbst zu stoppen, die Entscheidung zu treffen es nicht weiter zuzulassen, weil ich den Verstand benutze um zu erkennen, dass ein Leben das auf gewaltsamer Ausbeutung basiert und nur einem Teil der Bevölkerung einen zweifelhaften, kurzfristig gedachten Vorteil verschafft nicht nur inakzeptabel sondern auch noch naiv und was die Entwicklung des Menschen selbst betrifft degenerativ ist?

Ich für mich selbst habe in diesem spezifischen Prozess der argumentativen Auseinandersetzung und produktiven Umgangsweise selbst mit den verbohrtesten, überheblichsten und ignorantesten Haterpersönlichkeiten einige der größten Entwicklungsschritte und vor allem Selbstbefreiungsschläge machen können, habe dabei sehr viel über mich selbst und meine Unehrlichkeit in vielen verborgenen Punkten meiner Persönlichkeitsstruktur gelernt, habe einen festen Stand für mich und das Leben / als das Leben erlangt / wiederentdeckt / entwickelt, zu dem ich ohne diese Reaktionen vielleicht noch gar nicht gelangt wäre. Dennoch stelle ich fest, dass es mir immer wieder Schwierigkeiten bereitet, mich für eine gewisse Zeit diesen Konversationen auszusetzen, mich diesen Konfrontationen zu stellen. Nicht mehr wirklich aus dem Grund, dass sie mich treffen, persönlich schon gar nicht, sondern weil ich noch immer Tendenzen verspüre in eine resignative Vermeidungshaltung zu rutschen, angesichts der Fülle von notwendigen Schritten, angesichts der Arbeit der man sich in diesem Prozess stellen muss, die immer eine Selbstarbeit ist und daher eine Verantwortungsvolle die totale Hingabe und Leistungsbereitschaft verlangt.

Diese resignative Haltung wird bestärkt dirch einen Gedankenprozess der Sinnlosigkeit, einer Vorverurteilung des Menschen, der Menschen und darin einer Selbstaufgabe an ein Überheblichkeitsdenken das getragen wird von nahezu verstecktem Selbstmitleid.

Diesen und weitere Punkte werde ich in den folgenden Blogs dieser Thematik herausarbeiten und dekonstruieren um mich von den Programmen und mich selbst beschränkenden Gedankenmustern zu befreien.

Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 17.03.2013


Montag, 12. November 2012

Tag 81/82 - Mein Kind in den Augen aller Kinder (Teil 3)

_Dinkel_ / Foter / CC BY   


Tag 79 - Mein Kind in den Augen aller Kinder (Teil 1)
Tag 80 - Mein Kind in den Augen aller Kinder (Teil 2)

 Auszug aus Teil 2:

"Ich bestimme mich selbst als das Leben dazu mich ganz der dekonstruktion dieser akzeptierten Natur menschlicher Existenz zu widmen und als Beispiel dafür zu stehen, dass dieser Wandel tatsächlich möglich ist und in der Offenbarung der Gedankenstrukturen, Verhaltens- und Reaktionsmuster zu zeigen, dass wir tatsächlich uns selbst programmiert haben, dass wir einem System folgen das sich selbst zerstört und das im Grunde GEGEN unsere wahrhaftige Natur als das Leben das wir sind geht, weil es lebensverachtend ist, weil dieses System dem Leben keinen Wert mehr beimisst, und dass wir wenn wir unsere Kinder weiterhin im Glauben an die unausweichliche Alternativlosigkeit dieser Systematiken erziehen, das Leben weiter zerstören werden, dass wir unseren Kindern unendliches Leiden zumuten und ihnen die Möglichkeit nehmen, es tatsächlich besser zu machen."

Fortsetzung, verfasst am 11. + 12.11.2012
Was kann die Lösung sein, ein Kind nicht in die selben Fallen der persönlichen Verängstigung laufen zu lassen? Wie kann man sein Kind dazu anleiten, das System zu verstehen, ohne es zu internalisieren, ohne sich mit ihm zu identifizieren? Wie kann ich ihm ein Vorbild sein?
Indem ich die Natur der Strukturen aufdecke die dieses System möglich gemacht haben und zu einem Vorbild für mich selbst werde. Indem ich immer wieder und wieder die Möglichkeiten darstelle, die wir als Menschen haben uns selbst verstehen zu lernen. Denn nur dadurch können wir tatsächlich erkennen von welchen Programmen wir getrieben werden, dass unsere Aktionen hauptsächlich Reaktionen sind, und dass diese Reaktionen von der Vorstellung verherrlichter emotionaler Interpretationen getriggert werden, die wir als Gott- oder Naturgegeben hinnehmen, obwohl sie eindeutig vom Menschen selbst erstellte Konzepte sind. Konsequenzen eben der Persönlichkeitsbildung die durch das überwertige Ich-Bewußtsein am Selbstinteresse ausgerichtet ist. Und zwar an dem Interesse eines Selbst, das nicht unser wahres Selbst ist, sondern eine Kreation des Bewußtseins, geformt, angeregt, geprägt und konditioniert von der Kultur, der Gesellschaft und den Prinzipien der alles tragenden und bestimmenden Ordnung, dem Geldsystem.
Wir formen und gestalten uns selbst, so wie wir auch unsere Systeme selbst gestaltet haben. Jetzt kommt es darauf an, ob wir uns auch selbst-bestimmend gestalten. Sind wir tatsächlich frei in dieser Welt um uns selbst als Individuen unter anderen zu entfalten, unseren Beitrag zu geben, uns zu beteiligen an der Entwicklung oder Gestaltung der Gemeinschaft? Oder haben wir es mit einer vorgegebenen Struktur zu tun, die im Grunde schon vor unserer Geburt eine sehr überschaubare Auswahl an Lebensentfaltungswegen für uns bereithält und uns weismachen will, dass allein in diesen Wegen die Freiheit des menschlichen Lebens läge, und dass auch die Vorbereitung auf diese Wege der Entscheidungsprozess selbst sei?
Dabei ist er doch vielmehr ein Aussortierungsprozess, in geeignete, weniger geeignete oder ungeeignete Drohnen, deren Auswahlmöglichkeit die ohnehin schon fremdbestimmt und stark begrenzt ist sich mit abnehmender Eignung rapide verringern. Und wozu dient dieser Vorgang letztendlich? Wer profitiert tatsächlich von diesem System? Ist es wirklich unser selbstbestimmter Wille als Menschen zu akzeptieren, dass der Großteil von uns auf der Strecke bleiben wird während einige wenige in solchem Überfluss leben, dass sie garnicht mehr hinterher kommen mit dem 'Verbrauchen' dieser meist völlig überflüssigen 'Güter' und des persönlichen Vergnügens? Was wird uns hier verkauft als dem Leben zuträglich, als etwas das den Menschen voranbringen würde? Eine Heldenideologie, ein Mythos geprägt durch Geschichten, Marketing, Filme, Hollywood, inspiriert durch den Gedanken des 'einsamen' aber unentbehrlichen Einzelkämpfers, ein Widerspruch in sich und eine lächerliche Identifikationsfigur noch dazu. Etwas, das wir durch mannigfaltige bildhafte und sprachliche Muster den kleinsten unter uns schon einpflanzen, es in ihren Verstand brennen, damit sie sich als etwas 'Besonderes' in einer Welt von bösartigen, zweifelhaften und selbstsüchtigen Menschen sehen. Dabei ist das Feindbild das wir dadurch in andere hineinprojizieren, das wir ihnen unterstellen, im Grunde genau das, was wir selbst tatsächlich sind, das, was wir als diese Lebewesen die wir sind nach außen repräsentieren in dieser Grundannahme und Einschätzung unserer Selbst. Es ist die persönliche Aufwertung durch gedankliche Abwertung des Umfelds, eine Ideologie des Überlebenskampfes im Geiste, der sozusagen in der realen Welt in form unserer lebendigen Körper als Avatare ausgelebt und gekämpft wird. Doch auf welche Seite kommt es hier tatsächlich an? Auf die Seite der gedanklichen Einbildungswelt, oder auf die reale, physische Welt des tatsächlich lebendigen? Was sollte hier wahrhaftig Priorität haben?
Doch wohl das, was durchaus auch ohne das andere eine Relevanz hat, oder nicht?

Alles andere ist nur 'Geplänkel' das uns als Konsummenschen von der Realisation unserer Selbst und des Gewichts unseres Lebens und unseres Wirkens abhalten soll. Nicht etwa - und es ist von Grundlegender Wichtigkeit das zu verstehen - vonn einer erhabenen Elite die uns beherrscht und die unser Feind und Sklaventreiber ist, nein, sondern von uns selbst aufrechterhalten wird dieses System der Unterdrückung, wir sind unsere eigenen Unterdrücker und Tyrannen, das macht eben die Befreiung so kompliziert und das macht es so wichtig, unseren Kindern eben nicht dieselben Fesseln anzulegen, ihnen nicht auf die gleiche Weise den Verstand zu verunreinigen, sie zu benebeln mit Suchtmitteln der emotionalen und energetischen Erlebnisbefriedigung, sondern sie zu eingenständiger und eigenverantwortlicher Selbstfindung im und als das Leben anzuleiten, damit sie die Schleier durchdringen können, damit sie tatsächlich sehen was die Wirklichkeit unserer Menschlichen Existenz ist und war, und damit sie erkennen, dass es an ihnen ist zu entscheiden, ob es so weitergehen soll oder eben nicht. Doch dazu bedarf es nicht nur der Entscheidung des Kindes, sondern erst einmal muss es in die Lage versetzt werden sich überhaupt als gleichberechtigter und gleichwertiger Bestandteil des Lebens zu identifizieren. All diese Überflutungen des kindlichen Geistes mit Reizen jeglicher Art, Farbenprächtig, lautstark und geschmacksintensiv, all dieses Marketing und die Überhäufung des kindlichen Gemüts mit unzähligen doktrinen über die Art wie eine Kinderwelt auszusehen hat, all das lassen wir zu und über sie hineinströmen ohne jemals zu hinterfragen wer das ganze kreiert und wozu, was die eigentliche Absicht der Unternehmer und Unternehmen ist die hinter all dem stecken. Ist es denn nicht offensichtlich, dass es hier nicht und niemals wirklich um das Interesse der Kinder geht? Dass es hier nicht um das Wohl der Kinder gehen kann? Wie ist es dazu gekommen, dass wir glauben ein Kind hätte es nur dann gut, wenn es möglichst viel schon möglichst früh konsumiert? Wie konnten wir erlauben uns zulassen, dass wir die Prinzipien des Profits ohne zu zögern über das Wohl unserer Kinder stellen? Wie konnten wir so blind und vor allem auch feige, selbstsüchtig und bequem werden, dass wir uns gerechtfertigt sehen unsere Kinder zu strafen, zu versuchen sie zu erziehen, ihnen etwas über Moral, Anstand und Würde beibringen zu wollen, ihnen nahezulegen sich fernzuhalten von den Folgen und Konsequenzen unserer Systeme, während wir uns allen selbstsüchtigen Vergnügungen hingeben die wir aus ihnen ziehen, während wir offen unser Suchtverhalten ausleben und das auch noch als Erfolg und Verdienst ansehen, während wir willig alles Schlucken und allem hinterherlaufen, was uns die kapitalistische Konsumindustrie an Produkten vorhält. Nicht nur das, wir verkaufen dieses Verhalten unseren Kindern auch noch als streben nach Erfolg, wir lehren ihnen dass dieser Konsum den Erfolg eines Lebens repräsentieren würde. Das oberste Ziel ist es also, möglichst viel dieser Konsumobjekte anzuhäufen, möglichst viel verschlingen zu können in der Lebensspanne die wir hier auf diesem Planeten als Menschen existieren, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen, ohne Rücksicht auf Verluste und andere Lebensformen die zertrampelt werden bei der verwzweifelten Schlacht um die Ressourcenkontrolle.
Nein, das ist eine mentale Versklavung, ein Missbrauch des reinen, ursprünglichen Vertrauens der Kinder. Und wir können sie ja doch nicht vor den Konsequenzen dieses Umgangs mit dem Leben beschützen. Wir denken vielleicht, dass wir aufgrund unserer noch sehr privilegierten Stellung in diesem System geschützt wären vor den unsausweichlichen Konsequenzen, doch wir können niemals sicher sein, und selbst wenn, wie schützenswert sind wir als Menschen denn, wenn wir die Ausbeutung und Versklavung, die Folter und den Hungertod von millionen Menschen, darunter ebensoviele Kinder, tolerieren, dulden und sogar befürworten indem wir die Augen vor unserer Verantwortung aus Angst verschließen? Was für Vorbilder sind wir denn wirklich? Da hilft es uns nicht weiter, wenn Oma für das Rote Kreuz und die Mama für die deutsche Krebshilfe spendet, oder wenn man immer schön 'Bitte' und 'Danke' sagt. Das macht uns nicht zu 'guten' Menschen. Das ist ja geradezu lächerlich wenn man sich die verheerende Zerstörung ansieht die unser aller Lebensweise auf diesem Planeten anrichtet.
Bitte und Danke sind ein gutes Stichwort. Ich sehe so oft Erwachsene Menschen zu einem Kind sagen 'Sag mal Danke!' oder noch besser 'Wie sagt man?!', und ich habe mich immer gefragt warum ich das so seltsam finde, warum ich das bei´meinem Kind niemals machen würde. Der Grund ist ganz einfach: weil hier lediglich ein musterhaftes Verhalten erlernt wird. Es wird gelernt, die Erwartungen eines anderen, in diesem Fall der Eltern, zu erfüllen, um zu gefallen oder zumindest um nicht bestraft, belehrt oder herablassend behandelt zu werden. Die Eltern denken allerdings, zumindest hoffe ich das, dass sie dem Kind Anstand und Respekt lehren würden, dass sie ihnen beibringen was wahre Dankbarkeit und Achtung bedeutet. Doch der Irrtum hier ist offensichtlich. Genau wie der Papagei sich nicht über die semantische Bedeutung des imitierten Lautes bewußt ist, lernt das Kind hier lediglich den Bedeutungszusammenhang einer gesellschaftlichen Erwartung die mit einem einfachen Wörtchen efüllt wird, nicht aber sich aus sich selbst heraus dankbar, anerkennend oder freundlich zu verhalten. Es ist paradox, wir haben eine Welt geschaffen die durch ein lebensverachtendes, vom Profitgedanken gesteuertes Geldsystem beherrscht wird und in der überhaupt kein Platz ist für sogenannte menschliche Werte wie wir sie bezeichnen, für Respekt, Anerkennung, Freundlichkeit, Rücksicht, vielleicht sogar Bescheidenheit, Demut oder Liebe. Und dennoch versuchen wir bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung und Lobpreisung der Prinzipien dieser selbstzerstörerischen Weltordnung uns und unseren Kindern wenigstens im Geiste, wenigstens mental so etwas wie eine kleine Blase zu erhalten, in der wir den Glauben and solche Eigenschaften irgendwie aufbewahren wollen, wie ein Schneeglas in dem wir unsere Unschuld verwahren und es dann in der hintersten Ecke unseres Bewußtseins verstauen, um es ab und zu, in Momenten der Verzweiflung oder Erschöpfung bei dem dauerhaften Versuch unsere Ignoranz der Wirklichkeit gegenüber aufrecht zu erhalten hervorzuholen, es ein wenig aufzuschütteln und für eine Weile verträumt hineinzublinzeln und zu sagen 'hach ja, ich würde ja gerne wenn ich könnte, aber...' und dann, nachdem wir den Dunst unserer Erinnerungen und unserer Fantasien wie den Rauch einer Zigarette in uns aufgesogen haben, stecken wir es achtlos wieder weg, verstauen es für spätere Momente wieder im Dunkel unserer Geisteswelt.


kevindean / Foter / CC BY-NC-SA
All das ist aber nur ein Traum, es ist nicht real, wir berauschen uns nur an unseren Gedanken, das System des Bewußtseins verwoben mit unserer Körperlichkeit generiert nur das Gefühl, das Empfinden einer Wirklichkeit in der Reaktion auf reine Gedankenwelten. Das Gefühl für das Leben selbst, als der Körper, das Leben im Hier, im Moment der Wirklichkeit haben wir nach und nach vergraben, es ist unangenehm geworden, lästig, es stimmt nicht überein mit den programmierten Vorstellungen unserer Identität die überlegen, überheblich und überwertig sind, die sich in ihrer Fantasie als mehr ansehen als alles Leben, als alles lebendige dieser Erde. Das Bewußtsein hat uns unsere Identität nicht gegeben, es hat sie uns genommen. Wir haben uns verführen lassen von einer individualisierten, geradezu kindisch anmutenden Helden-Fantasie die uns als den Protagonisten in die Mitte des Universums pflanzt. Wir wollen das nicht wahrhaben, aber genau das ist das Prinzip das sich in allen Lebensbereichen unserer Welt wiederspiegelt, in den Geschichten, den Filmen, den Büchern, den religiösen Schriften, der alltäglichen Auseinandersetzung, der Arbeitswelt, der Wirtschaft, in den Beziehungen und den Ehen, selbst die Familie dient lediglich als Erweiterung des Egos, als Vergrößerung der individuellen Wertigkeit und des Einflusses innerhalb der Systeme. Warum sonst legen wir so viel mehr Wert auf unsere persönlichen Erlebnisse, auf unsere persönliche Geschichte, die Erfüllung unserer persönlichen Wünsche die wir nicht einmal authentisch kreieren, als auf das Wohl allen Lebens, als auf das Wohl der Kinder? Weil wir im GLAUBEN leben. Wir glauben zu leben in dieser Vorstellungswelt während unsere Körper nur minderwertiges Material konsumieren, sich intoxikieren und biochemische Reaktionen kreieren die wir in unserer Vorstellung in Erlebnisse uminterpretieren, gut und schlecht, angenehm und unangenehm, und alles was der anbietende, profitorientierte Produzent dann noch herausfinden muss ist, was löst welches Empfinden aus, oder wie bekomme ich es hin, dass dieser überflüssige Müll gedanklich so verpackt wird, dass er eben diese Gefühle und Emotionen triggert. Das ist die Freiheit, das ist das Leben das wir uns zugestehen, ein künstliches Profitsystem das uns selbst zwingt diese für das Leben übeflüssigen Güter zu Produzieren und zu konsumieren, die Menschheit in unterschiedliche Wertigkeitsklassen einzuteilen, zwangsweise, damit die Sklavenarbeiter vorhanden sind die notwendigerweise durch ihre billige Arbeit den Profit derer garantieren, die aufgrund ihrer privilegierten, meist durch Geburt garantierten Stellung eben in den Machtpositionen sitzen und entscheiden, welchen Wohlstandsmüll sie dem Mittelstand vorwerfen, der dafür das Geld das er 'erarbeitet' hat wieder an sie zurückgibt. Ein faszinierend absurder Kreislauf des Lebens.

Fortsetzung folgt...