Freitag, 9. November 2012

Tag 80 - Mein Kind in den Augen aller Kinder (Teil 2)















Fortsetzung der Selbstvergebungs- und Selbstbestimmungs Statements zu
Tag 79 - Mein Kind in den Augen aller Kinder (Teil 1)

Weitere relevante Blogs und Vlogs speziell zur Verantwortung gegenüber unseren Kindern:

Tag 70 - Die Rache an den Kindern 
Tag 71 - Die Rache an den Kindern (Fortsetzung Selbstvergebung)
Tag 72 - Die Rache an den Kindern Teil 2 - Das Geldsystem

 Vlogs:




Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe mich mit einer Vorstellung meines Lebens zufrieden zu geben, die in meinem Bewußtsein allein existiert und sich darin mit den Ideologien der Gesellschaft, der Kultur und der Lebensgewohnheiten meines Umfeldes arrangiert, wobei all diese Konzepte ebenfalls nur in meinen Gedanken kreiert werden und niemals realisiert funktional gelebt existieren, da all die Werte, Normen und Ideale der Menschheit nur dazu dienen nach ihnen in Gedanken zu streben, aber niemals dazu sie praktikabel umzusetzen, da alle 'humanistischen' und dem Leben zugewandten Prozesse nicht mit den wahrhaftigen Systemen die wir uns selbst und dem Leben gewaltsam aufzwingen vereinbar sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in die Falle meines eigenen Bewußtseins zu geraten in dem ich als Person existiere, die sich in der Interpretation der widerspiegelnden Reaktionen meines Umfeldes anhand der ihr einprogrammierten Wertungsmuster beurteilt und identifiziert, woraus sich eine Scheinwelt und Scheinidentität im Bewußtsein entwickelt die mich mehr und mehr vom Leben selbst, von der Realität abtrennt und in der ich mein Leben verbringe, bzw. in der ich als Bewußtsein existiere und mir vormache dass ich nicht verantwortlich, abhängig und beteiligt bin an den realen Konsequenzen dieser Selbstaufgabe die in den weltlich-physischen Systematiken menschlichen Zusammenlebens überall zutage treten und deren Natur ein unkontrolliertes, bedrohliches Resultat dieser Selbstaufgabe ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe all die Jahre die Konsequenzen meiner/unserer ideologisierten Lebensweise zu ignorieren und hauptsächlich meinen eigenen Vorteil darin zu suchen, wobei auch diese Suche auf einem Selbstbetrug basiert, da die Sucht nach Selbstbefriedigung in allen Lebensbereichen ebenfalls eine programmierte und anerzogene Sucht ist die der Manipulation meines Verhaltens dient und geprägt durch beispielsweise die Belohnungssysteme der Erziehungs- und Ausbildungssysteme ist, wodurch sich der Drang und die Lebensmotivation in der kurzfristigen Bedürfnisbefriedigung erschöpft, welche wiederum von den systematisch geprägten Mustern der Natur der jeweiligen 'Leckerchen' abhängig ist und eben nicht von einer selbstbestimmten Entscheidung, ausgerichtet an einem gesunden Verständnis der Notwendigkeiten und Bedürfnisse unter Abwägung der Konsequenzen für mich und das Leben anderer.

Ich bestimme mich selbst als das Leben dazu mich ganz der dekonstruktion dieser akzeptierten Natur menschlicher Existenz zu widmen und als Beispiel dafür zu stehen, dass dieser Wandel tatsächlich möglich ist und in der Offenbarung der Gedankenstrukturen, Verhaltens- und Reaktionsmuster zu zeigen, dass wir tatsächlich uns selbst programmiert haben, dass wir einem System folgen das sich selbst zerstört und das im Grunde GEGEN unsere wahrhaftige Natur als das Leben das wir sind geht, weil es Lebensverachtend ist, weil dieses System dem Leben keinen Wert mehr beimisst, und dass wir wenn wir unsere Kinder weiterhin im Glauben an die unausweichliche Alternativlosigkeit dieser Systematiken erziehen, das Leben weiter zerstören werden, dass wir unseren Kindern unendliches Leiden zumuten und ihnen die Möglichkeit nehmen, es tatsächlich besser zu machen.

Ich bestimme mich selbst als das Leben zu der Hingabe an das Leben indem ich mich ausspreche und mich selbst bloßstelle in all den lächerlichen und dreisten Versuchen der Selbstrechtfertigung für unsere Untätigkeit die wir alle gelernt haben anzuwenden, die in unseren Köpfen, in unserem Bewußtsein einen Wahn kreieren der uns nicht nur in uns selbst vergräbt und uns als lebendige Menschen beschränkt, sondern der uns auch unentwegt in Angst versetzt, in eine irrationale Angst vor uns selbst, die wir aus Selbstinteresse und scheinbarem Selbstschutz in alles hineinprojizieren das uns befreien könnte, das und aus dieser Depression der vergeistigten Identität herausholen könnte. Wir projizieren sie in die Freiheit selbst, in die eigenverantwortliche Entscheidung, in die Verantwortung vor uns selbst und vor dem Leben, wir misstrauen uns selbst und natürlich auch allen anderen, wir verleugnen unsere Fähigkeit zur Selbstehrlichkeit aus Angst vor der Verantwortung die damit einhergeht. Wir bremsen uns selbst aus, werden immer feiger und verschrobener, immer hinterhältiger und rücksichtsloser und erkennen nicht, dass wir nicht nur uns selbst, sondern das gesamte Leben verraten, und damit auch und vor allem unsere Kinder.

Fortsetzung folgt...




 

 

 

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