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Dienstag, 10. Februar 2015

Tag 198 - Process and Life or: Living process


The principles of waking a collective structured process in the face of tasks, duties, jobs and other requirements of everyday life can become a challenge. Here I am working on points of my own experience and resistances, reactions and actual facts where I have to make clear decisions in order to commit myself fully to the principles of what is best for all, to the responsibilities of life, of the group and my self.


Desteni I Process:
http://desteniiprocess.com

Montag, 24. September 2012

Tag 47 - Angst, Erlaubnis, Akzeptanz: Grundvariablen menschlicher Selbst-Programmierung



Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe mich selbst zu programmieren durch meine Akzeptanz und die unhinterfragte Annahme der Normen und Werte einer Gesellschaft die einzig auf Repräsentativen Schein ausgelegt ist, die den Menschen als sein Selbst ignoriert und die einzelnen Individuen zu verängstigten sich hinter vorgegebenen Fassadenidentitäten versteckenden kreaturen degradiert, beziehungsweise die den Menschen in einer solchen Weise von Kindesbeinen an manipuliert, beeinflußt und verängstigt, dass er sich ganz und gar in der Scheinexistenz seiner imaginären Gedankenwelt als Persönlichkeit verliert ohne den Bezug zu sich selbst als körper, als physisches Leben in Einheit und Gleichheit mit allem Leben von sich aus, eigenständig wieder herstellen zu können oder zu wollen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe ein System zu unterstützen und mitzutragen, welches mich selbst in existentieller Unsicherheit verweilen lässt, ob in materieller oder mentaler Hinsicht, das mich in meiner Selbstidentifikation hundertprozentig abhängig macht von den Gedanken- und Wertstrukturen die vorgegeben die Reaktionen hervorrufen sollen die dem vergeistigten Selbst als Rückversicherung seiner Existenz dienen und für deren Hervorrufen es sich völlig dem Konsum der vorgegebenen Symbole und Verhaltensweisen hingeben muss.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir nicht erlaubt und es nicht zugelassen habe, mich in eigenverantwortlicher Entscheidung den Konsequenzen meiner Untätigkeit und wehrlosen Akzeptanz der vorgegebenen und antrainierten Denk- und Verhaltensmuster zu stellen, sie mir selbstehrlich zu vergegenwärtigen, mir zu vergeben und selbstbestimmt in Erkenntnis meiner Selbst zu leben, zu handeln und zu entscheiden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in meiner Unzufriedenheit mit mir selbst nicht den Drang des Lebens selbst zu erkennen, sich in mir und durch mich zu entfalten, sich an den Prinzipien des Lebens selbst in Einheit auszurichten, sondern dass ich es mir erlaubt habe die Denkstrukturen des geformten Bewußtseins zur Selbstrechtfertigung meines Ich-bezogenen Verhaltens und der selbstgefälligen Wahrnehmung und Interpretation der Umstände zu benutzen, ohne mir dabei selbstehrlich klarzumachen, dass diese Anstrengung der gedanklichen Rechtfertigung nur auf einer Scheinlogik basiert, die einzig und allein in meiner begrenzten, beschränkten Gedankenwelt Gültigkeit hat und nicht real und praktikabel auf die Wirklichkeit übertragen werden kann, und dass genau dieses Denken und Verhalten der Menschen eine Ursache für den Missbrauch des Lebens, die untragbaren Zustände und die vom Menschen willentlich kreierte Ungleichheit ist, da das Ego in dem Versuch sein Selbstinteresse zu rechtfertigen nach Ursachen außerhalb seiner selbst sucht, was in zweierlei Hinsicht eine Verirrung ist, nämlich einerseits deshalb, weil das Ego als 'Persönlichkeit' einzig in Gednken existiert, also nicht feststehend, greifbar (auch nicht gedanklich greifbar) wirklich existiert, und zweitens weil es sogar in seiner imaginären Existenz niemals abgetrennt vom Ganzen der Existenz sein kann, schon allein weil es in seiner Rückversicherung und Selbstüberzeugung auf das 'Feedback' seiner Umgebung angewiesen ist, und zwar im 'positiven' wie auch im 'negativen' Sinn.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe eine Persönlichkeit aufzubauen, zu entwickeln und zu 'kultivieren', die in jeder emotionalen Reaktion, in jedem Unwohlsein, jeder Verängstigung und jedem Streben nach Zufriedenheit und Vollendung Gründe und Ursachen in symbolischen Verkörperungen bestimmter Ideale sucht, die immer repräsentiert werden durch 'andere', durch 'Objekte' und 'Zustände' die ausserhalb der eigenen als isoliert wahrgenommenen Person stehen, und dass ich es nicht erkennen wollte, dass dadurch eben meine Selbstbestimmung aufgegeben und ersetzt wird durch einen künstlichen Lebenstrieb, einen falschen Lebenswillen welcher das Bewußtsein allein als Schnittstelle zum eigenen Selbst als dieser Lebensform benutzt und den Fokus eben einzig auf diese im Bewußtsein gestaltete Entität 'Ich' als Person lenkt, so dass die ganze Wahrnehmung des Lebens sich nicht mehr auf die grundlegenden, allen Lebensformen gemeinen Prinzipien richtet, sondern auf eine virtuelle Welt der vergeistigten Werte, einem in sich geschlossenen gedanklichen System welches durch unser aller Akzeptanz und Erlaubnis allein sich verselbständigend die Herrschaft und Kontrolle über jeden einzelnen Menschen und über das Leben selbst erlangt.

Ich bestimme mich selbst als das Leben in jedem Moment des Lebens zu der Erkenntnis und Akzeptanz meiner eigenverantwortlichen Teilhabe am menschlichen Dilemma unserer Zeit und aller Zeiten, zu der Erkenntnis dass es keine vereinzelte, allein verantwortliche Gruppe gibt, dass es kein Feindbild geben kann, dass jedwede Zuschreibung von Schuld und Verantwortlichkeit eine illusion der Selbstrechtfertigung eigener Untätigkeit ist, und dass wir Gefangene unserer eigenen Kreation, dem System, dem Misstrauen das daraus entsteht, der irrationalen Angst vor dem eigenständigen Leben und der verantwortlichkeit der eigenen Entscheidung sind und uns nur dann daraus befreien können, wenn jeder einzelne Mensch sich der Programmierung seines Bewußtseins, der Verblendung seiner eigenen Existenz als LEBEN bewußt wird, wenn wir uns jeder für sich selbst dafür entscheiden endlich die Verantwortung für unsere Existenz als Menschen zu übernehmen und uns nicht mehr zu verstecken suchen hinter Scheinerklärungen, spirituellen und religiösen Fantastereien, den Geschichten die wir uns selbst jeden Tag erzählen und die wir nur durch betäubende Wiederholung gepaart mit aus Angst geborener Ignoranz glauben wollen.

Ich bestimme mich selbst als das Leben dazu, mir selbst und unter Umständen auch für andere ein Beispiel zu geben, dass diese Selbstbestimmung in selbstehrlicher Eigenverantwortung das ist, was den Menschen als LEBEN ausmacht, dass darin seine wahre Fähigkeit, sein Potential liegt produktiv und dem Leben zugewandt sich zu entfalten, dass er durch seine bewußte Entscheidung in jedem Moment selbstbestimmt und selbstgesteuert zu SEIN überhaupt erst lebendig wird.

Ich bestimme mich selbst als das Leben dazu, die Programmierung die mich zu einem sich selst belügenden, das Leben missbrauchenden, selbstsüchtigen Roboter hat werden lassen zu analysieren, zu dekonstruieren, bloßzustellen und als das zu offenbaren, was sie tatsächlich ist: eine Krankheit, ein das Leben als die es selbst bedingende Quelle verbrauchendes und zerstörendes Geschwür in das sich das Bewußtsein selbst hineininterpretiert, das wir selbst immer wieder nähren und zum wachsen bringen in völliger Blindheit gegenüber den realen, offenbaren Konsequenzen für das Leben das wir sind.





Mittwoch, 2. Mai 2012

Tag 10 - Schlafwandler des Alltags




Wie oft an einem Tag wandele ich in Selbstzweifel und Unsicherheit umher, ohne zu merken wie sehr dadurch mein Verhalten beeinflußt wird. Es ist im Grnde wie ein Rauschzustand, ein Verlust der Kontrolle. Nicht über die Orientierung, nicht über die Bewegung oder die Sprache, sondern über die Handlungsmotivation, die Denkweise und die emotionalen Reaktionen.
Immer wieder ertappe ich mich dabei in diesen Zustand unbewußter Lenkung zu fallen und wache meistens erst dann auf, wenn sich die ersten Anzeichen von Problemen in meinem Umfeld abzeichnen. Probleme die wahrhaftig nur mich betreffen, in die ich allerdings mein Umfeld mit hineinziehe, indem ich beispielsweise auf einem sturen Standpunkt beharre ohne genau zu wissen warum, indem ich mich schlecht gelaunt oder argwöhnisch verhalte ohne den genauen Grund dafür zu kennen. Ausserdem ist in einem solchen Zustand der eigentliche Grund für mich gar nicht wichtig, sondern lediglich das Erleben der energetischen Aufladung, für die ich ein Gegenüber brauche, das in irgendeiner Weise auf 'das Spiel' einsteigt.

Was allerdings passiert wenn die Rechnung nicht aufgeht ist, dass ich bereit bin einen Konflikt, einen sinnlosen Streit zu entfachen, der lediglich einen Selbstzweck darstellt, bei dem es um das Gefühl künstlich erzeugter Überlegenheit geht. Es ist also eine gezielte Manipulation die stattfindet, wenn ich mich in diesem Tranceartigen Zustand der Akzeptanz und der Identifikation mit meiner 'inneren Welt' befinde. Eine Manipulation die ich überhaupt nicht mehr bewußt steuern kann. Und es ist erschütternd nach einer solchen Erfahrung sich in Selbstehrlichkeit sein eigenes Verhalten gegenüberzustellen und sowohl die teils fatalen Auswirkungen einer solchen Spannungssituation als auch die möglichen Risiken zu erkennen. Jeder kennt wahrscheinlich Momente solcher Aufladung im Zorn, in der Wut, wenn man in Rage gerät und die Kontrolle verliert, weil man in eine bestimmte Person all diese notwendigen Wertungen und Urteile hineinprojiziert, die das Ego als Rechtfertigung für seinen Ausbruch benötigt. Und jeder, der nach einem solchen Moment schon einmal bereit und in der Lage gewesen ist Abstand zu nehmen von der eigenen Selbstrechtfertigung und die Situation 'objektiv' betrachtet hat konnte sehen, wie falsch er in vielen Fällen mit seinen Unterstellungen und Annahmen lag und wie hoch der Preis für diese unkontrollierte, unbedachte Handlung ohne Sinn und Nutzen gewesen ist. Doch es muss gar nicht wirklich so weit kommen, dass es eine offene Auseinandersetzung gibt. Die kleinen, unbemerkten Momente solcher Schlafwandlerischen Handlungen bereiten oft die großen Momente der Eskalation erst vor. Sie legen sozusagen den Teppich aus auf dem das Gemetzel dann stattfinden soll. Es ist diese indirekte, über hundert Ecken sich vollziehende Gefahr die so oft übersehen wird. Auch wenn eine Situation zwischen zwei oder mehreren Menschen geschlichtet, der Streit bereinigt werden soll, werden diese Saatkörner der Zwietracht meist übersehen, denn sie sind schon viel zu 'normal' geworden. Das emotional getriebene, irrationale Verhalten gehört zur akzeptierten Normalität menschlicher 'Natur'. Daher scheint es wohl sinnlos, dies als Punkt mit aufzunehmen in das Reportoire der Verantwortlichkeiten.

Aber es sind genau diese Grundlagen, die Ignoranz des Menschen gegenüber dieser grundlegenden Selbst-Verantwortlichkeit für seine Persönlichkeitsstrukturen, die nahezu alle Versuche gesellschaftlicher Ordnungsregelungen an der Wirklichkeit scheitern lässt. Wunden brechen immer wieder auf, weil der Gerinnungsprozess gestört ist. Es fehlt ein wichtiges Element um diesen komplexen Vorgang in gang zu setzen und zu Ende zu bringen:
Selbst-Ehrlichkeit.

Denn in bedingungsloser Selbst-ehrlicher Analyse eines jeden Konflikts muss der Schluss zur Lösung desselben die Selbst-Verantwortlichkeit und die eigene Einheit mit der Situation, dem Prozess ihrer Entwicklung und ihrer Eskalation sein. Daher ist die Selbst-Ehrlichkeit der Schlüssel zur Befreiung des Menschen von seiner selbstgewählten und selbst erschaffenen 'Hölle auf Erden'. Sie ist der Schlüssel zur Lösung sämtlicher Konflikte und sie steht einem jeden frei zur Verfügung. Sie ist untrennbar an die Verantwortlichkeit gekoppelt und daher wirkt sie wohl auch so abschreckend. Der menschliche Geist und das Ego haben gelernt, sind so programmiert, dass sie es vorziehen in selbstgeordneten Bahnen wie auf einem eigenen Gleissystem durchs leben zu gleiten. In dieser weise folgt man scheinbar bekannten Wegen und verlässt sich auf die Richtigkeit seiner Route. Jedes Hindernis auf diesem Weg muss also entweder aus dem Weg geräumt werden können, oder es stellt eine unmittelbare Bedrohung dar. Doch sowohl die angeblichen Hindernisse als auch die Gleise und die vorgegebene Route sind Hirngespinste, nicht wirklich, und entspringen der Gewohnheit, der Konditionierung eines inneren Wesens, das selbst kein Interesse an der Realität und an dem woraus sie wahrhaftig besteht hat. Dieses Wesen ist lediglich am Selbsterhalt interessiert, den es durch Zufuhr von Energie sichert. Und diese Energie muss irgendwoher kommen, sie muss irgendwo entzogen und abgeleitet werden. Um das zu erreichen muss man Menschen manipulieren, Situationen schaffen die diesen Missbrauch erst ermöglichen. Und um die perfekte Tarnung aufrecht zu erhalten kleidet man sich selbst in die Rolle des Opfers.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe mich von meinem Umfeld abzutrennen, mich als Separat zu betrachten und die Zusammenhänge und das Zusammenspiel zu ignorieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen nicht die offensichtliche Einheit hinter der künstlich generierten Polarität des Erlebens als logische Konsequenz zu erkennen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe mich in miener Separation als Opfer zu sehen und meine Reaktionen mit dieser Sichtweise zu rechtfertigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe ein Leben bestimmt durch energetisches Erleben in Abhängigkeit von äusseren Umständen und meinen persönlichen Interpretationen zu führen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe, meine Zweifel an den anerzogenen und von der Gesellschaft bestimmten Normen und Werten auf mich selbst zu beziehen und zu versuchen mein 'Ich' and die Umstände anzupassen, ohne dabei auf Konsequenzen oder Verluste Rücksicht zu nehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe, Teil eines Systems der gegenseitigen Ausnutzung und Ausbeutung auf der Ebene persönlicher, konditionierter und Emotionen-auslösender Reizreaktionen zu werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe meine Existenz in den Dienst dieser vogegebenen Strukturen zu stellen um dann in meiner Unzufriedenheit andere verantwortlich für dieses Leben zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe zu glauben ich sei dieses 'Gefühl' das ich von mir habe, ausgelöst durch eine lückenhafte Geschichte meiner Entwicklung, Erinnerungen und Erfahrungen gefiltert durch meine Wahrnehmung und Gedanken.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe, in Momenten der Verzweiflung und Ohnmacht angesichts meiner Ausweglosigkeit als Persönlichkeit, die Selbstbetäubung durch Substanzen wie Alkohol und Gras der Eigenverantwortlichkeit dem Leben gegenüber vorzuziehen.


Ich sehe mich selbst als untrennbaren Bestandteil dieser Wirklichkeit, dieser Existenz und als solcher im Sinne der menschlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten, angesichts der von ihm bereits angerichteten Zerstörung, der lebensmißachtenden Systeme seiner Kulturen und Gesellschaften, als mitverantwortlich für alles was der menschliche Geist bisher zugelassen und erlaubt hat zu existieren. Die Konsequenzen unseres Handelns als Spezies sind in nahezu allen Lebensbereichen inakzeptabel und opfern das Leben einem Geist, einer selbstgeschaffenen Gottheit, dem Ego, der Persönlichkeit, dem Individuum als 'Geschichtliches Einzelwesen'. Dieser Wahn hat die Menschen nicht nur voneinander getrennt und entfernt, sondern auch dazu geführt, dass sie sich verloren haben in einer geistigen Scheinrealität in der sie der Mittelpunkt eines 'geheimen' Universums sind. Wir trennen uns damit auch ab vom Leben, von dem was wir alle gleichermaßen sind. Der Mensch spaltet diese physische Welt durch das Schaffen von Polaritäten, von Gegensätzen an denen er sich zu formen versucht. All diese Vorstellungen die er sich vom Leben macht bestehen aus scheinbaren Entscheidungen zwischen Gegensätzen, die im Grunde nicht existieren. Als Teil des Ganzen, als Einheit mit der gesamten Existenz gibt es keine Wahl zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld, Stark und Schwach, Opfer oder Täter, denn das Eine ergibt sich am anderen, kann nicht existieren oder wird auch niemals den Versuch begehen ohne das andere. Ich kann nicht existieren als eine Vorstellung die sich immer nur teilweise vereint von einer Möglichkeit zur nächsten hangelt, die sich mit einer Hand an der Existenz festhält. In welchem Raum soll dann die andere Hälfte hängen?
Nein, die Absurdität dieser Vorstellungswelten menschlicher Lebensphilosophie ist zu offensichtlich, wenn man den Schritt - bzw. die Schritte - zur Selbstbefreiung ohne Angst, auf das Leben zu geht.
Ich stelle mich dieser Verführung des Geistes, und stehe in Selbstehrlichkeit eigenverantwortlich für das Leben. Ich weiß, dass meine Programmierung über Generationen verhärtetes Gedankengut beinhaltet und dass dieser Weg Zeit braucht. Doch mit jedem Schritt wandeln sich die Fallen des 'Mind', des Geistes, mehr und mehr zu 'Gelegenheiten' der Selbsterkenntnis und der Befreiung von dieser Plage. Bis hin zur endgültigen Befreiung des Lebens aus dem ich eins mit allem bin.

Donnerstag, 26. April 2012

Day 9 - My child, your child, our child




It is just consequence and common sense and you can turn it anyway you want, when you give birth to a child you give birth to a new emerging form of life that is part of allexistence. And doesn't this mean that this child, every child, is part of all of us and therefore it is a child of 'us'?
I know what one could think was the intention of this view point: to give away a part of your responsibility as a parent, like 'here you are society, this is a new born child, take care of it and give me back a part of my personal freedom so that I can go on fulfilling my self interests while you all share the responsibility for this child.' But this is absolutely not what I mean, even though this seems to be the starting point of what we do in our cultures and how we define upbringing and the process of education of our children. Who does really care about how the education system operates and why? All that people seem to care about is 'how do I get my child to adjust itself effectively to the system so that it has the best test results and will be accepted by labor market - meaning the industry - as a worthy working drone?' Or even they don't care at all because they themselves have lost any kind of perspective for their own lifes and thus for the lifes of their children. After all, either way you do it it means to give away your self responsibility as yourself and as your child, because you accept that it will be programmed by a system that you see yourself seperated from and helpless in confrontation with it's functionings and processes. Your only measurements of success and whether you are doing well as a parent are the certifications and degrees granted by the system and determined by the industry of money and profit that you have accepted and allowed to exist as a cultural system, as our societies. 

But in the end if you take away all those artificial implications and ideologies, we share all things and no-things as Life, we share breath, the air, the food, even our bodies, the cells, the material, interchanging and interacting with each others. There is no way to deny this fact, even if we still pretend to do so in our minds and beliefs.

So if we as human beings with all those assumptions we have about our intellect, reason, consciousness, feelings, instincts and intentions find ourselves living together on this planet, coming from the same substance, being influenced and driven by the same needs and basic desires like company, trust, touch, togetherness, food, shelter and mutual support, and if we then in this realization of oneness and equality try to separate ourselves as individual personalities from each others, creating an environment of suspicion and spitefulness, being taught and educated by fear and insecurity, we detach ourselves from life, from the one source that unites us. 

This can only happen in the mind and once you have realized what is really going on with Life in this world, you become totally stunned by the ridiculousness of the values, standards and those delusional categorizations of cultural conceptions of societies, which are all projections of individual fears, self generated by your conditioned world- and self-perception and then shared in large groups by people who try to gain security and conclusiveness of their views by grouping and structuring them.
Fear systems. That is what we birth our children into. Individual platforms where you as - in fact - a living being spend your life in a static position, surrounded by walls of fear-concepts, observing through your mind the world around you. Millions and billions of platforms, from which people are suspiciously observing each others, ready to give an alarm whenever someone dares to leave his assigned one.
- Ok, this goes a little too far into fantazising and polemics.

The point I want to emphasize is, that the true and simple facts I stated above implicate the true and simple common sense consequence that we all are one as Life - if we dare to realize and live it. To do so we would simply need to take off our blindfolds of ignorance and fear, stand as an actual living example and self forgive our delusional conceptions that brought us to where and what we are or seem to be. We as humans, and I cannot repeat this statement enough until someone finally will come and disprove it, are able to decide whether to blindly follow all our conditionings, deliberately disregarding their consequences, or to realign ourselves with the obvious and simplistic principles of Life-Support, because this would mean Self-Support in a sustainable, productive and evolutionary manner.

When I see our son, who was born a year ago into and out of this world, I see myself and everyone else as Life. I see EVERY child, not MY child. He is my son, obviously. He lives with us in a small family community. But he lives and breathes with all of us. He shares this world and this Life with all that is here. And he sees this world and everyone in it with the eyes of Life. Sure, he does not want to be near everyone, he has varying preferences of who he wants to share company with, like every child - every human does. But as we grow older, the reasons why we have preferences and their causes seem to change dramatically. They become filtered and tainted by mentally created images and learned values, by culturally proclaimed fears.
This is an abuse of Life, obviously. It is an abuse of innocence in the name of greed, pride, hate, separation, spitefulness, anger and revenge. These are the attributes that label humanity nowadays and ever since.
It is time to stop ourselves, it is time to change ourselves, to purify our essence.
I can see the everyday physical, painful consequences that children have to bear in this world. All because we do not allow ourselves to stop what we have accepted so far. It would not only free us from all separation, enslavement, exploitation, heteronomy and fears, it would as well create a world that is A-Life. A world and a human society that will flourish as an ever-changing expression of Life. Actual development, with veracity and dignity, for the first time ever.
We have no dignity so far. We are not even alife. How could we, if we deny the simple facts of life, if we ignore Life as what it is and try to become something higher, better, more than this, while we in fact don't even know what 'this' really is. And not only that, we all try to become this individually, separate, as if it was a race. It is in fact a race, a death race. We have made it as such. We have created all this destruction, abuse and exploitation of life. We accept and allow it to continue every day, every breath we do not dare to stop ourselves from participating in it in our minds. Allowing these structures to determine our lifes, allowing the system to programm us, to program our children, to force, to use and abuse them as obeying robots has nothing to do with actual 'living'. It is just self-abandonment. And in the same way we abandon our children, because we do not accept them as one, as our children. But that is what they are. We are all made of Life and thus we are all one big family. As long as we do not realise that, and as long as we reject every responsibility towards Life, as long as we continue supporting and feeding the System of abuse with our children there are no 'good' parents, there are no valuable societies, there is no effective and trustworthy education. People are suffering, children are suffering and dying every day, not because 'nature' wants it, not because some phantasm of 'god' commands it, but because of the remorseless physically manifested consequence of our allowed and accepted system. Those are our children, as well as my son is a breed of yours.
 If you think you are a good parent because the child that lives with you is protected by money, because you are part of the greedy elite of the human world population, because it is a lovely and nice kid, funny, smart and sociable - then ask yourself where are you in the world while 20.000 of your kind are dying each day as children because of hunger, because of greed and exploitation, because of the consequences of your creation? How dare you!

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to become part of a system that drags people as well as myself into the blindness and ignorance of a mind-existance.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to think that I was not responsible for all that pain and suffering that is going on anywhere in the world just because I am spacially separated from it.

I forgive myself that I have not allowed myself to oversee all the consequences of my life, behaviour and participation of a cultural and social system that separates causes from consequences, that creates and image of autarky while it is part of a world wide system of abuse and exploitation.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to remain silent because of fear of rejection instead of speaking out, bringing up practical solutions, working with myself to become a living example of possible change.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to become a victim of a belive called 'fate' which is nothing more than a lame excuse of the ego for it's unwillingness to accept responsibility.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to procrastinate Self-applications because of underlaying programmings of self-righteous self-justification and - of course - lazyness.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to reject my self responsibility because I thought that if others don't accept it things will never change anyway.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to wait for others to change, to look for something outside and separate from myself that would bring the change to this world, not seeing that this 'hope' is a delusion that keeps the system alive and gives everyone a justification of being part of it until the 'saviour' arrives, which will in fact never happen because it is obvious that we are the creators of the system and thus the saviours of ourselves.

I forgive myself that I have accepted and allowed fear to enslave myself.

I forgive myself that I have accepted and allowed arrogance and spitefulness to sedate myself and to hinder myself from realizing myself as the living being that has the ability to decide, the ability to stop and change, to deprogram itself.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to create a world that abuses Life, that disregards the value and dignity of other beings and that is killing, raping and torturing life in all thinkable ways, just because we make them thinkable, we think them and manifest them in the name of our fear driven ghostly personalities.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself not to see my responsibility for the world we have created and the horrible remorseless consequences of our ways of living, that I did not realize earlier that all those beings that are suffering and dying unnecessairily are one with me, are me as one Life and that I am not separate, not innocent and helpless.

I see and accept my responsibility for Life, I accept my responsibility for my child and all children as they are the victims of consequences of our actions. I see and accept my part of participation in all this and I stop myself from following blindly. I start the process of deprogramming myself from all self created and conditioned structures that made me a blind and ruthless participant and follower. I face my fears, my desires and emotions in Self-honesty and deconstruct the related mind- and thought concepts. I will no longer be ruled by my Ego as the mind, become overwhelmed by preprogrammed emotions, no longer participate in the deliberate manipulation and exploitation of other beings and their specific circumstances. Whenever I feel the urge to run and hide from my self-responsibility I know that this is an accepted and allowed defense program of my Ego, my personality as my past. I will face the points and fears in Self-Honesty and apply self forgiveness to purify my existence as Life, here and in this moment. I clearly see the unacceptable systems that we have projected into this world and manifested as political, cultural and sociological forces. I see - and where I don't I will push myself to investigate in orderto gain understanding of how the coherences work - how I have become part and a co-creator of all this and in awareness of the urgency to free all Life I accept my responsibility and commit myself to Life and the process of Self-liberation as Life.
I do this for Life, because I have realized myself as one and equal to all Life, to my son as well as to my partner, to the animals as well as to the plants. There can be no higher or lower as we all are from the same substance. It would be stupidity to think otherwise. Therefore I stop my stupidity and ignorance and I re-educate myself in a self-responsible process. This is the human responsibility, this is available to everyone.