Dienstag, 31. Juli 2012

Tag 34 - Der "Ich hab schlechte Laune..." - Charakter


Schlechte Laune ist etwas das nur Sinn macht, wenn sie jemand mitbekommt. Was nutzt mir die 'schlechte Laune' oder meine 'miese Stimmung', wenn niemand da ist dem ich sie mitteilen kann? In aller Regel ist es doch so, dass ich diesen Gemütszustand nur dann richtig ausleben oder genießen kann, wenn ich damit jemandem schaden, oder jemanden damit behelligen kann, ihm versuche deutlich zu machen wie schlecht es mir geht und dass ich ja wohl auch allen Grund dazu hätte. Will der andere dann nicht so auf meine Begründungen einsteigen oder versucht er gar mich aufzuheitern, dann ist das schon fast ein persönlicher Angriff, schon so etwas wie eine Beleidigung. Schließlich möchte ich bitte ernst genommen werden in meiner miesen Stimmungslage, ich möchte bitte, dass mein Gegenüber die Dinge genau so sieht wie ich, und am besten eine ebenso schlechte Laune davon bekommt. Dann erst erfüllt meine Gemütslage auch ihren Sinn, dann hat mein Handeln, mein Agieren auch eine Bestimmung. Ich kann mich bestätigt und gerechtfertigt fühlen, denn ein anderer empfindet jetzt genau so wie ich.
Wenn das alles nicht funktioniert und mein Umfeld meine Motivation für miese Stimmung und schlechte Laune nicht teilen oder verstehen will, dann wird im Geist eine einfache Lösung für dieses Dilemma bereitgehalten: sie sind alle schuld an meiner schlechten Laune! Wenn sie trotz aller Offensichtlichkeit für meine Begründungen und Selbstrechtfertigungen guter Dinge bleiben, wenn sie sich nicht einmal dazu durchringen können mir Verständnis zu zeigen, dann müssen Sie ein Teil der Ursache für meine Übellaunigkeit sein. Darin kann ich mich dann wiederfinden als hintergangenes Opfer, ich kann mich abtrennen von den anderen, mich über sie stellen, denn letztendlich ist es ja mein Genie, meine tollen Einsichten und Erkenntnisse die mich verzweifeln lassen, und sie haben offenbar nichts von alledem verstanden. Dann gehe ich eben dazu über sie anzugreifen, meine 'negative Ladung' an ihnen abzureagieren, mich zu 'entladen'. Und am Ende sind sie vielleicht sogar ebenfalls schlecht gelaunt und ich kann mich zufrieden zurückziehen, der Auftrag ist erledigt...

Das ist in groben Zügen das, was in mir, in meinem Geist, meinem Charakter der Übellaunigkeit vonstatten geht, wenn ich mich in einen solchen Gemütszustad fallen lasse. Das ist tatsächlich so, auch wenn ich im Moment der schlechten Laune alles daran setze, mir das nicht selbstehrlich einzugestehen. Es ist ein Spiel mit den Emotionen, nicht nur mit meinen eigenen, sondern mit denen der anderen. Und darin liegt der eigentliche missbräuchliche Charakter, die egoistische Natur der Übellaunigkeit und der miesen Stimmung in der man sich sieht, in die man sich bringt. Das ist der einzige Sinn und der einzige Zweck, wie nahezu alle egoistisch motivierten emotionalen Äußerungen. Sie sind immer abhängig davon, dass andere mitspielen, ob sie wollen oder nicht. Wenn sie es nicht tun, wenn sich die 'anderen' verweigern, dann werden sie durch doubles ersetzt, durch fiktive ersatzfiguren geformt aus Gedanken und Werturteilen des eigenen Geistes. Das sind sie in diesem Spiel zwar auch dann, wenn sie mitspielen, allerdings fällt es in dem Fall wesentlich leichter sich in den Strom der emotionalen Verkettungen zu werfen und treiben zu lassen. Die 'anderen' sind immer nur fiktive Figuren, Vorstellungen der eigenen Imagination, niemals sind es in diesem emotionalen Spiel die tatsächlichen Menschen mit denen man 'umgeht', sondern die eigene Idee, das eigens geformte Bild von ihnen. Man benutzt dann diese Figuren für das perönliche mentale Schauspiel. In jeder Beziehung, in allen Beziehungen, in allen alltäglichen Interaktionen die auf der ideellen ich-Identifikation der eigenen Persönlichkeit beruhen - denn diese ist ebenso nur eine Idee. Nach dieser Erkenntnis ist jede dieser missbräuchlichen und auf gegenseitiger Ausnutzung basierenden emotional-energetischen Spielereien eigentlich lächerlich, sie werden zu einer Farce. Und ich selbst erlaube mir in solchen Momenten, obwohl ich es auch dann im Grunde durchschaue, zu einer Witzfigur meines Geistes zu werden und ich erlaube und akzeptiere in den Konsequenzen, dass ich andere, mein Umfeld, hineinzudrängen versuche in eben diese mentale Verwirrung, diese Ablenkung vom Leben, von dem, was tatsächlich für das Leben, für den Menschen von Wert ist, und alles nur aus gewohnter Bequemlichkeit um in meinen eigens kreierten und akzeptierten Charakterrollen zu verweilen.
Ich provoziere, erwarte, reagiere nach ganz bestimmten, vorgeprägten Mustern. Ich funktioniere wie eine programmierte Maschine. Es ist die totale Selbstaufgabe und die eigene, willentliche Hingabe an irrationale, zerstörerische, lebensfeindliche Systeme. Jedes nach Außen kehren eigener Stimmungen funktioniert auf diese Weise. Sogar mit mir selbst kann ich dieses Spiel treiben, in der sogenannten Depression, in der ich mich selbst benutze, mich selbst beschuldige, mich selbst bemitleide, mich selbst verletze und innerlich auffresse, mich mental verdaue. All das ist eine Sucht nach dem energetischen Auf- und Entladen. Und dabei benutze und missbrauche ich das, was mich eigentlich lebendig macht, das, was ich unumstößlich und wahrhaftg bin: meinen Körper. Denn das ist der Ort, an dem diese von mir benutzten und fehlinterpretierten Empfindungen generiert werden. Ich nutze die biochemische Küche meines Körpers, seine Ressourcen, sein Material, um meine von Gedanken, Erinnerungen, Ideologien, Glaubenssätzen und Wahnvorstellungen kreierte 'Person' zu unterhalten. Ein Geisterhaftes Wesen, voll und ganz abhängig von der 'Beziehung' zu meinen Vorstellungswelten, von den Beziehungen zu dem Außen, das ich mir als Bild mental geschaffen habe. Eine sich selbst am Leben erhaltende Lüge die nach immer mehr Energie, nach immer größerer emotioneller Ladung giert.

by Terhas 'Tree' White

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich selbst zum Opfer meiner eigens geschaffenen Gedankensysteme zu machen indem ich mich in Selbstrechtfertigungen verstrickt habe und meine emotionalen Ausbrüche an und mit anderen ausgelassen habe, ohne dabei die Sinnlosigkeit dieses Selbstbetruges zu erkennen, der mich von der Erkenntnis der Selbstehrlichkeit immer weiter entfernt, in der sich all diese emotionalen Verstrickungen mit einem mal auflösen und neutralisieren würden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, im Moment der Selbstverführung an gewohnten und missbräuchlichen Denk- und Verhaltensmustern festzuhalten, auch wenn ich mir in diesen Momenten ihrer Natur durchaus bewußt war.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich nicht meiner Verantwortlichkeit für mein Handeln und Denken zu stellen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich der Sucht und der Selbstsucht nach energetischem Konflikt, nach emotionalen Auf- und Entladungen hinzugeben und darin mich, meine Selbstbestimmung und meine Verantwortlichkeit zu ignorieren und zu hintergehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, andere Menschen zu missbrauchen, indem ich mir von ihnen ein Bild gemacht habe das in mein mentales Schauspiel und meine Gedankenwelt passt und sie dann dem eigens geschriebenen Drehbuch entsprechend behandelt, manipuliert, gezwungen und bewertet habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir nicht erlaubt und es nicht zugelassen habe den Betrug am Leben den ich mit jeder Selbstaufgabe an meine emotionalen Charaktere begehe zu erkennen.


Ich bestimme mich selbst dazu, mich in jedem Moment der emotionalen Entgleisung zu stoppen, zu atmen, mich aus dem Geist in den realen Moment zurückzubringen und im Leben als das Leben zu stehen, nicht in die Gedankenwelt, die künstliche, irreale Realität emotionaler Selbstrechtfertigung und Selbstmystifizierung abzuschweifen, weil ich den lebensfeindlichen, missbräuchlichen und trügerischen Charakter dieser Strategien erkenne, weil ich in diesem Moment klar sehen kann wie selbstzerstörerisch, irrelevant für das Leben und unglaublich dreist, egoistisch und hinterhältig dieser Charakter, diese Person die ich mir darin erlaube zu sein ist.

Ich sehe deutlich dass ich wie wir alle erlaubt und akzeptiert habe, dass wir eine Kultur der Selbstversklavung und der Abkehr von Selbstverantwortung und damit von der Selbstbestimmung geschaffen haben, dass wir von klein auf so geschult, trainiert und konditioniert werden unsere Wahrhaftigkeit, unsere Selbstehrlichkeit und unsere Eigenständigleit als das Leben in Gleichwertigkeit und Einheit zu ignorieren und stattdessen die Welt der Gedanken, die trügerische Manipulation und Benutzung alles Lebendigen zur reinen Befriedigung des Geistes vorzuziehen, dass wir alles nur benutzen um einen Unterhaltungswert zu generieren der kurzlebig, unwirklich, schädlich und mechanisch statt lebendig ist. Ich sehe und erkenne die Möglichkeit des Menschen zu dieser Einsicht und die daraus resultierende Verantwortung für eine Entscheidung. Diese Entscheidung ist meine Selbstbestimmung als das Leben als das ich mich in allem Lebendigen wiedererkenne und darin die ungebrochene, immerwährende Direktive der Entscheidung für das, was dem Leben dient, für das, was das Beste ist für alle.
Ich akzeptiere und erlaube dieser Verantwortlichkeit die sich aus dem Leben ergibt mich als das Leben das ich bin zu bestimmen und bestimme mich darin selbst.

Montag, 30. Juli 2012

Tag 33 - Der 'Ich schaff das alles nicht...' Charakter


Hat man dem Aufschiebe-Drang einmal eine gewisse Zeit nachgegeben, fällt es um so schwerer sich aus dieser selbstverursachten 'Schaffenskrise' wieder herauszuholen.
Ich stelle das gerade schmerzlich fest, nachdem ich mir selbst gegenüber mein Versprechen mehrere Male gebrochen habe, jeden Tag einen Blog zu veröffentlichen.
Natürlich hat man bisweilen Tage an denen so viele Dinge anstehen die erledigt werden müssen, dass es tatsächlich einen erheblichen Aufwand bedeutet, noch einen Blog zu schreiben, ihn zu kontrollieren, ein passendes Bild dazu auszuwählen und ihn dann zu veröffentlichen. Allerdings ist das Aufschieben trotz aller wichtigen Erledigungen die einem so dazwischenkommen können ein Eingeständnis der Unehrlichkeit sich selbst gegenüber. Denn im Grunde ist es eine Feige Handlung, vielleicht auch von Ängsten getragen nicht gut genug oder relevant genug zu sein und darin ein Verkennen des eigentlichen Grundes dieser selbstgestellten Aufgabe der 'Reise ins Leben' und der Selbstbefreiung von konditionierten Strukturen der Selbstverleugnung und der Ablehnung der eigenen Verantwortlichkeit für das Leben. Die eigentlich erforderliche Zeitspanne steht im grunde jeden Tag ausreichend zur Verfügung, nur ist man schnell bei der Hand mit Ausreden und Entschuldigungen wenn es darum geht bewusst oder unbewusst unangenehme Dinge und Tätigkeiten zu vermeiden. Und bisweilen ist es eben unangenehm sich den eigenen Charakterstrukturen in Selbstehrlicher Haltung zu stellen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in den letzten Tagen nicht täglich zu schreiben weil ich mir eingeredet habe nicht genügend Zeit und wichtigere Dinge zu tun zu haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, dass sich diese Vorstellung von Tag zu Tag verstärkt und dass ich es nicht erkennen wollte, dass ich mir mit der Aufschiebung dieser Aufgabe immer wieder aufs neue Entschuldigungen und Ausreden geschaffen habe, die es mir vordergründig immer 'leichter' machten, das Schreiben zu vernachlässigen, zum Beispiel weil ich mir gesagt habe, dass es nun nach ein zwei Tagen ohne Schreiben auch nicht mehr auf einen weiteren Tag ankäme und ich den Anschluss sowieso schon verloren hätte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe durch das Aufschieben meiner selbstgewählten Aufgabe meine Minderwertigkeitsgefühle zu nähren indem ich mich in Gedanken über meine Unfähigkeit und Unzuverlässigkeit ergangen und meine vorgeprägten Erwartungen an mich selbst damit erfüllt habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich mit der Rolle des überforderten Charakters zu identifizieren und darin meine Nachlässigkeit aus Verweigerung zu rechtfertigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich in meinen Gedanken andere Menschen, beispielsweise meinen Sohn dazu benutzt habe, meine Untätigkeit im Bezug auf das Schreiben zu rechtfertigen und zu entschuldigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe nicht zu erkennen, dass ich in der Hinsicht auf meine Verantwortlichkeit dem Leben und der Zulunft des Lebens gegenüber ignorant und selbstgerecht handle und damit auch die Verantwortung meinem eigenen Kind gegenüber vernachlässige.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe meinen Charakter als Selbstrechtfertigung zu benutzen und die Unzulänglichkeit und Nachlässigkeit als meine Natur zu akzeptieren ohne zu erkennen dass ich selbst die Verantwortung für meine Entscheidungen und vor allem auch für die Konsequenzen diesebzüglich trage.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaunbt und es zugelassen habe mich selbst einzuschränken durch den Glauben an meine althergebrachten Denk- und Verhaltensmuster als dieser Charakter und diese Person die ich aus meinen Erinnerungen, Erfahrungen und Werturteilen in meinem Geist von mir geschaffen habe.


Ich erkenne in Selbstehrlichkeit dass jegliche Selbstrechtfertigung der eigenen Einschränkung und der Abkehr von der Selbstverantwortung eine durch Gedanken und akzeptierte Verhaltens- bzw. Wesensmuster selbst geschaffene, willentliche zugelassene und entwickelte Ignoranz in Selbstverliebtheit und ein Glaube an eine nicht existierende Wesenheit des Geistes ist die mich nach und nach einhüllt, einschränkt, erdrückt und verzehrt.

Ich bestimme mich selbst dazu, in jedem Moment der selbstgerechten Abkehr vom Leben, von meiner Existenz und der daraus sich ergebenden, offensichtlichen Verantwortung mir den Selbstbetrug und den Missbrauch am Leben zu vergegenwärtigen der hinter dieser Systematik steckt, mich durch bewußtes Atmen zurück in den lebendigen Moment zu bringen und mich der Verantwortlichkeit dem Leben gegenüber dadurch zu stellen, dass ich die antrainierten Verhaltensmuster, die Konditionierungen und Glaubenssätze in mir aufspüre, sie zurückverfolge und mir selbst vergebe, dass ich es zugelassen habe mich unverantwortlich und selbstgerecht von ihnen bestimmen zu lassen.

Ich erkenne in jedem Moment des Lebens, in jedem Atemzug die Bedeutung des Lebens und der Verantwortlichkeit darin, dass die Entscheidung für das 'Beste für Alle' die einzig reale und wahrhaftige Entscheidung des menschlichen Lebens sein kann und dass in dieser Akzeptanz der Eigenverantwortlichkeit der Weg zu wahrer Eigenständigkeit, zu wahrem Selbst-Bewusstsein und zu wahrer Selbstbestimung liegt.

Ich bin als das Leben verantwortlich für das Leben. Es gibt nicht 'mein Leben' in diesem unserem kulturell geprägten Sinne der egoistischen Selbstversklavung unter eine Konsum-Doktrin, die die mentale Selbstbefriedigung des Geistes ÜBER den Körper,- also den Missbrauch des körperlichen Lebens zum Zwecke der Nährung einer Illusion als Charakter/Persönlichkeit - über das Leben selbst stellt. Das Leben ist die Gleichheit in Vielheit und darin liegt die eigentliche Entwicklung, bzw. das eigentliche EntwicklungsPOTENTIAL des Menschen, aus dem heraus nicht immer wieder die Zerstörung dieser Entwicklung oder ihre selbstzerstörerische Natur hervortritt wie es in unserer Welt derzeit der Fall ist.


Sonntag, 29. Juli 2012

Day 32 - "I've lost track..." character


by Marlen Vargas Del Razo
Ok this is a good opportunity to face myself in the I've lost track' character, or the 'I Give Up' Character that I have allowed and accepted to develop within and as myself.
I am sitting here reading posts from fellow destonians on FB and Twitter and when I read and see the huge amount of work, self commitment and self sharing of those people and I look at myself, how I have been busy for weeks now sorting out 'my own' life, meaning doing things like furnishing my office, organizing my two jobs and caring for my son/family, I feel useless and see myself as a failure. I know that all the work that I have been doing is absolutely necessary and it needs to be done in order to establish a basis from which I can work on my journey to life and my sharing of it. But I see that I have been deluding myself to a certain extend in questions of having time to do blogs and vlogs. I did blogs and I did daily writings, but I did not publish them because I thought them to be worthless and in most cases they remained unfinished. Within all that realization of mself as a failure character, I start to compare myself now with how I have been committing myself some months ago, when I did daily Vlogs, Blogs and participated on FB much more and I see myself even more degenerated then. And like that I have been devaluating myself each day that I did not commit myself to my self honesty and self forgiveness, to my process of self change and purification. Each and every day I had more self justifying reasons to NOT participate, to NOT commit myself more. This is the self entrapment of the mind, the self protecting programms of the ego, the delusion of a real existance as a character that pretends to be you, to be more worth than life itself.

Useless, worthless, hopeless, senseless, failure, inferior - those are the words, values and characteristics that determine my life everyday when I accept and allow myself to become the failure / I give Up / I cannot - character to determine myself, my decisions, my motivation, my intentions.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to believe that I was not able to do as much work as others do and that I allowed myself to make up self righteous justifications why I was not writing and blogging with the same self commitment like others do, like for example 'I have to care for my son and therefore I am too much distracted, because everytime I start to write a few sentences, I have to take him away from something or he wants to play with me or anything like that - and therefore it is useless to even start writing' while in fact if I was seriously self honest and willing to commit myself to the task of daily writing I would have more than enough time even on a busy day to write at least one Blog, even in between other tasks it is absolutely possible to write a Blog, and all excuses are just attempts to keep up a false image and an allowance of self dishonesty.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to look for justifications of not committing myself fully to the task of daily writing in my inferiority complex when I deliberately start to trigger it by looking at other people's efforts, works, blogs and vlogs on FB or desteni forums and then comparing my self created idea of uselessness, inferiority and incapability with it, what makes my character feel justified and approved as a failure and inferior worthless imposter.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to create thoughts within my 'I Give Up' character that I let cover my mind everytime I start writing with ideas of things that are more important and need to be done immediately now, which can be tasks in the household, like doing laundry, cleaning the kitchen or anything else so that I distract myself so much from the task that I will stop in the middle of it and leave it unfinished.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself not to see how writing and self forgiveness are the tools that in self honesty free myself and helped myself to see and realize so many self created traps and enslavements that I have accepted and allowed to determine my life for so long and how relieving it was when I for the first time saw and proved to myself that I am responsible for Life, not only mine but all Life, and the consequences that I create here in this existance, how self empowering it was to accept my self responsibility and to face all my fears, accumulated characteristics and self delusions and how the daily commitment to self honest writing and self forgiveness cleared the fog of the mind step by step, and when it was absolutely clear to me that this was the first real thing that I ever had done in my life.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to loose mySelf within falling back in to old habits of self righteous self justifications of egoistic delusive behaviour.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to deliberately forget how my self commitment and self honest self purification is an absolutely necessary step to create a future for my own child as well as for all life and that all self justifications and excuses that use my own child in order to prevent myself from having to commit myself to the tasks of daily writing are actually abusive and spiteful self-deceit.


I commit myself to realize in every moment of self righteous attempts to find excuses for not writing, not blogging and not working with myself and on the process of self purification that I am am not self honest, that I am not here, actually alive existing in this moment as life, but hiding within mind constructs and trying to build an existance as a character, an idea consisting of thoughts and fantasies, that I am in this moment of self deception robbing life, abusing life and not supporting it as myself and as what I really am, here, breathing.

I commit myself to realign myself with common sense and the only true choice one has as a living human being: to commit yourself to self honesty and to self purification in order to create a future of man, a future of life together, one and equal with and as all life that is worth living, that carries the one true value, the value of life itself.

I commit myself to free myself from all self created limitations and egoistic self justifications of abusive and self centered behaviour that only serves one purpose, the cultivation of the character peronality of an energy addict, striving for energy hype-experiences, using and abusing what is really here and alive, the substance, the physical, in order to satisfy the imaginary needs and desires of the mind creature, the ego, that is not even real or has any value for life itself.

I commit myself to daily writing and to sharing my process with all others so that each and everyone will see that we all have the same opportunity of one free choice: to stand for ourselves as Life, one and equal, or to follow preprogrammed intentions that serve the egoistic personality regardless of all life threatening consequences as slaves to the system that we all allow and accept to determine ourselves.

I commit myself to realize that all resignation, frustration, despair and depression is actually created by myself and self imposed as it's purpose is to aviod self honesty and to justify the lazy ignorant and egoistic habits of the thought system 'Ego' as a variable character identity as fantasy.

I commit myself to stop my self limitation as an acceptance and allowance and to realize that it will eventually destroy myself and the chance of choice to support life, to accept my self responsibility as life in order to create a future for life, for my child as well as for all children.

I will not accept and allow myself to become enslaved by my though concepts of giving up, inferiority and overwhelmedness again. Instead I will use any attempt of my so far accepted and allowed characters to delude myself and to strenthen my ignorance towards reality to stop in every momentary attempt, to investigate these thoughts and trace them back to the fears and their roots, and I will dare to face in self honesty what, how and when I have accepted and allowed them to control and determine my Life and within each realization I will make the choice for Life and apply Self forgiveness and self corrective statement application so that I will step by step free myself from all heteronomy by conditionings and idealized, egocentric thought concepts and 'characteristics'.


Samstag, 30. Juni 2012

Tag 31 - In Selbst(er)kenntnis menschliches Verhalten verstehen - und sich ändern (Teil 1)




Es ist unheimlich erstaunlich, wie wenig man als Mensch von sich weiß. Es ist geradezu erschreckend mit welcher Blindheit für die eigenen, ganz persönlichen Antriebe, die Wünsche, Gedanken, Stimmungen und deren Ursachen man als Mensch durchs Leben geht, sich von ihnen bestimmen lässt und wie wenig man darauf vorbereitet oder darüber aufgeklärt wird. Wie denn auch? Der allergrößte Teil der 'erwachsenen' Bevölkerung lebt in der gleichen Ahnungslosigkeit wie die Kinder, wobei diese noch über ein Bewusstsein und Empfinden für das tatsächliche, wesentliche des Lebens, Empathie und auch spontanes Wissen verfügen, welches ihnen in gehässiger Herablassung als kindlich naive Entwicklungsphase ausgelegt wird, weil wir es einfach nicht besser wissen und uns nicht eingestehen können, dass ein Kind, das in unserer Gesellschaft ja erst dann wirklich etwas zählt, wenn es seine Dienstleistung am System erfüllt hat, besseren Durchblick und mehr Verstand haben könnte als wir.

Man kann die eigentliche Natur unseres kulturellen Umgangs mit Kindern tatsächlich von einem Standpunkt der Grundakzeptanz einer unumstößlichen Wahrheit, nämlich der, dass wir alle gleichwertige Leben sind, (wenn man schon von Wert des Lebens überhaupt sprechen muss), nur als gehässig, herablassend und hinterhältig beschreiben, auch wenn sich die meisten Menschen nicht wirklich dieser Natur ihres Verhaltens und ihres Umgangs mit den Kindern bewusst sind. Denn alle Erziehung, all die schönen Methoden, Konzepte, über Jahre hinweg entwickelt und erprobt, in Bücher gebunden und an Universitäten gelehrt gehen von einem grundlegenden Denkfehler aus, nämlich der Alternativlosigkeit unserer Lebensweise und dass diese akzeptierte Selbstaufgabe und bedingungslose Hingabe an eine dogmatisch unveränderliche menschliche Natur den Schritt zum Erwachsen werden und somit zum Entscheidungsmächtigen, eigenständig verantwortungsbewussten Menschen bedeuten würde. 
Nahezu alle Menschen, denen ich bisher auf meinem Lebnsweg begegnet bin, die in Autoritätspositionen standen, die eine akademische Ausbildung absolviert hatten oder noch dabei waren, waren und sind in ihrer persönlichen Grundstruktur, ihrer Selbsidentifikation in höchstem Maße verunsicherte und auch ängstliche Wesen, die ihre scheinbare Eigenständigkeit und Selbstsicherheit einzig aus ihrer momentanen gesellschaftlichen/beruflichen/familiären Situation und deren Anerkennung beziehen. Ist diese Umgebungssituation, diese Grundfeste gesellschaftlich-kultureller Positionierung erst einmal ins Wanken geraten oder gar zerstört und hinfällig geworden, aus welchen Gründen auch immer, offenbart sich die verzweifelte Erkenntnis über die Unwirklichkeit bislang genutzter Identifikationsmethoden und natürlich auch der vorprogrammierte Selbstschutzmechanismus der Schuldzuweisung und Ursachensuche bei anderen. 

Doch was kann ein Mensch sein Eigen nennen? Wofür stehe ich als Mensch, und bin ich darin eigenständig und selbstbestimmt? Wo finde ich meine Werte und Identifikationspunkte ausserhalb der gesellschaftlichen Umstände in die ich geboren wurde und die keinerlei Anrecht darauf besitzen und Anspruch darauf erheben können, alternativlos und einzig bestimmend für mein weiteres Leben zu sein? Was macht diese Gesellschaft, diese Kultur, was machen die Menschen mit mir und aus mir, wenn sie mich anzuleiten versuchen, wenn sie mir den Weg zeigen, sich in diesem Umfeld einigermaßen sicher zu bewegen? Handeln sie verantwortungsbewußt? Wissen sie, was sie tun? Wie bringen sie mir den Umgang mit meinen menschlichen, geistig mentalen Regungen und Empfindungen emotionaler Natur bei? Können sie das überhaupt? Sind sie frei und eigenständig/selbstbestimmt genug um dieser Aufgabe gewachsen zu sein?
Wonach richten sie ihre Kriterien bei der Erziehung, bei der Vermittlung von Werten? Folgen sie nur einer ihnen selbst eingeimpften Moral ohne die Konsequenzen zu bedenken? Offenbar, denn sonst wäre die kontinuierliche Weiterführung einer derartigen selbstzerstörerischen und lebensverachtenden Lebensweise wie der Mensch sie heute weltweit repräsentiert nicht denkbar. (Teil 1)



Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe ein System zu akzeptieren, das sich aus der ängstlichen, verunsicherten Haltung der Individuen die die bestehenden Strukturen tragen herausgebildet hat und es zuzulassen, dass ich ein unterstützender Teil dieser Strukturen geworden bin, ohne die Konsequenzen für mich und andere zu berücksichtigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe nicht zu erkennen und einsehen zu wollen, dass ich als Teil dieses Systems mitverantwortlich für alle konsequenzen bin, und dass ich zwangsläufig selbst Opfer meiner eigenen akzeptierten Natur werde und dass niemand sonst ausser mir dafür verantwortlich sein kann, auch nicht für die notwendigen Schritte zur Veränderung.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe aus meinen Ängsten und Befürchtungen heraus meine Lebensentscheidungen zu trffen, darin meinen eigenen Vorteil über den anderer zu stellen, dass ich nicht erkennen wollte dass ein persönlicher Vorteil innerhalb eines Systems das auf Ausbeutung und Profit, Übervorteilung und Machtausübung basiert immer nur auf Kosten anderer entstehen kann und vor allem, dass dieser Vorteil trügerischer Natur ist und letztendlich in der Konsequenz der Anstrengungen ihn zu erreichen auf mich zurückfällt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich trotz immer wiederkehrender Zweifel es so viele Jahre nicht gewagt habe, mein Selbstbild, meine Persönlichkeitsidentifikationen in Frage zu stellen, dass ich es vorgezogen habe meine anerzogenen und antrainierten Verhaltensmuster aus Gewohnheit 'heilig' zu sprechen, ohne ihre wahren Intentionen zu erkennen, ohne zu sehen oder sehen zu wollen dass sie missbrächlichen Strukturen folgen und nur dazu dienen ein System weiterzuführen und am Leben zu halten, dass Ursache der eigentlichen Problematiken und Hindernisse der Selbstbefreiung und damit Unzufriedenheiten und Ängste ist, die mich bestimmt haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, Autoritäten nur aufgrund ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz als solche zu sehen und mich diesen Personen gegenüber minderwertig zu fühlen und dementsprechend zu verhalten ohne zu erkennen, dass nicht der Mensch in dieser Position, sondern die Institution die Macht repräsentiert, und dass wir alle durch unsere Akzeptanz und unseren Glauben an ihre Macht diese Institutionen schaffen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, dass diese Denk-, Wert- und Verhaltensmuster mir in Fleisch und Blut übergegangen sind, so dass selbst die geistige Erkenntnis über die Fehlerhaftigkeit und die inakzeptablen Konsequenzen der menschlichen Unterwürfigkeit unter die selbstgeschaffenen Systeme die körperliche Reaktion in einer Situation der Ausgeliefertheit an die Strukturen und Institutionen lange nicht beeinflussen konnte, dass ich entsprechend der antrainierten Ängste 'reagiert' habe, obwohl ich geistig die Situation völlig ander sah.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, dass diese Denkstrukturen in unseren Bildungs- und Erziehungssystemen den stark beeinflussbaren und in ihrem Vertrauen an ihr Umfeld abhängigen Kindern eigeprägt werden, so dass sie selbst zu Handlangern der lebensfeindlichen mentalen Selbstbekämpfung werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und zugelassen habe nicht zu erkennen, dass das einzige Mittel zur Selbstbefreiung von den fremdbestimmten Programmen bei mir selbst liegt und dass es die Selbstehrlichkeit ist, die wahres Selbstvertrauen, wahre Selbsterkenntnis und Standfestigkeit im und als das Leben gibt, und nicht die Systemimmanente Verhaltensweise der Anklagenden Haltung, das Schaffen von künstlichen mental kreierten Feindbildern, die Abschiebung der Verantwortung auf scheinbar übermächtige Institutionen oder ähnliche heuchlerische Selbstrechtfertigungen der eigenen Angst nachzugeben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe nicht zu erkennen, dass alles was ich jemals als meine Wünsche und meinen Willen bezeichnet habe nicht wirklich von mir selbst kam, dass es beeinflusst war durch hunderttausende Faktoren und Manipulationen anderer, meines Umfeldes, der Familie, der Medien, und dass ich in dieser Fremdbestimmung nicht den Weg zu der Einsicht finden konnte, dass eine Persönlichkeit die sich auf der Grundlage der Überheblichkeit des Egos definiert nur in der Anerkennung anderer wahre Werte sieht und diese Anerkennung eine trügerische Illusion ist, da das Ego als die überwertige Ich-Person nicht zur Anerkennung fähig, sondern wiederum lediglich an der eigenen Bestätigung durch andere interessiert ist.

Das ist die selbstgestellte Mind-Falle, die Zwickmühle die dir mit jedem weiteren Zug ein Stück deines Lebens nimmt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe Teil eines Systems zu werden, das eben die gewollt herbeigeführte Ahnungslosigkeit der Menschen über die Ursachen ihrer Wünsche, ihrer Emotionen und den Umgang mit ihnen, der Entstehung ihrer Ängste und Befürchtungen gezielt benutzt, ausnutzt und manipuliert um eine Struktur blind sich durchs Leben strampelnder Organismen zu schaffen, die durch ihre Aufreibung und Anstrengungen um utopisch vorgegebene, sinnlose und Wertlose Ziele zu erreichen die Energie liefern, die den systematischen Verbrauch von Leben möglich macht und somit durch die Selbstaufgabe des Individuums und seiner Verantwortlichkeit dem zerstörerischen Missbrauch am Leben freie Handlungsgewalt verschafft.


Ende Teil 1, Tag 31

Montag, 25. Juni 2012

Day 30 - Whining is a blame and shame game (DIP)


Whining is an interesting thing, and throughout my life I found myself many times in such a mood, i got so used to it that it was underlying my everyday life and even when I was not apparently whining, I would have spread the intention of whining through all my interactions, my whole behaviour was that of a whining man. When I was all alone on myself, in my room, I had moments that could last hours, where I celebrated my mood of whining in self pitty, regret, frustration and despair. I cried and hit the walls with my fist and head, tried to scream out to the world my inner pain and blame. I felt rejected by the whole world, especially my family/father, and while I became more and more addicted and dependant on this self pitty and whining behaviour I moved myself more and more into a deadlock situation. I don't intend to elaborate my whole childhood story here in this blog, on the one hand I did other blogs and vlogs about it already and on the other I find that it is not even relevant for the exploration of 'whining', what sorts of specific experiences cause you to develop that habit. Relevant is the realization of how it traps you, how it becomes a habit that gets you stuck and prevents you from realizing that the hell that you experience, the pain, the anger and fear is all just self created, a rejective reaction towards your own Self-Responsibility.
Most of the times the superficial triggers for getting into a whining mood were disappointments, failed expectations from a specific situation, when I returned home from a meeting with 'friends', when I had a controversial with others and felt that I was misunderstood etc. But in the end all those apparant triggers were all just an excuse for not facing the real relevant points in self honesty, because within all that superficial explanations it is always easy to find excuses, easy to blame others, the circumstances, the weather or whatever. But looking at it in self honesty reveals the true origins of one's self pitty, of one's whining and blaming: you do not stand for yourself, not for what you have become, you are not willing to accept your responsibility for what you are, for the situation you are in and for what you have allowed, accepted and created in this world. Most of the time you don't even know what / who you are, why you feel or think that way, why you desire, wish and want things. But nevertheless you always try and take effort into the act of achievement, into striving for those things and you call it / see it as your personal fulfillment. All the time following ghosts, following blindly whatever systems or programs are operating inside your mind, without supervision, without any control. Just accepted and allowed by yourself, accepted and allowed determination as well as the consequences that you are whining about later on. So, who is to blame?
Yourself then? But baming yourself doesn't do anything. It makes things worth. Because most of the time when falling into depressed moods, desperate about the hopeless situation that you find yourself in, when you turn to yourself and start to feel guilty, blaming yourself for failing, not being good or strong enough, you still miss the points that really caused all your trouble. You still separate yourself from the universe so to speak, seeing yourself as a special existance, that has been put into this environment, that is a victim to the circumstances. And this is the big mistake, because you as a human being here on this planet ARE the circumstances, you ARE creating this reality, you ARE forming the conditions. And all blame, whether on yourself or others, will remain superficial, useless, futile, nonsense. Not a single relevant action of change will come out of a mind condition of blame and victimization, because these thoughts of separation are actually the motor that keeps the same system running, that continuously produces exactly those consequences that make you whine in the first place. Simple and obvious common sense, you only have to dare to look into things in self honesty.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to see myself as a victim of 'others', of 'the system', of 'my family', of 'my social status' rather than to realize and accept the fact that all that we as humans have created, allowed and accepted to exist as a system on this planet, power, money, politics, industry etc. is our own, individual and sociological responsibility and that there is no separation from that if one faces the facts of reality and common sense as Life itself.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to whine about my disappointments in Life, facing the challenges of an unjust system while striving for desires, whishes and personal dreams that haven't even been my own self chosen ones but have been programmed into my mind consciousness system by society, by media and culture and by myself through accepting and allowing those values and ideas, hardly ever questioning them to become my personality, to determine my decisions, judgements and the aims of my living.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to become obsessed with ideas of personal fulfillment, always taking preprogrammed values and ideals as scales of my self judgement, never considering my own self, never considering the interests of others, just blindly following the carrot on a string, consuming, striving, running, failing, regretting, whining, blaming until resignation and depression triggered the patterns of self abuse and then the next temptation of the system's consuming motivators lured me into the mind trap and got me starting the circle all over again.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself not to see/realize the self entrapment of whining and how it prevented me from actually changing things, starting with myself, how it was/has become my self victimization as an excuse for not going deeper into my own self realization of self responsibility.

I forgive myself tha I have accepted and allowed myself to pitty myself.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself to actually celebrate my self pitty and to feel 'at home' in this mood of whining.

I forgive myself that I have accepted and allowed myself not to realize that within my whining there was always a hidden hope for redemption from an outside power and that therefore my whining was an act of self abandonment and born out of a fear to accept my own self responsibility.



I commit myself in the moment of any upcoming related feeling / emotion to whining like self pity, resignation, frustration, 'giving up', any temptation to start whining about anything or anyone to stop my participation within those patterns, to breathe and look at the points that were actually triggering this whining mood, face the hidden fears and habits in self honesty, to apply self forgiveness on them and see them as what they are: a self made trap of the mind to hinder myself from facing self responsibility and actually directing myself with self will and according to common sense self directive principles of oneness and equality of all life.

I commit myself to look inside myself whenever I feel like whining in order to trace the hidden fears that prevent me from facing my own self responsibility and self determination.
 

Mittwoch, 20. Juni 2012

Tag 29 - Ich bin nichts 'besonderes' / 'Selbst' enthüllt und befreit


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe zu glauben, ich sei etwas besonderes oder müsse etwas besonderes werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und es zugelassen habe mir eine persönliche Weltanschauung zu erstellen, in der ich eine besondere Rolle als die Person 'Bastian' zu übernehmen habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mir alle erdenklichen Szenarien in denen ich als Hauptfigur eine besondere Aufgabe erfülle vorzustellen, um dann die Anerkennung und Bewunderung zu bekommen, um die es mir bei dieser Weltanschauung eigentlich geht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe nicht zu erkennen, dass es mir nicht um moralisch wertvolle, dem Menschen nützliche Taten geht bei dieser überwertigen Selbstvorstellung, sondern um das Gefühl der Anerkennung und Bewunderung, das mir den energetischen "Push" zur bestätigung meiner Wertvorstellung meiner selbst geben sollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es erlaubt und zugelassen habe, nicht zu erkennen, dass die einzig wahre Tat die dem Leben und den Menschen zugute kommt die Aufgabe der Überbewertung der eigenen Person durch die Selbstgefälligkeit des Ego-Konzeptes und des konditionierten Ideal-Ichs einer Kultur/Gesellschaft ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe in diesem Streben nach Anerkennung zu manipulieren und zu hintergehen, Strategien zu entwickeln die andere Menschen nur benutzen um für mich das Ziel meiner Vorstellungen schnell zu erreichen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe nicht zu erkennen, dass ich gerade durch diese Handlungsweise des Hintergehens und Manipulierens nicht mehr in die Rolle eines 'Helden' passe, ganz abgesehen davon dass diese Idee nur meinem Wahn entsprungen ist und in wirklichkeit nicht existiert, und dass ich selbst wenn eine solche Situation in der ich Bewunderung und Anerkennung anderer bekomme eintreten würde, ich diese im Bewußtsein meiner heimtückischen Vorgehensweise überhaupt nicht empfangen könnte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe dem Wahn der Selbstidentifikation mit meinen Gedanken und Vorstellungen zu verfallen, anstatt mich als das Leben zu erkennen das ich bin, eins und gleichwertig mit allem Leben hier in dieser Existenz.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich gut oder schlecht zu fühlen, basierend auf der Dirskrepanz zwischen meiner inneren Vorstellung von der Wirklichkeit und den tatsächlichen Gegebenheiten und diese Gemütszustände zu benutzen um. mein Verhalten in welcher Form auch immer zu meinem Eigennutz auszurichten und zu rechtfertigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe immer wieder den Schutz des Gewohnten Verhaltens zu suchen, auch in der Gewissheit seiner unwirklichen Natur und der damit einhergehenden Selbstaufgabe.



Ich bestimme mich selbst zur Aufgabe der Überheblichkeit überwertiger Selbstidentifikation als eine ''besondere Persönlichkeit" in der Erkenntnis und Einsicht der missbräuchlichen, dem Leben abgewandten und parasitären Natur dieser Ich-Ideologie.


Ich bestimme mich selbst zur Anwendung der Eigenreflektion in Selbstehrlichkeit und realisiere meine Existenz als Einheit, in seiner Form gemacht aus dem Leben in seiner manifestierten Erscheinung.

Ich bestimme mich selbst zur Abkehr/Analyse/Dekonstruktion/Neuausrichtung von kulturell, gesellschaftlich und sozial geprägten Gedanken- und Wertkonzepten, da sie nur der Projektion der individuellen Selbstaufgabe und Hingabe an die Selbstsucht ideologisch-egozentrischer Verblendung, dem System des gezwungenen Zusammenlebens, der scheinbar organisierten Sozialität dienen und nicht dem Leben in seiner grundlegenden Wahrhaftigkeit.

Ich bestimme mich selbst als das Leben das ich bin zur Selbstbefreiung von der mentalen Beschränkung in enge, kulturelle, tradierte Grenzen, die es nötig machen den Drang nach Freiheit auf vorgegebenen, systemimmanenten Wegen zu befriedigen, durch Medikation, Alkohol, vermarkteten Sex und billiges Entertainment.

Ich bestimme mich zu uneingeschränkter Selbstehrlichkeit in jedem Moment/jedem Atemzug und zur Demystifizierung der menschlichen Identität als Gefangener seines Bewußtseins.

Dienstag, 19. Juni 2012

Tag 28 - 'Dead Man Talking' Die Gehässigkeit der eogozentrisch intentionierten Kommunikation


Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, mich auf psycho-Spielchen anderer Menschen einzulassen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe zu glauben, ich könne mich von dem unangenehmen Gefühl das ich durch meine Teilnahme an missbräuchlichen psychologischen Interaktionen empfinde befreien oder mich erleichtern, wenn ich mit anderen Menschen über die betreffenden Personen rede um mich in meinem Empfinden zu bestätigen/zu rechtfertigen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe dass ich nicht die trügerische Scheinhaftigkeit meiner Existenz als diese Person die ich zu sein glaubte zu erkennen und dass alle Verletzungen, alle Kränkungen, alle traumatischen Ereignisse die ich in meinem Leben hatte nicht bestimmend sind für das Leben selbst, sondern dass ich in meiner Eigenverantwortlichkeit dazu bestimmt bin, mich selbst in jedem Moment/jedem Atemzug zu lenken, für meine Fähigkeiten und Fertigkeiten Verantwortung zu übernehmen, Konsequenzen abzuwägen und ihren Wert daraufhin zu prüfen, ob sie dienlich sind für das Geist-Wesen meiner Illusion als Ego, ohne Substanz und Wirklichkeit, oder ob sie dem Leben dienen und damit allen Menschen, Tieren und Pflanzen. Dabei ist es nicht bestimmend ob es mir als Person dient, lediglich der Wert meiner Selbst als Lebewesen, gleichwertig mit allen Lebewesen ist bestimmend in seinem Selbsterhalt, nicht aber der Erhalt des Glaubens an meine Person, denn dieser erfordert nahezu immer die Ausnutzung, den Missbrauch und die Manipulation anderer.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, Gefallen zu finden an den Gedanken die mich in das Vergleichsverhältnis mit anderen setzen, und darin der aufreibenden, ernergiegeladenen Erfahrung zu verfallen, sich entweder nach oben oder nach unten abzugrenzen, gedankliche Hintertreppen für Rechtfertigungen und Begründungen aller denkbarer Diffamierungen und Unterstellungen zu finden und sich im Gedankenspiel mit Fiktionen anderer Menschen 'auseinanderzusetzen'.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich wider besseren Wissens auf solche Gedankenspiele einzulassen, entweder mit mir selbst, oder aber in Gemainschaft mit anderen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich ein System menschlicher Selbstidentifikation und Sozialisation mit gestützt und gefördert habe, dass dem Einzelnen in seiner Verlorenheit in Gedanken eine genußvolle Art zu leben nur in dem Kompromiss geistiger Aufladung durch Vorstellung, also in einer künstlichen Existenz ermöglicht und dass das grundlegende Prinzip dieser Geistesexistenz ein solches ist, die sich diese Wesenheit ihrer Bedeutung nicht über das Leben selbst vergewissert, sondern durch die überwertige Vorstellung der eigenen Wichtigkeit.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich persönlich angegriffen zu fühlen wenn ein Mensch mit anderen Menschen herablssend und diffamierend über seine Vorstellung von mir als Person spricht und damit seiner Verblendung über meine Identität und Wesenheit substanz zu geben, indem ich mich durch die Annahme und die emotional-körperliche Reaktion der Aufregung in diese Kreatur seiner Fantasie verwandle.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mit Trotz und Ablehnung auf Menschen zu reagieren, die schlecht über mich oder auch andere Menschen reden, ums sich selbst in ihren und in den Augen anderer aufzuwerten, anstatt die Programme der Selbsterhaltung als Mind/Ego Existenz in diesem Verhalten zu erkennen und zu sehen, dass ich dasselbe tue indem ich mich gegen diese 'Persönlichkeit' wende, die nicht der Mensch ist, sondern das Programm dem er unterworfen ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe, meine Grundstimmung, mein Empfinden und mein Dasein bestimmen zu lassen von der Sichtweise anderer Menschen auf mich, wie sie von mir denken und was sie mir unterstellen, denn damit habe ich mich dem Geist unterworfen der unrechtmäßig und unkontrolliert die Oberhand über das menschliche Leben gewonnen und sie geblendet hat für ihre wahrhaftige Wesenheit als das Leben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir erlaubt und es zugelassen habe mich als Opfer zu sehen und mich damit vom Leben und der Konsequenz unserer Akzeptanz der Herrschaft des selbstsüchtigen Bewusstseins abzutrennen, mich als besonders hervorzuheben ohne mir klar zu machen, dass ich mir in dieser imaginären abtrennung und der Ablehnung meiner eigenen Verantwortlichkeit für das Leben jede Möglichkeit nehme tätig zu werden, zu handeln und zu wandeln was uns unterjocht und unfrei macht.

Ich bestimme mich selbst und korrigiere mich selbst dahingehend, dass ich in jedem Moment des Gewahrwerdens solcher missbräuchlichen Verhaltensweisen, in dem in mir Reaktionen des Trotzes, der Wut und der Aggression aufsteigen die auslösenden Gedanken und Vorstellungsmuster stoppe, mir meine Existenz als lebendiger Organismus und die Bedingungslose Wahrhaftigkeit dieses Moments und eines jede Atemzuges vergegenwärtige um mir die Irrelevanz dieser Gedankenfolgen, die Selbstaufgabe hinter der reaktiven Interaktion geistiger Wert-, Moral- und Rechtsvorstellungen, Persönlichkeitsideen, Stolz, Ehre und auch Anstand zu verdeutlichen.

Fortsetzung der Selbstkorrektur folgt...