- Was ist Wut, was ist Zorn und woher stammt diese Energie?
Wir sind in der unreflektierten Handlung in emotionalem Zustand menschliche
Maschinen die sich selbst nicht verstehen und lenken. Unsere Persönlichkeit, unsere
Selbstwahrnehmung stützt sich auf Interpretationen innerer Gemütszustände und
wir leben diese aus, lassen sie zu als wären sie natürlich gegebene Werkzeuge.
Der Zustand selbst, die Emotion selbst, ist Teil unseres Seins. Die Ursachen
und Wirkungen aber sind unsere eigenen, ganz persönlichen Kreationen. Wenn wir
glauben, dass alles was Wut in uns auslöst einfach durch die Annahme, dass der
Zustand des „Wütend-Seins“ ein natürlicher Zustand unseres Seins wäre die
Reaktionen und wütenden Handlungen rechtfertige, dann sind wir nichts weiter
als irre-geleitete Biomaschinen ohne Sinn und Verstand. Wir sind dann einfach zu lenken, zu
manipulieren und wir verpulvern unser fruchtbares Potential als Menschen, das
uns dazu befähigen sollte konstruktiv und im Sinne des allgemeinen Lebens
Probleme zu lösen durch zerstörerische, sinnfreie Gewalthandlungen deren
Konsequenzen auf uns alle zurückfallen, auf die welche Ziele unserer Emo-Reaktionen sind, die welche einfach nur zusehen wie auch auf die emotional Handelnden selbst. Die Energie die wir in wütendem Zustand spüren und nur zu
gerne herauslassen würden, während unsere eingebildete Geschichte des Selbst
uns zu einer Heldenfigur eines wahnhaften Märchens stilisiert, ist das
Potential das durch disziplinierte, selbst-ehrliche Reflexion und eine verantwortungsbewusste Haltung die eines
Menschen mit dieser Befähigung würdig wäre, die Ursachen und die Folgen des
eigentlichen Problems zum Wohle aller, also eben auch zu dem eigenen, ein für alle Mal ausräumen könnte. Doch im
Zustand des hoch-emotionalen Egoismus ist die Lösung nebensächlich und im
Grunde gar nicht gewollt. Daher dienen alle gesellschaftlichen und politischen
Konflikte auf der Bühne der öffentlichen Medien lediglich dem Entertainment und
der kurzweiligen Ereiferung im menschlichen Schattendasein der Unwürdigkeit.
Weg in die Selbstbestimmung, Restrukturierung der Persönlichkeit, Neuausrichtung am Leben.., Dies ist mein Beitrag und mein Beispiel für den möglichen Paradigmenwechsel einer systemkontrollierten, vorprogrammierten und egozentrischen Persönlichkeit zu einem mündigen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Mensch-Sein in Anerkenntnis der Einheit des Lebens.
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Sonntag, 14. Dezember 2014
Tag 188 - Wut und Zorn, Definitionen und Ursachen
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Desteni,
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Emotionen,
Gesellschaft,
Gleichwertigkeit,
Konsequenz,
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Leben,
Mensch,
Selbst,
Verantwortung,
Verstand,
Wut,
Zorn
Sonntag, 24. März 2013
Tag0042 - Emotionale Reaktionen persönlicher Verletztheit
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe, dass ich emotional reagiert habe weil
ich in einer Diskussion mit mehreren Menschen ignoriert wurde, weil
die Diskussion trotz meiner Einwürfe und Fragen einfach
weitergeführt wurde ohne dass meine Denkanstöße in irgend einer
Weise Einfluß genommen hätten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mit dem Gefühl der Frustration und
innerlich mit sarkastischen und zynischen Kommentaren reagiert zu
haben, als dann eine andere Person die Diskussion mehr oder weniger
gestoppt und herumgerissen hat, und zwar mit einer inhaltlich
ähnlichen Anregung und Argumentation wie zuvor die meine, und alle
auf diesen Einwurf zustimmend reagierten.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe mich übergangen zu fühlen anstatt in
Erwägung zu ziehen, dass eventuell meine eigene Formulierung
unentschlossen und unzureichend war oder vielleicht meine Motivation
der Fragestellung und der Kommentierung nicht ganz eindeutig war.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe, mich in der Situation des nicht
gehört werdens hilflos und an vergangene Erlebnisse erinnert zu
fühlen, dass ich mich den Gedanken und Spekulationen über die
Gründe der anderen hingegeben habe mich zu ignorieren und mich darin
verloren und selbst beurteilt habe, dass ich über andere spekuliert
und geurteilt habe aufgrund einer Verletztheit deren Ursache mir die
mangelnde Eindeutigeit meines Standpunktes hätte aufzeigen und mir
in meinem Prozeß der Selbsterkenntnis hätte weiterhelfen können.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe meine Unsicherheit und
Minderwetigkeitsgefühle aus der Vergangenheit meines Lebens aus
meiner Erinnerung für mich wieder aufleben zu lassen und ihre
Identität in dem Moment der emotionalen Reaktion mit
Selbstgefälligkeit, Zynismus und Überheblichkeit zu verschleiern.
Ich bestimme und korrigiere mich selbst
als Mensch und als das Leben im Moment der erlebten emotionalen
Reaktion aufgrund einer enttäuschten Erwartung, wenn ich das Gefühl
habe nicht gehört zu werden, dass man mich ignoriert oder meine
Einwände / Kommentare nicht berücksichtigt, nicht zu
Anschuldigungen und Rechtfertigungen der persönlichen Verletztheit
und der Frustreaktionen überzugehen, sondern meinen Standpunkt und
meine Motivationen eingehend zu prüfen und die Situation dehingehend
zu nutzen meine eigenen emotionalen Muster zu korrigieren, meine
Reaktionen zu bearbeiten und mich von der Fremdbestimmung durch die
konditionierten Programme und akzeptierten und angelernten
Verhaltensmuster zu befreien.
Ich bestimme und korrigiere mich selbst
als Mensch und als das Leben mich nicht in Verurteilungen und
Spekulationen über Motive anderer zu verlieren wenn ich mich
persönlich verletzt oder angegriffen fühle, sondern vielmehr zu
erkennen, dass diese Empfindungen Hinweise auf eigene Unsicherheiten
und Unklarheiten sind, die wiederum, wenn sie unbearbeitet und
ungeklärt bleiben, Ansatzpunkte für Manipulationen und
Beeinflussung von außen und von den eigenen inneren Gedankensystemen
bieten.
Ich bestimme und korrigiere mich selbst
als Mensch und als das Leben in jedem Moment der emotionalen Reaktion
auf das Verhalten anderer Menschen mich in meinen gedanklich
ablaufenden Programmen der Beurteilungen, der emotionalen Zuweisungen
und Verknüpfungen, der Vergleiche mit Erlebnissen meiner Erinnerung
zu stoppen, durchzuatmen und mich als das leben hier in den
lebendigen, einzigen realen Moment zurückzuholen und mich selbst
eigenverantwortlich szu steuern und zu bestimmen, so dass die
Situation im Sinne des Wohles aller Beteiligten fortgeführt und
gelebt werden kann.
Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 24.03.2013
Sonntag, 10. März 2013
Tag0028 - Unbewußte Basisprogramme und ihre emotionale Wirkung im 'Konflikt'
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe im Moment der Chance mich durch eine
emotionale Erregung zu atmen, bei mir und im Moment als das Leben zu
bleiben, die Aufmerksamkeit habe gehenlassen und anstatt die Vorgänge
in meinem Körper und meinem Bewußtsein zu erkennen und zu leiten in
Unterdrückung und den Versuch der Wahrung eines Bildes von mir
selbst im Moment einer emotionalen Auseinandersetzung als 'der
ruhige' und 'vernünftige' Part zu erscheinen und dabei von der
selbstbestimmten, am Leben und dem gesunden Menschenverstand
ausgerichteten Eigenverantwortung abgewichen bin, was unweigerlich in
der Anhäufung der aufgestauten unterdrückten emotionalen Reaktionen
zu einem Ausbruch aggressiver verbaler und unter Umständen auch körperlicher Reaktion
führt, als Konsequenz der Vernachlässigung meiner
Eigen-Vernatwortlichkeit.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es mir
erlaubt und es zugelassen habe emotional aufgebracht zu reagieren
obwohl mir im Grunde völlig klar war, welche gedanklichen Vorgänge
und Mechanismen zu den Äußerungen über die ich mich aufgeregt habe
geführt haben müssen und dass ich es trotz dieses Verständnisses
kaum geschafft habe die Aussagen nicht als Angriffe auf mich, auf mein
Leben, meine Person und alle eingebildeten 'guten' Eigenschaften zu
interpretieren, was mich dann in diesen Wahn des Versuchs der
Selbstverteidigung durch mentale Kriegsführung bringt, in der sich
Gedankenkonstrukte als Persönlichkeitsideen versuchen gegenseitig
ins moralische 'Aus' zu setzen.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und zugelassen habe die Sinnlosigkeit der Selbstaufgabe an
ein emotionales Verwirrspiel zweier Menschen nicht selbstbestimmt in
meinem gegenwärtigen Bewußtsein, meiner Aufmerksamkeit gehalten
habe, dass ich es vorgezogen habe aus Gewohnheit und konditioniertem
Verhalten mich dieser Situation auf die emotionale und
Bewußtseinsgeprägte Weise hinzugeben und das Leben, die
körperlichen und raum-zeitlichen Konsequenzen dieses Verhaltens ohne
Rücksicht auf das Wohl des Lebens, der Beteiligten und der
Entwicklungswirkung auf meine eigene Verhaltensweise dadurch
mißachtet zu haben.
Ich vergebe mir selbst, dass ich es
erlaubt und es zugelassen habe, dass die in mein Bewußtsein
eingeprägten Reaktionsmuster und Konditionierungen, die
Glaubenssätze und Werturteile immer noch Raum und Möglichkeiten von
mir bekommen weiter zu wirken und mich zu bestimmen, unbewußt und in
der Konsequenz des fortgeführten Verhaltens auch bewußt, getragen
durch die von mir akzeptierten und erlaubten unbewußten /
unterbewußten Grundeinstellungen mir selbst und anderen Menschen
gegenüber.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und
als das Leben, in jedem Moment emotionaler Reaktionen mir die
Wirkungsweise und die Ursache der Art und Weise der Reaktion vor
Augen zu führen um mich und mein Persönlichkeitskonzept immer
besser verstehen zu lernen und dadurch die Selbstbestimmung und die
Fähigkeit zu Eigenverantwortung zu erlangen, damit ich die
Konsequenzen meiner programmierten Verhaltensweisen erkennen und dort
verhindern kann, wo ich als Mensch, als das Leben in
sSelbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit nicht zu ihnen stehen
kann.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und
als das Leben zuselbstehrlicher Selbstschau, zu einem gewillten,
eigenständigen Prozess der Selbstanalyse und der Dekonstruktion
meiner vorprogrammierten Verhaltens- und Denkmuster, der emotionalen
Konzepte und Zusammenhänge, zur Aufspürung und zum Verständnis
ihrer Ursachen um verstehen zu lernen / zu können wie ich das
geworden bin, diese Person die ich bin und für die ich mich halte
als ein Resultat einer 'natürlichen' Entwicklung und als ein
Ergebnis meiner 'Anpassungsfähigkeiten' weil ich lange nicht
hinterfragt habe, woran und warum ich mich angepasst habe und was ich
mir davon versprochen / erwartet habe.
Ich bestimme mich selbst als Mensch und
als das Leben dazu, das Bild das ich in diesem fremdbestimmten
Entwicklungsprozess von mir selbst gewonnen habe zu dekonstruieren
und zu analysieren, zu verstehen warum ich versucht habe es auch
gegen gesunde, der Wirklichkeit und dem Leben angepasste
Veränderungen und Notwendigkeiten zu verteidigen, warum ich das
Gefühl und den Glauben entwickelt habe dieses Bild tatsächlich zu
sein und in dem fanatischen
Glauben an dieses Ego-image rücksichtslos auch gegen die Interessen
anderer Menschen und Lebewesen vorgegangen bin / gehandelt habe.
Ich
bestimme mich selbst als Mensch und als das Leben in der
Partnerschaftlichen Übereinkunft diese selbstgestellten emotionalen
'Fallen' aufzuspüren und mich in dem Moment meiner Verpflichtung dem
Leben gegenüber, zur Selbstehrlichkeit und zur
Eigenverantwortlichkeit als das Leben zu erinnern, mich in jedem
Atemzug durch diesen Moment zu bringen und eins und gleich mit allem
Leben die Interessen allen Lebens in gleichwertigkeit dadurch zu
achten dass ich diese Selbstverpflichtung lebe, in jedem Moment und
vor allem auch in denen, in denen die emotionale Prägung besonder
stark arbeitet und reagiert.
Bastian Neumann / Ramstein / Deutschland / 10.03.2013
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